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SUMMARY:Führungswerkstatt Hochschulleitung – Format für Reflexion und Austausch
DESCRIPTION:Die Erwartungen insbesondere an Präsidien und Rektorate sind im letzten Jahrzehnt stetig gewachsen. Dabei hängt der Erfolg der Mitglieder von Präsidien und Rektoraten in ihren jeweiligen Funktionsrollen ganz entscheidend auch davon ab\, wie gut es ihnen gelingt\, die erforderlichen Handlungsspielräume für die Umsetzung ihrer Ziele zu schaffen\, die zahlreichen Veränderungsprozesse strategisch zu steuern und zu begleiten – und die Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen innerhalb der Hochschule zu gestalten. \nWenn Mitglieder verschiedener Hochschulleitungen in den Erfahrungsaustausch treten\, um gemeinsame Fragestellungen\, akute Situationen\, strategische wie persönliche Herausforderungen und institutionelle Veränderungsprozesse zu reflektieren und zu beraten\, ist das von enormem Nutzen für alle Beteiligten – und für die Hochschule insgesamt. \nGenau hier setzt die Führungswerkstatt Hochschulleitung an. In Begleitung einer ausgewiesenen Expertin werden in einer kleinen\, feststehenden Gruppe von max. 6 Teilnehmenden gemeinsam die vielfältigen Fragestellungen und strategischen Herausforderungen reflektiert und beraten\, die die Teilnehmenden einbringen. Erfahrungs- und Wissensaustausch\, Fallarbeit und das gemeinsame Entwickeln konkreter\, auf individuelle Situationen und Personenkonstellationen zugeschnittene Lösungswege stehen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit. Inputs und Expertise von Teilnehmenden können im Sinne von „knowledge sharing“ eingebracht werden. \nThemen\nDie möglichen Themen hängen von den individuellen Anliegen in der Gruppe ab und können dementsprechend weit gefasst sein. Fragestellungen könnten sein: Wie löse ich einen Konflikt mit Kolleg*innen innerhalb der Hochschulleitung oder mit anderen wirkmächtigen Akteuren auf? Welche konkreten Schritte könnte ich gehen\, um bestimmte Ziele\, die ich mir gesetzt habe\, zu erreichen? Wie bereite ich die anstehende neue Struktur eines Fachbereichs oder eine anstehende Institutsabwicklung vor? Wie agiere ich angemessen in einer (politischen) Krisensituation? Und wie gehe ich mit einer akuten Überlastungssituation um? \nReflexionsraum in vertrauter Kleingruppe\nDer besondere Mehrwert der Führungswerkstatt Hochschulleitung besteht darin\, dass die vertrauensvolle Kleingruppe über einen längeren Zeitraum von 10 Monaten kontinuierlich zusammenkommt und so die Entwicklung der einzelnen Teilnehmer*innen unterstützt und begleitet. Dabei können akute Krisensituationen und plötzlich auftretende Veränderungsprozesse flexibel in die Reflexionsformate einfließen\, so dass die Teilnehmer*innen mit ihren jeweils sehr individuellen und aktuellen Anliegen im Mittelpunkt stehen. \nVertraulichkeit\nIn diesem Format wird auf die Wahrung der Vertraulichkeit größten Wert gelegt. Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird darauf geachtet\, dass die Teilnehmenden nicht von derselben Hochschule kommen. Durch die festen Gruppen kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln und so ein angemessener Rahmen geschaffen werden\, um auch an heiklen Themen und Fragestellungen zu arbeiten. In der Moderation des digitalen Formats werden Zeit und spezifische Methoden für das Kennenlernen und den Vertrauensaufbau eingeplant. Die Liste der Teilnehmenden wird ca. vier Wochen vor Beginn des ersten Termins versandt. \nZielgruppe\nDieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten und HAWs unabhängig davon\, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen\, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen. \nMethoden\nIm ersten Termin werden die konkreten Fragestellungen und die herausfordernden oder konfliktträchtigen Situationen gesammelt\, die die Teilnehmenden umtreiben. Mittels moderierten Erfahrungsaustauschs\, Supervision\, Kollegialer Fallberatung und Reflexion in der Gruppe werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten\, auch anhand der unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Gruppe\, erarbeitet. Dabei bringt Dr. Ute Symanski ihre Expertise als erfahrene Beraterin und Konfliktbehandlerin im Wissenschaftssystem in die gemeinsame Fallarbeit und den peer-Coaching Prozess ein. Die Teilnehmer*innen werden durch die unterschiedlichen Methoden ermutigt und befähigt\, diese im eigenen Arbeitskontext ggfs. selbst einzusetzen oder in anderen Gruppen weiterzuführen. \nModeration und Leitung\nDr. Ute Symanski: Hochschulberaterin\, Coaching und Konfliktbehandlerin mit Spezialisierung auf die Arbeit mit Leitungskräften im Wissenschaftssystem. Inhaberin von futurWIR – Beratung für Politik und Wissenschaft\, Köln. www.futurwir.de/wir/ \nStruktur \n\n6 digitale Treffen (per Zoom)\, jeweils freitags von 10:00 bis 13.00 Uhr\nTermine: 30.01.2026 / 13.03.2026 / 24.04.2026 / 12.06.2026 / 18.09.2026 / 06.11.2026\nInsgesamt 18 Stunden Zeit für intensives Peer-Coaching und Reflexion der eigenen Situation\n\nGruppengröße\nDie Teilnehmerzahl ist auf max. 6 begrenzt. \nAnmeldungen für die Warteliste werden aufgenommen und können bei entsprechender Nachfrage in eine nachfolgende Gruppe überführt werden.
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SUMMARY:CHE talk feat. Hochschulforum Digitalisierung: KI kritisch denken und nutzen: Von individueller Sensibilität zu institutioneller Verantwortung
DESCRIPTION:Wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang mit KI an Hochschulen jenseits individueller Kompetenz und guter Absichten? Dieses abschließende Webinar der CHEtalk-Reihe richtet den Blick auf die strukturelle Ebene und fragt nach den institutionellen Voraussetzungen für eine biassensible KI-Nutzung.  \nIm Mittelpunkt steht die Erkenntnis: Bias in generativer KI ist kein individuelles Moralproblem\, sondern eine Frage von Governance\, Steuerung und Macht. Ein sensibler Umgang mit KI kann daher nicht allein auf den Schultern einzelner Hochschulmitglieder liegen\, sondern muss strategisch verankert und institutionell gestaltet werden.  \nAufbauend auf den vorangegangenen Webinaren\, in denen wir Grundlagen\, Ursachen und Praxisbeispiele beleuchtet haben\, verschieben wir nun den Fokus auf die Policy-Ebene: Welche konkreten Hebel stehen Hochschulen zur Verfügung? Wie gelangen wir zu einer strategischen Governance?   \nGemeinsam diskutieren wir\, welche hochschulpolitischen Rahmenbedingungen notwendig sind\, um Bias in KI systematisch zu adressieren\, und wie Hochschulen den Diskurs aktiv mitgestalten können.  \nFormat   \nDonnerstag\, 12. November\, 12:00–13:00 Uhr – 30 Minuten Impuls\, Diskussion. Eine Stunde voller Ideen\, Einblicke und Austausch.   \nDie Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns\, wie für Bias in Lehrveranstaltungen sensibilisiert werden kann. 
