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Fr., 30. Januar 2026, 10:00 Uhr - Fr., 6. November 2026, 13:00 Uhr

Die Erwartungen insbesondere an Präsidien und Rektorate sind im letzten Jahrzehnt stetig gewachsen. Dabei hängt der Erfolg der Mitglieder von Präsidien und Rektoraten in ihren jeweiligen Funktionsrollen ganz entscheidend auch davon ab, wie gut es ihnen gelingt, die erforderlichen Handlungsspielräume für die Umsetzung ihrer Ziele zu schaffen, die zahlreichen Veränderungsprozesse strategisch zu steuern und zu begleiten – und die Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen innerhalb der Hochschule zu gestalten.

Wenn Mitglieder verschiedener Hochschulleitungen in den Erfahrungsaustausch treten, um gemeinsame Fragestellungen, akute Situationen, strategische wie persönliche Herausforderungen und institutionelle Veränderungsprozesse zu reflektieren und zu beraten, ist das von enormem Nutzen für alle Beteiligten – und für die Hochschule insgesamt.

Genau hier setzt die Führungswerkstatt Hochschulleitung an. In Begleitung einer ausgewiesenen Expertin werden in einer kleinen, feststehenden Gruppe von max. 6 Teilnehmenden gemeinsam die vielfältigen Fragestellungen und strategischen Herausforderungen reflektiert und beraten, die die Teilnehmenden einbringen. Erfahrungs- und Wissensaustausch, Fallarbeit und das gemeinsame Entwickeln konkreter, auf individuelle Situationen und Personenkonstellationen zugeschnittene Lösungswege stehen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit. Inputs und Expertise von Teilnehmenden können im Sinne von „knowledge sharing“ eingebracht werden.

Themen
Die möglichen Themen hängen von den individuellen Anliegen in der Gruppe ab und können dementsprechend weit gefasst sein. Fragestellungen könnten sein: Wie löse ich einen Konflikt mit Kolleg*innen innerhalb der Hochschulleitung oder mit anderen wirkmächtigen Akteuren auf? Welche konkreten Schritte könnte ich gehen, um bestimmte Ziele, die ich mir gesetzt habe, zu erreichen? Wie bereite ich die anstehende neue Struktur eines Fachbereichs oder eine anstehende Institutsabwicklung vor? Wie agiere ich angemessen in einer (politischen) Krisensituation? Und wie gehe ich mit einer akuten Überlastungssituation um?

Reflexionsraum in vertrauter Kleingruppe
Der besondere Mehrwert der Führungswerkstatt Hochschulleitung besteht darin, dass die vertrauensvolle Kleingruppe über einen längeren Zeitraum von 10 Monaten kontinuierlich zusammenkommt und so die Entwicklung der einzelnen Teilnehmer*innen unterstützt und begleitet. Dabei können akute Krisensituationen und plötzlich auftretende Veränderungsprozesse flexibel in die Reflexionsformate einfließen, so dass die Teilnehmer*innen mit ihren jeweils sehr individuellen und aktuellen Anliegen im Mittelpunkt stehen.

Vertraulichkeit
In diesem Format wird auf die Wahrung der Vertraulichkeit größten Wert gelegt. Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird darauf geachtet, dass die Teilnehmenden nicht von derselben Hochschule kommen. Durch die festen Gruppen kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln und so ein angemessener Rahmen geschaffen werden, um auch an heiklen Themen und Fragestellungen zu arbeiten. In der Moderation des digitalen Formats werden Zeit und spezifische Methoden für das Kennenlernen und den Vertrauensaufbau eingeplant. Die Liste der Teilnehmenden wird ca. vier Wochen vor Beginn des ersten Termins versandt.

Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten und HAWs unabhängig davon, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen.

Methoden
Im ersten Termin werden die konkreten Fragestellungen und die herausfordernden oder konfliktträchtigen Situationen gesammelt, die die Teilnehmenden umtreiben. Mittels moderierten Erfahrungsaustauschs, Supervision, Kollegialer Fallberatung und Reflexion in der Gruppe werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, auch anhand der unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Gruppe, erarbeitet. Dabei bringt Dr. Ute Symanski ihre Expertise als erfahrene Beraterin und Konfliktbehandlerin im Wissenschaftssystem in die gemeinsame Fallarbeit und den peer-Coaching Prozess ein. Die Teilnehmer*innen werden durch die unterschiedlichen Methoden ermutigt und befähigt, diese im eigenen Arbeitskontext ggfs. selbst einzusetzen oder in anderen Gruppen weiterzuführen.

