Was im Hochschulbereich fehlt, ist eine „Corporate Governance“. Diese sollte die normativen Elemente wie z. B. Leitbilder mit den strategischen Zielen sowie operativen Tätigkeiten in der Weise verbinden, dass möglichst positive und nachhaltige Wirkungen in die Gesellschaft hinein erzielt werden. Dabei kommt es darauf an, diejenigen Akteure in Gesellschaft und Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die legitime Ansprüche an die Hochschulen stellen, angemessen einzubinden. Nach innen hin setzt eine solche Entwicklung auf die Motivation und das Engagement der Mitarbeiterinnen und eine starke Kultur der Partizipation.
Die Tagung geht der Frage nach, wie wirkungsvolle Konzepte integrierter Führung für Hochschulen konkret aussehen können und reflektiert dabei zugleich die Kritik am bisherigen Hochschulmanagement.
Datum: 16. / 17.11.2009
Ort: Philharmonie Essen |