| |||
| Vertreter von Bund, Ländern und Sozialpartnern haben sich am 31. Januar auf einen Kompromiss beim Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) verständigt. Danach sollen die allgemeinbildenden Schulabschlüsse – wie auch das Abitur – zunächst nicht dem Rahmen zugeordnet werden. Zugleich wurde beschlossen, dass zweijährige berufliche Erstausbildungen auf Niveau 3 und drei– und dreieinhalbjährige Erstausbildungen auf Niveau 4 eingestuft werden. Schon zuvor bestand Einigkeit darüber, die Abschlüsse Bachelor und Meister auf Niveau 6 zu verorten.
PDF: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7347 "Mit dieser Entscheidung haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa gemacht. ...Unser gemeinsames Ziel ist es, Mobilität und Transparenz in Europa zu fördern, die Gleichwertigkeit von allgemeiner, hochschulischer und beruflicher Bildung zu verwirklichen und die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen zu erhöhen", sagte Bundesministerin Schavan. Nach Einschätzung von Schavan werde die Entscheidung, Meister und Techniker dem gleichen Niveau zuzuordnen wie den Bachelor die größte bildungspolitische Wirkung haben. Denn damit werde deutlich, dass in Deutschland jeder die Chance zum Aufstieg habe, über den akademischen Weg genauso wie über den Weg der beruflichen Bildung. Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7348 Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hamburger Senator Ties Rabe sagte zu dem Kompromiss: „Nun gilt es, die kompetenzorientierten Ausbildungsordnungen der beruflichen Erstausbildung und kompetenzorientierte Bildungsstandards für die allgemeinbildenden Schulabschlüsse zu erarbeiten, um über die Zuordnungen nach Ablauf von fünf Jahren gemeinsam abschließend zu entscheiden.“ Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7349 Als "wichtigen Meilenstein" für die berufliche Bildung in Deutschland hat Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die Vereinbarung über die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) bezeichnet. "Erstmals wird damit die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung Schwarz auf Weiß festgeschrieben", erklärt der BIBB–Präsident. Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=7350 |
|||