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News vom 02.07.2012

Grundsatzkritik am Ranking falsch – Orientierung für Studierwillige wird immer wichtiger

Mit Unverständnis nimmt das CHE zur Kenntnis, dass die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) eine notwendige Orientierung für Studierwillige durch ein Hochschulranking grundsätzlich in Frage stellt. „Drei Millionen Besuche jährlich auf das kostenlose Onlineangebot zum Hochschulranking sprechen dafür, dass die sorgfältig erhobenen Informationen gebraucht werden“, sagt Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. Eine vollständige Widerlegung der methodischen DGS-Argumente finden sich im PDF "Erwiderungen des CHE auf die Stellungnahme der DGS zum CHE Hochschulranking". Auch finden sich Richtigstellungen von Aussagen über das CHE Ranking als PDF zum Download.

Die Position der Deutschen Gesellschaft für Soziologie erweist sich in ihren Kritikpunkten am CHE Hochschulranking als nicht haltbar.

Seit mehr als 15 Jahren arbeitet das CHE kontinuierlich an der methodischen Weiterentwicklung des Rankings. Wissenschaftliche Begleitforschung und ein ständiger Austausch mit Fach- und Methodenexperten haben die Ranking-Methodik auf einen national wie international in höchstem Maße anerkannten Stand gebracht; die französischen Unis haben beispielsweise gerade beschlossen, das CHE Ranking aufgrund seiner Methodik einführen zu wollen. Das schließt weitere mögliche Verbesserungen nicht grundsätzlich aus, allerdings sind dafür in der Stellungnahme der DGS keine stichhaltigen Punkte erkennbar.

Die Weiterentwicklung der Methodik ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem das CHE in engem Kontakt mit Fachvertretern steht. Die Gespräche und Diskussionen bringen aber eines klar zutage: Sofern ein Vergleich gewünscht wird, ist die CHE-Methodik in ihrer differenzierten Vorgehensweise sehr gut geeignet, um vergleichende Parameter sinnvoll abzubilden. Denn im Gegensatz zu allen anderen existierenden Rankings verkürzt das CHE Ranking eben gerade nicht vielfältige Informationen zu einem Gesamtwert, sondern weist bis zu 30 Indikatoren pro Fach aus und ergänzt diese um Informationen für Studieninteressenten.

Die völlige Ablehnung eines Hochschulvergleichs, wie sie in der Stellungnahme der DGS zum Ausdruck kommt, offenbart allerdings eine grundsätzlich andere Werthaltung gegenüber der Notwendigkeit von Rankings. Aus Sicht des CHE sind die unterschiedlichen Profile und Ausrichtungen im Fach wichtige Informationen für die Wahl des Studienortes. Deshalb nehmen sie im Onlineranking auch einen entsprechend umfangreichen Raum ein. Bei der Vielzahl an Studienangeboten benötigen und suchen Studierwillige diese Orientierungshilfe. Die Aufbereitung der Daten als Vergleich innerhalb eines Faches ist sinnvoll, denn sie zeigt den Nutzern, wie ein Fachbereich in der jeweiligen Kategorie dasteht. Und sie stößt die Überlegung darüber an, was einem Studieninteressenten an seiner zukünftigen Hochschule wichtig ist. Ein solides Ranking, wie es das CHE erstellt, kommt genau diesem Informationsbedürfnis nach.

Vor allem kritisiert die DGS, dass die Daten auch von Entscheidungsträgern genutzt werden. Der mit dem Ranking einhergehende hochschulinterne Blick, auch auf die Lehre und nicht nur auf die Forschung wie in vielen anderen Informationssystemen, bietet tatsächlich die Chance, Stärken und Schwachstellen auszumachen und für Entscheidungen zu verwenden. „Daten aus vielen Quellen bei Entscheidungen mit heranzuziehen und natürlich dennoch sorgfältig abzuwägen, ist besser, als Entscheidungen ohne Information zu treffen“, widerspricht Ziegele dem Ansatz der DGS und ergänzt: „Wir kennen viele Beispiele, in denen gerade aufgrund der Rankingdaten positive Veränderungen in Fachbereichen eingeleitet wurden und Fächer ihre Anliegen gegenüber Hochschulleitungen deutlich machen konnten.“

Alle Downloads finden sich in der rechten Spalte.


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Ansprechpartnerin
Petra Giebisch
Petra Giebischmehr
Telefon: 05241 9761-38
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Petra.Giebisch@che.de
 
Assistenz:
Vanessa Henrichsmehr
Telefon: 05241 9761-39

Downloads
Erwiderungen des CHE auf die Stellungnahme der DGS zum CHE Hochschulrankig (pdf)mehr

Richtigstellung von Aussagen über das CHE Ranking (pdf)mehr

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