Über 20.000 Studiengänge gibt es allein in Deutschland. Doch es gibt nicht die eine beste Hochschule für jeden. Welche Kriterien stelle ich an mein Studium? Und welche Hochschule ist dann für das Wunschfach für mich persönlich die beste Wahl? Das CHE Hochschulranking bietet hierzu Orientierung.

CHE Hochschulranking

Das umfassendste und detaillierteste Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen

Das CHE Hochschulranking umfasst Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung sowie Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule, für einige Fächer auch die Reputation der Fachbereiche unter den Professoren. Neben den vergleichenden Kriterien stehen den Studieninteressenten eine Fülle beschreibender Merkmale zu Studium und Lehre zur Verfügung. Zu den Ergebnissen auf ZEIT.de

Methodik

Das CHE Hochschulranking folgt methodischen Standards, die es in wesentlichen Punkten von anderen deutschen und angelsächsischen Rankings unterscheidet. Alle Informationen zur Methodik

Beiräte des CHE Hochschulrankings

Dem Team des CHE Hochschulrankings stehen ein Beirat aus Koordinatorinnen und Koordinatoren, ein Fachbeirat und ein Wissenschaftlicher Beirat zur Seite. Mehr über die Beiräte

FAQ

Die häufigsten Fragen zum CHE Hochschulranking

Team

Hier finden Sie die Ansprechpartner(innen) zum CHE Hochschulranking

Zu den Ergebnissen auf ZEIT.de

Das CHE Hochschulranking auf ZEIT.de
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Video: Was ist das CHE Hochschulranking?

HochschulrankingNews

Kennzeichen des CHE Hochschulrankings

Das CHE Hochschulranking entsteht nach einer schon lange bewährten Methodik, die es in vier wesentlichen Punkten von anderen deutschen und angelsächsischen Rankings unterscheidet: Es ist strikt fachbezogen, mehrdimensional und zeichnet ein Bild der Hochschulen aus verschiedenen Perspektiven. Das Besondere ist zudem: Es weist keine Rangplätze, sondern Ranggruppen aus.  Mehr über die Methodik erfahren Sie im Methodenwiki.

Das CHE Hochschulranking ist strikt fachbezogen. Es erfolgt kein Vergleich ganzer Hochschulen über Fächer hinweg. Dem liegt die Einsicht zugrunde, dass es die beste Hochschule nicht gibt. Die Hochschulen verfügen über spezifische Profile mit Stärken und Schwächen in verschiedenen Fächern.

Das CHE Hochschulranking ist mehrdimensional. Das bedeutet, innerhalb eines Faches wird kein Gesamtwert aus irgendwie gewichteten Einzelindikatoren gebildet. Auch innerhalb eines Faches weisen die Hochschulen sehr spezifische Stärken und Schwächen auf (z.B. im Lehrangebot, der Betreuung, der Ausstattung). Für eine Gewichtung von Einzelindikatoren existieren zudem weder theoretisch noch empirische Grundlagen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Entscheidungspräferenzen innerhalb der Zielgruppe der Studienanfänger heterogen sind. Dem würde eine vorgegebene Gewichtung von Indikatoren widersprechen.

Das CHE Hochschulranking zeichnet ein Bild der Hochschulen aus verschiedenen Perspektiven. Neben den Fakten zu den Fachbereichen und Studiengängen fließen die Perspektiven der Hochschullehrer und der Studierenden in das Ranking ein. Damit entsteht ein differenzierteres Bild als in Rankings, die nur auf der Befragung einer Personengruppe (z.B. nur Studierende, nur Personalchefs) beruhen und so lassen sich subjektive Einschätzungen und objektive Indikatoren kontrastieren.

Das CHE Hochschulranking weist den Hochschulen keine einzelnen Rangplätze zu, sondern ordnet sie drei Ranggruppen zu: einer Spitzen-, einer Mittel- und einer Schlussgruppe. Damit wird vermieden, dass minimale Unterschiede im Zahlenwert eines Indikators als Leistungs- und Qualitätsunterschiede fehlinterpretiert werden.

