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Liebe Leserinnen und Leser,
diesmal kommen wir sehr spät mit unseren CHEckpoint raus. Das hat aber auch einen guten Grund: Heute ist das neue CHE Hochschulranking online. Die naturwissenschaftlichen Fächer, Mathematik sowie Informatik, Medizin und Sport wurden in den vergangenen Monaten neu befragt. Wie immer standen zu Beginn die Gespräche mit Vertretern aus den Fächern. Sie sind wichtige Ratgeber, die über neue Entwicklungen im Fach informieren. Dann die Datenerhebungen, die durch die Onlinebefragungen in den letzten Jahren einfacher durchzuführen waren. Während der Datenkontrolle und der Auswertungsphase werden schon erste Überlegungen für die nächste Runde angestellt. Am intensivsten wird jedes Jahr der Veröffentlichung entgegengefiebert. Und die Aufregung bleibt auch nach 14 Jahren Rankingerfahrung die gleiche. Haben wir an alles gedacht? Sind alle Daten richtig an unseren Medienpartner die ZEIT übermittelt worden? Sind alle Korrekturen und Ergänzungen aus den Fachbereichen enthalten? Vielfach wird immer wieder jedes Detail geprüft. Die Informationen zu den eigenen Ergebnissen gehen dann erst an die beteiligten Fachbereiche, die mögliche Unklarheiten bis zur letzten Minute an uns zurückmelden. Auch wir sehen deshalb der Veröffentlichung des Rankings so gespannt entgegen, wie vielleicht die Hochschulen. Das Produkt „Hochschulranking“ ist sehr komplex und die differenzierte Aufbereitung der Daten lässt keine einfachen Aussagen zu. Das wird so bleiben, denn für jeden neuen Studierenden zählen eigene Merkmale bei der Wahl der Wunschhochschule. Nun sind die Ergebnisse da! Ich möchte allen Mitwirkenden in den Hochschulen noch einmal sehr herzlich danken.
Ihr
Frank Ziegele
F.Ziegele@che.de |
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Im CHE Hochschulranking 2012 wurden die Studienbedingungen in den Fächern der Naturwissenschaften, Mathematik, Geowissenschaften, Informatik, Sport, Medizin, Pharmazie und Pflege neu untersucht. Den Studierwilligen stehen damit umfangreiche Informationen zu über 30 untersuchten Fächern zur Verfügung. Ebenso finden sie Fakten wie Betreuungsrelationen oder Hinweise auf die Forschungsstärke von Fakultäten, im Fach Medizin zudem die Antwort auf die Frage, wie gut der Übergang vom ersten Ausbildungsabschnitt in den klinischen Teil gestaltet ist. Mit dem CHE Hochschulranking kann jeder individuell nach eigenen Kriterien seine beste Hochschule finden.
Die Ergebnisse sind ab dem 2. Mai im neuen ZEIT Studienführer zu lesen und stehen ab heute online zur Verfügung.
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Immer noch ist deutschlandweit nur rund jede fünfte Professur von einer Frau besetzt, obwohl Frauen unter den Studierenden und auch den Absolvent(inn)en mittlerweile in der Mehrheit sind. Auch in den Naturwissenschaften entspricht der sehr geringe Anteil an Professorinnen nur in Ausnahmefällen dem Anteil der Frauen unter den Studierenden. Über tausend Professorinnen und Professoren der mathematisch–naturwissenschaftlichen Fächer wurden aktuell nach den Gründen für diese Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren gefragt. Professoren und Professorinnen waren sich einig, dass Frauen auf Professuren vor allem deshalb unterrepräsentiert seien, weil sich Familie und wissenschaftliche Karriere schlecht miteinander vereinbaren ließen. Doch sehen beide zum Teil auch eine
geringere Motivation bei Frauen als bei Männern, eine Professur anzustreben.
Stark unterschiedliche Einschätzungen von Männern und Frauen zeigen sich dagegen bei eher subtileren Hindernissen für die weibliche Wissenschaftskarriere. Während die Professoren beispielsweise meinen, dass das Vorhandensein „informeller Strukturen und Entscheidungsprozesse bei Einstellungen“ keinen bis wenig negativen Einfluss auf die Karrierechancen von Frauen haben, sehen Professorinnen teilweise durchaus einen Einfluss.
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In elf Leitlinien werden u.a. transparente Zulassungsverfahren für Doktorandinnen und Doktoranden und eindeutig formulierte Zugangsvoraussetzungen gefordert. Auf deren Grundlage soll die Fakultät über die Annahme der Promotion entscheiden. Doktorandinnen und Doktoranden sollen als solche registriert und in ihrer Forschungsarbeit begleitet werden.
