Das Bachelor-Studium bietet Studierenden neue Möglichkeiten. Sie können nach kürzerer Studienzeit direkt in den Beruf einsteigen oder den Master anschließen, um ihre Fachkenntnisse zu vertiefen oder einen neuen Schwerpunkt zu setzen. Auch eine längere Praxisphase mit anschließendem Master-Studium steht ihnen offen.
Zugleich ist es unstrittig, dass es bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses Probleme gibt, die auch den Übergang vom Bachelor zum Master oder in den Beruf betreffen. So wird die Akzeptanz der neuen Bachelor-Abschlüsse bei den Unternehmen oft noch angezweifelt.
Der Bachelor soll als berufsqualifizierender Abschluss einen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Viele Hochschulen sind der Anforderung nach einem entsprechenden Praxisbezug bei der Umstellung der Diplom- auf Bachelor- und Master-Studiengänge aber nicht immer gerecht geworden, wie das CHE-/dapm-Employability-Rating zeigt, das im CHE-Forum vorgestellt wird.
Inzwischen liegen eine Reihe empirisch belegter Befunde sowie eine Vielzahl von Erfahrungen vor, die eine fundierte Diskussion ermöglichen und Hinweise dafür liefern, an welchen „Stellschrauben“ innerhalb des Prozesses dringend gedreht werden muss.
Diese Fragen werden beim CHE-Forum „Bachelor-Karriere: Übergang zum Master und in den Beruf“ am 05. November 2009 im Vordergrund stehen:
-
Gute Beispiele für berufsvorbereitende BA-Studiengänge
-
Akzeptanz der Bachelor-Absolvent(inn)en in den Beschäftigungsfeldern
-
Übergang vom Bachelor zum Master: Gibt es genügend Masterstudienplätze, werden die Abschlüsse an Fachhochschulen in Universitäten problemlos anerkannt?
-
Bereiten Bachelorabschlüsse hinreichend auf die wissenschafts- und forschungsorientierten Masterprogramme vor?
Das CHE-Forum bietet Information und Erfahrungsaustausch zu diesen Themen.
Zielgruppen:
Prorektoren Studium&Lehre, Kanzler, Abteilungsleiter Prüfungsämter, Abteilungsleiter Studium&Lehre, (Studiengangsmanager, Fakultätsmanager)
Datum: 05.11.2009
Ort: Stadthalle Bielefeld - Studierende zahlen nur den halben Kostenbeitrag |