6. Kanzler–Erklärung zu befristeten Beschäftigungen an Universitäten
Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands kamen zu ihrer jährlichen Tagung in Bayreuth zusammen. In einer „Bayreuther Erklärung“ stellten sie verschiedene Forderungen rund um die Diskussion um befristete Beschäftigungsverhältnisse im wissenschaftlichen Mittelbau auf. Aus ihrer Sicht handelt es sich bei Universitäten in Bezug auf den wissenschaftlichen Bereich um Qualifizierungssysteme. Vor diesem Hintergrund fordern sie bei der Diskussion über befristete Beschäftigungsverhältnisse im wissenschaftlichen Mittelbau:
1. Die Anerkennung der besonderen Rolle und Aufgabe des Beschäftigungssystems im wissenschaftlichen Mittelbau der Universitäten als Qualifizierungssystem. 2. Den Erhalt und die Entwicklung von Befristungsmöglichkeiten für wissenschaftlich Tätige entsprechend den angestrebten Qualifizierungszielen.
3. Eine nachhaltige Finanzierung der Universitäten zum Erhalt und zur Förderung verlässlicher und planbarer Qualifizierungschancen der nächsten Generationen.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10206

Rückschau auf die 62. Jahrestagung der Kanzlerinnen und Kanzler am 19. und 20. September 2019 in Bayreuth
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=9864

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert die Haltung der Kanzler und Kanzlerinnen zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen. „Was wir brauchen, ist ein angemessenes Verhältnis von befristeten und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen“, sagt Andreas Keller, stellvertretender GEW–Vorsitzender.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10207