Große Unterstützung für das Positionspapier der Hochschulrats-VorsitzendenÜber 50 weitere Hochschulratsvorsitzende unterstützen das Ende Januar veröffentlichte Positionspapier deutscher Hochschulrats-Vorsitzenden. Zu den weiteren Unterzeichnern zählen u.a. Karl-Max Einhäupl (Vorsitzender des Hochschulrats der TU München) und Rita Süssmuth (Vorsitzende des Kuratoriums der TU Berlin). Um die Arbeit der Hochschulräte in Deutschland zu optimieren, hatten Hochschulratsvorsitzende unter der Federführung der SPD-Politikerin Annette Fugmann-Heesing und dem ehemaligen Wissenschaftsratsvorsitzenden Winfried Schulze erstmals bundesländerübergreifend Empfehlungen für die Arbeit von Hochschulräten erarbeitet. Unter den 41 Erstunterzeichnern der Erklärung befanden sich bereits bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Rolf E. Breuer, Monika Harms sowie Bernhard Vogel und Monika Wulf-Mathies.
„Inzwischen unterstreichen fast 100 Hochschulratsvorsitzende durch ihre persönliche Unterschrift, dass Hochschulräte unabdingbare Organe einer autonomen Hochschule sind“, sagt Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. „Das Signal ist klar: Eine Entmachtung der Hochschulräte schwächt automatisch auch die Hochschulen“ - denn ohne Hochschulräte würde etwa die Aufsicht wieder an die Ministerien zurückfallen.
„Gleichzeitig“, so Frank Ziegele, „sind die Unterzeichner aber auch klare Selbstverpflichtungen eingegangen, sie haben etwa die Bereitschaft festgehalten, für größtmögliche Transparenz zu sorgen und über die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Arbeit Rechenschaft abzulegen.“
Das Positionspapier entstand auf dem Forum Hochschulräte von Stifterverband, Heinz Nixdorf Stiftung und CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Das Forum Hochschulräte ist eine Informations- und Austauschplattform für Hochschulräte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. |