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SUMMARY:Zertifikatsprogramm Fakultätsmanagement
DESCRIPTION:In Fakultäten und Fachbereichen werden die Kern-Leistungen von Hochschulen\, nämlich Lehre und Studium\, Forschung sowie Transfer und Weiterbildung erbracht. Parallel müssen in den Dekanaten viele der Veränderungen der letzten Jahre sowie kommende Veränderungen umgesetzt werden. Dies führte zu einer Zunahme der Aufgaben\, der vielerorts mit der Einrichtung von Fakultätsmanagement-Stellen begegnet wurde.\nFakultätsmanager*innen stehen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Verwaltung\, oft auch zwischen Zentrale und Dezentrale. Da sie häufig aus dem rein akademischen oder auch aus dem außeruniversitäten Bereich kommen\, ist der Bedarf an Professionalisierung groß. Auch Dekaninnen und Dekane managen die Fakultäten in ihrem Aufgabenbereich\, z.B. die Ressourcen betreffend. Mit neuen Hochschulgesetzen steigt an vielen Hochschulen außerdem die Verantwortung von Dekan*innen und Prodekan*innen. \nDiese Jahres-Fortbildung bietet Fakultätsmanager*innen und Dekan*innen\, die tiefer als bisher einsteigen und sich zusätzliche theoretische und praktische Kenntnisse aneignen möchten\, Einblicke in die Praxis anderer Hochschulen und Fachbereiche. Darüber hinaus wird der Erfahrungsaustausch in der Gruppe gefördert und moderiert. Individuelle herausfordernde Situationen werden in jedem Modul kollegial beraten. \nIm Mittelpunkt des Zertifikatsprogramms stehen also Vermittlung von Wissen und Kompetenzerweiterung im Fakultätsmanagement. Aufgaben\, die heute in Fakultäten und Fachbereichen große Bedeutung haben\, betreffen die Bereiche \n\nFinanzen (Mittelverteilung\, Budgetierung)\nEntwicklungsplanung und Controlling (Prozesse und Kennzahlen)\nKommunikation (fakultätsintern und mit Stakeholdern)\nFührung im Fakultätsmanagement (Personalführung\, laterale Führung\, Kooperation Fakultätsmanagement und Hochschulleitung)\n\nJedes dieser Themen wird in einem zweitägigen Modul bearbeitet: \nModul 1\nFinanzmanagement und »Persönlicher Projektaktionsplan«\nIm ersten Modul werden zunächst die sehr unterschiedlichen Aufgaben und Rollen im Fakultätsmanagement diskutiert.\nKernthema dieses Moduls ist das Finanzmanagement. Eine Übersicht über die wichtigsten Instrumente und Prozesse bringt die Teilnehmer*innen auf einen aktuellen Stand\, Fallbeispiele und Fragen aus dem Teilnehmerkreis werden bearbeitet. \nJede*r Teilnehmer*in wird außerdem einen »Projektaktionsplan« für ein eigenes Vorhaben ihrer/seiner Wahl entwerfen\, der von Anfang bis Ende des Zertifikatsprogramms umgesetzt wird. Dadurch haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit\, ein wichtiges oder anstehendes oder lange aufgeschobenes Projekt systematisch zu bearbeiten und dazu von den Referent*innen und den peers\, d.h. der Teilnehmergruppe\, immer wieder Feedback zu bekommen. \n Modul 2: Entwicklungsplanung\, Controlling und QM\nIm zweiten Modul wird zunächst der Stand der Dinge bei den Projektaktionsplänen der Teilnehmer*innen vorgestellt und beraten. Entwicklungsplanung an der Fakultät ist dann eines der beiden Hauptthemen dieses Moduls\, die Funktionen von Entwicklungsplänen werden vorgestellt und ihre Verknüpfung zum Controlling an Fakultäten und Kennzahlen besprochen. Am zweiten Tag wird Qualitätsmanagement am Beispiel der Personalgewinnung an der Fakultät thematisiert\, Veränderungs-prozesse\, ihre Hürden und Erfolgsfaktoren werden mit Blick auf die Fakultätsentwicklung vorgestellt und reflektiert. Der Transfer in den Alltag mit den jeweiligen Zielen\, Zielkonflikten\, Strategien und Maßnahmen rundet das Modul ab. \n Modul 3: Interne Kommunikation\nAuch im dritten Modul wird zunächst auf die Fortschritte bei den Projektaktionsplänen der Teilnehmer*innen eingegangen.\nDanach geht es darum\, die gelegentlich schwierige interne Kommunikation im Fachbereich mithilfe von Modellen\, Fallbeispielen\, Methoden und Übungen zu analysieren und zu reflektieren. Dabei spielen sowohl die Kommunikation mit Interessensgruppen (stakeholder)\, Kommunikation in Projekten als auch Gremienkommunikation eine Rolle. Der Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen kann durch Probehandeln trainiert werden\, das Thema Konfliktmanagement wird an einem Beispiel behandelt. \nModul 4: Führung und Personalentwicklung im Fakultätsmanagement\nDie Ergebnisse der Projekte der Teilnehmer*innen werden in der Gruppe vorgestellt und es erfolgt ein abschließendes Feedback. Führung\, Personalführung und laterale Führung sind Kernthemen dieses Moduls. Diese Themen spielen im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle\, werden in der Hochschule jedoch kaum bearbeitet. Am ersten Tag werden daher geeignete Führungsmodelle vorgestellt und besprochen\, Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument werden strukturiert und erprobt. Die Bedeutung der Fachbereichsaufgabe Personalentwicklung (strategisch und praktisch) für die eigene Tätigkeit wird vorgestellt und gemeinsam reflektiert.\nAm zweiten Tag werden Führungsaspekte bei fehlender Weisungsbefugnis anhand des Themas „Mikropolitik“ behandelt. Weiterhin wird die Zusammenarbeit zwischen Fakultäten und Hochschulleitung durch einem Beitrag eines Hochschulleitungsmitglieds vorgestellt\, reflektiert und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.\nWie immer werden auch Fallbeispiele der Teilnehmer*innen bearbeitet. Ein Resümee der eigenen Professionalisierung im Laufe des Programms sowie die Zertifikatsverleihung schließt das Programm ab. \nArbeitsformen während des ganzen Zertifikatsprogramms sind Präsentationen\, Diskussionen\, Gruppenarbeiten\, persönliche Projektaktionspläne\, Probehandeln und Methoden des peer learning sowie Erfahrungsaustausch. Die Gruppe der angemeldeten Teilnehmer*innen arbeitet von Dezember 2025 bis Mai 2026 zusammen. Jede*r Teilnehmer*in wird in diesem Zeitraum an einem eigenen (»mitgebrachten«) Projekt arbeiten. Das Programm schließt mit einem Zertifikat ab. Die Buchung einzelner Module ist nicht möglich. \nZielgruppen\nPersonen\, die im Fakultätsmanagement tätig sind oder Aufgaben dort übernehmen wollen (als Dekaninnen und Dekane\, Fakultätsmanager*innen) und die Entscheidungsbefugnis haben \nTrainer*innen und Referent*innen\nDr. Martina Diesener\, Dekanatsrätin\, Universität Leipzig\nDr. Jutta Fedrowitz\, Senior Expert Fortbildung und Trainings\, zertifizierte Trainerin\, Bielefeld\nAgnes Kaase\, Systemische Coachin; Leitung Veranstaltungen\, Fortbildungen und Führungstrainings\, CHE\, Gütersloh\nProf. Dr. Tobias Knedlik\, Dekan\, Hochschule Fulda\nSonja Schneller\, Fachbereichs-Verwaltungsleiterin\, Freie Universität Berlin \nN.N. (Mitglied einer Hochschulleitung) \nModul I\n16. (Vorabendtreffen) bis 18. November 2026\nModul II\n21./22. Januar 2027\nModul III\n18./19. März 2027\nModul IV\n17./18. Juni 2027 \nDie Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Die Buchung einzelner Module ist nicht möglich\, da die Gruppe über den Zeitraum konstant bleiben soll.
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SUMMARY:CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit (3/3): „Migrations- und Innenpolitik: Auswirkungen auf die Studierendenmigration und die Internationalisierung von Hochschulen“
DESCRIPTION:Migrations- und Innenpolitik: Auswirkungen auf die Studierendenmigration und die Internationalisierung von Hochschulen\nInternationale Studierendenmigration ist für viele Hochschulsysteme ein zentraler Bestandteil von Internationalisierung\, wissenschaftlichem Austausch und institutioneller Profilbildung. Studierendenmigration wird jedoch nicht allein von bildungs- und wissenschaftspolitischen Zielen gesteuert\, sie steht auch unter dem Einfluss innen-\, migrations-\, sprach- und gesellschaftspolitischer Debatten. \nDas Webinar diskutiert\, welchen Einfluss Visa- und Aufenthaltsregelungen\, Sprachpolitik und sozialpolitische Debatten (Wohnen\, Arbeiten) auf die internationale Attraktivität und Entwicklung von Hochschulstandorten haben. Der Blick richtet sich hierbei insbesondere auf Entwicklungen in zentralen Zielländern internationaler Mobilität in Europa – dem Vereinigten Königreich\, den Niederlanden und Deutschland. \nImpulse gibt Uta Staiger\, Associate Professor of European Studies und Director des UCL European Institute am University College London. Als frühere Pro-Vice-Provost (Europe) und heutige Global Strategic Academic Advisor on Europe bringt sie unmittelbare Erfahrung mit europäischer Hochschulkooperation\, Wissenschaftspolitik und den Auswirkungen politischer Umbrüche wie dem Brexit auf internationale akademische Zusammenarbeit ein. Ebenfalls zu Gast ist Prof. Dr. Hans Vossensteyn\, Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Director der Saxion Research & Graduate School an der Saxion University of Applied Sciences in den Niederlanden sowie ehemaliger Director am Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) der University of Twente. \nDas Webinar ist Teil der Reihe CHEtalk feat. DAAD/KIWi Connect: „Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsfreiheit weltweit. Implikationen für die internationale akademische Kooperation“. In drei 60-minütigen Online-Webinaren beleuchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperation (KIWi) des DAAD aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Hochschulsystemen und diskutieren deren Bedeutung für internationale akademische Kooperationen. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich.
