Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung setzt sich für ein leistungsstarkes und faires Hochschulsystem ein. Angesichts des unaufhaltsamen Trends hin zur Hochschulbildung als Normalfall zielt das Engagement des CHE insbesondere darauf ab, dass Hochschulen nicht nur mit der wachsenden Zahl, sondern auch mit der wachsenden Vielfalt ihrer Studierenden erfolgreich umgehen können.

Das gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung nahm auf Initiative von Reinhard Mohn, dem Gründer der Bertelsmann Stiftung (links), und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen (rechts), dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), 1994 seine Arbeit auf.  Bis heute sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der HRK unsere Gesellschafter.


Seit 2008 leiten Dr. Jörg Dräger (links) und Professor Dr. Frank Ziegele gemeinsam das gemeinnützige CHE.
Über seine Schwerpunkte und Projekte entscheidet das CHE weisungsfrei und unabhängig.
(Foto: David Ausserhofer)

Ein Beirat aus nationalen und internationalen Persönlichkeiten sowie den Vertretern der Gesellschafter steht der CHE-Leitung beratend zur Seite.

Der Beirat setzt sich aus zwei Vertretern der Gesellschafter sowie aus nationalen und internationalen Persönlichkeiten mit ausgewiesener Expertise im Bereich der Hochschul- und Bildungspolitik, der Hochschulleitung oder der Unternehmensführung zusammen. Die Mitglieder des Beirats werden von der Gesellschafterversammlung für jeweils zwei Jahre berufen.

Prof. Dr. Peter-André Alt

Präsident der HRK Hochschulrektorenkonferenz, Bonn

Prof. Dr. Holger Burckhart

Rektor der Universität Siegen

Prof. Dr. Carsten Könneker

Geschäftsführer der Klaus-Tschira-Stiftung gGmbH, Heidelberg

Prof. Dr. Georg Krücken

Geschäftsführender Direktor, Internationales Zentrum für Hochschulforschung (INCHER), Kassel

Prof. Dr. Anne Lequy

Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal (Foto: Dawin Meckel/Ostkreuz)

Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno

Präsident Jacobs University Bremen und Präsident des Verbundes der europäischen wissenschaftlichen Akademien (ALLEA)

Thomas May

Generalsekretär des Wissenschaftsrates, Köln

Wilfried Uhr

Senior Vice President – Corporate Operations, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Prof. Dr. Birgitta Wolff

Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Vizepräsidentin der HRK Hochschulrektorenkonferenz

(Foto Gerd Altmann / Pixabay)

Wir verstehen uns seit unserer Gründung als unabhängiger, umsetzungsorientierter und international ausgerichteter Think Tank. Der Hauptschwerpunkt liegt dabei auf dem deutschen und europäischen Hochschulwesen. Wir geben Denkanstöße, regen Innovationen an und reflektieren Reformergebnisse. Unsere  Überlegungen berücksichtigen internationale Trends und Erfahrungen und werden im partnerschaftlichen Dialog mit Expert(inn)en und Entscheidungsträger(inne)n aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik (v.a. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Ministerien, EU, Stiftungen und andere NGOs) konkretisiert und umgesetzt. Wir möchten überzeugende „good-practice“-Lösungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Sowohl in den Hochschulen als auch im CHE setzen wir uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Im Jahr 2018 hat das CHE sich den Zielen der Charta „Familie in der Hochschule“ verpflichtet und für sich folgende Ziele formuliert:
• Verankerung von Familienorientierung in der Führungskultur
• Konsequente Kultur und Umsetzung der flexiblen Vertrauensarbeitszeit
• Durchführung konkreter familienorientierter und gesundheitsfördernder Maßnahmen
• Bündelung von Informationen und Beratung über Unterstützungsmöglichkeiten in Familienfragen
• Da letztlich das Ergebnis zählt: hoher Anteil von Mitarbeiter(inne)n mit Familienverantwortung als gemessener Erfolgsmaßstab

Das CHE setzt sich für ein leistungsstarkes und faires Hochschulsystem ein. Angesichts des unaufhaltsamen Trends hin zur Hochschulbildung als Normalfall zielt das Engagement des CHE insbesondere darauf ab, dass Hochschulen nicht nur mit der wachsenden Zahl, sondern auch mit der wachsenden Vielfalt ihrer Studierenden erfolgreich umgehen können.

Drei Herausforderungen stehen dabei im Mittelpunkt:

Autonomie nutzen und gestalten
Damit Hochschulen ihre Möglichkeiten im nationalen und internationalen Wettbewerb nutzen können, sollten sie auf unterschiedlichen Ebenen Analyse-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit (weiter)entwickeln und einsetzen. Die staatlich gesetzten Rahmenbedingungen müssen entsprechend so gestaltet werden, dass Hochschulen in weitgehender Eigenverantwortung agieren können.

Vielfältige Profile entwickeln und umsetzen
Das Wissenschaftssystem erfüllt verschiedene, sich stetig wandelnde gesellschaftliche Aufgaben. Hochschulen stehen vor der Herausforderung, entsprechend differenzierte Leistungen anzubieten. Dafür müssen sie eine unverwechselbare Identität entwickeln und pflegen. Für Studierende und Gesellschaft müssen die unterschiedlichen Merkmale und Qualitäten der Hochschulprofile transparent sein.

Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen
Hochschulen, Ministerien und Parlamente sollten gesellschaftliche Anforderungen rechtzeitig wahrnehmen und adäquat aufgreifen. Die verschiedenen Akteure sind dabei verbunden in der Verantwortung, legitime gesellschaftliche bzw. individuelle Interessen herauszuarbeiten sowie diese in einem sich kontinuierlich verändernden Hochschulsystem immer wieder neu zu verwirklichen.

54

Mitarbeiter

547

Projekte

1206

Publikationen

250

Veranstaltungen