7. Weiter Probleme bei der Vergabe von Studienplätzen
Im Vergabeprozess von Studienplätzen bestehen weiterhin Defizite. Die derzeitige Übergangslösung sieht vor, dass ab dem 1. März zum zweiten Mal eine Studienplatzbörse frei gebliebene Studienplätze für das Sommersemester 2010 ausweist.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=6392

Ab dem Wintersemester 2011/2012 soll ein "dialogorientiertes Serviceverfahren" zur Verfügung stehen, welches onlinebasiert ein transparentes und effizientes Vergabeverfahren ermöglichen soll. Der Auftrag zur Entwicklung des Systems ging an die Telekom Tochter T–Systems International GmbH und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 15 Mio. Euro gefördert.
Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, betonte: "Mit dem dialogorientierten Verfahren werden mehrere Ziele erreicht: Die Chance der Studierwilligen wird erhöht, rasch und verlässlich für sie geeignete Studienplätze zu erhalten. Zugleich wird gewährleistet, dass die Hochschulen die für ihre Studienangebote geeigneten Studierwilligen auswählen können."
Das Verfahren wird von der "Stiftung für Hochschulzulassung" betreut werden, die auf dem Staatsvertrag der Länder über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung vom 5. Juni 2008 beruht und im Frühjahr an die Stelle der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) treten wird.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=6550

Ein erstmals durchgeführter länderübergreifender Bericht "Zulassungsverfahren an den staatlichen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010", der der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegt wurde, zeigt, dass Anfang November noch 18.000 Studienplätze unbesetzt waren. Laut KMK soll sich diese Zahl aber bis Ende Dezember deutlich verringert haben.
Link: http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=6551