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SUMMARY:Blaupause #4 – Innovationsökosystem als Ländersache: Wenn es zur Chefsache wird
DESCRIPTION:Innovationsökosysteme entstehen nicht nur bottom-up. Immer häufiger rücken sie auch auf die politische Agenda – als strategische Aufgabe ganzer Bundesländer. Doch wie verändert sich ein Ökosystem\, wenn die Landespolitik aktiv in dessen Gestaltung eingreift?  \nIn der vierten Ausgabe von „Blaupause – der Talk zu Innovationsökosystemen“ widmen wir uns der Frage\, was passiert\, wenn Innovationspolitik zur Chefsache wird.  \nDiese Programme zeigen\, wie Landesregierungen gezielt Rahmenbedingungen schaffen\, um Hochschulen\, Unternehmen\, Start-ups und regionale Akteure zu vernetzen – und damit Innovationsökosysteme systematischer\, sichtbarer und wirksamer zu machen.  \nDie Folge beleuchtet\, welche politischen\, strategischen und operativen Maßnahmen ein Land ergreifen kann\, um Innovationsökosysteme zu stärken: von Matching-Formaten über Gründungsförderung bis hin zu regionalen Entwicklungsstrategien.  \nZwei Leitfragen ziehen sich durch den Talk:  \n\nWelche Rolle sollte ein Bundesland in der Gestaltung von Innovationsökosystemen spielen? \n\n\nUnd: Wie gelingt die Balance zwischen politischem Impuls und regionaler Eigenlogik? \n\n Format  \nDonnerstag\, 3. Dezember 2026\, 12:00–13:00 Uhr – Zwei Perspektiven\, eine Stunde voller Ideen\, Einblicke und Austausch.   \nZiel und Nutzen  \nDiese Folge zeigt\, wie politische Steuerung Innovationsökosysteme stärken kann – und macht deutlich\, warum Länder zu zentralen Ermöglichern werden\, wenn regionale Innovationskraft nachhaltig wachsen soll. 
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SUMMARY:Kooperation und Strategie im Tandem
DESCRIPTION:Erfahrungsaustausch und “Tandemcoaching” für Rektor*innen bzw. Präsident*innen und hauptamtliche Vizepräsident*innen bzw. Kanzler*innen\nInhalte und Ziele des Programms \nViele übergreifende Themen an der Hochschule erfordern eine gute Kooperation zwischen der akademischen und der administrativen Spitze – zum Nutzen der Organisation „Hochschule“. Beispielhaft seien hier beispielhaft die Themen „Strategie“\, „Digitalisierung“ oder „Entscheidungen mit Fakultäten/Dekaninnen und Dekanen“ genannt. Gleichwohl arbeitet die „Doppelspitze“ an der Hochschule in einem typischen Spannungsfeld\, denn die Anforderungen und Rahmenbedingungen des akademischen und des administrativen Bereichs sind unterschiedlich. \nAnhand von thematischen Beispielen und konkreten\, auch eigenen Fallbeispielen wird dieser Workshop den Personen der Leitungs“Tandems“ Gelegenheit geben\, Erfolgsfaktoren für eine effektive Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Dazu tragen methodisch insbesondere kollegiale und professionelle Beratung bei. \nZielgruppe\n„Tandems/Doppelspitzen“\, d.h. Kanzler*in und Rektor*in bzw. Präsident*in und hauptamtliche*r Vizepräsident*in von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. \nGruppengröße\n10 – 14 Teilnehmer*innen von 5 – 7 Hochschulen\nAlle teilnehmenden Tandems bringen nach Briefing und Vor-Abfrage eigene Fälle ein.\nDas Programm findet unter der gegenseitigen Zusicherung der Vertraulichkeit statt. Dies ist von besonderer Bedeutung\, da viele Hochschulen sich heute in einem Spannungsfeld von Kooperation und Wettbewerb befinden. \nMethodik\nBeiträge einer Präsidentin a.D. und einer Kanzlerin\, kollegiale Fallberatungen\, auch mit Perspektivwechsel\, Kleingruppenarbeit an aktuellen Fragestellungen\, Erfahrungsaustausch und Gruppendiskussionen. \nModerator*innen \n\nHubert Sonntag\, Dipl. Psych.\, geschäftsführender Partner\, HATTINGER BÜRO\, Personal– und Organisationsentwicklung\, Hattingen\nProf. Dr. Ute von Lojewski\, Präsidentin der FH Münster (2008 – 2021) und Trägerin der Auszeichnung »Hochschulmanagerin des Jahres 2013«\n\nReferentin\nDr. Christina Reinhardt\, Kanzlerin der Ruhr Universität Bochum (2015 – 2025) \nAblauf\nBeginn am 1. Tag um 9:30 Uhr mit einem Kaffee-/Tee-Empfang\, Ende des 2. Tages um ca. 15:45 Uhr. \nEinen detaillierten Programmablauf finden Sie als Download auf dieser Seite. \nAnmeldeschluss: Donnerstag\, 12. November 2026
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LOCATION:Hotel Gräflicher Park Grand Resort\, Brunnenallee 1\, Bad Driburg\, 33014
CATEGORIES:CHElead,Tandem Workshops zur Zusammenarbeit,Workshops für Hochschulleitungen
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SUMMARY:Führen und Gestalten im Wandel: ein Programm für Kanzler*innen
DESCRIPTION:Sie als Kanzler*innen haben eine Schlüsselposition in der Hochschulleitung. Sie tragen Verantwortung für Verwaltung\, Ressourcen\, Prozesse und Personal und agieren zugleich in einem komplexen Gefüge aus Präsidium oder Rektorat\, Gremien\, Wissenschaft\, Ministerien und weiteren externen Anforderungen. Für die Reflexion dieser Rolle\, für vertraulichen Austausch und für die Arbeit an konkreten Führungssituationen bleibt im Alltag oft wenig Raum. \nDas Programm richtet sich an Kanzler*innen\, die ihre Verantwortung in der Hochschulleitung aktiv gestalten und sich mit anderen Kanzler*innen in einem vertrauensvollen Rahmen über zentrale Fragen von Rolle\, Zusammenarbeit\, Führung\, Organisationsentwicklung und Resilienz austauschen und konkrete Handlungsideen für ihre Praxis entwickeln möchten. \nIm Mittelpunkt stehen\, die Klärung des eigenen Rollenverständnisses\, die Reflexion typischer Spannungsfelder und die Weiterentwicklung der eigenen Handlungsfähigkeit. Die Teilnehmer*innen arbeiten über mehrere Monate in einer festen Gruppe an aktuellen Herausforderungen aus ihrem Führungsalltag. Methodische Impulse\, kollegiale Fallberatung\, Erfahrungsaustausch und praxisnahe Übungen werden miteinander verbunden. \nDrei Grundideen \n(1) Im Mittelpunkt der Workshops stehen der moderierte Erfahrungsaustausch und die Arbeit an konkreten Fragestellungen der Teilnehmenden. Fachliche Impulse\, professionelle und kollegiale Beratung und Fallarbeit bilden den methodischen Rahmen. Die kontinuierliche Arbeit in einer festen Gruppe schafft Vertrauen und ein offenes Klima. \n(2) In den Modulen geht es nicht um abstrakte Diskussionen über Führung in der Hochschulleitung. Der Blick aus verschiedenen Perspektiven auf Führungskonstellationen wird geschärft: Es geht um Strukturen\, um Beziehungen\, um Mikropolitik\, aber auch auch um Organisationskultur und Außenbeziehungen. \n(3) Kanzler*innen stehen selbst oft unter hohem Druck und das Management von Krisen überlagert immer wieder den Alltag. Die eigene Resilienz und die der Organisation zu stärken gehört daher ebenfalls zu den Aufgaben der Kanzler*innen. Selbststeuerung und Reflexion des eigenen Handelns sollen als Ressource genutzt werden. \nJedes Modul verbindet theoretisch methodische Impulse mit kollegialer Fallberatung\, Erfahrungsaustausch und Transfer in die eigene Praxis. \nDrei Module \nDie Module finden jeweils am Donnerstag und Freitag statt. Die Anreise ist für Mittwochabend vorgesehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen. \nModul 1 »Selbstverständnis der Kanzler*in und Zusammenarbeit in der Hochschulleitung«\n18. bis 19. Februar 2027\nAnreise: Mittwochabend\, 17. Februar 2027 \nModul 2 »Führung und Organisationsentwicklung«\n22. bis 23. April 2027\nAnreise: Mittwochabend\, 21. April 2027 \nOnline Peergroup Treffen\nOktober 2027 \nModul 3 »Krisenmanagement und Resilienz«\n17. bis 18. Februar 2028\nAnreise: Mittwochabend\, 16. Februar 2028 \nAblauf der Module\nDonnerstag: 9.00 bis 18.00 Uhr\nFreitag: 8.30 bis 12.30 Uhr\, anschließend gemeinsames Mittagessen und individuelle Abreise \nDas gemeinsame Abendessen am Mittwochabend ist optional und erfolgt auf eigene Kosten. Die Teilnahme umfasst alle drei Module. \nDie Zahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. \nOnline Peergroup-Treffen \nZwischen den Modulen 2 und 3 findet ein Online Peergroup-Treffen statt. Es dient dazu\, den kollegialen Austausch fortzuführen\, Erfahrungen aus der Umsetzung zu reflektieren und aktuelle Fragen aus dem Alltag der Teilnehmer*innen aufzugreifen. \nTrainer*innen und Moderator*innen \nAgnes Kaase leitet den Veranstaltungsbereich im CHE und verantwortet die Weiterentwicklung des Führungskräfteportfolios. Sie bringt über 15 Jahre Erfahrung in Organisationsentwicklung\, Führungskräftebegleitung und Coaching mit. \nDr. Christina Reinhardt bringt über 17 Jahre Erfahrung als Kanzlerin an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit. Heute begleitet sie als Beraterin und Coach Organisationen in Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung sowie in Veränderungsprozessen. \nHubert Sonntag\, langjähriger Berater\, Coach\, Mediator und Moderator. Er begleitet Leitungskräfte bzw. -kreise bei der Umsetzung von Veränderungsprozessen im öffentlichen Kontext und in der Industrie. Hubert Sonntag ist  Geschäftsführer der Hattinger Büro GmbH. \nSchirmherrschaft \n\nVereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands\nVerein der Hochschulkanzler*innen e. V.
