CHE
     
Über uns
Themen
Personen
Projekte
Publikationen
Jobs / Praktika
Fortbildungen

Dialog
Archiv
CHEck up
CHEckpoint
RSS

Presse
Logo
Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 239 Ausgabe 07|2019
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
 
1. Editorial
Prof. Dr. Frank Ziegele (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Verkündung, wer sich die nächsten sieben Jahre Exzellenzuniversität nennen darf, ist bei den Unis, die ihren Hut in den Ring geworfen hatten, eine turbulente Zeit beendet. 17 Unis und zwei Verbünde hatten auf die Förderung gehofft. Elfmal – für zehn Unis und den Verbund aus den großen Berliner Universitäten plus der Charité – gab es den Zuschlag. Es gibt einen Aspekt der Exzellenzförderung, der in der öffentlichen Diskussion wenig beachtet wird: Ein Kriterium der Ausschreibung war ein strukturiertes Konzept zur Personalgewinnung und –entwicklung. Ein solches ist entscheidend, damit die Exzellenzkonzepte aufgehen. Das Vermögen einer Hochschule ist das, was ihre Angehörigen vermögen, davon bin ich überzeugt. Leider wird bei der Personalentwicklung häufig die Zielgruppe des Wissenschaftsmanagements übersehen. Diesem Problem habe ich meine Kolumne in Wissenschaft & Management 2/2019 gewidmet.


Interessante Lektüre wünscht,

Ihr Frank Ziegele
Artikel drucken nach oben
 
 
2. Exzellenzstrategie: 10 Universitäten und ein Forschungsverbund ausgewählt
Unter 19 antragstellenden Universitäten und Universitätsverbünden wählte die zuständige Exzellenzkommission am 19. Juli 2019 elf für eine dauerhafte Förderung aus. Sie werden ab dem 1. November 2019 mit jährlich insgesamt 148 Millionen Euro gefördert.
Ausgewählt wurden:
Rheinisch–Westfälische Technische Hochschule Aachen
Verbund Berlin
Rheinische Friedrich–Wilhelms–Universität Bonn
Technische Universität Dresden
Universität Hamburg
Ruprecht–Karls–Universität Heidelberg
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Universität Konstanz
Ludwig–Maximilians–Universität München
Technische Universität München
Eberhard Karls Universität Tübingen


Die Exzellenzstrategie baut auf die Exzellenzinitiative der Jahre 2007 bis 2017 auf. Bund und Länder stellen für die Exzellenzstrategie ab 2018 jährlich rund 533 Millionen Euro bereit. 75 Prozent der Mittel stammen vom Bund, 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland des Exzellenzclusters bzw. der Exzellenzuniversität. Auf die Exzellenzcluster entfallen davon rund 385 Millionen Euro im Jahr. Einen Überblick über Fragen zur Exzellenzstrategie gibt das BMBF.


Das Statistische Bundesamt hat die Standorte der ausgezeichneten Universitäten ausgewertet. Es zeigt sich, dass sich in deren Umgebung überdurchschnittlich viele andere Forschungsinstitutionen befinden. In ihrer nahen Umgebung liegen etwa mehr außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als im Umkreis einer durchschnittlichen deutschen Hochschule. Diese und andere Angaben sind einer Reihe statistischer Steckbriefe über die Exzellenzuniversitäten zu entnehmen.

Artikel drucken nach oben
 
 
3. Wintersemester 2019/20: Hannover erneut mit der bundesweit höchsten NC–Quote
Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland beginnen jährlich ein Studium. Für die neuen Erstsemester sind im kommenden Wintersemester nur noch etwa 40 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt der jährliche Numerus Clausus–, kurz NC–Check, des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Bei den größeren Hochschulstädten hat Hannover die höchste NC–Quote, auf Länderebene sind dies Berlin, Hamburg und Bremen.

Artikel drucken nach oben
 
 
4. CHE Studienkredit–Test: Drei Viertel aller Studierenden starten ohne studienbezogene Schulden ins Berufsleben
Die Zahl der neu abgeschlossenen Studienkredite in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel gesunken. Da auch die Zahl der BAföG–Empfänger(innen) konstant abnimmt, startet die Mehrzahl der Studierenden ohne studienbedingte Schulden ins Berufsleben. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle CHE–Studienkredit–Test 2019. „Der Trend ist eindeutig“, erklärt Ulrich Müller: „Die Nachfrage bei allen externen Finanzierungshilfen wie BAföG, Stipendien oder Studienkrediten sinkt – trotz steigender Studierendenzahlen“. Der Studienkredit–Experte des CHE sieht aufgrund von Konjunktur und flexibler Studienorganisation zurzeit gute Voraussetzungen, das Studium mit Unterstützung der Eltern oder Nebenjobs zu finanzieren.


