Treffen zum Beitritt im CHE (v.l.n.r.): Romy Stühmeier (Geschäftsführung Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit), Christoph Kröger (wissenschaftlicher Referent Initiative Klischeefrei), Frauke Kordttomeikel (wissenschaftliche Fachreferentin Initiative Klischeefrei), Frank Ziegele (Geschäftsführer CHE), Jan Thiemann (Pressesprecher CHE) | Foto: Sara Richau Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung ist ab sofort Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei. Mit dem Beitritt setzt das CHE ein Zeichen für eine Studien- und Berufswahl, die sich an Interessen, Talenten und verlässlichen Informationen orientiert – statt an Geschlechterklischees. Die Initiative Klischeefrei engagiert sich bundesweit dafür, Stereotype in der Berufs- und Studienwahl abzubauen und Entscheidungsspielräume zu erweitern.
„Geschlechterklischees engen Bildungsentscheidungen ein – oft unbemerkt, aber mit spürbaren Folgen für individuelle Chancen und für die Gesellschaft“, sagt Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. „Wir wollen mit dem Beitritt als Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Dazu gehört Transparenz über Studien- und Berufswege genauso wie die Frage, wie Hochschulen faire Rahmenbedingungen schaffen.“
Klischeefreiheit ist seit seiner Gründung ein wichtiger Aspekt in der Arbeit des CHE: Mit dem CHE Hochschulranking schafft es seit rund 30 Jahren Orientierung und Transparenz für Studieninteressierte. Gleichzeitig setzt sich das CHE für Durchlässigkeit und flexible Bildungswege ein. Dazu gehören auch Impulse und Perspektiven rund um das Thema nachschulische Bildung etwa mit dem Informationsportal zum Thema Studieren ohne Abitur.
Individuelle berufliche Entwicklung ist dem CHE auch als Arbeitgeber ein großes Anliegen: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist im CHE fest in der Kultur verankert – etwa durch flexible Arbeitsmöglichkeiten und dem Bekenntnis zur selbst mitentwickelten Charta „Familie in der Hochschule“.
„Das CHE steht für Transparenz und evidenzbasierte Orientierung im Bildungsbereich – ebenso wie die Angebote der Initiative Klischeefrei, die auf empirischen Erkenntnissen und dem Austausch mit ihren Zielgruppen beruhen. Diese gemeinsame Grundlage macht unsere Zusammenarbeit für eine Berufs- und Studienorientierung frei von Geschlechterklischees besonders wirkungsvoll“, sagt Christoph Kröger, wissenschaftlicher Fachreferent der Initiative Klischeefrei.
„Wir freuen uns über den Beitritt und sehen vielfältige Anknüpfungspunkte: von der Ansprache von Studieninteressierten über die Sichtbarkeit klischeefreier Bildungswege bis hin zu gemeinsamen Impulsen für Hochschulen und Bildungsakteure.“
Über die Initiative Klischeefrei
Die Initiative Klischeefrei setzt sich bundesweit dafür ein, Geschlechterklischees in der Berufs- und Studienwahl abzubauen und die freie Entfaltung individueller Potenziale zu stärken.

