CHE
     
     
     
CHE Centrum für Hochschulentwicklung:
unabhängig, kreativ und umsetzungsorientiert
 
 
     
Über uns
Themen
Personen
Projekte
Publikationen
Veranstaltungen
Zur Sache

Weiter zu Google

Sitemap

  Dialog  
Archiv
CHEck up
CHEckpoint
RSS
  Presse  
Logo
Pressemitteilungen
  Kontakt  
Datenschutz
Impressum
Kontakt
 

News vom 17.07.2006

CHE-Prognose für die Studienanfängerzahlen bis 2020

Die Untersuchung zeigt, dass die Studienanfängerzahlen sich in den kommenden fünfzehn Jahren länderspezifisch differenziert entwickeln werden. Eine wichtige Rolle spielen doppelte Abiturientenjahrgänge und die unterschiedliche Geburtenentwicklung in alten und neuen Bundesländern. Frei werdende Kapazitäten in einigen Bundesländern können nur etwa ein Drittel des erwarteten Anstiegs bundesweit auffangen.

In seiner Prognose hat das CHE die Schulabgängerzahlen, wie sie von der Kultusministerkonferenz bis zum Jahr 2020 vorausberechnet worden sind, mit den länderspezifischen Übergangsquoten ins Studium und der Studierendenmobilität innerhalb Deutschlands verknüpft. Damit können Aussagen über die Verteilung der Studienanfänger auf die einzelnen Bundesländer gemacht werden. In einem zweiten Schritt wurden die prognostizierten Studienanfängerzahlen von der durchschnittlichen Studienanfängerzahl der Jahre 2000 bis 2004 subtrahiert, um die Entwicklung relativ zu einem Ist-Stand zu erfassen. So kann die verfügbare bzw. erforderliche Studienkapazität abgebildet werden. Es wird eine Gruppe der Bundesländer mit Studienkapazitätsüberschuss und eine Gruppe der Bundesländer mit Studienkapazitätsdefizit gegenübergestellt. Die Berechnung geht dabei von Studienanfängern, nicht von Studierenden aus.

Methodisch ist eine Extrapolation über diesen Zeitraum aufgrund einer Vielzahl veränderlicher Faktoren mit Unsicherheiten behaftet. Wichtiger noch ist, dass zahlreiche Faktoren bewusst politisch gestaltet werden können und sollten. So hängt die Wanderung der Studienanfänger etwa von der Qualität des Studiums, der Attraktivität der Studienorte und von den konkreten Bedingungen des Studiums ab, wie zum Beispiel der Studienfinanzierung und Zulassungsbeschränkungen. Auch die Zahl der Hochschulzugangsberechtigten und die Übergangsquoten an die Hochschulen sind von zahlreichen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Faktoren abhängig. „Uns geht es nicht darum, die Zukunft vorauszusagen, sondern Anhaltspunkte für politisches Handeln zu liefern“, sagt Florian Buch, Leiter der Untersuchung.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

Publikation zu dieser News
  • Buch, Florian; Hener, Yorck; von Stuckrad, Thimo: Prognose der Studienkapazitätsüberschüsse und -defizite in den Bundesländern bis zum Jahr 2020 , Arbeitspapier Nr. 77, Gütersloh, CHE,
    ISBN 3-939589-29-2,
    ISSN 1862-7188
    Details Download:
    Portable Document Format DateiPrognose Studienkapazitaet AP77.pdf

  Druckversion 
Ansprechpartnerin
Britta Hoffmann-Kobert
Details Britta Hoffmann-Kobert
Telefon: (05241) 9761-27
Fax: (05241) 9761-40
E-Mail: Britta.Hoffmann-Kobert@
che-concept.de
 
Sekretariat:
Details Anita Schmitz
Telefon: (05241) 9761-41

Themen

Link

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2010