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Fr., 12. März 2027, 10:00 Uhr - Fr., 19. November 2027, 13:00 Uhr

Mitglieder von Präsidien und Rektoraten sind erfolgreich, wenn es ihnen gelingt, für die Umsetzung ihrer strategischen Ziele die erforderlichen Handlungsspielräume zu schaffen. Dafür gilt es, die Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen innerhalb der Hochschule zu gestalten. Und das ist in der so besonderen Organisation Hochschule und in der Akademischen Selbstverwaltung oft herausfordernd und immer mindestens komplex. Wie machen das die anderen? Welche Impulse können sich Präsident*innen, Rektor*innen, Kanzler*innen, Vizepräsident*innen und Prorektor*innen von unterschiedlichen Institutionen untereinander geben?

Genau hier setzt die Werkstatt Hochschulleitung an. In Begleitung einer ausgewiesenen Expertin beraten max. 6 Teilnehmende unterschiedlicher Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Kunst- und Musikhochschulen ihre Themen. In einer feststehenden Gruppe reflektieren und beraten die Teilnehmenden ihre vielfältigen Fragestellungen und strategischen Herausforderungen. Erfahrungs- und Wissensaustausch, Fallarbeit und das gemeinsame Entwickeln konkreter, auf individuelle Situationen und Personenkonstellationen zugeschnittene Lösungswege stehen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit. Im Sinne von „knowledge sharing“ bringen alle ihre Impulse und Expertise ein.

Themen
Die möglichen Themen hängen von den individuellen Anliegen in der Gruppe ab und können dementsprechend weit gefasst sein. Fragestellungen könnten beispielsweise sein: Wie schütze ich die demokratischen Strukturen an meiner Hochschule? Wie kommuniziere ich in einer aktuellen Krise? Wie kann ich die anstehenden Einsparungen so kommunizieren, dass alle mitmachen? Wie verbessere ich die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleg*innen in der Hochschulleitung, dem Senat, anderen Gremien oder der Hochschule insgesamt? Wie stelle ich mich strategisch in meinem Ressort auf? Welche Tools nutzt Ihr, um das Termin-Chaos zu bändigen? Wie löse ich einen Konflikt mit Kolleg*innen innerhalb der Hochschulleitung oder mit anderen wirkmächtigen Akteuren auf?

Reflexionsraum in vertrauter Kleingruppe
Der besondere Mehrwert der Werkstatt Hochschulleitung besteht darin, dass die vertrauensvolle Kleingruppe über einen längeren Zeitraum von 10 Monaten kontinuierlich zusammenkommt und so die Entwicklung der einzelnen Teilnehmer*innen unterstützt und begleitet. Dabei können akute Krisensituationen und plötzlich auftretende Veränderungsprozesse flexibel in die Reflexionsformate einfließen, so dass die Teilnehmer*innen mit ihren jeweils sehr individuellen und aktuellen Anliegen im Mittelpunkt stehen.

Vertraulichkeit
In diesem Format wird auf die Wahrung der Vertraulichkeit größten Wert gelegt. Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird darauf geachtet, dass die Teilnehmenden nicht von derselben Hochschule kommen. Durch die festen Gruppen kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln und so ein angemessener Rahmen geschaffen werden, um auch an heiklen Themen und Fragestellungen zu arbeiten. In der Moderation des digitalen Formats werden Zeit und spezifische Methoden für das Kennenlernen und den Vertrauensaufbau eingeplant. Die Liste der Teilnehmenden wird ca. vier Wochen vor Beginn des ersten Termins versandt.

Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten, HAWs und Kunst- und Musikhochschulen unabhängig davon, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen.

Methoden
Im ersten Termin werden die konkreten Fragestellungen und die herausfordernden oder konfliktträchtigen Situationen gesammelt, die die Teilnehmenden umtreiben. Mittels moderierten Erfahrungsaustauschs, Supervision, Kollegialer Fallberatung und Reflexion in der Gruppe werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, auch anhand der unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Gruppe, erarbeitet. Dabei bringt Dr. Ute Symanski ihre Expertise als erfahrene Beraterin und Konfliktbehandlerin im Wissenschaftssystem in die gemeinsame Fallarbeit und den peer-Coaching Prozess ein. Die Teilnehmer*innen werden durch die unterschiedlichen Methoden ermutigt und befähigt, diese im eigenen Arbeitskontext ggfs. selbst einzusetzen oder in anderen Gruppen weiterzuführen.

Moderation und Leitung
Dr. Ute Symanski: Hochschulberaterin, Coaching und Konfliktbehandlerin mit Spezialisierung auf die Arbeit mit Leitungskräften im Wissenschaftssystem. Inhaberin von futurWIR – Beratung für Politik und Wissenschaft, Köln. www.futurwir.de

Struktur

  • 6 digitale Treffen (per Zoom), jeweils freitags von 10:00 bis 13.00 Uhr
  • Termine: 12. März, 23. April, 11. Juni, 17. September, 22. Oktober, 19. November 2027
  • Insgesamt 18 Stunden Zeit für intensives Peer-Coaching und Reflexion der eigenen Situation

 

Gruppengröße
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 6 begrenzt.

Anmeldungen für die Warteliste werden aufgenommen und können bei entsprechender Nachfrage in eine nachfolgende Gruppe überführt werden.

Details

Beginn:
Fr., 12. März 2027, 10:00 Uhr
Ende:
Fr., 19. November 2027, 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
1950 €

Veranstaltungsort

Veranstalter

Agnes Kaase
Agnes Kaase
Telefon:
+49 5241 9761-46
E-Mail:
agnes.kaase@che.de
Teilnahmemanagement:
Bettina Hölker