Die Rolle der Dekan*innen ist in den Hochschulgesetzen recht kurz beschrieben, doch mit viel Verantwortung verbunden. In der Realität stellen sich noch andere, wichtige Fragen: Ist ein*e Dekan*in eher Entscheider*in? Prozess-Initiator*in oder -gestalter*in? Und wie kann man als Dekan*in mit den unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen in Fakultät und Fachbereich umgehen?
Das Spannungsfeld der Dekan*innen zwischen Partizipation und Entscheidung, zwischen Kollegialität und Führung erfordert Fingerspitzengefühl und ein eigenes Rollenverständnis als „Primus inter Pares“, insbesondere in konfliktträchtigen Situationen und Veränderungsprozessen.
Das Programm verläuft über zwei Module (31. Mai/01. Juni 2027 und 30./31. August 2027) und beinhaltet lösungsorientierte Arbeit an den „Fällen“ der Teilnehmer*innen in vertraulicher Atmosphäre, Probehandeln zu Szenarien, Inputs aus systemischen Ansätzen und Supervision sowie Beiträge aus der Perspektive von Erfahrungsträger*innen, die ihren jeweils eigenen Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der Rolle schildern und zum Austausch anregen. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe hat großen Anteil daran, gelungene Ansätze sowie schwierige Situationen anderer Dekan*innen kennenzulernen und die eigene Amtszeit produktiv nutzen zu können.
Außerdem kommen die folgenden Themen vor:
- Die eigene Rolle als Dekan*in: eine systemische Perspektive
- Verantwortungsübernahme in der Fakultät und Entscheidungsprozesse
- Wie setze ich Prioritäten im Alltag?
- Wie kann ich Kolleg*innen motivieren und Engagement erzeugen?
- Führungskommunikation und Changemanagement in Fakultät und Hochschule
- Hochschulleitung und Fakultätsleitung: gegenseitige Erwartungen und Interessen
Durch die Zeit zwischen den beiden Modulen lässt sich Gelerntes im Arbeitsalltag bereits anwenden und zusätzlich können so weitere Fragen und Situationen im zweiten Treffen behandelt sowie der Austausch mit der Peer Group vertieft werden. Im zweiten Modul gibt es außerdem die Gelegenheit, die Perspektive einer Hochschulleitung auf das Amt von Dekan*innen kennenzulernen und die jeweiligen Erwartungshaltungen auszutauschen.
Methodisch wechseln sich Beiträge, kollegiale Fallberatungen mit Supervisionsanteil und moderierter Erfahrungsaustausch ab. Die Teilnehmer*innen werden vier Wochen vor dem ersten Termin per E-Mail um ihren „Fall“ gebeten, damit der Workshop bedarfsorientiert vorbereitet werden kann.
Zielgruppen
Dekaninnen und Dekane von Universitäten und Fachhochschulen, insbesondere solche, die neu im Amt sind
Referent*innen und Trainer*innen
Agnes Kaase, Leitung Veranstaltungen, CHE Gütersloh, systemische Organisationsentwicklerin und Führungskräftecoach
Prof. Dr. Tobias Knedlik, Dekan, Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Fulda
Dr. Dirk Rohr, Supervisor (DGSv/DGSF), Fakultätsgeschäftsführer Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Präsidentin, Technische Hochschule Köln (2. Modul)
Die Teilnehmerzahl ist auf 14 begrenzt, pro Hochschule sind maximal zwei Anmeldungen möglich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Details
- Beginn:
- Mo., 31. Mai 2027, 10:30 Uhr
- Ende:
- Di., 31. August 2027, 16:00 Uhr
- Teilnahmegebühr:
- 2250 €
- Tagungspauschale Getränke:
- 80 €
- Tagungspauschale Speisen:
- 330 €
Veranstalter
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- Agnes Kaase
- Telefon:
- +49 5241 9761-46
- E-Mail:
- agnes.kaase@che.de
- Teilnahmemanagement:
- Bettina Hölker
Veranstaltungsort
- Hotel Leonardo Dortmund
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Burgwall 11-13
44135 Dortmund
Nordrhein-Westfalen
Germany Google-Karte anzeigen - Telefon +49 231 84195800
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