Moderation und Leitung
Dr. Ute Symanski: Hochschulberaterin, Coaching und Konfliktbehandlerin mit Spezialisierung auf die Arbeit mit Leitungskräften im Wissenschaftssystem. Inhaberin von futurWIR – Beratung für Politik und Wissenschaft, Köln. www.futurwir.de/wir/

Struktur

  • 6 digitale Treffen (per Zoom), jeweils freitags von 10:00 bis 13.00 Uhr
  • Termine: 30.01.2026 / 13.03.2026 / 24.04.2026 / 12.06.2026 / 18.09.2026 / 06.11.2026
  • Insgesamt 18 Stunden Zeit für intensives Peer-Coaching und Reflexion der eigenen Situation

Gruppengröße
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 6 begrenzt.

Anmeldungen für die Warteliste werden aufgenommen und können bei entsprechender Nachfrage in eine nachfolgende Gruppe überführt werden.

Details

Beginn:
Fr., 30. Januar 2026, 10:00 Uhr
Ende:
Fr., 6. November 2026, 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
2150 €

Veranstaltungsort

Veranstalter

Agnes Kaase
Agnes Kaase
Telefon:
+49 5241 9761-46
E-Mail:
agnes.kaase@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Mitglieder von Hochschulleitungen haben wenig Zeit und Gelegenheit, ihre Rolle zu reflektieren und sich in Füh-rungsfragen Rat zu holen.
Das seit 2013 etablierte Programm von HRK und CHE richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen, die Führung als Chance betrachten, sowohl für ihre persönliche Entwicklung als auch für das Wohl ihrer Hochschule und damit letztlich für die Qualität in Forschung und Lehre. Es bietet Personen in Leitungsfunktionen die Möglichkeit, über mehrere Monate im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen und mit Unterstützung (hochschul-)erfahrener Dozent*innen und Trainer*innen die eigenen Leitungskompetenzen systematisch weiterzuentwickeln.
Das Programm richtet sich an Personen, die neu in die Rolle der Verantwortung und Gestaltung komplexer Vorhaben auf Ebene der Gesamtorganisation kommen, also an Prorektor*innen und Vizepräsident*innen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist das schriftliche Einbringen eines Fallbeispiels vor Beginn des Programms.

Drei Module an je drei Tagen
1. Modul »Führen von komplexen Wissensorganisationen – die eige-ne Rolle im Präsidium/Rektorat verstehen und entwickeln«
16. – 18. April 2026
2. Modul »Führen im Kontext hochschulinterner Konstellationen – interne Kommunikation und Personalführung«
25. – 27. Juni 2026
3. Modul »Führen im Kontext externer Anforderungen – Medien, Ministerien und Politik«
17. – 19. September 2026

Bei den Modulen 1 und 2 beginnen wir am 1. Tag um 10 Uhr und enden am 3. Tag um 14 Uhr.
Beim 3. Modul findet eine Vorabendanreise statt (Beginn am 16.9.2026 um 20 Uhr mit Begrüßung und Einführung in das Medien-Training).

Die Teilnahme umfasst alle drei Termine.

Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Für das Jahresprogramm “Führung als Chance” sind pro Hochschule maximal zwei Anmeldungen möglich.

Drei Grundideen
(1) Im Mittelpunkt der Workshops stehen moderierter Erfahrungsaustausch und Arbeit an praktisch relevanten Situationen. Die Teilnehmer*innen arbeiten auf der Basis theoretisch-methodischer »Einstiege« z.B. in Gruppen oder im Probehandeln. Die kontinuierliche Arbeit in einer festen Gruppe schafft Vertrauen und ein offenes Klima.
(2) Die Arbeit an echten, aktuellen Fällen der Teilnehmer*innen schafft einen direkten Bezug zu den eigenen Herausforderungen. Erkenntnisse aus den Workshops werden für Führungssituationen mit Hilfe von »action plans« genutzt. Die Erfahrungen daraus werden in die Workshops zurückgespielt.
(3) Die Workshops gehen nicht über abstrakte Diskussionen an Fragen zur Führung in Hochschulen heran, sondern über konkrete Führungssituationen aus dem Alltag in der Hochschulleitung. Der Blick aus verschiedenen Perspektiven auf Führungskonstellationen wird geschärft: Es geht um Strukturen, um Beziehungen, um Mikropolitik, aber auch um Organisationskultur und Außen-beziehungen. Diese Mehrdimensionalität ermöglicht ein umfassendes Führungsverständnis.