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SUMMARY:CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Herausforderungen des demographischen Wandels für Hochschulen
DESCRIPTION:Sinkende Studierendenzahlen\, Fachkräftemangel\, eine bevorstehende Pensionierungswelle und immer mehr Beschäftigte\, die neben ihrem Beruf Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige übernehmen: Der demografische Wandel verändert die Rahmenbedingungen für Hochschulen grundlegend. \nDamit geraten auch gewohnte Arbeitsweisen und Strukturen auf den Prüfstand. Starre Arbeitszeitmodelle passen zunehmend weniger zu den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Beschäftigten. Hochschulen stehen vor der Aufgabe\, Arbeitsbedingungen so weiterzuentwickeln\, dass sie Fachkräfte gewinnen und halten können und gleichzeitig als Organisation handlungsfähig bleiben. Familienfreundliche und flexible Arbeitsmodelle können dabei ein wichtiger Baustein sein. \n\nIn der Auftaktveranstaltung der Staffel „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“ diskutieren wir\, welche Veränderungen dafür notwendig sind\, welche liebgewonnenen Routinen Hochschulen möglicherweise aufgeben müssen und welche Chancen in einer stärkeren Orientierung an den Menschen liegen. \nDie 60-minütigen Online-Veranstaltungen der Reihe bieten Einblicke in Praxisbeispiele und aktuelle Forschung rund um familiengerechte und chancengerechte Hochschulentwicklung. Nach den Inputreferaten beantworten die Referentinnen Fragen der Teilnehmenden\, die diese über den Chat einbringen können. \n\nDie Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Familie in der Hochschule e.V. Der Verein Familie in der Hochschule ist ein Zusammenschluss von derzeit 164 Mitgliedshochschulen in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich. \nReferentin: \nProf. Dr. Katharina Dahm\, Präsidentin Hochschule Mainz \nModeratorinnen: \n\nSonja Eisenblätter\, Familienservice\, Projektleitung Gender-Controlling und Evaluation\, Hochschule Mainz und Vorstandsmitglied\nMelanie Rischke\, Senior Projektmanagerin\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nMitorganisierende: \n\nAlexandra Tegethoff\, Assistentin der Geschäftsführung\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\nSarah Wenz\, Leiterin Geschäftsstelle Chancengleichheit\, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\n\nAnmeldeschluss: 17. Februar 2027\, 12:00 Uhr
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SUMMARY:Führung als Chance | Ein Programm für Prorektor*innen und akademische Vizepräsident*innen: Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung
DESCRIPTION:Mitglieder von Hochschulleitungen haben wenig Zeit und Gelegenheit\, ihre Rolle zu reflektieren und sich in Führungsfragen Rat zu holen. \nDas seit 2013 etablierte Programm von HRK und CHE richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen\, die Führung als Chance betrachten\, sowohl für ihre persönliche Entwicklung als auch für das Wohl ihrer Hochschule und damit letztlich für die Qualität in Forschung und Lehre. Es bietet Personen in Leitungsfunktionen die Möglichkeit\, über mehrere Monate im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen und mit Unterstützung (hochschul-)erfahrener Dozent*innen und Trainer*innen die eigenen Leitungskompetenzen systematisch weiterzuentwickeln. \nDas Programm richtet sich an Personen\, die neu in die Rolle der Verantwortung und Gestaltung komplexer Vorhaben auf Ebene der Gesamtorganisation kommen\, also an Prorektor*innen und Vizepräsident*innen. \nVoraussetzung für die Teilnahme ist das schriftliche Einbringen eines Fallbeispiels vor Beginn des Programms. \nDrei Module an je drei Tagen \n1. Modul 25. – 27. Februar 2027\n»Führen von komplexen Wissensorganisationen – die eigene Rolle verstehen und entwickeln« \n2. Modul 10. – 12. Juni 2027\n»Führen im Kontext hochschulinterner Konstellationen – interne Kommunikation und Zusammenarbeit in Gremien« \nBei den Modulen 1 und 2 beginnen wir am 1. Tag um 10 Uhr und enden am 3. Tag um 14 Uhr. \n3. Modul 9. – 11. September 2027\n»Führen im Kontext externer Anforderungen – Medien\, Politik und Gesellschaft« \nBeim 3. Modul findet eine Vorabendanreise statt (Beginn am 8. September 2027 um 20:00 Uhr mit Begrüßung und Einführung in das Medien-Training). \nDrei Grundideen \n(1) Im Mittelpunkt der Workshops stehen moderierter Erfahrungsaustausch und Arbeit an praktisch relevanten Situationen. Die Teilnehmer*innen arbeiten auf der Basis theoretisch-methodischer »Einstiege« z.B. in Gruppen oder im Probehandeln. Die kontinuierliche Arbeit in einer festen Gruppe schafft Vertrauen und ein offenes Klima. \n(2) Die Arbeit an echten\, aktuellen Fällen der Teilnehmer*innen schafft einen direkten Bezug zu den eigenen Herausforderungen. Erkenntnisse aus den Workshops werden für Führungssituationen mit Hilfe von »action plans« genutzt. Die Erfahrungen daraus werden in die Workshops zurückgespielt. \n(3) Die Workshops gehen nicht über abstrakte Diskussionen an Fragen zur Führung in Hochschulen heran\, sondern über konkrete Führungssituationen aus dem Alltag in der Hochschulleitung. Der Blick aus verschiedenen Perspektiven auf Führungskonstellationen wird geschärft: Es geht um Strukturen\, um Beziehungen\, um Mikropolitik\, aber auch um Organisationskultur und Außen-beziehungen. Diese Mehrdimensionalität ermöglicht ein umfassendes Führungsverständnis. \nTrainer*innen und Moderator*innen \nAgnes Kaase\, Leitung Veranstaltungen\, Fortbildungen und Führungstrainings\, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung\nProf. Dr. Anne Lequy\, ehem. Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal\, ehem. Mitglied im Board der European University Association\, Mitglied des Wissenschaftsrats\nHubert Sonntag\, Kaufmann\, Diplom-Psychologe\, Geschäftsführer „Hattinger Büro“\, Experte für Führungskräfteworkshops\, Einzelcoaching\, Konfliktberatung\, Berater (u.a. für Hochschulleitungen)\nProf. Dr. Frank Ziegele\, Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Leiter des MBA-Studiengangs »Hochschul- und Wissenschaftsmanagement« an der Hochschule Osnabrück \nErgänzt werden die Module von weiteren externen Trainer*innen und Expert*innen wie: Prof. Dr. Ulrich Radtke\, Stefan Klager\, Dr. Katrin Prüfig \nDurch das Trainer*innen-Team werden Erfahrungen in der Leitung\, als Trainer*in in der Führungskräfteentwicklung\, im Hochschulmanagement und in der Hochschulforschung sowie in Medien und Medientraining kombiniert. \nKamingespräche\nZu jedem Modul-Thema werden Expert*innen aus Hochschulen\, Wirtschaft oder Politik zu einem »Kamingespräch« eingeladen. In den bisherigen dreizehn Jahrgängen von »Führung als Chance« haben wir bereits zahlreiche Kamingäste z.B. zu den Themen „Kommunikation und Führung“\, „Rollenwechsel und Perspektivwechsel – Teamwork und Governance an einer Universität“ und „Mit der Politik reden?“ begrüßen können. Erleben Sie spannende Gespräche und interessante Einblicke von Personen\, die derzeit noch aktiv in ihren Ämtern tätig sind\, sowie von ehemaligen Ministerialen\, die ihre Ämter inzwischen abgegeben haben. Nutzen Sie die Gelegenheit\, von ihren Erfahrungen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen. \nSchirmherrschaft\nProf. Dr. Walter Rosenthal\, Präsident der HRK \nDie Teilnahme umfasst alle drei Termine. \nDie Zahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. \nFür das Jahresprogramm “Führung als Chance” sind pro Hochschule maximal zwei Anmeldungen möglich.
