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News vom 21.03.2018

254 neue Lernangebote im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Offene Hochschulen“ implementiert

Die Förderprojekte im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ haben zwischen Oktober 2011 und September 2017 erhebliche Aktivitäten entfaltet, um das lebenslange Lernen in den deutschen Universitäten und Fachhochschulen voran zu bringen. Eine aktuelle Erhebung des CHE im Zuge der wissenschaftlichen Begleitung des Programms zeigt, dass in diesem Zeitraum bundesweit 254 neue bzw. weiterentwickelte Studiengänge, Zertifikatsangebote sowie Vorbereitungs- und Brückenkurse erfolgreich in den Regelbetrieb überführt werden konnten. Das Gros dieser Neuerungen ist im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung angesiedelt.

Im Detail handelt es sich um 67 berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge, 10 duale Bachelorstudiengänge, 1 trialen Studiengang, 14 Vorbereitungs- und Brückenkurse sowie 77 Zertifikatskurse und -programme. Hinzu kommen 85 weitere Angebote, die im Wesentlichen aus Zertifikatskursen auf Bachelor- oder Master-Niveau ohne Einbindung in einen Studiengang, Angeboten die mit einem „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) oder „Diploma of Advanced Studies“ (DAS) abschließen und Zertifikatsangeboten (Kurse und Programme) auf unterschiedlichen oder keinem speziellen Qualifikationsniveau(s) bestehen.

210 der bislang implementierten Angebote wurde von den 26 Projekten der 1. Wettbewerbsrunde erarbeitet, während die 47 Projekte der 2. Wettbewerbsrunde im Erhebungszeitraum insgesamt 44 Angebote regulär oder vorzeitig umgesetzt haben. Eine wesentliche Ursache für diese ausgeprägte quantitative Diskrepanz ist die unterschiedliche Förderdauer. Während die Projekte der 1. Wettbewerbsrunde nach sechs Jahren Förderung ihre Arbeit im September 2017 bereits planmäßig abgeschlossen hatten, waren die Projekte der 2. Wettbewerbsrunde zu diesem Zeitpunkt erst knapp drei Jahre aktiv. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich bei den 44 im Rahmen der 2. Wettbewerbsrunde implementierten Angeboten um einzelne Module bzw. Zertifikatskurse, die - anders als beispielsweise ganze Studiengänge - relativ zügig umgesetzt werden können.

In einer ersten Erhebung im Juni 2015 hatte der Projektträger VDI/VDE-IT 148 im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs implementierte Angebote ermittelt. Der nun vorliegenden Erhebung der wissenschaftlichen Begleitung zufolge sind zwischen 2015 und 2017 über 100 weitere Angebote hinzugekommen und es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft noch etliche weitere folgen werden. So wurde im Rahmen der aktuellen Untersuchung auch erfasst, wie viele Angebote sich in den Projekten derzeit noch im Stadium der Entwicklung, Erprobung, Überarbeitung nach erster Erprobung oder in Vorbereitung auf die Überführung in den Regelbetrieb befinden.Im Kontext der 2. Wettbewerbsrunde trifft dies auf rund 300 Angebote unterschiedlichen Zuschnitts zu. Dabei handelt es sich bis dato weniger um berufsbegleitende Bachelor- und Master- oder Zertifikatsprogramme, sondern mehr um Zertifikatskurse ohne Einbindung in einen Studiengang sowie Angebote, die ein „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) oder „Diploma of Advances Studies“ (DAS) anstreben. Die zuletzt genannten Weiterbildungsabschlüsse sind beispielsweise in der Schweiz sehr verbreitet und finden seit einiger Zeit auch verstärkt Beachtung in Deutschland.

Die dargestellten Ergebnisse zu den implementierten Angeboten sind Teil einer umfangreichen Befragung von Verantwortlichen aller Förderprojekte, welche vom CHE als einer von insgesamt vier Mitgliedsorganisationen der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ zwischen März und September 2017 durchgeführt wurde. Eine ausführliche Darstellung und Analyse der Resultate dieser empirischen Erhebung wird im ersten Halbjahr 2018 als „Projektfortschrittsanalyse 2017“ erscheinen. Ein erster Auszug aus dieser Untersuchung mit einer Übersicht zu den 254 implementierten Angeboten ist nun auf der Webseite der wissenschaftlichen Begleitung online verfügbar.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

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Sigrun Nickel
Sigrun Nickelmehr
Telefon: 05241 9761-23
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: sigrun.nickel@che.de
 
Assistenz:
Petra Bischofmehr
Telefon: 05241 9761-42

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Auszug aus der Projektfortschrittsanalyse 2017mehr

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