Trainer*innen und Moderator*innen
Verena Heinzel, Leitung Veranstaltungen, Fortbildungen und Führungstrainings, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung
Stefan Klager, Fernsehjournalist und langjähriger Trainer im Bereich Kom-munikation und Medien, „Certified Media Trainer“ (SHB)
Prof. Dr. Anne Lequy, ehem. Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Mitglied im Board der European University Association, Mitglied des Wissenschaftsrats sowie im Beirat des CHE
Dr. Katrin Prüfig, Journalistin, Reporterin im In- und Ausland und Moderatorin, seit 2002 Kommunikations- und Medientrainerin, seit 2015 „Certified Media Trainer“ (SHB)
Prof. Dr. Ulrich Radtke, ehem. Rektor der Universität Duisburg-Essen, ehem. Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz sowie Träger der Auszeichnung »Hochschulmanager des Jahres 2015«
Hubert Sonntag, Kaufmann, Diplom-Psychologe, Geschäftsführer „Hattinger Büro“, Experte für Führungskräfteworkshops, Einzelcoaching, Konfliktbe-ratung, Berater (u.a. für Hochschulleitungen)
Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Leiter des MBA-Studiengangs »Hochschul- und Wissenschaftsmanagement« an der Hochschule Osnabrück

Durch das Trainer*innen-Team werden Erfahrungen in der Leitung, als Trainer*in in der Führungskräfteentwicklung, im Hochschulmanagement und in der Hochschulforschung sowie in Medien und Medientraining kombiniert.

Kamingespräche
Zu jedem Modul-Thema werden Expert*innen aus Hochschulen, Wirtschaft oder Politik zu einem »Kamingespräch« eingeladen. In den bisherigen dreizehn Jahrgängen von »Führung als Chance« haben wir bereits zahlreiche Kamingäste z.B. zu den Themen „Kommunikation und Führung“, „Rollenwechsel und Perspektivwechsel – Teamwork und Governance an einer Universität“ und „Mit der Politik reden?“ begrüßen können. Erleben Sie spannende Gespräche und interessante Einblicke von Personen, die derzeit noch aktiv in ihren Ämtern tätig sind, sowie von ehemaligen Ministerialen, die ihre Ämter inzwischen abgegeben haben. Nutzen Sie die Gelegenheit, von ihren Erfahrungen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Schirmherrschaft
Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der HRK

Details

Beginn:
Do., 16. April 2026
Ende:
Sa., 19. September 2026
Teilnahmegebühr:
4995 €

Veranstalter

Agnes Kaase
Agnes Kaase
Telefon:
+49 5241 9761-46
E-Mail:
agnes.kaase@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Die Rolle der Dekan*innen ist in den Hochschulgesetzen recht kurz beschrieben, doch mit viel Verantwortung verbunden. In der Realität stellen sich noch andere, wichtige Fragen: Ist ein*e Dekan*in eher Entscheider*in? Prozess-Initiator*in oder -gestalter*in? Und wie kann man als Dekan*in mit den unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen in Fakultät und Fachbereich umgehen?

Das Spannungsfeld der Dekan*innen zwischen Partizipation und Entscheidung, zwischen Kollegialität und Führung erfordert Fingerspitzengefühl und ein eigenes Rollenverständnis als „Primus inter Pares“, insbesondere in konfliktträchtigen Situationen und Veränderungsprozessen.

Das Programm verläuft über zwei Module (01. – 02. Juni und 28. – 29. September 2026) und beinhaltet lösungsorientierte Arbeit an den „Fällen“ der Teilnehmer*innen in vertraulicher Atmosphäre, Probehandeln zu Szenarien, Inputs aus systemischen Ansätzen und Supervision sowie Beiträge aus der Perspektive von Erfahrungsträger*innen, die ihren jeweils eigenen Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der Rolle schildern und zum Austausch anregen. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe hat großen Anteil daran, gelungene Ansätze sowie schwierige Situationen anderer Dekan*innen kennenzulernen und die eigene Amtszeit produktiv nutzen zu können.

Außerdem kommen die folgenden Themen vor:

  • Die eigene Rolle als Dekan*in: eine systemische Perspektive
  • Verantwortungsübernahme in der Fakultät und Entscheidungsprozesse
  • Wie setze ich Prioritäten im Alltag?
  • Wie kann ich Kolleg*innen motivieren und Engagement erzeugen?
  • Führungskommunikation und Changemanagement in Fakultät und Hochschule
  • Hochschulleitung und Fakultätsleitung: gegenseitige Erwartungen und Interessen

Durch die Zeit zwischen den beiden Modulen lässt sich Gelerntes im Arbeitsalltag bereits anwenden und zusätzlich können so weitere Fragen und Situationen im zweiten Treffen behandelt sowie der Austausch mit der Peer Group vertieft werden. Im zweiten Modul gibt es außerdem die Gelegenheit die Perspektive einer Hochschulleitung auf das Amt von Dekan*innen kennenzulernen und die jeweiligen Erwartungshaltungen auszutauschen.

Das zweite Modul ergänzt diese Teile durch die Perspektive eines erfahrenen Mitglieds einer Hochschulleitung auf das Amt von Dekan*innen, quasi als „Sparringspartner“ für die gegenseitigen Erwartungen.

Methodisch wechseln sich Beiträge, kollegiale Fallberatungen mit Supervisionsanteil und moderierter Erfahrungsaustausch ab. Die Teilnehmer*innen werden vier Wochen vor dem ersten Termin per E-Mail um ihren „Fall“ gebeten, damit der Workshop bedarfsorientiert vorbereitet werden kann.

Zielgruppen
Dekaninnen und Dekane von Universitäten und Fachhochschulen, insbesondere solche, die neu im Amt sind

Referent*innen und Trainer*innen
Agnes Kaase, Leitung Veranstaltungen, Fortbildungen und Führungstrainings, CHE Gütersloh
Prof. Dr. Tobias Knedlik, Dekan, Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Fulda
Dr. Dirk Rohr, Supervisor (DGSv/DGSF), Fakultätsgeschäftsführer Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Präsidentin, Technische Hochschule Köln (2. Modul)

Die Teilnehmerzahl ist auf 14 begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Beim „Programm für Dekan*innen“ sind pro Hochschule maximal zwei Anmeldungen möglich.

 

Details

Beginn:
Mo., 1. Juni 2026, 10:30 Uhr
Ende:
Di., 29. September 2026, 16:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
1950 €

Veranstalter

Agnes Kaase
Agnes Kaase
Telefon:
+49 5241 9761-46
E-Mail:
agnes.kaase@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Veranstaltungsort

In der Diskussion um Verzerrungen in KI-Systemen beschäftigen wir uns an Hochschulen vor allem mit einem biassensiblen Einsatz von KI. Aber welche Rolle spielen Hochschulen bei der Entwicklung biassensibler KI-Systeme? Dieses Webinar richtet den Blick auf MINT-Fächer und die Verzahnung von MINT und Ethik.  

Entscheidungen über Daten, Modelle und Anwendungen werden nicht erst bei der Nutzung relevant, sondern entlang der gesamten KI-Wertschöpfung – von der Datengrundlage über die Entwicklung bis hin zum Einsatz. Gerade hier kommt Hochschulen eine Schlüsselrolle zu: Sie sind die Orte, an denen die Entwickler:innen von morgen ausgebildet werden und sind damit auch die Orte, an denen die Grundlagen für verantwortungsvolle KI gelegt werden kann. 

Gemeinsam diskutieren wir, welche Verantwortung Hochschulen in der Gestaltung “fairer KI” tragen und wie sich diese in Curricula, Fachkulturen und institutionellen Strukturen widerspiegeln kann. Welche Kompetenzen brauchen Studierende, um KI nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich verantwortungsvoll zu entwickeln? Und wie lassen sich entsprechende Ansätze nachhaltig in Studium und Lehre verankern? 

Das Webinar nimmt in den Blick, wie Ethik heute in MINT-Studiengängen verankert ist – und wo sie bislang eher als Add-on statt als integraler Bestandteil gedacht wird. Was bedeutet es konkret für die Informatik und angrenzende Disziplinen, ethische Fragestellungen systematisch einzubeziehen? Und was muss sich in Curricula, Lehrkonzepten und Fachkulturen verändern, damit zukünftige Entwicklerteams sensibler für Fragen von Bias, Diversity und Verantwortung werden? 

Anhand ausgewählter Beispiele aus der Praxis werfen wir einen Blick darauf, wie ethische Fragestellungen bereits heute erfolgreich in MINT-Kontexte integriert werden. 

Format  

Donnerstag, 3. September, 12:00–13:00 Uhr – 30 Minuten Impuls, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.  

Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns, wie für Bias in Lehrveranstaltungen sensibilisiert werden kann. 

Details

Datum:
Do., 3. September 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Veranstalter

Melanie Rischke
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Im Rahmen einer Infoveranstaltung für Ansprechpersonen der Organisationseinheiten möchten wir Sie über die anstehende Faktenerhebung im Rahmen des CHE Hochschulrankings 2027 informieren. Wir erläutern Ihre Rolle bei der Befragung, geben Ihnen einen Überblick über den Ranking-Prozess und stellen das Infoportal vor. Abschließend besteht Gelegenheit für die Beantwortung Ihrer Fragen.

