9. IW–Studie: Akademiker zieht es in die Städte
Bundesweit haben im Durchschnitt 16 Prozent der Beschäftigten einen Hochschulabschluss. Das Leben auf dem Land ist jedoch bei vielen jungen, gut ausgebildeten Menschen nicht beliebt. Viele von ihnen ziehen nach ihrem Schulabschluss in die Städte, wenige kehren nach dem Studium in die Heimat zurück. Das zeigt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Entwicklung lässt sich in jedem deutschen Flächenland beobachten: Die zehn Regionen mit dem bundesweit geringsten Akademikeranteil sind allesamt Landkreise in Westdeutschland, während die höchsten Akademikerdichten ausnahmslos in Städten zu finden sind. Ein ähnliches Bild zeigt sich ebenfalls bei den Auszubildenden. Für Unternehmen außerhalb der Städte sei es daher schwer, Fachkräfte zu finden, ist das Fazit der Autoren.
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