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SUMMARY:Werkstatt Hochschulleitung - Format für Reflexion\, Konfliktlösung und Austausch
DESCRIPTION:Mitglieder von Präsidien und Rektoraten sind erfolgreich\, wenn es ihnen gelingt\, für die Umsetzung ihrer strategischen Ziele die erforderlichen Handlungsspielräume zu schaffen. Dafür gilt es\, die Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen innerhalb der Hochschule zu gestalten. Und das ist in der so besonderen Organisation Hochschule und in der Akademischen Selbstverwaltung oft herausfordernd und immer mindestens komplex. Wie machen das die anderen? Welche Impulse können sich Präsident*innen\, Rektor*innen\, Kanzler*innen\, Vizepräsident*innen und Prorektor*innen von unterschiedlichen Institutionen untereinander geben? \nGenau hier setzt die Werkstatt Hochschulleitung an. In Begleitung einer ausgewiesenen Expertin beraten max. 6 Teilnehmende unterschiedlicher Universitäten\, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Kunst- und Musikhochschulen ihre Themen. In einer feststehenden Gruppe reflektieren und beraten die Teilnehmenden ihre vielfältigen Fragestellungen und strategischen Herausforderungen. Erfahrungs- und Wissensaustausch\, Fallarbeit und das gemeinsame Entwickeln konkreter\, auf individuelle Situationen und Personenkonstellationen zugeschnittene Lösungswege stehen im Zentrum der gemeinsamen Arbeit. Im Sinne von „knowledge sharing“ bringen alle ihre Impulse und Expertise ein. \nThemen\nDie möglichen Themen hängen von den individuellen Anliegen in der Gruppe ab und können dementsprechend weit gefasst sein. Fragestellungen könnten beispielsweise sein: Wie schütze ich die demokratischen Strukturen an meiner Hochschule? Wie kommuniziere ich in einer aktuellen Krise? Wie kann ich die anstehenden Einsparungen so kommunizieren\, dass alle mitmachen? Wie verbessere ich die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleg*innen in der Hochschulleitung\, dem Senat\, anderen Gremien oder der Hochschule insgesamt? Wie stelle ich mich strategisch in meinem Ressort auf? Welche Tools nutzt Ihr\, um das Termin-Chaos zu bändigen? Wie löse ich einen Konflikt mit Kolleg*innen innerhalb der Hochschulleitung oder mit anderen wirkmächtigen Akteuren auf? \nReflexionsraum in vertrauter Kleingruppe\nDer besondere Mehrwert der Werkstatt Hochschulleitung besteht darin\, dass die vertrauensvolle Kleingruppe über einen längeren Zeitraum von 10 Monaten kontinuierlich zusammenkommt und so die Entwicklung der einzelnen Teilnehmer*innen unterstützt und begleitet. Dabei können akute Krisensituationen und plötzlich auftretende Veränderungsprozesse flexibel in die Reflexionsformate einfließen\, so dass die Teilnehmer*innen mit ihren jeweils sehr individuellen und aktuellen Anliegen im Mittelpunkt stehen. \nVertraulichkeit\nIn diesem Format wird auf die Wahrung der Vertraulichkeit größten Wert gelegt. Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird darauf geachtet\, dass die Teilnehmenden nicht von derselben Hochschule kommen. Durch die festen Gruppen kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln und so ein angemessener Rahmen geschaffen werden\, um auch an heiklen Themen und Fragestellungen zu arbeiten. In der Moderation des digitalen Formats werden Zeit und spezifische Methoden für das Kennenlernen und den Vertrauensaufbau eingeplant. Die Liste der Teilnehmenden wird ca. vier Wochen vor Beginn des ersten Termins versandt. \nZielgruppe\nDieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten\, HAWs und Kunst- und Musikhochschulen unabhängig davon\, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen\, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen. \nMethoden\nIm ersten Termin werden die konkreten Fragestellungen und die herausfordernden oder konfliktträchtigen Situationen gesammelt\, die die Teilnehmenden umtreiben. Mittels moderierten Erfahrungsaustauschs\, Supervision\, Kollegialer Fallberatung und Reflexion in der Gruppe werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten\, auch anhand der unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Gruppe\, erarbeitet. Dabei bringt Dr. Ute Symanski ihre Expertise als erfahrene Beraterin und Konfliktbehandlerin im Wissenschaftssystem in die gemeinsame Fallarbeit und den peer-Coaching Prozess ein. Die Teilnehmer*innen werden durch die unterschiedlichen Methoden ermutigt und befähigt\, diese im eigenen Arbeitskontext ggfs. selbst einzusetzen oder in anderen Gruppen weiterzuführen. \nModeration und Leitung\nDr. Ute Symanski: Hochschulberaterin\, Coaching und Konfliktbehandlerin mit Spezialisierung auf die Arbeit mit Leitungskräften im Wissenschaftssystem. Inhaberin von futurWIR – Beratung für Politik und Wissenschaft\, Köln. www.futurwir.de \nStruktur \n\n6 digitale Treffen (per Zoom)\, jeweils freitags von 10:00 bis 13.00 Uhr\nTermine: 12. März\, 23. April\, 11. Juni\, 17. September\, 22. Oktober\, 19. November 2027\nInsgesamt 18 Stunden Zeit für intensives Peer-Coaching und Reflexion der eigenen Situation\n\n  \nGruppengröße\nDie Teilnehmerzahl ist auf max. 6 begrenzt. \nAnmeldungen für die Warteliste werden aufgenommen und können bei entsprechender Nachfrage in eine nachfolgende Gruppe überführt werden.