Gerne möchten wir Sie zum Online-Meeting Infoveranstaltung für Ansprechpersonen der Organisationseinheiten einladen. Für das Meeting bieten wir zwei Termine an:

Montag, den 7.9.26 von 10:00–11:00 Uhr

Mittwoch, den 9.9.2026 von 10:00–11:00 Uhr

Bitte melden Sie sich unten für Ihren Wunschtermin an.

Details

Beginn:
Mo., 7. September 2026, 10:00 Uhr
Ende:
Mi., 9. September 2026, 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Veranstalter

Dr. Sonja Berghoff
Telefon:
+49 5241 9761-29
E-Mail:
sonja.berghoff@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

New Work bedeutet nicht nur neue Formen von Führung oder neue Arbeitsumgebungen – auch Prozesse und Organisationsstrukturen geraten in den Blick. Viele Hochschulen stehen vor der Herausforderung, komplexe Aufgaben in dynamischen Umfeldern zu bewältigen. Dabei stellt sich die Frage, wie Zusammenarbeit organisiert werden kann, wenn traditionelle Hierarchien an ihre Grenzen stoßen. Das vierte Webinar der CHE Talks „New Work an Hochschulen – Arbeitswelten im Wandel“ widmet sich deshalb der Gestaltung neuer Prozesse und Organisationsformen: Wie können Hochschulen handlungsfähiger, flexibler und kooperativer werden? Und welche Rolle spielen dabei Organisationsberatung, Prozessbegleitung und gemeinsame Problemlösung?

Aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen die Referentinnen, wie Veränderungsprozesse und Entscheidungsprozesse an Hochschulen gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Organisationsberatung und Prozessbegleitung sowie das Praxisbeispiel der Universität Rostock. Dabei wird deutlich, wie neue Formen der Zusammenarbeit, partizipative Prozessgestaltung und organisationsübergreifendes Lernen dazu beitragen können, Herausforderungen jenseits klassischer Hierarchien zu bewältigen. Ergänzend werden Erfolgsfaktoren und typische Herausforderungen aus der Praxis diskutiert.

Die Referentinnen geben kurze Impulse und laden anschließend zur gemeinsamen Diskussion ein. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und Erfahrungen aus ihren eigenen Organisationen einzubringen.

Das einstündige Webinar richtet sich insbesondere an Hochschulleitungen, Kanzler:innen sowie strategische Entscheider:innen in Wissenschaft und Verwaltung. Ebenso sind alle eingeladen, die sich für Organisationsentwicklung, Prozessgestaltung und neue Formen der Zusammenarbeit interessieren.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und greift zentrale Themen rund um New Work an Hochschulen auf. Die einzelnen Webinare beleuchten unterschiedliche Aspekte wie Führung, Räume und Prozesse und können unabhängig voneinander besucht werden.

Zur Teilnahme ist eine kostenfreie Anmeldung erforderlich.

Anmeldeschluß ist am 08.09. um 12:00 Uhr.

 

Referentinnen:

  • Dr. Sybille Hambach, Teamleitung und Koordination der Organisationsentwicklung an der Universität Rostock
  • Dr. Janine Reinhard, Organisationsberaterin, Prozessbegleiterin und Expertin für New Work in der Wissenschaft & Nicole Engelhardt, Organisationsberaterin und Prozessbegleiterin für Hochschulen. Beide gründen derzeit mit zwei weiteren Kolleginnen das Konsortium „Dialogkomplizinnen“, das externe Prozessbegleitung für Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen mit einem Schwerpunkt auf dialogischen Formaten anbietet.

Details

Datum:
Mi., 9. September 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Veranstalter

Melanie Rischke
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Seit Beginn der 2020er-Jahre wurde das ungarische Hochschulsystem tiefgreifend umgebaut. Viele Universitäten wurden in öffentlich-rechtliche Stiftungsstrukturen überführt; zugleich veränderten sich staatliche Steuerung, institutionelle Governance und finanzielle Rahmenbedingungen. Welche Folgen hatte diese Reorganisation für die ungarischen Hochschulen und ihre internationalen Kooperationen?

