Im Rahmen einer Infoveranstaltung zur Studierendenbefragung möchten wir Sie über die anstehenden Studierendenbefragungen im Rahmen des CHE Hochschulrankings 2027 im Wintersemester 2026/27 bzw. im Sommersemester 2027 informieren. Vorgestellt werden die Befragungszeiträume, die Vorgehensweise sowie die relevanten Unterlagen und Werbematerialien. Darüber hinaus werden Möglichkeiten für das Rücklaufmonitoring während der Befragung vorgestellt. Zusätzlich planen wir ausreichend Zeit ein, Fragen der Teilnehmer*innen, die für alle von Interesse sind, zu diskutieren.
Gerne möchten wir Sie zum Online-Meeting Infoveranstaltung zur Studierendenbefragung einladen. Für das Meeting bieten wir zwei Termine an:
Montag, den 21.9.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr
Donnerstag, den 01.10.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr
Bitte melden Sie sich für Ihren Wunschtermin an.
Kann man Innovationsökosysteme eigentlich normieren? Und was bringt eine internationale ISO-Norm für die Praxis von Hochschulen, Unternehmen und Netzwerken?
In der dritten Ausgabe von „Blaupause – der Talk zu Innovationsökosystemen“ geht es um die neue ISO 56012, die erstmals Leitlinien für Innovationsökosysteme definiert. Die Norm zielt darauf ab, gemeinsame Begriffe, Strukturen und Prinzipien zu schaffen, um Zusammenarbeit über Institutionen und Ländergrenzen hinweg zu erleichtern – ein spannendes Thema an der Schnittstelle von Management, Politik und Praxis.
Den inhaltlichen Rahmen liefert eine Keynote von Bianca Prommer, Mitglied der internationalen Kommission zur Erarbeitung der neuen ISO 56012. Sie gibt Einblicke in den Entstehungsprozess, zentrale Inhalte und die Bedeutung der Norm für Organisationen, die Innovation systematisch gestalten wollen.
Im Anschluss folgt ein Beitrag zur ISO 56002, der zeigt, wie Innovationsmanagement in Organisationen aufgebaut werden kann – und wie beide Normen zusammenwirken, um Ökosysteme langfristig zu stärken.
Zwei Perspektiven, ein Ziel: ein gemeinsames Verständnis von Innovation schaffen.
Format
Donnerstag, 24. September 2026, 12:00–13:00 Uhr – Zwei Perspektiven, eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.
Ziel und Nutzen
Diese Folge bietet Orientierung im wachsenden Normendschungel rund um Innovation: Sie zeigt, wie internationale Standards helfen können, Kooperationen zu strukturieren, Vertrauen zu schaffen und Innovationsökosysteme professionell zu gestalten.
Finanzierungsgrundlagen und politische Steuerung von Wissenschaft – Erfahrungen aus den USA
Öffentliche Finanzierung ist ein zentrales Steuerungsinstrument von Hochschul- und Wissenschaftssystemen. Politische Schwerpunktsetzungen haben damit einen direkten Einfluss auf das System. In den USA wird derzeit sichtbar, wie stark finanzielle Rahmenbedingungen und politische Einflussnahme ineinandergreifen können. Welche Folgen hat es, wenn staatliche Mittel, Förderprogramme oder regulatorische Anforderungen genutzt werden, um auf Hochschulen und Wissenschaft einzuwirken?
Das Webinar nimmt die aktuellen Entwicklungen in den USA in den Blick und fragt, wie sich Finanzierungsdruck auf institutionelle Autonomie, Forschungsprioritäten, Zugang zu Drittmitteln und den Umgang mit kontroversen Themen auswirkt. Diskutiert wird außerdem, welche Konsequenzen diese Veränderungen für internationale akademische Kooperationen haben – insbesondere für deutsche Hochschulen, transatlantische Partnerschaften und gemeinsame Wissenschaftsprojekte.