HochschulrankingExpert(inn)en

Prof. Dr. Frank Ziegele
Prof. Dr. Frank Ziegele Geschäftsführer

Prof. Dr. Frank Ziegele

Geschäftsführer
Petra Giebisch
Petra Giebisch Leiterin nationale Rankings

Petra Giebisch

Leiterin nationale Rankings
Cort-Denis Hachmeister
Cort-Denis Hachmeister Senior Expert Datenanalyse

Cort-Denis Hachmeister

Senior Expert Datenanalyse
Dr. Sonja Berghoff
Dr. Sonja Berghoff Senior Expert Empirische Methoden

Dr. Sonja Berghoff

Senior Expert Empirische Methoden
Marc Hüsch
Marc Hüsch Projektmanager

Marc Hüsch

Projektmanager
Saskia Ulrich
Saskia Ulrich Projektmanagerin

Saskia Ulrich

Projektmanagerin
Iris Kortmann
Iris Kortmann Projektmanagerin

Iris Kortmann

Projektmanagerin
Dr. Nina Horstmann
Dr. Nina Horstmann Projektmanagerin

Dr. Nina Horstmann

Projektmanagerin
Anita Schmitz
Anita Schmitz Assistentin

Anita Schmitz

Assistentin
Tina Schürmann
Tina Schürmann Assistentin

Tina Schürmann

Assistentin

Qualitätssicherung im CHE Hochschulranking

Seit 1998 gibt es das CHE Hochschulranking. Transparenz, Methodik und Zuverlässigkeit genügen höchsten Ansprüchen. Das wurde im Jahr 2014 auch durch die internationale Ranking Experten Gruppe IREG bestätigt. Drei Beiräte tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des CHE Hochschulrankings bei.

Das CHE Hochschulranking wird von der Wochenzeitung DIE ZEIT herausgegeben. Konzeption, Datenerhebung und Auswertung liegen allein in der Verantwortung des CHE. Der Kooperationspartner DIE ZEIT übernimmt Publikation, Vertrieb und Marketing. Alle Ergebnisse sind im Internet kostenlos zugänglich.

Beirat der Koordinatorinnen und Koordinatoren

Bei der Datenerhebung für das Ranking hat das CHE in der Regel eine(n) Ansprechpartner(in) pro Hochschule. Diese zentralen Koordinatoren und Koordinatorinnen stimmen die Untersuchungen innerhalb ihrer Hochschule mit dem jeweiligen Fachbereich ab. Einmal jährlich findet zwischen dem CHE und den zentralen Koordinator(inn)en ein Koordinatorentreffen statt, auf dem die Teilnehmer(innen) Empfehlungen zu Verbesserungsmöglichkeiten der Befragung, Operationalisierung der Fragestellungen und Vorgehensweise bei den Datenerhebungen aussprechen.

Datenschutzerklärung

Hier finden Sie einen Überblick über die Verarbeitung personenbezogener Daten im CHE Hochschulranking sowie zu Datenschutzrechten.

Fachbeiräte

Ein fachbezogenes Ranking benötigt Impulse und Rückmeldungen zu Daten und Methoden aus den jeweiligen fachlichen Kontexten. Bei der Konzeption des Rankings stehen dem CHE deshalb einzelne Fachbeiräte engagiert zur Seite. Die Daten werden für jedes Fach  im Drei-Jahres-Rhythmus neu erhoben. Entsprechend setzen sich die einzelnen Fachbeiräte alle drei Jahre neu zusammen. Die Mitglieder sind Vertreter(innen) der Fakultäten- und Fachbereichstage, Vertreter(innen) einzelner Fachgesellschaften und Studierendenvertreter(innen).

Wissenschaftlicher Beirat

Im Gegensatz zu den Fachbeiräten berät der wissenschaftliche Beirat nicht zu einzelnen Fächern, sondern begleitet das gesamte CHE Ranking bei der Weiterentwicklung strategischer Fragestellungen im wissenschaftlich-konzeptionellen Bereich. Er setzt sich aus Expert(inn)en aus Hochschule, Wissenschaft und Politik zusammen.

Datenauswertung der Studierendenbefragung

Im Unterschied zu den Fakten sind die Studierendenurteile abhängig von den jeweils antwortenden Studierenden, sie sind einer gewissen Unsicherheit unterworfen. Wie gut sie jeweils dem „wahren“ Urteilswert für einen Fachbereich entsprechen, hängt wesentlich von der Zahl der Antwortenden und der Bandbreite ihrer Bewertungen ab. Wie viel „Vertrauen“ man in ein solches Durchschnittsurteil haben kann, drückt sich statistisch durch ein sogenanntes Vertrauens- oder Konfidenzintervall aus. Diese Konfidenzintervalle lassen sich nutzen, um die Unsicherheit der Urteilswerte in die Ranggruppenberechnung einzubeziehen.