Im Mittelpunkt des Webinars steht die Frage, wie sich wissenschaftspolitische Maßnahmen der vergangenen 16 Jahre auf Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Unabhängigkeit und internationale Einbindung der ungarischen Hochschulen ausgewirkt haben und welche Resilienzstrategien hier entwickelt wurden. Diskutiert wird außerdem, welche Fachbereiche besonders unter Druck geraten sind, wie tiefgreifend die Eingriffe in Forschung und Lehre waren, welche Herausforderungen sich für Ungarns Hochschulen nach der Ära Orbán stellen, welche Chancen damit verbunden sind und wie es nach dem Regierungswechsel weitergehen kann.

Impulse geben Krisztina Arató, Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE), die zur Geschichte der europäischen Einigung und zu EU-Themen aus zentral- und osteuropäischer Perspektive forscht, sowie Daniela Apaydin, an der Andrássy Universität promovierte Historikerin und Journalistin mit Schwerpunkt Ostmitteleuropa, insbesondere Ungarn, die am Wiener Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)  tätig ist.

Das Webinar ist Teil der Reihe CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: „Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit. Implikationen für die internationale akademische Kooperation“. In drei 60-minütigen Online-Webinaren beleuchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperation (KIWi) des DAAD aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Hochschulsystemen und diskutieren deren Bedeutung für internationale akademische Kooperationen.

Weitere Termine der Reihe:

  • Donnerstag, 01.10.2026, 12.00 bis 13.00 Uhr: “Finanzierungsgrundlagen und politische Steuerung von Wissenschaft – Erfahrungen aus den USA”
  • Donnerstag, 26.11.2026, 12.00 bis 13.00 Uhr: “Migrations- und Innenpolitik: Auswirkungen auf die Studierendenmigration und die Internationalisierung von Hochschulen”

Die Webinare gehören thematisch zusammen, bauen aber nicht zwingend aufeinander auf. Interessierte können sich wahlweise für einzelne oder alle Termine anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Details

Datum:
Do., 17. September 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Veranstalter

Sara Carina Richau
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Im Rahmen einer Infoveranstaltung zur Studierendenbefragung möchten wir Sie über die anstehenden Studierendenbefragungen im Rahmen des CHE Hochschulrankings 2027 im Wintersemester 2026/27 bzw. im Sommersemester 2027 informieren. Vorgestellt werden die Befragungszeiträume, die Vorgehensweise sowie die relevanten Unterlagen und Werbematerialien. Darüber hinaus werden Möglichkeiten für das Rücklaufmonitoring während der Befragung vorgestellt. Zusätzlich planen wir ausreichend Zeit ein, Fragen der Teilnehmer*innen, die für alle von Interesse sind, zu diskutieren.

Gerne möchten wir Sie zum Online-Meeting Infoveranstaltung zur Studierendenbefragung einladen. Für das Meeting bieten wir zwei Termine an:

Montag, den 21.9.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr

Donnerstag, den 01.10.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr

Die Teilnehmer*innenzahl wird bei beiden Terminen auf jeweils 150 Personen begrenzt, bitte melden Sie sich daher unten für Ihren Wunschtermin an.

Details

Beginn:
Mo., 21. September 2026, 10:00 Uhr
Ende:
Do., 1. Oktober 2026, 11:30 Uhr

Veranstaltungsort

Veranstalter

Dr. Nina Horstmann
Luisa Weiser
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Kann man Innovationsökosysteme eigentlich normieren? Und was bringt eine internationale ISO-Norm für die Praxis von Hochschulen, Unternehmen und Netzwerken? 

In der dritten Ausgabe von „Blaupause – der Talk zu Innovationsökosystemen“ geht es um die neue ISO 56012, die erstmals Leitlinien für Innovationsökosysteme definiert. Die Norm zielt darauf ab, gemeinsame Begriffe, Strukturen und Prinzipien zu schaffen, um Zusammenarbeit über Institutionen und Ländergrenzen hinweg zu erleichtern – ein spannendes Thema an der Schnittstelle von Management, Politik und Praxis. 

Den inhaltlichen Rahmen liefert eine Keynote von Bianca Prommer, Mitglied der internationalen Kommission zur Erarbeitung der neuen ISO 56012. Sie gibt Einblicke in den Entstehungsprozess, zentrale Inhalte und die Bedeutung der Norm für Organisationen, die Innovation systematisch gestalten wollen. 

Im Anschluss folgt ein Beitrag zur ISO 56002, der zeigt, wie Innovationsmanagement in Organisationen aufgebaut werden kann – und wie beide Normen zusammenwirken, um Ökosysteme langfristig zu stärken. 

Zwei Perspektiven, ein Ziel: ein gemeinsames Verständnis von Innovation schaffen. 