Impulse gibt Cathryn Clüver Ashbrook, seit 2022 Senior Advisor „Europas Zukunft“ bei der Bertelsmann Stiftung. Sie bringt umfassende Expertise zu transatlantischen Beziehungen, US-Politik und zur Zukunft der Demokratie ein und verfügt unter anderem durch ihre Arbeit an der Harvard Kennedy School über enge Einblicke in die US-amerikanische Hochschul- und Wissenschaftslandschaft. Ebenfalls zu Gast ist Gerardo L. Blanco ist Associate Professor für Higher Education und Academic Director des Center for International Higher Education (CIHE) am Boston College in den USA. Als Hochschulforscher beschäftigt er sich insbesondere mit Internationalisierung, Qualitätssicherung und Hochschulpolitik.
Das Webinar ist Teil der Reihe CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: „Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit. Implikationen für die internationale akademische Kooperation“. In drei 60-minütigen Online-Webinaren beleuchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperation (KIWi) des DAAD aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Hochschulsystemen und diskutieren deren Bedeutung für internationale akademische Kooperationen.
Dieses Webinar findet auf Englisch statt.
Weitere Termine der Reihe:
- Donnerstag, 26.11.2026, 12.00 bis 13.00 Uhr: “Migrations- und Innenpolitik: Auswirkungen auf die Studierendenmigration und die Internationalisierung von Hochschulen”
Die Webinare gehören thematisch zusammen, bauen aber nicht zwingend aufeinander auf. Interessierte können sich wahlweise für einzelne oder alle Termine anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Im Rahmen einer Infoveranstaltung für Ansprechpersonen der Organisationseinheiten möchten wir Sie über die anstehende Faktenerhebung im Rahmen des CHE Hochschulrankings 2027 informieren. Wir erläutern Ihre Rolle bei der Befragung, geben Ihnen einen Überblick über den Ranking-Prozess und stellen das Infoportal vor. Abschließend besteht Gelegenheit für die Beantwortung Ihrer Fragen.
Gerne möchten wir Sie zum Online-Meeting CHE Infoveranstaltung für Ansprechpersonen der Organisationseinheiten einladen.
Das Meeting findet am Donnerstag, den 8.10.26 von 10:00–11:00 Uhr statt.
Melden Sie sich gerne an.
Wie kann ein biassensibler Umgang mit KI im Hochschulalltag konkret aussehen? Dieses Webinar rückt die Praxis in den Mittelpunkt und zeigt, wie Hochschulmitglieder KI bereits heute reflektiert und verantwortungsvoll einsetzen.
Anhand ausgewählter Beispiele diskutieren wir gemeinsam, wie ein bewusster Umgang mit KI gelingen kann. Das Webinar bietet Einblicke in unterschiedliche Ansätze, die zeigen, wie Bias erkannt, thematisiert und in der Nutzung berücksichtigt werden kann. Welche Strategien helfen Lehrenden, Studierende für Verzerrungen in KI zu sensibilisieren? Wie können Studierende lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen? Und welche Rahmenbedingungen unterstützen eine verantwortungsvolle Nutzung in der Praxis?
Ziel ist es, Inspiration zu geben und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit zu schaffen.
Format
Donnerstag, 8. Oktober, 12:00–13:00 Uhr – 30 Minuten Impuls, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.
Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns, wie für Bias in Lehrveranstaltungen sensibilisiert werden kann.
Vertrauen, Rückendeckung, Empowerment: Ob der Rückbau von Bürokratie tatsächlich gelingt, hängt davon ab, welchen Rahmen Führungskräfte dafür schaffen.
Bürokratische Prozesse sind ein notwendiges und schützenswertes Element unserer Demokratie. Gleichzeitig stehen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Verwaltungsabläufe so zu gestalten, dass sie die wissenschaftliche Arbeit nicht unnötig belasten. Steigende externe Anforderungen, etwa durch Compliance-Vorgaben und Drittmittelregularien, verschärfen diesen Zielkonflikt zusätzlich.
Umso wichtiger ist es, interne Abläufe bewusst zu hinterfragen und effizient auszurichten.