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SUMMARY:Strategiefähigkeit kontinuierlich entwickeln - Strategien partizipativ entwickeln\, Prioritäten setzen und die Umsetzung im Blick behalten
DESCRIPTION:Ausgangslage und Herausforderungen\nIm Alltag von Hochschulleitungen konkurrieren viele Aufgaben um Aufmerksamkeit. Finanzielle Spielräume werden enger\, technologische Entwicklungen wie KI verlangen nach neuen Antworten\, und strategische Vorhaben müssen mit den Interessen und Vorstellungen von Fakultäten und anderen Einheiten abgestimmt werden. Für das Nachdenken über die längerfristige Entwicklung der Hochschule bleibt häufig wenig Zeit.  \nDabei stellen sich sehr praktische Fragen: Wie lassen sich Strategieprozesse so gestalten\, dass Beteiligung zu tragfähigen Entscheidungen führt? Wie können Hochschulleitungen aus einer Vielzahl wichtiger Anliegen Prioritäten auswählen? Und wie lässt sich die Umsetzung strategischer Vorhaben verfolgen\, ohne ein aufwendiges Berichtswesen aufzubauen?  \nZiele des Kurses\n‚Strategiefähigkeit kontinuierlich entwickeln‘ bietet Mitgliedern von Hochschulleitungen die Gelegenheit\, die strategische Arbeitsweise an ihrer Institution über ein Vierteljahr hinweg zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln. Der Kurs verbindet Strategieentwicklung und Strategieumsetzung als zusammenhängende Führungsaufgabe.  \nIm Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen der Teilnehmenden. Davon ausgehend lernen sie unterschiedliche Vorgehensweisen und Instrumente kennen\, gleichen diese mit ihren Erfahrungen ab und entwickeln konkrete Vorgehensweisen für die eigene Hochschule.  \nDie zeitliche Streckung ermöglicht es\, neue Arbeitsweisen zwischen den Sitzungen auszuprobieren und die Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.   \nInhalte und Instrumente\nDie Themen werden aus einem vorbereiteten Spektrum und den aktuellen Anliegen der Gruppe ausgewählt. Dazu gehören insbesondere:  \n\nStandortbestimmung und Strategieentwicklung: Die eigene strategischen Arbeitsweise\, unterschiedliche Strategieansätze\, strategische Orientierungen und Zielbilder. \n\n\nZukunftsarbeit: Trendanalysen\, Zukunftsszenarien und die Entwicklung strategischer Handlungsoptionen unter unsicheren Rahmenbedingungen. \n\n\nPartizipative Strategieentwicklung: Prozessarchitekturen\, Beteiligungsformate und Rollenverteilungen. Wie können Hochschulleitung\, Fakultäten und weitere Akteure gemeinsam an Strategien arbeiten?  \n\n\nPriorisierung: Auswahl und Gewichtung strategischer Ziele und Vorhaben anhand transparenter Kriterien\, auch unter knappen Ressourcen. \n\n\nStrategische Steuerung und Umsetzung: Leitprojekte\, Projektportfolios\, aussagekräftige Kennzahlen\, Monitoring und Zielvereinbarungen. \n\n\nStrategiearbeit als Führungsaufgabe: Strategische Klausuren und Routinen der Hochschulleitung\, Zusammenarbeit im Leitungsteam und mit den nächsten Führungsebenen. \n\nDie Themen bilden ein Angebot\, kein festes Curriculum. Ihre Auswahl und Gewichtung richten sich nach dem Bedarf der Teilnehmenden.  \nArbeitsweise\nSechs dreistündige Online-Sitzungen über ein Vierteljahr verbinden fachliche Impulse mit vertraulichem Peer-Austausch und der Arbeit an eigenen Herausforderungen.  \nKurze Inputs des Referenten stellen Erfahrungen anderer Hochschulen\, Denkmodelle und pragmatische Instrumente vor. Die Teilnehmenden bringen eigene Fragen und Fälle ein\, beraten einander und hinterfragen eingespielte Praktiken.  \nZwischen den Sitzungen erproben sie konkrete Veränderungen. Die Erfahrungen daraus fließen in die folgenden Treffen ein.  \nDie gleichbleibende Gruppe bietet einen vertraulichen Rahmen\, in dem auch schwierige strategische Führungsfragen besprochen werden können.  \nZielgruppe\nMitglieder von Hochschulleitungen an Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.  \nReferent\nDr. Achim Wiesner berät Hochschulleitungen\, Fakultäten und andere Einheiten zu Strategieentwicklung und Strategieumsetzung\, Organisationsentwicklung und Zukunftsarbeit. Seine Projekte reichen von Hochschulentwicklungsplänen über die Neugestaltung von Studium und Lehre bis zur Exzellenzstrategie. Zuvor war er mehr als 20 Jahre im Wissenschaftsmanagement der Universität Bremen tätig\, zuletzt als Leiter der Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz. \nwww.hochschulstrategie.de  \nTermine 2027\n12. März   13-16 Uhr\n19. März   13-16 Uhr\n09. April  10-13 Uhr\n30. April  10-13 Uhr\n21. Mai     10-13 Uhr\n25. Juni    13-16 Uhr \nDie Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 8 begrenzt.
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SUMMARY:CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Berufen zu führen? Gute Führung an Hochschulen zwischen Anspruch und Wirklichkeit
DESCRIPTION:Professorinnen und Professoren werden aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen berufen und übernehmen zugleich weitreichende Führungsverantwortung. Sie leiten Teams\, begleiten wissenschaftliche Karrieren\, gestalten Zusammenarbeit und prägen damit auch die Kultur ihrer Hochschule. Gute Führung ist deshalb ein wichtiger Faktor für Motivation\, Gesundheit\, Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit. \nDoch Führung hat auch eine andere Seite: Destruktives Führungsverhalten kann Mitarbeitende und Teams belasten und sich negativ auf die Hochschule als Organisation auswirken. Umso wichtiger ist die Frage\, was gute Führung im besonderen Kontext von Hochschulen auszeichnet und welche Kompetenzen Professorinnen und Professoren bzw. Führungskräfte an Hochschulen dafür benötigen. \nIn der zweiten Veranstaltung der Staffel „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“ nehmen wir die „helle“ und die „dunkle“ Seite von Führung in den Blick. Wir diskutieren\, welche Auswirkungen Führung auf Mitarbeitende\, Teams und Hochschulen hat und welchen Stellenwert Führungskompetenz z.B. bereits in Berufungsverfahren haben sollte. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei mit konkreten Perspektiven für die Hochschulpraxis verbunden. \nDas Webinar ist Teil der Reihe „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“. In den 60-minütigen Online-Veranstaltungen bekommen die Teilnehmenden Einblicke aus der Praxis und relevanter Forschung. Nach den Inputreferaten beantworten die Referentinnen Fragen der Zuschauenden\, welche diese in den Chat schreiben können. \nDie Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Familie in der Hochschule e.V. Der Verein Familie in der Hochschule ist ein Zusammenschluss von derzeit 164 Mitgliedshochschulen in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich. \nReferentin: \nDr. Ellen Schmid\, Professorin für Personal- und Organisationsentwicklung an der Universität der Bundeswehr München \nModeratorinnen: \n\nRenate Putschbach\, Leiterin des Bereichs Vereinbarkeit der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität\, Universität Göttingen und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\nMelanie Rischke\, Senior Projektmanagerin\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nMitorganisierende: \n\nKornelia Reischl\, Leiterin Familienservicestelle\, Universität der Bundeswehr\nJeannette Kratz\, Stabsstelle Chancengleichheit\, Familie und Vielfalt\, TU Dortmund\nAlexandra Tegethoff\, Assistentin der Geschäftsführung\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\nSarah Wenz\, Leiterin Geschäftsstelle Chancengleichheit\, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\n\nAnmeldeschluss: 17. März 2027\, 12:00 Uhr
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SUMMARY:CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Gendergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung
DESCRIPTION:Familienfreundliche Angebote gibt es an vielen Hochschulen. Doch reichen sie aus\, wenn zugleich Befristung\, Wettbewerbsdruck\, hohe Leistungserwartungen und zeitliche Entgrenzung wissenschaftliche Karrieren prägen? \nDas Webinar richtet den Blick deshalb auf die institutionellen Stellschrauben für mehr Gendergerechtigkeit. Wir diskutieren\, was Hochschulen selbst verändern können\, damit Care-Verantwortung\, insbesondere Mutterschaft\, nicht zum strukturellen Karrierenachteil wird: von planbareren Beschäftigungsverhältnissen über lebensphasengerechte Leistungsbewertung und nachhaltige Teilzeitmodelle bis hin zu Führung und Arbeitskultur. Dabei geht es auch um eine kritische Frage: Wo greifen bestehende Maßnahmen zu kurz\, weil sie Vereinbarkeit unterstützen\, ohne die zugrunde liegenden Strukturen zu verändern? \nDas Webinar ist Teil der Reihe „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“. In den 60-minütigen Online-Veranstaltungen bekommen die Teilnehmenden Einblicke aus der Praxis und relevanter Forschung. Nach den Inputreferaten beantworten die Referentinnen Fragen der Zuschauenden\, welche diese in den Chat schreiben können. \nDie Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Familie in der Hochschule e.V. Der Verein Familie in der Hochschule ist ein Zusammenschluss von derzeit 164 Mitgliedshochschulen in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich. \nReferentinnen: \n\nDr. Okka Zimmermann\, Postdoc\, Institut für Soziologie\, TU Braunschweig\nProfessur Soziale Arbeit\, IU Standort Braunschweig\nJule Marie Lilje\, Referentin für Studium und Lehre\, TU Braunschweig\n\nModeratorinnen: \n\nPetra Wackers\, Leiterin des Familienberatungsbüros Heinrich Heine Universität Düsseldorf\, und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\nMelanie Rischke\, Senior Projektmanagerin\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nMitorganisierende: \n\nLuisa Perdomo Lopez\, Referentin für familiengerechte Hochschule\, TU Braunschweig\nAlexandra Tegethoff\, Assistentin der Geschäftsführung\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\nSarah Wenz\, Leiterin Geschäftsstelle Chancengleichheit\, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\n\nAnmeldeschluss: 21. April 2027\, 12:00 Uhr
