12. Zum guten Schluss
So anregend und hintergründig kann fernsehen sein: Laut SPEKTRUM der Wissenschaft brachte die Fernsehserie „Big Bang Theory“ mit einer Folge amerikanische Mathematiker ins Grübeln. »Welches ist die beste Zahl, die bekannt ist?«, fragt Sheldon Cooper in einer Folge. »Es ist die 73«, sagt der geniale, aber wenig lebenstaugliche Physiker letztlich selbst.
Sheldons Begründung ist ein Fest für Zahlenfans: »73 ist die 21. Primzahl, ihre Spiegelzahl – die 37 – die 12., und deren Spiegelzahl (die 21) ist das Produkt der Multiplikation von – haltet euch fest: 7 und 3.« Die Mathematiker stellten sich daraufhin die Frage: “Gibt es noch mehr so genannte Sheldon–Primzahlen, die genau solche Eigenschaften teilen?“
Die Antwort lautet nein. Dafür schaffte es die Arbeit von Carl Pomerance und Christopher Spicer in eine erstmals im April 2019 ausgestrahlte Folge: In einer Szene steht im Hintergrund ein Whiteboard, das Ausschnitte einzelner Berechnungen von Pomerances und Spicers Arbeit enthält. »Es ist wie eine Show innerhalb der Show«, sagte Pomerance laut einer Mitteilung des Dartmouth College dazu. »Es hat nichts mit dem Plot der Folge zu tun, und es lässt sich auch nur schwer im Hintergrund erkennen. Wenn man aber weiß, wonach man sucht, entdeckt man unsere Veröffentlichung!«
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