Für die Phase der Arbeit an der Promotion betont das HRK–Präsidium eine Betreuungspflicht der Universität und regt dafür an, dies in einer Promotionsvereinbarung festzuhalten.
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Die HRK–Mitgliederversammlung hat sich zudem auf ihrer Sitzung am vergangenen Dienstag auf Leitlinien für die Gestaltung befristeter Beschäftigungsverhältnisse mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal verständigt. Darin bekennen sich die Hochschulen zu planbaren und verlässlichen Karriereperspektiven und wollen dem wissenschaftlichen Nachwuchs Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft aufzeigen und ihn für diese Wege qualifizieren.
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BMBF: Geplante Qualitätsoffensive soll besonders innovative Konzepte der Lehrerbildung an den Hochschulen fördern. Die Initiative soll von Bund und Ländern in den nächsten zehn Jahren mit insgesamt 500 Millionen Euro unterstützt werden
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HRK: Neuer Präsident der Hochschulrektorenkonferenz wird Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Mitgliederversammlung wählte ihn für die Amtszeit vom 1. Mai 2012 bis 31. August 2015
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HRK zum Kommuniqué der Bologna–Folgekonferenz am 27. April 12 in Bukarest: Neue Akzentuierung begrüßt, aber Enttäuschung über Zurückhaltung in der Finanzierungsfrage
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Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK):
Staatssekretärs–AG Hochschulpakt soll über Konsequenzen der neuen Studienanfängerzahlen beraten und im November darüber berichten
PDF Übersicht
GWK: Drei–Prozent–Ziel wird weiter angesteuert. Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen 2010 bei 2,82 % des BIP
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HRK: Prof. Dr. Micha Teuscher bleibt Sprecher der Fachhochschulen in der HRK
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HRK: Duale Hochschule Baden–Württemberg als Mitglied aufgenommen
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Baden–Württemberg: Duale Hochschule bekommt zusätzliche Mittel wegen gestiegener Studierendenzahl
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RU–Bochum: Forscher analysieren Hochschulzugang für Berufstätige: Berufstätige wünschen sich flexible Studienmodelle
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Universität zu Lübeck: Eckpunkte des Wissenschaftsministeriums zur Umwandlung der Universität in ein Stiftungsuniversität vorgestellt
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Volkswagenstiftung: Förderpreis für die beste wissenschaftliche Publikation von Nachwuchswissenschaftler(inne)n ausgeschrieben
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Alexander von Humboldt–Stiftung: Zweite Runde des Ideenwettbewerbs zur internationalen Alumni–Arbeit gestartet. 130.000 Euro Preisgeld für Universitäten und Technische Hochschulen
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Das Berlin International College (BIC), eine Initiative von CHE Consult, bietet internationalen Studierenden Vorbereitungs–Programme für Bachelor– und Master–Studiengänge an deutschen Hochschulen an. Viele ausländische Studierende brechen derzeit noch ihr Studium ab. In den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern oft mehr als 50 Prozent. „Fehlende Sprachkenntnisse und eine mangelnde Anpassung an die deutschen Studienbedingungen, sind vielfach der Grund“, erläutert CHE Consult Geschäftsführer Christian Berthold. Hier setzt das Konzept des BIC an. Es wird in Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen umgesetzt. Partnerhochschulen sind unter anderem die BTU Cottbus, die Friedrich–Alexander–Universität Erlangen–Nürnberg, die Albert–Ludwigs–Universität Freiburg sowie die Christian–Albrechts–Universität Kiel. Der Studienbetrieb soll im November 2012 beginnen.
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Experten zeigen in ihrem Evaluationsbericht der Hochschulfinanzierung in Niedersachsen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka viele Stärken aber auch Verbesserungspotential auf. Lob bekommt das Land für seinen hohen Autonomiegrad der Hochschulen beim Einsatz der Landesmittel, auch die Umsetzung des Hochschulpaktes bewertet die Expertenrunde als positiv. Die leistungsorientierte Mittelverteilung sei transparent und ihr Anteil an der Gesamtfinanzierung ausreichend. Bei der Grundfinanzierung der Hochschulen werde durch den Zukunftsvertrag Verlässlichkeit gegenüber den Hochschulen angestrebt, die Mittel sollten regelmäßig an neue Herausforderungen und neue Aufgaben der Hochschulen angepasst werden. Probleme werden u.a. auch im Bereich der Baufinanzierung und bei der finanziellen Abbildung von Zielvereinbarungen gesehen.
