Summary

Im Blickpunkt: Der Numerus Clausus (NC) im Wintersemester 2019/20. Was man über den Numerus Clausus (NC) wissen muss und wo es die meisten frei zugänglichen Studiengänge gibt

Das Papier beantwortet zunächst die wichtigsten Fragen zum Thema Numerus Clausus (NC), angefangen von der Frage, was ein Numerus Clausus genau ist, warum es ihn gibt, bis hin zu den Fragen, wie und wo man sich bei NC- bzw. Nicht-NC-Studiengängen bewirbt und wonach im Falle eines NCs die Studienplätze vergeben werden.

Abschließend werden Auszüge aus dem CHE Numerus Clausus-Check 2019/20 vorgestellt. In diesem Arbeitspapier (CHE Arbeitspapier Nr. 223) wird die NC-Quote, d.h. der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge an allen Studiengängen untersucht.

Die Ergebnisse des CHE Numerus Clausus-Check 2019/20 basieren auf den Einträgen im Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz mit Stand vom Mai 2019 und gelten für das Wintersemester 2019/20. Der Anteil der Studiengänge mit Numerus Clausus wird nach Bundesländern, den vier wichtigsten Fächergruppen sowie Abschlussart und Hochschultyp dargestellt.

Zum Wintersemester 2019/20 sind 40,7 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt, was einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem WS 2018/19 bedeutet. An Universitäten ist weiterhin ein geringerer Anteil (38,4 %) der Studiengänge zulassungsbeschränkt als an Fachhochschulen (44,5 %), unter den Masterstudiengängen (39,2 %) immer noch ein geringerer Anteil als unter den Bachelorstudiengängen (42,1 %).

Es bleiben weiterhin große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern. Insbesondere in den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen sind vergleichsweise hohe NC-Quoten von 60 Prozent und höher zu finden, wohingegen in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Hessen jeweils unter 30 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind.