Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 243 Ausgabe 09|2019
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1. Editorial
Prof. Dr. Frank Ziegele ( Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,
im September 1969 wurde in Schleswig–Holstein die Umbenennung der Ingenieursschulen Flensburg, Kiel und Lübeck in Fachhochschulen verkündet. Die wachsende Beteiligung an akademischer Bildung hätte ohne sie sicher nicht in dem Maße stattgefunden. Insbesondere die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) öffnen auch Studieninteressierten mit beruflicher Qualifikation die Tore und sorgen dadurch für durchlässige Bildungswege. Und das Interesse an einem Studium ist ungebrochen, wohl auch, weil die Beschäftigungsquoten von Akademiker(inne)n nach wie vor sehr gut sind, wie die OECD–Zahlen zeigen. HAW/FHs sind also im Bildungsgefüge in Deutschland „unglaublich wichtig“ (so der Slogan in diesem Jubiläumsjahr). Und: Die enge Verflechtung von Theorie und Praxis wird übrigens auch in anderen Ländern kopiert.

Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen in diesem CHEckpoint.

Interessante Lektüre wünscht,

Ihr Frank Ziegele
Frank Ziegele: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=6401

 
 
2. OECD–Studie: Deutschland ist international führend in MINT
Bildung zahlt sich aus – je höher der Abschluss, desto besser im Schnitt die Berufs– und Verdienstaussichten. Das gilt für Deutschland und OECD–weit, so die aktuelle Ausgabe der OECD–Studie Bildung auf einen Blick, deren Ergebnisse für Deutschland am 10. September in Berlin vorgestellt wurden. Die wachsende Nachfrage nach akademischer Bildung ist laut OECD eine positive Entwicklung, die allerdings durch geeignete Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit der verschiedenen Bildungsangebote begleitet werden sollte.
Mit 88 Prozent ist die Beschäftigungsquote junger Erwachsener zwischen 25 und 34 Jahren mit Masterabschluss oder vergleichbarem Abschluss in Deutschland sehr hoch. Aber auch für junge Erwachsene mit mittlerem Bildungsabschluss (abgeschlossene Berufsausbildung, Abitur, nicht–tertiärer Bildung nach dem Sekundarbereich) sind die Beschäftigungsaussichten gut. Ihre Beschäftigungsquote hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 78 auf 84 Prozent erhöht, wobei hier auch konjunkturelle Einflüsse eine Rolle spielen. Absolventen der Geistes– und Sozialwissenschaften, des Journalismus und Informationswesens verdienten im Schnitt 33 Prozent mehr als Menschen mit höherer Sekundarbildung. Absolventen aus dem Bereich Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe sogar durchschnittlich 116 Prozent mehr.

Immer mehr Bildungseinrichtungen schaffen flexible Wege in die tertiäre Bildung, verbinden akademische und praktische Wissensvermittlung, arbeiten enger mit Arbeitgebern, Industrie und Weiterbildungseinrichtungen zusammen. Die duale Ausbildung und das duale Studium sind lange praktizierte, erfolgreiche Verknüpfungen von Theorie und Praxis in Deutschland. Aber auch hier kann nach Ansicht der OECD–Autoren noch mehr getan werden, beispielsweise indem der Übergang zwischen dualer Ausbildung und Hochschule erleichtert wird.
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Ländernotizen aus Deutschland
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10162

Deutschland ist international führend in MINT, ist das Fazit des BMBF aus dem OECD–Vergleich. In keinem anderen OECD–Land entscheiden sich insgesamt mehr Anfängerinnen und Anfänger im Tertiärbereich für ein MINT–Fach als in Deutschland. Zu den MINT–Fächern zählen die Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik, Informatik und Ingenieurwissenschaften.
Mit einem Anteil von 40 Prozent bei den Bachelor– und entsprechenden beruflichen Programmen nimmt Deutschland im internationalen Vergleich den Spitzenplatz ein. Auf dem zweiten
Platz folgen Österreich, Griechenland und Südkorea mit jeweils 34 Prozent. Der OECD Durchschnittswert liegt bei 27 Prozent.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10163

Die gesamte Studie zum Download bei OECDiLibrary
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3. Internationale Bildungsindikatoren im Bundesländervergleich 2019
Die Veröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ ergänzt die OECD–Publikation „Education at a Glance“. Aufbauend auf der OECD–Veröffentlichung präsentiert der Verbund der Statistischen Ämter zusätzliche Informationen zum Bildungssystem auf nationaler und Länderebene.
Die Analysen zeigen, dass der Anteil der Hochqualifizierten an der Bevölkerung zwischen 2005 und 2018 von 25 Prozent auf 29 Prozent gestiegen ist. Allerdings nimmt der Anteil Hochqualifizierter nur im Westen zu, alle östlichen Flächenländer weisen einen Rückgang der entsprechenden Anteile auf.
Ein Vergleich der Anfängerquoten an der altersspezifischen Bevölkerung für den Tertiärbereich – dazu gehören Bachelor– oder gleichwertige Bildungsprogramme (z. B. Meister, Techniker), Master sowie Promotion – für das Jahr 2017 mit denjenigen von 2006 zeigte in allen Ländern steigende Anfängerquoten.
In neun Ländern war die Fächergruppe Wirtschaft, Verwaltung und Recht und in sieben Ländern die Fächergruppe Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe die beliebteste Fachrichtung.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10165

Einige Pressemeldungen aus den Ländern:

Berlin–Brandenburg: 2017 nahmen in Brandenburg 47 Prozent der altersspezifischen Bevölkerung ein (Fach–) Hochschulstudium oder eine hochqualifizierte Ausbildung auf, zehn Jahre zuvor waren es knapp 26 Prozent. Zeitgleich lag in Berlin die Anfängerquote im Tertiärbereich bei 52 Prozent und erhöhte sich bis 2017 auf 92 Prozent, davon waren 9,3 Prozent berufsorientiert. Die Hauptstadt wie auch Hamburg oder das Land Sachsen profitieren beim Zuwachs der Studienanfänger(innen) maßgeblich von den vielen Interessierten aus anderen Bundesländern sowie aus dem Ausland, sodass der Anteil der aus dem jeweils eigenen Bundesland stammenden Personen ein Drittel kaum übersteigt.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10166

Baden–Württemberg: Von den Anfänger(inne)n im Tertiärbereich hatten 2017 in Baden–Württemberg rund 42 Prozent einen Bildungsgang in den zum MINT–Bereich zählenden Fächergruppen »Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik«, »Informatik und Kommunikationstechnologie« sowie »Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe« begonnen. Dieser Anteil ist fast 3 Prozentpunkte höher als auf Bundesebene, meldet das dortige statistische Landesamt.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10167

Nordrhein–Westfalen: Die Studienanfängerquote in hochqualifizierenden Bildungsgängen ist in NRW mit 63,7 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10168

Hamburg–Schleswig–Holstein: Jüngere haben höheren Anteil an hochqualifizierenden Bildungsabschlüssen als Ältere
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10169
 
 
4. CHE Analyse: Große Fächerunterschiede beim Studieneinstieg
Jedes Jahr starten eine halbe Million Erstsemester ins „Abenteuer Studium“. Wie persönlich und intensiv sie dabei von ihren Hochschulen begleitet und unterstützt werden, hat eine aktuelle Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung untersucht.
Ob Tutorien, Beratungsgespräche oder virtuelle Lernplattformen: Inwieweit Studienanfänger beim Einstieg ins Studium begleitet und unterstützt werden, hängt stark vom jeweiligen Fach ab. So gibt es in Fächern aus dem MINT–Spektrum – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – nahezu flächendeckend sogenannte Vor– oder Brückenkurse. In den Geisteswissenschaften bietet nur jeder zweite Fachbereich die Möglichkeit, Schulkenntnisse vor dem Studienstart noch einmal aufzufrischen.

Auf individuelle Maßnahmen wie etwa ein persönliches Frühwarnsystem zur Vermeidung von Studienabbruch setzen mittlerweile mehr als der Hälfte aller Fachbereiche. Moderne Ansätze zur individuellen Einschätzung des eigenen Studienfortschritts gibt es dagegen bisher nur an wenigen Hochschulen.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10170
 
 
5. Ticker
BMBF: Leipzig wird Sitz der Agentur für Sprunginnovationen
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BMBF: Bildungsministerin Anja Karliczek im Interview über neue Chancen für strukturschwache Regionen durch Forschung, die Suche nach Sprunginnovationen und die Digitalisierung in der Bildung
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10172

Niederlande: Zu hohe internationale Studierendenzahlen sollen durch Maßnahmen wie mehr Lehre auf Niederländisch und Studiengebühren für Nicht–EU–Ausländer eingedämmt werden
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10173

NRW: Neues Förderprogramm „NRWege Leuchttürme – Projekte zur nachhaltigen Internationalisierung der Hochschulen in Nordrhein–Westfalen“ gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist gestartet
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10174

Statistisches Bundesamt: Im Jahr 2017 wurden 266 200 Euro Drittmittel je Universitätsprofessorin und –professor eingeworben
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10175

DSW–Plakatwettbewerb für Design–Studierende: Ich studiere — was geht mich Forschung an? 10.000 Euro Preisgeld sowie 3.000 Euro Sonderpreis von DSW und DFG gemeinsam ausgelobt
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10176

Bonn: Studierendenwerk Bonn feiert 100–jähriges Bestehen
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10177

50 Jahre Fachhochschulen: Am 22. September vor 50 Jahren wurde die Umbenennung der Ingenieursschulen Flensburg, Kiel und Lübeck in Fachhochschulen verkündet. Isabel Roessler, Senior Projektmanagerin beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung, beschreibt im aktuellen didacta Magazin, die Anfänge der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und wie sich daraus ein Exportschlager entwickelt hat.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10178
 
 
6. Stifterverband: Hochschulen öffnen sich für Innovationsprozesse
Zwei aktuelle Analysen des Stifterverbandes zeigen, wie Hochschulen sich für Wirtschaft und Gesellschaft öffnen und wie diese Öffnungsprozesse in der Wissenschaft gemessen werden könnten.
Zum einen zeigt das aktuelle Hochschul–Barometer, dass bereits zwei von drei staatlichen und jede dritte nichtstaatliche Hochschule neue Kooperationsformen für die Zusammenarbeit mit Unternehmen und mit der Zivilgesellschaft umsetzt. Beispiele sind Innovationsplattformen, Crowdsourcing–Projekte, Reallabore oder Co–Creation–Labs. Ein Kennzeichen dieser Modelle ist die strategische Öffnung von Forschungs– und Innovationsprozessen (Open Innovation). Hierfür werden Partner aktiv in Forschungsprozesse einbezogen: Forschungsideen werden gemeinsam entwickelt, die Wissens– und Ideenbasis erweitert, die Ergebnisse anschließend partnerschaftlich verwertet.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10179

Die Studie „Open Science und Open Innovation: Neue Indikatoren für die Analyse des Wissenschafts– und Innovationssystems im digitalen Zeitalter“ untersucht aktuelle Anforderungen an ein Transfermonitoring und definiert Vorschläge für Indikatoren zur Messung vielfältiger Aktivitäten der Kooperation und des Dialoges mit Wirtschaft und Gesellschaft.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10189

Die Studie ist entstanden im Rahmen der Stifterverbands–Initiative Offene Wissenschaft und Innovation
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10180
 
 
7. Strategieentwicklung an Hochschulen im digitalen Zeitalter: Neue Publikation nennt Handlungsfelder und Herausforderungen
Hochschulen wollen Digitalisierung gezielt zur Verbesserung ihrer Lehre nutzen. Doch mit welchen Zielen und Herausforderungen verbinden die Hochschulen den dazugehörigen Strategieprozess? Dieser Frage widmet sich das Diskussionspapier „Strategische Weiterentwicklung von Studium und Lehre im digitalen Zeitalter: Handlungsfelder und Herausforderungen“ (HFD–Diskussionspapier Nr. 6). Es fasst die wichtigsten Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen Auswertung von Interessensbekundungen zur Peer–to–Peer–Strategieberatung in acht Thesen zusammen.

Die Auswertung zeigt, dass viele Hochschulen ähnliche Ziele und Herausforderungen mit der Digitalisierung der Hochschulbildung verbinden. Die Vorbereitung auf eine digitale Arbeitswelt und Internationalisierung sind hierbei wichtige Themen für Hochschulen, die mit Hilfe von Digitalisierung adressiert werden sollen. Jedoch hat sich auch gezeigt, dass viele Hochschulleitungen sich mit der Strategiebildung noch schwertun.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10181

Das Papier zum Download
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10182
 
 
8. BMBF: Forschung und Innovation transparenter machen
Wie kann man Wissensflüsse in Zeiten des globalen Wandels und der Digitalisierung besser verstehen? Was zeichnet die innovativen Unternehmen von heute und morgen aus? Kann man innovatives Verhalten von Privathaushalten erfassen? Welche Charakteristika des forschungsbasierten Wissensaustauschs zwischen Hochschulen, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sind dafür verantwortlich, dass nachhaltige Innovationen entstehen? Diesen Fragen werden Forscherinnen und Forscher in sieben Verbund– und Einzelprojekten in den nächsten drei Jahren nachgehen. Gefördert werden die Projekte im Rahmen der zweiten Förderrunde des Programms "Weiterentwicklung der Indikatorik für Forschung und Innovation" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung beschreibt dabei Wege von Forschung und Entwicklung hin zu Sozialen Innovationen innerhalb der Hochschule, wobei der Fokus auf den Bereichen Pflegewissenschaften sowie Arbeits–, Organisations– und Wirtschaftspsychologie liegt. Dabei werden unter anderem die Vorbedingungen analysiert, die Hochschulen schaffen müssen, um Soziale Innovationen hervorzubringen. Im Projekt soll eine Indikatorik entwickelt werden, die die Prozesse, Wege und Wirkungen Sozialer Innovationen aus Hochschulen abbildet.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10183
 