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SUMMARY:Bürokratierückbau als Führungsaufgabe - Workshop für Führungskräfte in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen
DESCRIPTION:Vertrauen\, Rückendeckung\, Empowerment: Ob der Rückbau von Bürokratie tatsächlich gelingt\, hängt davon ab\, welchen Rahmen Führungskräfte dafür schaffen. \nBürokratische Prozesse sind ein notwendiges und schützenswertes Element unserer Demokratie. Gleichzeitig stehen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zunehmend vor der Herausforderung\, ihre Verwaltungsabläufe so zu gestalten\, dass sie die wissenschaftliche Arbeit nicht unnötig belasten. Steigende externe Anforderungen\, etwa durch Compliance-Vorgaben und Drittmittelregularien\, verschärfen diesen Zielkonflikt zusätzlich. \nUmso wichtiger ist es\, interne Abläufe bewusst zu hinterfragen und effizient auszurichten. \nAls Führungskraft spielen Sie dabei eine zentrale Rolle: \n\nSie setzen Prioritäten und treffen Entscheidungen\nSie prägen durch Ihr Verhalten den Umgang mit bürokratischen Regeln\nSie beeinflussen\, wie viel Bürokratie in Ihrem Verantwortungsbereich entsteht oder vermieden wird\n\nBürokratierückbau ist daher nicht nur eine Frage von Prozessen. Es ist eine Frage von Führung\, Haltung und Organisationskultur\, welche Sie maßgeblich gestalten. \nDieser Workshop bietet einen praxisorientierten Rahmen\, um die eigenen Handlungsspielräume zu reflektieren und gezielt zu erweitern. Es wird an konkreten Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag gearbeitet\, ebenso werden Ansätze zur Verwaltungsvereinfachung in Ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich entwickelt. \nDer ganz konkrete Nutzen für Sie \nDer Workshop stellt Ihre Verantwortungsbereiche in den Mittelpunkt: \nSie als Teilnehmer*in \n\nlernen praxiserprobte Methoden kennen\, um Bürokratie systematisch zu analysieren\, Vereinfachungspotenziale zu identifizieren und priorisiert umzusetzen;\ngewinnen Klarheit über ihre eigenen Entscheidungsspielräume und Hebel als Führungskraft im Spannungsfeld von Compliance\, Steuerung und Entlastung;\nreflektieren\, wie bürokratische Belastungen auch durch Routinen\, Auslegungen und Organisationskultur entstehen und wie diese gezielt verändert werden können;\nentwickeln Strategien\, um Mitarbeitende einzubinden\, Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und Unterstützung in der Organisation zu sichern;\nlernen zentrale Erfolgsfaktoren kennen\, um Initiativen zum Bürokratieabbau nachhaltig zu verankern;\nund erarbeiten einen konkreten\, umsetzbaren Action Plan für ihren eigenen Arbeitsbereich.\n\nZielgruppe \nFührungskräfte in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen\, insbesondere Dezernats- und Abteilungsleitungen in der Verwaltung\, Geschäftsführungen von Fakultäten \nDas Trainer*innen-Team \nDr. Christina Reinhardt bringt über 17 Jahre Erfahrung als Kanzlerin an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf Personal und Organisationsentwicklung sowie der Begleitung von Führungskräften in komplexen Veränderungsprozessen. Heute unterstützt sie als Beraterin und Coach Organisationen dabei\, Strukturen zu vereinfachen und wirksam zu führen. Ihr besonderes Anliegen ist es\, Bürokratie abzubauen und so Freiräume für das Wesentliche in Wissenschaft und Arbeit zu schaffen. \nDr. Oliver Fromm ist seit über einem Jahrzehnt Kanzler der Universität Kassel und engagiert sich als Vorsitzender des bundesweiten Arbeitskreises zur Entbürokratisierung aktiv für moderne Verwaltungsstrukturen. Mit seiner Erfahrung in strategischer Entwicklung\, Innovation und Transfer setzt er sich konsequent dafür ein\, Verwaltung einfacher\, effizienter und zukunftsfähig zu gestalten. \nAgnes Kaase leitet den Veranstaltungsbereich im CHE und verantwortet die Weiterentwicklung des Führungskräfteportfolios. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Organisationsentwicklung sowie der Begleitung und Coaching von Führungskräften verbindet sie strategisches Denken mit einem klaren Blick für die Herausforderungen moderner Führung und schafft Räume für Reflexion\, Austausch und nachhaltige Entwicklung. \nDie Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
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SUMMARY:CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Flexible Kinderbetreuung – ein wichtiger Bestandteil einer familienfreundlichen Hochschule
DESCRIPTION:Der Bedarf an institutioneller Kinderbetreuung verändert sich: Während aufgrund des demografischen Wandels und des Ausbaus der Kinderbetreuung vielerorts weniger reguläre Kita-Plätze benötigt werden\, besteht an Hochschulen weiterhin eine hohe Nachfrage nach flexiblen und kurzfristig verfügbaren Betreuungsmöglichkeiten. Gerade bei Schließzeiten\, in Prüfungswochen oder bei unerwarteten Betreuungsengpässen brauchen Studierende und Beschäftigte Lösungen\, die sich mit ihrem Hochschulalltag vereinbaren lassen. \nFlexible Betreuungsangebote können hier gezielt entlasten und dazu beitragen\, Studium\, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Gleichzeitig können solche Angebote einen lebendigen und familienfreundlichen Campus unterstützen. \nIn der vierten Veranstaltung der Staffel „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“ stellen wir zwei Beispiele flexibler Notfallbetreuung aus der Hochschulpraxis vor. Wir diskutieren\, wie solche Angebote gestaltet werden können\, welche Erfahrungen die Hochschulen damit gemacht haben und welchen Beitrag sie zu einem familienfreundlichen Campus leisten können. \nDas Webinar ist Teil der Reihe „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“. In den 60-minütigen Online-Veranstaltungen bekommen die Teilnehmenden Einblicke aus der Praxis und relevanter Forschung. Nach den Inputreferaten beantworten die Referentinnen Fragen der Zuschauenden\, welche diese in den Chat schreiben können. \nDie Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Familie in der Hochschule e.V. Der Verein Familie in der Hochschule ist ein Zusammenschluss von derzeit 164 Mitgliedshochschulen in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich. \nReferentinnen: \n\nTanja Edelhäußer\, stellvertretende Leiterin des Referats für Gleichstellung\, Familienförderung und Diversity\, Universität Konstanz\nYunuen Mann-Maldonado\, Geschäftsführerin des Kinderhaus an der Universität Konstanz e.V.\nAnne Tiede\, Leiterin Familienservice\, Universität Greifswald\n\nModeratorinnen: \n\nDiana Zill\, Leiterin des FAMteams und Familienbeauftragte\, Universität Potsdam und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\nMelanie Rischke\, Senior Projektmanagerin\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nMitorganisierende: \n\nCindy Lautenbach\, Leiterin des Familienbüros\, Alice Salomon Hochschule Berlin\nAlexandra Tegethoff\, Assistentin der Geschäftsführung\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\nSarah Wenz\, Leiterin Geschäftsstelle Chancengleichheit\, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\n\nAnmeldeschluss 3. Mai 2027\, 12:00 Uhr
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SUMMARY:Führung und Zusammenarbeit in Fachbereich und Fakultät: ein Programm für Dekan*innen