Format 

Donnerstag, 24. September 2026, 12:00–13:00 Uhr – Zwei Perspektiven, eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.  

Ziel und Nutzen 

Diese Folge bietet Orientierung im wachsenden Normendschungel rund um Innovation: Sie zeigt, wie internationale Standards helfen können, Kooperationen zu strukturieren, Vertrauen zu schaffen und Innovationsökosysteme professionell zu gestalten. 

Details

Datum:
Do., 24. September 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Veranstalter

Dr. Isabel Roessler
Telefon:
+49 5241 9761-43
E-Mail:
isabel.roessler@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Öffentliche Finanzierung ist ein zentrales Steuerungsinstrument von Hochschul- und Wissenschaftssystemen. Politische Schwerpunktsetzungen haben damit einen direkten Einfluss auf das System. In den USA wird derzeit sichtbar, wie stark finanzielle Rahmenbedingungen und politische Einflussnahme ineinandergreifen können. Welche Folgen hat es, wenn staatliche Mittel, Förderprogramme oder regulatorische Anforderungen genutzt werden, um auf Hochschulen und Wissenschaft einzuwirken?

Das Webinar nimmt die aktuellen Entwicklungen in den USA in den Blick und fragt, wie sich Finanzierungsdruck auf institutionelle Autonomie, Forschungsprioritäten, Zugang zu Drittmitteln und den Umgang mit kontroversen Themen auswirkt. Diskutiert wird außerdem, welche Konsequenzen diese Veränderungen für internationale akademische Kooperationen haben – insbesondere für deutsche Hochschulen, transatlantische Partnerschaften und gemeinsame Wissenschaftsprojekte.

Impulse geben Cathryn Clüver Ashbrook, seit 2022 Senior Advisor „Europas Zukunft“ bei der Bertelsmann Stiftung. Sie bringt umfassende Expertise zu transatlantischen Beziehungen, US-Politik und zur Zukunft der Demokratie ein und verfügt unter anderem durch ihre Arbeit an der Harvard Kennedy School über enge Einblicke in die US-amerikanische Hochschul- und Wissenschaftslandschaft. Ebenfalls zu Gast ist Gerardo L. Blanco ist Associate Professor für Higher Education und Academic Director des Center for International Higher Education (CIHE) am Boston College in den USA. Als Hochschulforscher beschäftigt er sich insbesondere mit Internationalisierung, Qualitätssicherung und Hochschulpolitik.

Das Webinar ist Teil der Reihe CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: „Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit. Implikationen für die internationale akademische Kooperation“. In drei 60-minütigen Online-Webinaren beleuchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperation (KIWi) des DAAD aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Hochschulsystemen und diskutieren deren Bedeutung für internationale akademische Kooperationen.

Weitere Termine der Reihe:

  • Donnerstag, 26.11.2026, 12.00 bis 13.00 Uhr: “Migrations- und Innenpolitik: Auswirkungen auf die Studierendenmigration und die Internationalisierung von Hochschulen”

Die Webinare gehören thematisch zusammen, bauen aber nicht zwingend aufeinander auf. Interessierte können sich wahlweise für einzelne oder alle Termine anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Details

Datum:
Do., 1. Oktober 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Veranstalter

Sara Carina Richau
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Wie kann ein biassensibler Umgang mit KI im Hochschulalltag konkret aussehen? Dieses Webinar rückt die Praxis in den Mittelpunkt und zeigt, wie Hochschulmitglieder KI bereits heute reflektiert und verantwortungsvoll einsetzen. 

Anhand ausgewählter Beispiele diskutieren wir gemeinsam, wie ein bewusster Umgang mit KI gelingen kann. Das Webinar bietet Einblicke in unterschiedliche Ansätze, die zeigen, wie Bias erkannt, thematisiert und in der Nutzung berücksichtigt werden kann. Welche Strategien helfen Lehrenden, Studierende für Verzerrungen in KI zu sensibilisieren? Wie können Studierende lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen? Und welche Rahmenbedingungen unterstützen eine verantwortungsvolle Nutzung in der Praxis? 

 Ziel ist es, Inspiration zu geben und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit zu schaffen.  

Format  

Donnerstag, 8. Oktober, 12:00–13:00 Uhr – 30 Minuten Impuls, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen, Einblicke und Austausch.  

Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns, wie für Bias in Lehrveranstaltungen sensibilisiert werden kann. 

Details

Datum:
Do., 8. Oktober 2026
Zeit:
12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Veranstalter

Melanie Rischke
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Vertrauen, Rückendeckung, Empowerment: Ob der Rückbau von Bürokratie tatsächlich gelingt, hängt davon ab, welchen Rahmen Führungskräfte dafür schaffen.

Bürokratische Prozesse sind ein notwendiges und schützenswertes Element unserer Demokratie. Gleichzeitig stehen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Verwaltungsabläufe so zu gestalten, dass sie die wissenschaftliche Arbeit nicht unnötig belasten. Steigende externe Anforderungen, etwa durch Compliance-Vorgaben und Drittmittelregularien, verschärfen diesen Zielkonflikt zusätzlich.

Umso wichtiger ist es, interne Abläufe bewusst zu hinterfragen und effizient auszurichten.

Als Führungskraft spielen Sie dabei eine zentrale Rolle:

  • Sie setzen Prioritäten und treffen Entscheidungen
  • Sie prägen durch Ihr Verhalten den Umgang mit bürokratischen Regeln
  • Sie beeinflussen, wie viel Bürokratie in Ihrem Verantwortungsbereich entsteht oder vermieden wird

Bürokratierückbau ist daher nicht nur eine Frage von Prozessen. Es ist eine Frage von Führung, Haltung und Organisationskultur, welche Sie maßgeblich gestalten.

Dieser Workshop bietet einen praxisorientierten Rahmen, um die eigenen Handlungsspielräume zu reflektieren und gezielt zu erweitern. Es wird an konkreten Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag gearbeitet, ebenso werden Ansätze zur Verwaltungsvereinfachung in Ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich entwickelt.

Der ganz konkrete Nutzen für Sie

Der Workshop stellt Ihre Verantwortungsbereiche in den Mittelpunkt:

Sie als Teilnehmer*in

  • lernen praxiserprobte Methoden kennen, um Bürokratie systematisch zu analysieren, Vereinfachungspotenziale zu identifizieren und priorisiert umzusetzen;
  • gewinnen Klarheit über ihre eigenen Entscheidungsspielräume und Hebel als Führungskraft im Spannungsfeld von Compliance, Steuerung und Entlastung;
  • reflektieren, wie bürokratische Belastungen auch durch Routinen, Auslegungen und Organisationskultur entstehen und wie diese gezielt verändert werden können;
  • entwickeln Strategien, um Mitarbeitende einzubinden, Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und Unterstützung in der Organisation zu sichern;
  • lernen zentrale Erfolgsfaktoren kennen, um Initiativen zum Bürokratieabbau nachhaltig zu verankern;
  • und erarbeiten einen konkreten, umsetzbaren Action Plan für ihren eigenen Arbeitsbereich.

Zielgruppe

Führungskräfte in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere Dezernats- und Abteilungsleitungen in der Verwaltung, Geschäftsführungen von Fakultäten

Das Trainer*innen-Team

Dr. Christina Reinhardt bringt über 17 Jahre Erfahrung als Kanzlerin an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf Personal und Organisationsentwicklung sowie der Begleitung von Führungskräften in komplexen Veränderungsprozessen. Heute unterstützt sie als Beraterin und Coach Organisationen dabei, Strukturen zu vereinfachen und wirksam zu führen. Ihr besonderes Anliegen ist es, Bürokratie abzubauen und so Freiräume für das Wesentliche in Wissenschaft und Arbeit zu schaffen.

Dr. Oliver Fromm ist seit über einem Jahrzehnt Kanzler der Universität Kassel und engagiert sich als Vorsitzender des bundesweiten Arbeitskreises zur Entbürokratisierung aktiv für moderne Verwaltungsstrukturen. Mit seiner Erfahrung in strategischer Entwicklung, Innovation und Transfer setzt er sich konsequent dafür ein, Verwaltung einfacher, effizienter und zukunftsfähig zu gestalten.

Agnes Kaase leitet den Veranstaltungsbereich im CHE und verantwortet die Weiterentwicklung des Führungskräfteportfolios. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Organisationsentwicklung sowie der Begleitung und Coaching von Führungskräften verbindet sie strategisches Denken mit einem klaren Blick für die Herausforderungen moderner Führung und schafft Räume für Reflexion, Austausch und nachhaltige Entwicklung.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

Anmeldeschluss: 21. September 2026, 12:00 Uhr

Details

Beginn:
Di., 13. Oktober 2026, 10:30 Uhr
Ende:
Mi., 14. Oktober 2026, 13:30 Uhr
Teilnahmegebühr:
1500 €

Veranstalter

Agnes Kaase
Agnes Kaase
Telefon:
+49 5241 9761-46
E-Mail:
agnes.kaase@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker

Veranstaltungsort