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„Mit der Untersuchung haben wir ein Höchstmaß an Transparenz in der Hochschulfinanzierung geschaffen. Unser Ziel ist es, bewährte Finanzierungsinstrumente zu stärken und das Gesamtsystem im Dialog mit den Hochschulen weiterzuentwickeln, um den Hochschulstandort Niedersachsen
zukunftssicher zu gestalten“, so Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka bei der Vorstellung der Untersuchung.
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In den fünf ostdeutschen Bundesländern ist der Anteil der Studienanfänger aus Westdeutschland zwischen 2008 und 2011 um bis zu 150 Prozent gestiegen. Befragungen zeigen, dass das Ansehen ostdeutscher Hochschulen im Westen deutlich gestiegen ist. 2009 fanden 35 Prozent der studieninteressierten Schüler aus Westdeutschland die Studienangebote in Ostdeutschland attraktiv oder sehr attraktiv. 2010 schlossen sich 39 Prozent der Befragten dieser Bewertung an, 2011 sogar 47 Prozent. Damit zieht die Hochschulinitiative Neue Bundesländer fünf Jahre nach der Gründung eine positive Zwischenbilanz ihrer Aktivitäten. Gemeinsam mit 44 ostdeutschen Hochschulen setzt sich die 2008 ins Leben gerufene Initiative dafür ein, westdeutsche Schülerinnen und Schüler für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen.
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Die Alexander von Humboldt–Stiftung hat die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen– und Nachwuchswissenschaftlern ausgewertet, die in den
letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt–Stiftung in Deutschland forschten. In der Beliebtheitsskala aller Fächer belegen bei der Liste der Universitäten die Freie Universität Berlin (FU) gefolgt von der Humboldt–Universität zu Berlin (HU), den Universitäten München und Bonn sowie der Technischen Universität München die ersten Plätze. Neben dem Gesamtranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen aufgestellt.
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Über die deutsche Beteiligung am "International Student Barometer (ISB)", einer weltweit durchgeführten Benchmarking–Umfrage zu Studienstandortfaktoren, wurde im Herbst 2011 ermittelt, bei welchen Faktoren die deutschen Hochschulen aus Sicht von ausländischen Studierenden besonders punkten.
Die bundesweiten Befunde wurden der HRK und dem DAAD jetzt vorgestellt: Für ausländische Studierende war die Qualität der Lehre bei ihrer Entscheidung für ein Auslandsstudium besonders wichtig, gefolgt vom guten Ruf der Hochschule, des Hochschulsystems sowie seiner Abschlüsse.
Verbesserungsbedarf meldeten die internationalen Studierenden zum einen bei der Sprachunterstützung, der Kursorganisation und der Beratung bei der Themenbearbeitung, zum anderen bei der Studienberatung und der Unterbringung an.
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Seit 2010 bietet das CHE Programme für Qualitätsverantwortliche in Hochschulen an, die ein Jahr lang gemeinsam an Projekten zum Aufbau und zur Implementierung von institutionellen QM–Systemen arbeiten und dabei voneinander lernen. Einige der Mitglieder geben am 22. Oktober 2012 im Rahmen eines CHE–Forums Einblick in ihre Arbeit. Die Tagung findet im Kongress Palais in Kassel statt. Sie richtet sich an Personen, die in Universitäten und Fachhochschulen ähnliche Vorhaben umsetzen wollen und dazu Anregungen und Austausch suchen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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Die nächsten Veranstaltungen:
21./22.05.2012:
Konflikte in Fakultät und Hochschule – schwierige Gespräche und Umgang mit Widerständen
Ort: Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld
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31.05./01.06.2012:
Modernes Fakultätsmanagement
Ort: Hanns–Lilje–Haus, Hannover
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Jetzt könnte für Schokoladen–Fans der Genuss noch schöner werden. Wissenschaftler der University of Exeter haben einen 3D–Schokoladen Drucker, namens „Choc Creator“, erfunden. Damit lassen sich dreidimensionale Formen aller Art mit flüssiger Schokolade herstellen. Ein im Computer eingegebenes Modell wird dabei Schicht für Schicht ausgedruckt. Einen Haken hat dieser Traum allerdings: der Drucker kostet 3500 € und ist zunächst nur für Firmen zugelassen, die Lizenz zur Nutzung in Privathaushalten ist aber in Arbeit. Vielleicht können wir uns dann dieses Jahr die Schoko–Weihnachtsmänner selber drucken.
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Redaktion:
Britta Hoffmann–Kobert
Nina Kothy
Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de
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