Personalreform für die Wissenschaft Dienstrecht - Vergütungsstrukturen - Qualifizierungswege Deutschland erlebt zur Zeit einen Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft: Wissenschaft und Forschung übernehmen die Schlüsselrolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes und entscheiden über seinen Platz im internationalen Wettbewerb. Doch unter den jetzigen institutionellen, rechtlichen und personalrechtlichen Bedingungen können Wissenschaftler sich schwerlich optimal qualifizieren. Eine Personalreform würde darüber hinaus das innovative und effiziente Arbeiten im Wissenschaftsbereich fördern. Deshalb münden hochschulpolitische Debatten in der Forderung nach einer wissenschaftsgerechten Reform des Dienst- und Tarifrechtes, leistungsorientierter Besoldung und weitgehender Personalautonomie der Hochschulen.
»Personalreform für die Wissenschaft« präsentiert die Ergebnisse des Hamburger Symposiums sowie die gemeinsame Erklärung von Wissenschaftssenatorin Sager und CHE-Chef Müller-Böling. Deutlich wird, dass die Personalreform dringend notwendig ist und neue Chancen für das Wissenschaftssystem in Deutschland eröffnet. |