13. Zum guten Schluss
Das langsamste Experiment der Welt, von manchen auch das langweiligste Experiment der Welt genannt, findet seit 1927 an der University of Queensland statt. Der Physiker Thomas Parnell wollte damals seinen Studierenden demonstrieren, dass Pech auch bei Zimmertemperatur viskos ist. Dazu füllte er heißes Pech in einen geschlossenen Trichter, ließ es drei Jahre lang abkühlen, öffnete den Trichter und wartete. Und wartete. Und wartete. Denn erst nach acht Jahren löste sich der erste Tropfen. Bedauerlicherweise war Parnell nicht anwesend, und auch die folgenden Tropfen wurden bis heute von niemandem gesehen. Mittlerweile hat das „Pitch Drop Experiment“ eine eigene Webcam und kann Tag und Nacht über das Internet beobachtet werden. Doch auch der letzte Tropfen im Jahr 2000 blieb ungesehen, da es Probleme mit der Kamera gab. Aktuell formt sich der neunte Tropfen, Sie können also ihr Glück versuchen und das Experiment über die Kamera beobachten. Professor Mainstone, der das Experiment heute betreut, tippt aber, dass erst im Jahr 2013 der nächste Tropfen fallen wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
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Eine etwa 15 minütige Erläuterung zu dem Experiment gibt es auch in der ZDF Mediathek.
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