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News vom 12.03.2013

Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ erschienen: Deutsche Hochschulen mit vielfältigen Spitzenleistungen

Das CHE analysiert die Gruppe der mathematisch-naturwissenschaftlich Fächer aus dem Hochschulranking 2012 hinsichtlich ihrer Forschungsstärke, ihrem Anwendungsbezug, der Internationalität und der Studierendenorientierung. „Hochschulen können auf vielfältige Weise herausragende Leistungen erbringen. Wir wollen diese Vielfalt in Bezug auf vier Dimensionen transparent machen – und damit zeigen, dass man die Leistung von Hochschulen nicht simplifizierend an eindimensionalen Messungen festmachen kann“, sagt CHE-Geschäftsführer Prof. Dr. Frank Ziegele: „Profilbildung hat nicht nur Forschung zum Ziel. Es zeigen sich viele mögliche Profile, die nicht besser oder schlechter sind.“

Die Stärke des deutschen Hochschulsystems ist die Vielfalt. Das macht erneut eine Sonderauswertung des CHE Hochschulrankings für die vier Dimensionen Forschung, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung in zwölf Fächern sichtbar: Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik, Geografie, Geowissenschaften, Pflegewissenschaft, Humanmedizin, Pharmazie, Zahnmedizin und Sport/Sportwissenschaft.

Nur wenige Hochschulen sind in allen Belangen Spitze, aber viele sind entsprechend ihres speziellen Profils zu Spitzenleistungen in der Lage: Von 83 Universitäten zeigen 68 in mindestens einem Fach ein deutliches Profil hinsichtlich mindestens einer der betrachteten Dimensionen.

Die Universität Erlangen-Nürnberg ist in der Dimension „Anwendungsbezug“ gleich bei sieben der betrachteten Fächer in der Liste der Starken. Eine hervorragende Studierendenorientierung über viele Fächer hinweg findet sich an den Universitäten in Bochum, Freiburg, Kaiserslautern, Lübeck und Rostock sowie an der Jacobs University Bremen.
Beispiele anderer Hochschulen zeigen Stärken in einem bestimmten Fach über alle Dimensionen hinweg: Etwa die Universitäten in Tübingen und Heidelberg, die es jeweils im Fach Humanmedizin in allen vier Dimensionen in die Liste der Herausragenden schaffen. Ebenso die Universität Frankfurt/Main im Fach Pharmazie und die Universität Bremen in den Geowissenschaften.

Unter den Fachhochschulen erreichen die TH Wildau und die Hochschule Ingolstadt im Fach Informatik sowie die Hochschule Esslingen und die Fachhochschule Bielefeld im Fach Pflege jeweils in beiden an Fachhochschulen ausgewiesenen Dimensionen – Anwendungsbezug und Studierendenorientierung – eine Platzierung in der Gruppe der Starken.

Die Stärken von Hochschulen über die Forschung hinaus werden jedoch bisher wenig in der Öffentlichkeit wahrgenommen. „Alle vier betrachteten Aspekte stehen für wichtige Aufgaben der deutschen Hochschulen, nur auf Forschung zu bauen, wird den Anforderungen der Gesellschaft an ein Hochschulsystem nicht gerecht“, betont Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. Es müsse Spielräume für Hochschulen geben, sich entsprechend ihrer Stärken zu spezialisieren.

Die neue Sonderauswertung aus dem CHE Hochschulranking nutzt die für das letztjährige Ranking 2012 bei den Universitäten und Fachhochschulen erhobenen Daten für die Naturwissenschaften, Medizin und Pflegewissenschaften sowie Mathematik, Informatik und Sport. Für die Dimensionen Forschung, Internationalität, Anwendungsbezug und Studierendenorientierung wurden jeweils verschiedene Indikatoren aus dem Hochschulranking 2012 gebündelt. Die Ergebnisse finden sich im CHE Arbeitspapier Nr. 164 mit dem Titel „Vielfältige Exzellenz 2012 – Forschung – Anwendungsorientierung – Internationalität – Studierendenorientierung im CHE Ranking“ und können unter www.che.de/vielfaeltige-exzellenz kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.

Die Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ ist die Fortsetzung der erstmals im November 2011 veröffentlichten Ausgabe „Vielfältige Exzellenz 2011“, in der die Fächergruppen der Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Ingenieurwesen mit Daten aus dem Hochschulranking 2010 und den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Daten aus dem Ranking 2011 veröffentlicht wurden.

Das CHE Hochschulranking 2013/14 wird am 6. Mai 2013 veröffentlicht.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

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Cort-Denis Hachmeistermehr
Telefon: 05241 9761-35
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E-Mail: cort-denis.hachmeister
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Assistenz:
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