 
9. Hochschulforum Digitalisierung: DATA–LITERACY–Kompetenzrahmen veröffentlicht
Kompetenz im Umgang mit Daten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hochschulen sollen ihren Studierenden diese sogenannte Data Literacy vermitteln. Doch wie lässt sich messen, wie gut jemand die Sprache der Daten versteht oder selbst spricht und Handlungen aus Daten ableiten kann? Zwei Arbeitspapiere des Hochschulforums Digitalisierung beantworten diese Frage. Das erste Papier „Data Literacy: Ein Systematic Review“ bietet eine Analyse bestehender Testverfahren für Data Literacy und verwandte Kompetenzen in Bezug auf Informationsbeschaffung (Information Literacy), Statistische Kenntnisse (Statistical Literacy) und Kompetenz im Umgang mit Medien (Media Literacy). Dies bildet die Grundlage für die zweite Studie „Future Skills: Ein Framework für Data Literacy“. Analog zu Bewertungskriterien für Sprachkenntnisse unterscheidet der hier entwickelte Kompetenzrahmen zwischen Verstehen und Sprechen der Daten–Sprache, also zwischen Kodierungs– und Dekodierungsprozessen.
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10. HRK–Präsident zur geplanten Neustrukturierung der Europäischen Kommission: Trennung von Forschung und Bildung endlich beseitigt
Nachdem die designierte Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, ihre Mannschaft für die zukünftige EU–Kommission sowie den Zuschnitt der Ressorts vorgestellt hat, erklärte Prof. Dr. Peter–André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK):
„Erstmals seit 1999 werden die Bereiche Bildung und Forschung wieder zusammengeführt und der Koordinierung einer Kommissarin für Innovation und Jugend, Marija Gabriel unterstellt. Aus der Aufgabenbeschreibung, dem „mission letter“, an die designierte Kommissarin wird deutlich, dass Frau von der Leyen die engen Bezüge zwischen Bildung, Forschung und Innovation genutzt wissen will.
Ein wenig problematisch scheint mir der Name des neuen Ressorts ‚Innovation und Jugend‘. Er kann suggerieren, dass Bildung und Forschung stärker dem unmittelbaren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen unterstellt werden sollen. Forschung und Bildung sind jedoch langfristige Investitionen, die eine Fülle von gesellschaftlichen Wirkungen entfalten können. Deshalb muss es auch Sorge bereiten, dass in der Aufgabenbeschreibung für die neue Kommissarin der Europäische Forschungsrat als Leuchtturm europäischer Forschungsstärke keine Erwähnung findet.“
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10185

Über 9.000 Wissenschaftler(innen) signierten bis heute einen Offenen Brief an die EU Kommissare und fordern darin die Benennung des Ressorts in „Education, Research, Innovation and Youth”.
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11. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
Hochschulkurs „Ab morgen bin ich Führungskraft“ (Intensiv–Workshop)
21./22. November 2019 im SORAT Hotel Ambassador in Berlin
Ein Workshop für Führungskräfte, die seit maximal drei Jahren Führungsverantwortung haben oder diese erst in Kürze übernehmen werden. Er informiert über Führungs–Instrumente und vertieft deren praxisbezogene Anwendung für die alltägliche Praxis. Die Umsetzung zielt auf ein reflektiertes, verbessertes Führungsverhalten und basiert
auf der Vorgehensweise „learn – think – apply“.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10187

Das komplette Veranstaltungsprogramm des CHE
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=9646
 
 
12. Zum guten Schluss
„Besser spät als nie“, hat ein Mitarbeiter der Cambridge University Library auf Twitter geschrieben, als ein ausgeliehenes Buch von einem ehemaligen Studenten nach 60 Jahren nun zurückgebracht wurde.
Das Buch mit dem Titel „Cultures and Societies of Africa“ sei wohl entweder besonders interessant gewesen oder der Student ein sehr langsamer Leser, meinen die Bibliotheksmitarbeiter. Auf die Überziehungsgebühr von mittlerweile fast 4.700 Pfund wurde verzichtet, heißt es.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=10188
 
 
13. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

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V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion