2. Studentenberg erweist sich als Hochplateau
Alle Prognosen zu den Studienanfängerzahlen seit 2005 wurden von der Realität überholt: In den Jahren 2007 bis 2011 stieg die Zahl der Erstsemester in Deutschland um über 40 Prozent; bis zum Jahr 2010 sollten mit dem Hochschulpakt I 91.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden – 182.000 zusätzliche Studierwillige fanden letztlich Einlass in die Hochschulen. Auch für den Hochschulpakt II sind viel zu geringe Mittel angesetzt. Neue Berechnungen gehen von über 500.000 zusätzlichen Studienberechtigten bis zum Jahr 2015 aus. Damit entsteht eine Lücke von 200.000 Studienplätzen, die nicht eingeplant und ausfinanziert ist. Die Berechnungen zeigen zudem, dass sich bis mindestens zum Jahr 2045 die höhere Bildungsbeteiligung stärker auswirken wird als der demographische Wandel: Es wird zwar weniger junge Menschen geben, aber mehr Studierwillige.
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Die neuen Berechnungen wurden von CHE Consult auf der Grundlage der aktuellen KMK–Zahlen erstellt. Die Zahlen werden laufend aktualisiert und angepasst. Erstmals wurde eine vereinfachte Langfristprognose bis 2060 integriert.
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