Als Führungskraft spielen Sie dabei eine zentrale Rolle:
- Sie setzen Prioritäten und treffen Entscheidungen
- Sie prägen durch Ihr Verhalten den Umgang mit bürokratischen Regeln
- Sie beeinflussen, wie viel Bürokratie in Ihrem Verantwortungsbereich entsteht oder vermieden wird
Bürokratierückbau ist daher nicht nur eine Frage von Prozessen. Es ist eine Frage von Führung, Haltung und Organisationskultur, welche Sie maßgeblich gestalten.
Dieser Workshop bietet einen praxisorientierten Rahmen, um die eigenen Handlungsspielräume zu reflektieren und gezielt zu erweitern. Es wird an konkreten Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag gearbeitet, ebenso werden Ansätze zur Verwaltungsvereinfachung in Ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich entwickelt.
Der ganz konkrete Nutzen für Sie
Der Workshop stellt Ihre Verantwortungsbereiche in den Mittelpunkt:
Sie als Teilnehmer*in
- lernen praxiserprobte Methoden kennen, um Bürokratie systematisch zu analysieren, Vereinfachungspotenziale zu identifizieren und priorisiert umzusetzen;
- gewinnen Klarheit über ihre eigenen Entscheidungsspielräume und Hebel als Führungskraft im Spannungsfeld von Compliance, Steuerung und Entlastung;
- reflektieren, wie bürokratische Belastungen auch durch Routinen, Auslegungen und Organisationskultur entstehen und wie diese gezielt verändert werden können;
- entwickeln Strategien, um Mitarbeitende einzubinden, Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und Unterstützung in der Organisation zu sichern;
- lernen zentrale Erfolgsfaktoren kennen, um Initiativen zum Bürokratieabbau nachhaltig zu verankern;
- und erarbeiten einen konkreten, umsetzbaren Action Plan für ihren eigenen Arbeitsbereich.
Zielgruppe
Führungskräfte in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere Dezernats- und Abteilungsleitungen in der Verwaltung, Geschäftsführungen von Fakultäten
Das Trainer*innen-Team
Dr. Christina Reinhardt bringt über 17 Jahre Erfahrung als Kanzlerin an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf Personal und Organisationsentwicklung sowie der Begleitung von Führungskräften in komplexen Veränderungsprozessen. Heute unterstützt sie als Beraterin und Coach Organisationen dabei, Strukturen zu vereinfachen und wirksam zu führen. Ihr besonderes Anliegen ist es, Bürokratie abzubauen und so Freiräume für das Wesentliche in Wissenschaft und Arbeit zu schaffen.
Dr. Oliver Fromm ist seit über einem Jahrzehnt Kanzler der Universität Kassel und engagiert sich als Vorsitzender des bundesweiten Arbeitskreises zur Entbürokratisierung aktiv für moderne Verwaltungsstrukturen. Mit seiner Erfahrung in strategischer Entwicklung, Innovation und Transfer setzt er sich konsequent dafür ein, Verwaltung einfacher, effizienter und zukunftsfähig zu gestalten.
Agnes Kaase leitet den Veranstaltungsbereich im CHE und verantwortet die Weiterentwicklung des Führungskräfteportfolios. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Organisationsentwicklung sowie der Begleitung und Coaching von Führungskräften verbindet sie strategisches Denken mit einem klaren Blick für die Herausforderungen moderner Führung und schafft Räume für Reflexion, Austausch und nachhaltige Entwicklung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Anmeldeschluss: 21. September 2026, 12:00 Uhr
Die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation von heute ist längst nicht mehr mit der von vor zehn Jahren zu vergleichen. Während Hochschulen sich in einem zunehmend unvorhersehbaren und komplexen gesellschaftlichen Umfeld bewegen, verändert sich auch die Rolle von Hochschulleitungen und die der Governance in Kommunikationsprozessen. Hochschulleitungen sind gefordert, Kommunikation strategisch im Sinne der eigenen Ausrichtung und des Hochschulprofils aufzusetzen. Zugleich stehen sie unter Druck, mit – manchmal unvorhersehbaren, häufig mittlerweile auch erwartbaren – kritischen Ereignissen kommunikativ professionell umzugehen: Dabei sollten sie nicht nur reagieren, sondern eine professionelle Kommunikation auch vorbereiten. Hochschulleitungen sehen sich dabei immer öfter Erwartungen von innen und außen ausgesetzt, sich zu positionieren und „Haltung“ zu zeigen. Gleichzeitig gibt es Wissenschaftseinrichtungen, die – ohne eine Erwartungshaltung von innen oder außen – Haltung zeigen möchten. Dabei spielen die Wissenschaftsfreiheit, die Meinungsfreiheit und der „Ruf nach einer (vermeintlichen) Neutralität“ in der Wissenschaft eine immer größere Rolle.
Wie können die äußeren Entwicklungen und Erwartungen heute als Teil einer „normalen Realität“ und als relevanter Baustein in die Kommunikationsstrategie integriert werden? Und wie verändert dies die Rolle der Hochschulleitung in der Kommunikation?
Konkrete Fallbeispiele und aktuelle Entscheidungen an den Hochschulen
Im Workshop wird an konkreten Fällen und vergangenen, aktuellen oder anstehenden Entscheidungen in Bezug auf Kommunikation gearbeitet. Diese können sich in dem oben aufgezeigten Spannungsfeld befinden, gern aber auch nur eine der beiden Ebenen abbilden. Im Workshop werden die Fälle und Situationen im Austausch mit den anderen Kolleg*innen und durch Feedback der Trainerin behandelt und gemeinsam im geschützten Raum beraten.
Im Fokus des Workshops stehen die Fragen:
- Strategie trifft Realität: Wie lassen sich strategische Themen wie Leitbild oder Forschungsschwerpunkte kommunizieren, wenn zugleich politische Entwicklungen (z. B. Nahostkonflikt, Angriff auf die Ukraine) oder auch interne Krisenfälle (z. B. Machtmissbrauch, Plagiat) hohe Aufmerksamkeit und rasche Reaktionen erfordern?
- Krisen und Haltung: Wann, wie und warum sollten bzw dürfen Hochschulen Stellung zu gesellschaftlichen oder politischen Ereignissen beziehen – und wann, wie und warum nicht? Worin bestehen dabei Gestaltungsräume für Hochschulleitungen?
- Begriffsklärungen: Wie sind dabei die zentralen Themen Wissenschaftsfreiheit, Meinungsfreiheit und „Neutralität“ in der Wissenschaft zu unterscheiden? Wie können Hochschulleitungen sie in ihrem Entscheidungsprozess nutzen – und wann und wie werden diese Begriffe auch instrumentalisiert?
- Entscheidungsfindung: Welche Governance-Strukturen unterstützen ein professionelles Agieren im Krisenfall und wie unterscheiden sich diese Prozesse von anderen Kommunikationsformen bzw. wie ist beides im Idealfall zu integrieren?
Vorgehen
Methodisch wechseln sich der Input aus der Praxis- und Beratungserfahrung der Trainerin, Beiträge der Teilnehmer*innen, kollegiale Fallberatungen mit Supervisionsanteil und moderierter Erfahrungsaustausch ab. Voraussichtlich können im Rahmen des Workshops vier verschiedene Fälle beraten werden; weitere Situationen und spezifische Fragestellungen der Teilnehmer*innen werden im Zuge der unterschiedlichen thematischen Blöcke Raum haben.
Die Teilnehmer*innen werden vier Wochen vor dem ersten Termin über den Ablauf sowie die Gruppenzusammensetzung informiert und darum gebeten, eine kurze Falldarstellung anzufertigen und an die Trainerin zu schicken, damit der Workshop bedarfsorientiert vorbereitet werden kann.
