Was hält Innovationsökosysteme eigentlich zusammen? Welche Akteure verbinden Ideen, Menschen und Ressourcen – und wo liegen die Hidden Champions im deutschen Innovationsnetzwerk?
Im zweiten Talk der Reihe „Blaupause – der Talk zu Innovationsökosystemen“ präsentiert das CHE Centrum für Hochschulentwicklung aktuelle Ergebnisse einer Auswertung des Förderkatalogs des Bundes. Die Analyse zeigt erstmals, wer die zentralen Hubs, Vermittler und Hidden Champions im deutschen Kooperationsgefüge sind – und welche Muster erfolgreicher Vernetzung sich daraus ableiten lassen.
Im Anschluss beleuchten zwei Perspektiven, wie Vernetzung in der Praxis gelingt. Zwei Blickwinkel, ein gemeinsames Thema: Wie Vernetzung zur treibenden Kraft von Innovation wird.
Referent*innen:
- Alenka Carstens, Industry Relations Manager der RWTH Aachen stellt die Arbeit von RWTH Innovation im Themenfeld Innovationsökosysteme vor
- Prof. Dr. Stephan Trahasch, Rektor der HS Offenburg, Vorstand der HoAfM Hochschulallianz für den Mittelstand, gibt einen Einblick in die beiden Organisationen und ihre Beiträge zu Innovationsökosystemen
Format
Donnerstag, 16. April 2026, 12:00–13:00 Uhr – 10 Minuten Impuls, zwei Perspektiven, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.
Ziel und Nutzen
Diese Folge macht sichtbar, wo Kooperation Innovation antreibt, und zeigt, wie Hochschulen, Netzwerke und Unternehmen gemeinsam Strukturen schaffen, die dauerhaft wirken.
Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss (15.04.2026, 12:00 Uhr).
Deutsche Hochschulen verstehen sich sehr viel stärker als früher als gesellschaftliche Akteure und sehen sich mit Erwartungen und Notwendigkeiten konfrontiert, sich zu aktuellen Themen und Herausforderungen zu positionieren. Personen, die Verantwortung in Hochschulleitungen übernehmen, müssen deshalb auf Entwicklungen reagieren, akute Krisen schnell einschätzen und auch proaktiv kommunizieren. Hierfür ist das Wissen um die spezifischen Bedürfnisse und Funktionsweisen der Medien essentiell. Ebenso das Wissen darüber, wie sich eine Hochschule mit ihren Inhalten und strategischen Anliegen Gehör und Präsenz in der Öffentlichkeit verschaffen kann.
Das Intensiv-Seminar in kleiner Gruppe ist auf die Bedarfe und Situationen von Hochschulleitungen zugeschnitten und stärkt ihre Medienkompetenz und -präsenz systematisch und fundiert – über Inputs und Feedback von professionellen Medientrainer*innen, Praxisübungen und Reflektionen. Das Einbringen von eigenen Beispielen und die Arbeit an konkreten Herausforderungen sind fester Bestandteil des Seminars.
Unter anderem werden Antworten zu folgenden Fragestellungen erarbeitet:
- Was wollen „die Medien“ überhaupt?
- Wie dringen Verantwortliche der Hochschulen durch mit ihren Botschaften?
- Was ist eine gute und verständliche Botschaft?
- Und wie klingt diese auf der Bühne, vor Mikrofon und Kamera?
- Zu welchen Themen will sich die Hochschule politisch und strategisch positionieren?
Darauf aufbauend bildet der kommunikative Umgang mit realistischen Krisen einen Schwerpunkt. Der Fokus liegt u.a. auf:
- Anhand realer Krisenszenarien werden Abläufe und Kommunikationswege durchgespielt.
- In einem 5-Punkte-Plan zur kommunikativen Bewältigung einer Krise klären wir die Frage: Wer macht was bis wann – und was soll nach außen dringen?
- Praxisübungen in Form von Interviews, Statements und ggf. auch Pressekonferenzen vor Mikrofon und Kamera.
Zielgruppe:
Hochschulleitungen von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (Präsident*innen/Rektor*innen, Kanzler*innen und Vizepräsident*innen/ Prorektor*innen).
Trainer*innen:
- Dr. Katrin Prüfig: Internationale Medien- und Kommunikationstrainerin, Autorin, Podcasterin, Agiler Coach
- Stefan Klager, Medientrainer und Kommunikationscoach
Struktur des Seminars:
- Zweitägiges Präsenz Seminar in Stuttgart (23. – 24. April 2026)
- Digitaler “Refresher” Termin in zwei Gruppen einige Monate später. Gewählt werden kann zwischen 21. Oktober oder 13. November 2025; Gruppeneinteilung erfolgt im Seminar.
Die maximale Zahl der Teilnehmenden ist auf 10 begrenzt.

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Bertelsmann Stiftung richten in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine Vernetzungstagung zum Dualen Lehramtsstudium aus, um Akteure aus Hochschulen und Ländern, die duale Lehramtsstudiengänge eingeführt haben oder die Einführung planen, miteinander zu vernetzen und den Austausch über Gelingensbedingungen und Herausforderungen anzuregen. Die Tagung wird in diesem Jahr gemeinsam mit der Universität Erfurt ausgerichtet.
Die Anzahl der Plätze bei der Tagung ist begrenzt. Eine Anmeldung zur Tagung ist zwingend erforderlich. Die Anmeldefrist endet am Donnerstag, den 21. Mai 2026, oder wenn die maximale Teilnehmendenzahl erreicht ist. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Es besteht die Möglichkeit, am Veranstaltungsort zu übernachten. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die Informationen zur Buchung eines Zimmers aus dem Abrufkontingent für die Tagung. Aus diesem Kontingent können bis zum 17.04.2026 Zimmer abgerufen werden.
Das finale Programm stellen wir Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zur Verfügung.
Erfahrungsaustausch und “Tandemcoaching” für Rektor*innen bzw. Präsident*innen und hauptamtliche Vizepräsident*innen bzw. Kanzler*innen
Inhalte und Ziele des Programms
Viele übergreifende Themen an der Hochschule erfordern eine gute Kooperation zwischen der akademischen und der administrativen Spitze – zum Nutzen der Organisation „Hochschule“. Beispielhaft seien hier beispielhaft die Themen „Strategie“, „Digitalisierung“ oder „Entscheidungen mit Fakultäten/Dekaninnen und Dekanen“ genannt. Gleichwohl arbeitet die „Doppelspitze“ an der Hochschule in einem typischen Spannungsfeld, denn die Anforderungen und Rahmenbedingungen des akademischen und des administrativen Bereichs sind unterschiedlich.
Anhand von thematischen Beispielen und konkreten, auch eigenen Fallbeispielen wird dieser Workshop den Personen der Leitungs“Tandems“ Gelegenheit geben, Erfolgsfaktoren für eine effektive Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Dazu tragen methodisch insbesondere kollegiale und professionelle Beratung bei.
Zielgruppe
„Tandems/Doppelspitzen“, d.h. Kanzler*in und Rektor*in bzw. Präsident*in und hauptamtliche*r Vizepräsident*in von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.
Gruppengröße
10 – 14 Teilnehmer*innen von 5 – 7 Hochschulen
Alle teilnehmenden Tandems bringen nach Briefing und Vor-Abfrage eigene Fälle ein.
Das Programm findet unter der gegenseitigen Zusicherung der Vertraulichkeit statt. Dies ist von besonderer Bedeutung, da viele Hochschulen sich heute in einem Spannungsfeld von Kooperation und Wettbewerb befinden.
Methodik
Beiträge einer Präsidentin a.D. und einer Kanzlerin, kollegiale Fallberatungen, auch mit Perspektivwechsel, Kleingruppenarbeit an aktuellen Fragestellungen, Erfahrungsaustausch und Gruppendiskussionen.
Moderator*innen
- Hubert Sonntag, Dipl. Psych., geschäftsführender Partner, HATTINGER BÜRO, Personal– und Organisationsentwicklung, Hattingen
- Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der FH Münster (2008 – 2021) und Trägerin der Auszeichnung »Hochschulmanagerin des Jahres 2013«
Referentin
Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin der Ruhr Universität Bochum (2015 – 2025)
Ablauf
Beginn am 1. Tag um 9:30 Uhr mit einem Kaffee-/Tee-Empfang, Ende des 2. Tages um ca. 15:45 Uhr.
Einen detaillierten Programmablauf finden Sie als Download auf dieser Seite.
Anmeldeschluss: Montag, 6. April 2026
11. Jahrestagung Familie in der Hochschule e.V. (23. Juni 2026) und Arbeitstreffen der FidH e.V. Mitglieder (24. Juni 2026)

gastgebende Hochschulen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hochschule Mainz & Katholische Hochschule Mainz
Ina Weckop (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) | Telefon +49 (0) 6131 3924027 |
E-Mail: familien-servicebuero@uni-mainz.de
Sonja Eisenblätter (Hochschule Mainz) | Telefon +49 (0) 6131 6287302 |
E-Mail: sonja.eisenblaetter@hs-mainz.de
Sophie Krossa (Katholische Hochschule Mainz) | Telefon +49 (0) 6131 28944385 |
E-Mail: sophie.krossa@kh-mainz.de
Unter dem Titel „Verantwortung neu denken – Zukunft gestalten im demographischen Wandel“ wird es mit Kenynotes, Pitches und einem Austauschformat ein abwechslungsreiches Programm geben.
Zur Jahrestagung am 23. Juni 2026 am Campus der Johannes Gutenberg-Universität sind alle Hochschulleitungen eingeladen, die die Charta „Familie in der Hochschule“ bereits unterzeichnet haben, sie unterzeichnen werden oder sich über die Charta und das Netzwerk des „Familie in der Hochschule e.V.“ informieren wollen sowie Personen aus den mit den Themen befassten Organisationseinheiten (z.B. Organisationsentwicklung, Familienbüros, Personalentwicklung, Arbeitskreise für Gleichbehandlungsfragen, Vereinbarkeits- und Gleichstellungsbeauftragte etc.). Herzlich willkommen ist auch die interessierte Öffentlichkeit.
Hinweis zum Kostenbeitrag:
Anmeldung nur für den 23.06.2026 (Jahrestagung) = 180,00 EUR
Anmeldung nur für den 24.06.2026 (Arbeitstreffen) = 60,00 EUR
Hinweis zum Anmeldeformular:
Damit wir die Veranstaltung bestmöglich vorbereiten können, bitten wir Sie herzlich, unter „Zusätzliche Buchungen“ die Tage und Programmpunkte auszuwählen, an denen Sie teilnehmen möchten. Ihre Auswahl ist freiwillig, unterstützt uns aber sehr bei der weiteren Planung.
Organisatorische Hinweise:
Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie eine Datei mit ausführlichen Organisatorischen Hinweisen (u.a. Hotelkontingente).
Anmeldeschluss: 22. Mai 2026
Hochschulen sind zentrale Akteure im Wissenschaftssystem und stehen derzeit vor erheblichen Herausforderungen: Wachsende Komplexität, knappe Ressourcen und immer weniger vorhersagbare politische Entwicklungen verlangen von ihnen eine kontinuierliche und systematische Strategieentwicklung. Dabei bleibt Strategiearbeit an Hochschulen besonders anspruchsvoll – sie sind Expertenorganisationen mit vielfältigen Akteuren und konkurrierenden Zielen.
Strategieentwicklung für die fiktive Universität Landstadt
In diesem dreitägigen CHE-Workshop lernen die Teilnehmenden die fiktive Universität Landstadt (www.uni-landstadt.de) und ihre Herausforderungen kennen und vergleichen sie systematisch mit anderen Hochschulen und Standorten. Anhand dieses realitätsnahen und ausführlich dargestellten Falls durchlaufen sie alle Schritte eines umfassenden Strategieentwicklungsprozesses:
In den drei Tagen des CHE-Workshops gewinnen die Teilnehmenden zunächst einen Überblick zu den aktuellen Herausforderungen von Strategieentwicklung an Hochschulen. Anschließend durchleben die Teilnehmenden selbst die Phasen eines Strategieentwicklungsprozesses: sie analysieren Stärken und Schwächen einer Hochschule, setzen sich mit Szenarien zur Zukunft des Wissenschaftssystems auseinander, entwickeln konkrete Optionen und entscheiden schließlich über den künftigen Weg einer Universität. Gemeinsam wird so eine neue Strategie für die (fiktive) Universität Landstadt (www.uni-landstadt.de) gestaltet. Daneben bearbeiten wir konkrete strategische Projekte der Teilnehmenden.
- Analyse der Stärken und Schwächen der Universität Landstadt,
- Auseinandersetzung mit Zukunftstrends im Wissenschaftssystem,
- Festlegung einer strategischen Grundausrichtung sowie Auswahl konkreter Handlungsoptionen,
- Umgang mit politischen Rahmenbedingungen und mit Auswirkungen der ‚Multikrise‘ auf die Hochschulen,
- Entwicklung von Zielen und Maßnahmen sowie Steuerungsmodellen für deren Umsetzung.
Im Mittelpunkt stehen konkrete, praxisnahe Instrumente und Reflexionen:
- Möglichkeiten und Grenzen wirksamer Strategiearbeit
- Prozessarchitektur und Beteiligungsformate
- Leitungsstile und Governance (mit Input aus einer Hochschulleitung als Gast)
- Das Zusammenspiel von Visionen, Leitbildern und Strategien.
Neben der Universität Landstadt wird auch die HAW Landstadt eine Rolle spielen. Die Trainer bringen Fallbeispiele von weiteren Universitäten und Hochschulen ein. Zusammen mit den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden dienen sie als anschauliche Vergleichspunkte für die Weiterentwicklung der Universität Landstadt. Am Ende steht eine neue, gemeinsam erarbeitete Strategie für diese fiktive Hochschule.
Was Ihnen die Tage bringen werden:
- Praktische Kompetenzen für die Planung und Umsetzung strategischer Prozesse,
- Konkrete Werkzeuge und methodisches Rüstzeug für die eigene Hochschule,
- Verständnis eines Modellprozesses, der Sie auf mögliche Herausforderungen realitätsnah vorbereitet,
- Kollegialen Austausch, Beratung und ein Netzwerk.
Struktur
Nach dem dreitägigen Präsenz-Workshop in Berlin findet einige Monate später zusätzlich ein digitaler Anschlusstermin statt (zweistündig), um das Gelernte zu reflektieren und Erfahrungen aus dem Hochschulalltag zu teilen.
Zielgruppe
Personen mit Verantwortung für strategische Prozesse – aus Hochschulleitungen, Fakultäten und relevanten Einheiten. Die Strategieverantwortung kann gesamtuniversitär oder bereichsspezifisch (Lehre, Forschung, Transfer, Personal, Gleichstellung, Digitalisierung oder Internationalisierung) ausgeprägt sein.
Trainer
Dr. Thomas Horstmann, Universität Leipzig
Dr. Achim Wiesner, www.hochschulstrategie.de
Die Teilnehmer*innen-Zahl ist auf 22 begrenzt.






