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News vom 29.01.2018

PRAXIS spotlight international: Ein Modell für Deutschland? duz und CHE beschäftigen sich mit dem britischen Professional Doctorate

In Großbritannien gibt es einen Weg zum Doktortitel, der wissenschaftlich fundiert, aber auch praxisorientiert ist: das Professional Doctorate. Vor- und Nachteile dieser Promotionsform analysiert ein Themenschwerpunkt in der aktuellen Ausgabe der duz – Deutsche Universitätszeitung. Er ist Teil der neuen Reihe „PRAXIS spotlight international“. Darin stellt das CHE – Centrum für Hochschulentwicklung in Kooperation mit der duz internationale Good-Practice-Beispiele vor, die Denkanstöße und Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystems bieten.

Das „Professional Doctorate“ in Großbritannien ist eine alternative Promotionsform, bei der Doktoranden nicht nur forschen lernen, sondern auch konkrete Lösungen für eine Fragestellung aus der Praxis erarbeiten. Das Promotionsthema entspricht ihrer Profession und bringt das Berufsfeld voran. Attraktiv ist eine solche Promotion gerade für Doktoranden mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Ist das Professional Doctorate eine Lösung, wenn es darum geht, vielfältigen Bildungsbiografien und Zielen von Doktoranden gerecht zu werden? Der Schwerpunkt in der duz setzt sich in Hintergrundartikeln eingehend mit dieser Frage auseinander, lässt Expertinnen und Experten zu Wort kommen und geht auch auf weitere Länder ein, in denen es Doktorate gibt, die mit dem britischen Professional Doctorate vergleichbar sind.

CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele hält das Professional Doctorate für ein spannendes Modell. Er plädiert dafür, diese Promotionsform nicht bloß in Bezug auf deutsche Fachhochschulen zu diskutieren: „Eine klare Zuweisung zu einem bestimmten Hochschultypus würde schnell einen Zwei-Klassen-Abschluss herbeiführen. Eine Gleichwertigkeit der traditionellen Promotion und des Professional Doctorate kann in Deutschland nur gelingen, wenn eine klare Konzeption und Idee dahintersteckt, die offensiv vertreten wird.“ Ziegele findet: „Das Professional Doctorate muss zu einer attraktiven Marke werden.“

Der Schwerpunkt „Professional Doctorate: Ein Versuch, der Vielfalt gerecht zu werden“ ist am 26. Januar im Rahmen der Ausgabe 01/2018 der duz erschienen. Er ist Teil des gemeinsam von CHE und duz entwickelten Formats „PRAXIS spotlight international“, das in loser Folge in der duz und zudem auf www.che.de veröffentlicht wird. „Die bisherigen Reaktionen auf unser neues Format zeigen, dass die Akteure in den deutschen Hochschulen sehr interessiert sind an den Erfahrungen und Modellen aus dem Ausland. Auch wenn diese nicht eins zu eins übertragbar sind, so sind sie doch eine wichtige Quelle, um bestehende Vorgehensweisen zu prüfen und über notwendige neue Schritte nachzudenken“, so duz-Redaktionsleiterin Angelika Fritsche.




Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

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