DESCRIPTION:Die Rolle der Dekan*innen ist in den Hochschulgesetzen recht kurz beschrieben\, doch mit viel Verantwortung verbunden. In der Realität stellen sich noch andere\, wichtige Fragen: Ist ein*e Dekan*in eher Entscheider*in? Prozess-Initiator*in oder -gestalter*in? Und wie kann man als Dekan*in mit den unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen in Fakultät und Fachbereich umgehen? \nDas Spannungsfeld der Dekan*innen zwischen Partizipation und Entscheidung\, zwischen Kollegialität und Führung erfordert Fingerspitzengefühl und ein eigenes Rollenverständnis als „Primus inter Pares“\, insbesondere in konfliktträchtigen Situationen und Veränderungsprozessen. \nDas Programm verläuft über zwei Module (31. Mai/01. Juni 2027 und 30./31. August 2027) und beinhaltet lösungsorientierte Arbeit an den „Fällen“ der Teilnehmer*innen in vertraulicher Atmosphäre\, Probehandeln zu Szenarien\, Inputs aus systemischen Ansätzen und Supervision sowie Beiträge aus der Perspektive von Erfahrungsträger*innen\, die ihren jeweils eigenen Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der Rolle schildern und zum Austausch anregen. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe hat großen Anteil daran\, gelungene Ansätze sowie schwierige Situationen anderer Dekan*innen kennenzulernen und die eigene Amtszeit produktiv nutzen zu können. \nAußerdem kommen die folgenden Themen vor: \n\nDie eigene Rolle als Dekan*in: eine systemische Perspektive\nVerantwortungsübernahme in der Fakultät und Entscheidungsprozesse\nWie setze ich Prioritäten im Alltag?\nWie kann ich Kolleg*innen motivieren und Engagement erzeugen?\nFührungskommunikation und Changemanagement in Fakultät und Hochschule\nHochschulleitung und Fakultätsleitung: gegenseitige Erwartungen und Interessen\n\nDurch die Zeit zwischen den beiden Modulen lässt sich Gelerntes im Arbeitsalltag bereits anwenden und zusätzlich können so weitere Fragen und Situationen im zweiten Treffen behandelt sowie der Austausch mit der Peer Group vertieft werden. Im zweiten Modul gibt es außerdem die Gelegenheit\, die Perspektive einer Hochschulleitung auf das Amt von Dekan*innen kennenzulernen und die jeweiligen Erwartungshaltungen auszutauschen. \nMethodisch wechseln sich Beiträge\, kollegiale Fallberatungen mit Supervisionsanteil und moderierter Erfahrungsaustausch ab. Die Teilnehmer*innen werden vier Wochen vor dem ersten Termin per E-Mail um ihren „Fall“ gebeten\, damit der Workshop bedarfsorientiert vorbereitet werden kann. \nZielgruppen\nDekaninnen und Dekane von Universitäten und Fachhochschulen\, insbesondere solche\, die neu im Amt sind \nReferent*innen und Trainer*innen\nAgnes Kaase\, Leitung Veranstaltungen\, CHE Gütersloh\, systemische Organisationsentwicklerin und Führungskräftecoach\nProf. Dr. Tobias Knedlik\, Dekan\, Fachbereich Wirtschaft\, Hochschule Fulda\nDr. Dirk Rohr\, Supervisor (DGSv/DGSF)\, Fakultätsgeschäftsführer Humanwissenschaftliche Fakultät\, Universität zu Köln\nProf. Dr. Sylvia Heuchemer\, Präsidentin\, Technische Hochschule Köln (2. Modul) \nDie Teilnehmerzahl ist auf 14 begrenzt\, pro Hochschule sind maximal zwei Anmeldungen möglich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
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SUMMARY:Praxis-Workshop für Hochschulleitungen: Schwierige Themen souverän kommunizieren
DESCRIPTION:Die Polarisierung gesellschaftlicher Gruppen und politischer Ansichten\, Anti-Semitismus\, ein bundesweiter Spardruck auf die Hochschulen\, die Positionierung der Hochschulen zu Themen wie Diversity\, Inklusion\, Equity und KI: Die Themen im Hochschul-Management sind herausfordernd wie nie zuvor und in vielen Zielgruppen umstritten. Die Akzeptanz von Entscheidungen steht und fällt mit guter\, konsequenter Kommunikation über verschiedene Kanäle hinweg. \nDenn neben den schwierigen Themen sind auch die Kanäle für Kommunikation vielfältiger geworden. E-Mail\, Townhall\, Audio\, Video\, LinkedIn und Social Media – jedes Format hat seine eigenen Herausforderungen. Und es braucht glaubwürdige\, souveräne Vertreter*innen\, die in diesen Formaten für die Hochschulleitung sprechen – im Sinne guter interner wie externer Kommunikation. \nInhalte des Praxisworkshops:\nDer Workshop stärkt Vertreter*innen aus der Hochschulleitung ganz persönlich in ihrer Kommunikation. Das Einbringen eigener Themen und kommunikativer Herausforderungen ist ausdrücklich erwünscht. Die relevanten Themen stehen im Mittelpunkt und werden systematisch bearbeitet. Inhalte unter anderem: \n\nSpielregeln für unterschiedliche Kommunikationsformate: Audio\, Video\, Social Media Posts\, Texte für Mails\nAufbau von Botschaften zu schwierigen Themen\nZutaten guter Kommunikation: So werden Sie verstanden.\nIn aller Kürze auf den Punkt: Umgang mit der 5-Satz-Technik\nViele Praxisübungen mit Videoanalyse und Feedback\nUmgang mit kritischen und emotionalen Fragen\nBesonderheiten im Medienkontakt: So gestalten Sie ein Interview und einen Medienauftritt mit\n\nZiele:\nDie Teilnehmenden sind handlungs- und sprechsicher zu schwierigen Themen und in heiklen Kontexten. Sie bereiten sich zielgruppen-spezifisch vor und übermitteln konsistente Botschaften. Sie kommunizieren klar und auf den Punkt\, ohne Distanz aufzubauen. Sie werden verstanden. Sie agieren sicher vor Zuhörenden sowie vor Mikrofon und Kamera. Sie gehen mit kritischen oder emotionalen Nachfragen souverän um. \nMethoden:\nSchwerpunkt auf praktischer Umsetzung und konkreten Praxisübungen mit Videoanalyse und Feedback. Austausch und Reflektion. Kleingruppen- und Einzelarbeit\, Impulse aus der Kommunikationspsychologie und Kommunikationswissenschaft. \nPraxisübungen können unter anderem sein: Video-Botschaft\, Townhall mit kritischen Fragen\, Fragerunde in Gremien\, journalistisches Interview\, Podiumsdiskussion\, Podcast. \nZielgruppe:\nDieses Angebot richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen aus Universitäten und HAWs unabhängig davon\, wann sie ihr Amt übernommen haben. Anmelden können sich sowohl Rektor*innen/Präsident*innen\, Prorektor*innen/Vize-Präsident*innen sowie Kanzler*innen. \nTrainerin: \n\nDr. Katrin Prüfig: Internationale Medien- und Kommunikationstrainerin\, Autorin\, Podcasterin\, Agiler Coach\n\nStruktur des Seminars: \n\nZweitägiges Präsenz Seminar in Hamburg (3. – 4. Juni 2027)\nDigitaler “Refresher” Termin in zwei Gruppen einige Monate später. Gewählt werden kann zwischen 29. Oktober oder 9. November 2027; Gruppeneinteilung erfolgt im Seminar.\n\nDie maximale Zahl der Teilnehmenden ist auf 10 begrenzt.
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SUMMARY:CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Wie Medien in Deutschland\, Österreich und Schweiz über unbezahlte Sorgearbeit berichten
DESCRIPTION:In den aktuellen Debatten um Arbeitszeit und Erwerbsarbeit bleibt ein wichtiger Aspekt häufig im Hintergrund: Reproduktionsarbeit. Die unbezahlte Arbeit in Haushalt\, Familie und Ehrenamt ist eine wesentliche Voraussetzung für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft und bleibt dennoch vielfach unsichtbar. Sie wird überwiegend von Frauen geleistet und hat Auswirkungen auf Erwerbsbeteiligung\, Einkommen\, Renten und gesellschaftliche Teilhabe. In modernen Industrienationen macht unbezahlte Arbeit Schätzungen zufolge einen erheblichen Teil der Wirtschaftsleistung aus. \nDoch wie sichtbar ist unbezahlte Arbeit eigentlich in der öffentlichen Debatte? Und welchen Einfluss hat die mediale Aufmerksamkeit darauf\, ob sie auch als politisches Problem wahrgenommen wird? \nIn ihrem Vortrag nimmt Elisabeth Wagner-Olfermann\, Kommunikationswissenschaftlerin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien\, die Debatte aus öffentlichkeitstheoretischer Perspektive in den Blick. Grundlage ist eine quantitative Inhaltsanalyse der Berichterstattung über unbezahlte Arbeit in Qualitätszeitungen in Deutschland\, Österreich und der Deutschschweiz zwischen 2020 und 2024. Im Mittelpunkt steht die Frage\, welche Formen unbezahlter Arbeit medial sichtbar werden\, welche Akteure die Debatte prägen und welche Deutungsmuster dabei vorherrschen. Gemeinsam diskutieren wir\, welche Bedeutung die öffentliche Thematisierung oder Nicht-Thematisierung von Reproduktionsarbeit für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema hat. \nDas Webinar ist Teil der Reihe „CHEtalk feat. Familie in der Hochschule e.V.: Chancen durch Commitment“. In den 60-minütigen Online-Veranstaltungen bekommen die Teilnehmenden Einblicke aus der Praxis und relevanter Forschung. Nach den Inputreferaten beantworten die Referentinnen Fragen der Zuschauenden\, welche diese in den Chat schreiben können. \nDie Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Familie in der Hochschule e.V. Der Verein Familie in der Hochschule ist ein Zusammenschluss von derzeit 164 Mitgliedshochschulen in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung ist erforderlich. \nReferentin: \nElisabeth Wagner-Olfermann\, Kommunikationswissenschaftlerin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien\, TU Ilmenau \nModeratorinnen: \n\nSarah Wenz\, Leiterin Geschäftsstelle Chancengleichheit\, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Vorstandsmitglied Familie in der Hochschule e.V.\nMelanie Rischke\, Senior Projektmanagerin\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nMitorganisierende: \n\nNadine Heuchling\, Referentin der Gleichstellungsbeauftragten\, TU Ilmenau\nAlexandra Tegethoff\, Assistentin der Geschäftsführung\, CHE Centrum für Hochschulentwicklung\n\nAnmeldeschluss 14. Juni 2027\, 12:00 Uhr
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