Internationale Studierendenmigration ist für viele Hochschulsysteme ein zentraler Bestandteil von Internationalisierung, wissenschaftlichem Austausch und institutioneller Profilbildung. Studierendenmigration wird jedoch nicht allein von bildungs- und wissenschaftspolitischen Zielen gesteuert, sie steht auch unter dem Einfluss innen-, migrations-, sprach- und gesellschaftspolitischer Debatten.
Das Webinar diskutiert, welchen Einfluss Visa- und Aufenthaltsregelungen, Sprachpolitik und sozialpolitische Debatten (Wohnen, Arbeiten) auf die internationale Attraktivität und Entwicklung von Hochschulstandorten haben. Der Blick richtet sich hierbei insbesondere auf Entwicklungen in zentralen Zielländern internationaler Mobilität in Europa – dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Deutschland.
Impulse geben Uta Staiger, Associate Professor of European Studies und Director des UCL European Institute am University College London. Als frühere Pro-Vice-Provost (Europe) und heutige Global Strategic Academic Advisor on Europe bringt sie unmittelbare Erfahrung mit europäischer Hochschulkooperation, Wissenschaftspolitik und den Auswirkungen politischer Umbrüche wie dem Brexit auf internationale akademische Zusammenarbeit ein. Ebenfalls zu Gast ist Prof. Dr. Hans Vossensteyn, Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Director der Saxion Research & Graduate School an der Saxion University of Applied Sciences in den Niederlanden sowie ehemaliger Director am Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) der University of Twente.
Das Webinar ist Teil der Reihe CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: „Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit. Implikationen für die internationale akademische Kooperation“. In drei 60-minütigen Online-Webinaren beleuchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperation (KIWi) des DAAD aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Hochschulsystemen und diskutieren deren Bedeutung für internationale akademische Kooperationen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.