Statt eine feste Grenzen für die Durchschnittsurteile festzulegen und danach die Spitzen- bzw. Schlussgruppe zu bestimmen, wird zusätzlich die Länge des entsprechenden Konfidenzintervalls mit einbezogen: Um den in dieser Untersuchung erhobenen bundesweiten Mittelwert für das Fach werden zwei zusätzliche Grenzen eingezogen werden. Fachbereiche, deren Konfidenzintervall komplett zwischen diesen beiden Grenzen liegen, werden, sofern sie nicht bereits der Spitzengruppe angehören, der Mittelgruppe zugeordnet. Liegt der Wert außerhalb des Intervalls eines Faches an einer Hochschule, erfolgt eine Einordnung in eine der Extremgruppen (Spitzen- oder Schlussgruppe).

Ist allerdings das Konfidenzintervall so breit, dass es über den Mittelwert und eine dieser Grenzen hinausragt, werden diese Werte nicht in das Ranking einbezogen, weil sie nicht klar einer Gruppe zuordenbar sind. Dies betrifft insbesondere Fachbereiche, bei denen der Rücklauf zwischen 15 und 30 liegt.

Vorteile: (a) Kleine Fachbereiche haben weiterhin die Chance ins Ranking zu kommen. (b) Die Aussagekraft der Gruppenzuordnung ist auch bei kleinen Fallzahlen der Studierendenurteile gesichert, Zweifelsfälle werden beim betreffenden Indikator aus dem Ranking herausgenommen.

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Übersicht Fehlerbalkendiagramme 2017 - 2019 5. Juli 2019 14.06 MB 16 downloads

Sammlung Fehlerbalkendiagramme und Rücklaufzahlen aus den Jahren 2017 bis 2019. ...
2 fehlerbalken_studierendenurteil

Abbildung 1: Fehlerbalkendiagramm mit Ranggruppenzuordnung und nicht gerankten Fachbereichen (farblich gekennzeichnet)

Es kann vorkommen, dass Fachbereiche mit gleichen oder ähnlichen Mittelwerten, aber unterschiedlich großen Konfidenzintervallen, wenn sie an der Grenze zwischen einer Extremgruppe und der Mittelgruppe platziert sind, gelegentlich in unterschiedliche Ranggruppen einsortiert werden. Es kann dabei durchaus vorkommen, dass ein Fachbereich mit einem besseren Mittelwert in der Mittelgruppe landet, während derjenige mit dem „schlechteren“ Mittelwert in die Spitzengruppe einsortiert wird.

Eine solche, von einer rein mittelwertorientierten Rangordnung abweichende Gruppierung ist ungewohnt, aber keineswegs unplausibel: Die Orientierung an den Konfidenzintervallen drückt inhaltlich die Berücksichtigung der Homogenität der Beurteilungen, technisch hingegen die größere Schlusssicherheit auf den im statistischen Sinne „wahren“ Mittelwert der Grundgesamtheit aus.

Im Unterschied zu den über Quartile ermittelten Gruppen (die immer einen bestimmten Prozentsatz der Hochschulen enthalten) oder „Top-10-Listen“ ist bei diesem Verfahren die Größe der (Spitzen-) Gruppe nicht festgelegt, sie ergibt sich vielmehr aus dem Ausmaß von Binnenvarianz in den einzelnen Fachbereichen und der Varianz zwischen den untersuchten Fachbereichen. Wenn in einem Fach die Unterschiede zwischen einzelnen Hochschulen gering und die Antworten in den Studienbereichen sehr heterogen ausfallen, sind nur wenige Hochschulen in der Schluss- oder Spitzengruppe anzutreffen.

Die hier gewählte Ranggruppenzuordnung erlaubt zuverlässig die Identifikation von „gut“ und „schlecht“ bewertet, wenn man das Durchschnittsurteil im Fach zum Maßstab nimmt. Dass bei sehr geringen Mittelwertunterschieden dann auch kleine Differenzen über die Zugehörigkeit zur Mitte oder zur Extremgruppe entscheiden, liegt in der Natur von Gruppenbildungen.

Die pdf-Downloads zu den Fächern enthalten jeweils eine Übersicht über die Fallzahlen zur Studierendenbefragung, die Lage und Spreizung der Indikatoren im Fach sowie die zugehörigen Fehlerbalkendiagramme mit eingezeichnetem Mittelwert.