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| Für die Forschung an Hochschulen in Deutschland mahnt die Expertenkommission in ihrem Bericht die derzeitige Finanzierungsstruktur der Hochschulen als nicht ausgewogen an. Trotz steigender Drittmittel müsse die Grundfinanzierung der Hochschulen gestärkt werden. Positiv wird die Exzellenzinitiative bewertet. Zum einen wurde die internationale Sichtbarkeit der geförderten Universitäten erhöht. Zum anderen wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative auch eine inhaltliche Differenzierung angestoßen bzw. verstärkt, heißt es im Bericht. Empfehlungen geben die Experten auch zum Thema Weiterbildung an Hochschulen. Die deutsche Bildungspolitik müsse verstärkt darauf ausgerichtet werden, die vertikale und horizontale Durchlässigkeit zu erhöhen. Die Hochschulen sollten ihre Profile stärker schärfen und sich manche Hochschulen der Aufgabe der Weiterqualifizierung auch Studierwilligen mit beruflichen Qualifikationen annehmen. Die Expertenkommission betont zudem die Notwendigkeit einer Korrektur der Föderalismusreform I – der Bund muss Hochschulen wieder institutionell (als Einrichtungen) fördern dürfen. Dazu ist eine Änderung des Art. 91b Grundgesetz erforderlich.
Das Gutachten kann als PDF heruntergeladen werden. PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7361 Das BMBF sieht in dem Bericht der Expertenkommission eine Bestätigung der Hightech–Strategie der Bundesregierung. Die öffentlichen und privaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind 2010 auf den Rekordwert von knapp 70 Milliarden Euro gestiegen, das entspricht 2,82 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7362 |
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