Zielgruppe: Präsident*innen/Rektor*innen, Vize-Präsident*innen/Prorektor*innen, Kanzler*innen
Termine:
- Präsenzmodul in Berlin:
29. und 30. Oktober 2026;
Donnerstag 10:30 bis 20:30 Uhr (inkl. Abendessen), Freitag, 9.00 bis 16:30 Uhr - Digitaler Follow-up-Termin per Zoom:
Freitag, 15. Januar 2027, 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Maximale Teilnehmer*innen-Zahl: 15
Trainerin und Moderatorin:
Julia Wandt, Expertin für Kommunikation und Strategie, mit dem Schwerpunkt Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, Strategieentwicklung für wissenschaftliche Einrichtungen sowie wissenschaftliche Politikberatung, hat über zwanzigjährige Berufserfahrung an Universitäten (Göttingen, Konstanz und Freiburg, dort als Teil der Universitätsleitung) sowie als Beraterin im deutschen Wissenschaftssystem. Schwerpunkte ihrer Expertise liegen zudem in der Begleitung von Universitäten in der Exzellenzinitiative bzw. der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, in der Krisenkommunikation sowie im Bereich „Haltungskommunikation“ in Verbindung mit Wissenschaftsfreiheit, Meinungsfreiheit und der Frage nach „Neutralität“ in der Wissenschaft.
Anmeldeschluss: 31. August 2026
Die Erwartungen insbesondere an Präsidien und Rektorate sind im letzten Jahrzehnt stetig gewachsen. Dabei hängt der Erfolg der Mitglieder von Präsidien und Rektoraten in ihren jeweiligen Funktionsrollen ganz entscheidend auch davon ab, wie gut es ihnen gelingt, die erforderlichen Handlungsspielräume für die Umsetzung ihrer Ziele zu schaffen, die zahlreichen Veränderungsprozesse strategisch zu steuern und zu begleiten – und die Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen innerhalb der Hochschule zu gestalten.
Wenn Mitglieder verschiedener Hochschulleitungen in den Erfahrungsaustausch treten, um gemeinsame Fragestellungen, akute Situationen, strategische wie persönliche Herausforderungen und institutionelle Veränderungsprozesse zu reflektieren und zu beraten, ist das von enormem Nutzen für alle Beteiligten – und für die Hochschule insgesamt.
Genau hier setzt die Führungswerkstatt Hochschulleitung an. In Begleitung einer ausgewiesenen Expertin werden in einer kleinen, feststehenden Gruppe von max. 6 Teilnehmenden gemeinsam die vielfältigen Fragestellungen und strategischen Herausforderungen reflektiert und beraten, die die Teilnehmenden einbringen. Erfahrungs- und Wissensaustausch, Fallarbeit und das gemeinsame Entwickeln konkreter, auf individuelle Situationen und Personenkonstellationen zugeschnittene Lösungswege stehen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit. Inputs und Expertise von Teilnehmenden können im Sinne von „knowledge sharing“ eingebracht werden.
Themen
Die möglichen Themen hängen von den individuellen Anliegen in der Gruppe ab und können dementsprechend weit gefasst sein. Fragestellungen könnten sein: Wie löse ich einen Konflikt mit Kolleg*innen innerhalb der Hochschulleitung oder mit anderen wirkmächtigen Akteuren auf? Welche konkreten Schritte könnte ich gehen, um bestimmte Ziele, die ich mir gesetzt habe, zu erreichen? Wie bereite ich die anstehende neue Struktur eines Fachbereichs oder eine anstehende Institutsabwicklung vor? Wie agiere ich angemessen in einer (politischen) Krisensituation? Und wie gehe ich mit einer akuten Überlastungssituation um?
Reflexionsraum in vertrauter Kleingruppe
Der besondere Mehrwert der Führungswerkstatt Hochschulleitung besteht darin, dass die vertrauensvolle Kleingruppe über einen längeren Zeitraum von 10 Monaten kontinuierlich zusammenkommt und so die Entwicklung der einzelnen Teilnehmer*innen unterstützt und begleitet. Dabei können akute Krisensituationen und plötzlich auftretende Veränderungsprozesse flexibel in die Reflexionsformate einfließen, so dass die Teilnehmer*innen mit ihren jeweils sehr individuellen und aktuellen Anliegen im Mittelpunkt stehen.
Vertraulichkeit
In diesem Format wird auf die Wahrung der Vertraulichkeit größten Wert gelegt. Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird darauf geachtet, dass die Teilnehmenden nicht von derselben Hochschule kommen. Durch die festen Gruppen kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln und so ein angemessener Rahmen geschaffen werden, um auch an heiklen Themen und Fragestellungen zu arbeiten. In der Moderation des digitalen Formats werden Zeit und spezifische Methoden für das Kennenlernen und den Vertrauensaufbau eingeplant. Die Liste der Teilnehmenden wird ca. vier Wochen vor Beginn des ersten Termins versandt.
Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten und HAWs unabhängig davon, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen.
Methoden
Im ersten Termin werden die konkreten Fragestellungen und die herausfordernden oder konfliktträchtigen Situationen gesammelt, die die Teilnehmenden umtreiben. Mittels moderierten Erfahrungsaustauschs, Supervision, Kollegialer Fallberatung und Reflexion in der Gruppe werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, auch anhand der unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Gruppe, erarbeitet. Dabei bringt Dr. Ute Symanski ihre Expertise als erfahrene Beraterin und Konfliktbehandlerin im Wissenschaftssystem in die gemeinsame Fallarbeit und den peer-Coaching Prozess ein. Die Teilnehmer*innen werden durch die unterschiedlichen Methoden ermutigt und befähigt, diese im eigenen Arbeitskontext ggfs. selbst einzusetzen oder in anderen Gruppen weiterzuführen.
Moderation und Leitung
Dr. Ute Symanski: Hochschulberaterin, Coaching und Konfliktbehandlerin mit Spezialisierung auf die Arbeit mit Leitungskräften im Wissenschaftssystem. Inhaberin von futurWIR – Beratung für Politik und Wissenschaft, Köln. www.futurwir.de/wir/
Struktur
- 6 digitale Treffen (per Zoom), jeweils freitags von 10:00 bis 13.00 Uhr
- Termine: 30.10.2026 / 27.11.2026 / 22.01.2027 / 26.02.2027 / 19.03.2027 / 23.04.2027
- Insgesamt 18 Stunden Zeit für intensives Peer-Coaching und Reflexion der eigenen Situation
Gruppengröße
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 6 begrenzt.
Anmeldungen für die Warteliste werden aufgenommen und können bei entsprechender Nachfrage in eine nachfolgende Gruppe überführt werden.
Test Veranstaltung auf dem Jupiter.
Wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang mit KI an Hochschulen jenseits individueller Kompetenz und guter Absichten? Dieses abschließende Webinar der CHEtalk-Reihe richtet den Blick auf die strukturelle Ebene und fragt nach den institutionellen Voraussetzungen für eine biassensible KI-Nutzung.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis: Bias in generativer KI ist kein individuelles Moralproblem, sondern eine Frage von Governance, Steuerung und Macht. Ein sensibler Umgang mit KI kann daher nicht allein auf den Schultern einzelner Hochschulmitglieder liegen, sondern muss strategisch verankert und institutionell gestaltet werden.
Aufbauend auf den vorangegangenen Webinaren, in denen wir Grundlagen, Ursachen und Praxisbeispiele beleuchtet haben, verschieben wir nun den Fokus auf die Policy-Ebene: Welche konkreten Hebel stehen Hochschulen zur Verfügung? Wie gelangen wir zu einer strategischen Governance?
Gemeinsam diskutieren wir, welche hochschulpolitischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um Bias in KI systematisch zu adressieren, und wie Hochschulen den Diskurs aktiv mitgestalten können.
Format
Donnerstag, 12. November, 12:00–13:00 Uhr – 30 Minuten Impuls, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.
Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns, wie für Bias in Lehrveranstaltungen sensibilisiert werden kann.