Der CHE Studienkredit–Test 2019 zum Download


Der KfW–Studienkredit wurde durch das RWI Essen im Auftrag von KfW Research evaluiert. Danach sieht die KfW mit dem Förderkredit seine wichtigsten Zielgruppen erreicht. Das sind so genannte „nicht–traditionelle“ Studierende, die u. a. aus finanziellen Gründen an den Hochschulen unterrepräsentiert sind. Besonders stark nachgefragt werde der Förderkredit z. B. von Studierenden aus nicht–akademischen Elternhäusern, älteren Studierenden mit Berufsausbildung und Studierenden mit Kind.
Artikel drucken nach oben
 
 
5. Ticker
EU Forschungsrat: ERC Work Programme 2020 veröffentlicht. Mehr als 2,2 Milliarden Euro stehen für die Forschung bereit



BMBF: Bundesministerin Anja Karliczek erläutert vor dem Forschungsausschuss, wie die Entscheidung zur Batterieforschung gefallen ist


Österreich: Rat für Forschung und Technologieentwicklung zieht in seinem Tätigkeitsbericht Zwischenresümee der Forschungs–, Technologie– und Innovationsstrategie


DAAD: Sonderprogramm für internationale Mobilität und digitale Kooperationen gestartet


OECD: Studie „Trends Shaping Education“ ist jetzt auf Deutsch erschienen. „Bildung, Trends, Zukunft 2019“ umreißt die allgemeinen Trends auf Ebene der Bildungssysteme und richtet auch den Fokus auf die „Mikroebene“, die Menschen und Familien


Statistisches Bundesamt: Jede dritte Habilitation 2018 durch eine Frau


Statistisches Bundesamt: 1,3 Prozent mehr wissenschaftliches Hochschulpersonal im Jahr 2018


DFG: Katja Becker wird zum 1. Januar 2020 Präsidentin des DFG


BMBF: Gründungskommission der Agentur für Sprunginnovationen empfiehlt Rafael Laguna de la Vera als Gründungsdirektor der neuen Agentur


Stifterverband: Fördermaßnahmen setzen oft Kooperation voraus. Das Future Lab Kooperationsgovernance von Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung hat Hindernisse identifiziert, an denen Kooperationen scheitern können


HRK: Studienplatzbörse wieder ab dem 1. August offen


CampusBarometer: Immer weniger Studentinnen und Studenten planen nach ihrem Bachelor–Abschluss einen weiteren Studiengang
Artikel drucken nach oben
 
 
6. Europäische Universitäten: 17 europäische Hochschulallianzen werden gefördert
Ende Juni wurden die ersten 17 Hochschulallianzen bekannt gegeben, die von der EU gefördert werden: 114 Hochschulen aus 24 Mitgliedstaaten werden die ersten „Europäischen Universitäten“ bilden. An 14 der Allianzen sind deutsche Hochschulen beteiligt. Es handelt sich um die Freie Universität Berlin, die Ruprecht Karls–Universität Heidelberg, die Universität Leipzig, die Hertie School of Governance Berlin, die Eberhards–Karls–Universität Tübingen, die TU Hamburg, die Universität Potsdam, die Albert Ludwigs–Universität Freiburg, das Karlsruher Institut für Technologie, die Hochschule für bildende Künste Dresden, die Ludwig–Maximilians–Universität München, die Johannes–Gutenberg Universität Mainz, die Christian–Albrechts–Universität zu Kiel, die TU Darmstadt und die Universität Bremen.


„Das ist ein eindrucksvoller Erfolg. Es werden ja ganz unterschiedliche Konzepte ausgewählt, um den Gedanken der Europäischen Hochschulallianzen nun mit Leben zu erfüllen“, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Peter–André Alt.
Die 17 Hochschulnetzwerke werden über drei Jahre mit einer Summe von jeweils fünf Millionen Euro gefördert. Im Rahmen ihrer jeweiligen Strategien sollen gemeinsame Studiengänge entstehen und die Mobilität von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden gefördert werden.


DAAD: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant eine zusätzliche Förderlinie über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für die 14 erfolgreichen deutschen Antragsteller.
In einer zweiten Runde können sich Hochschulen, die im ersten Auswahlverfahren nicht erfolgreich waren, erneut bewerben. Die Europäische Kommission schlägt vor, die Initiative ‚Europäische Hochschulen vollständig im Rahmen von Erasmus+ umzusetzen, und zwar mit einem deutlich aufgestockten Budget von 120 Millionen Euro.


Unter anderem hat die EU–Kommission die Universities for the Future of Europe (YUFE)–Allianz in einem Pilotverfahren ausgewählt, um eine der ersten Europäischen Universitäten aufzubauen. Die Allianz YUFE ist eine strategische Partnerschaft zwischen acht jungen forschungsorientierten Universitäten in acht europäischen Ländern. In Deutschland ist die Universität Bremen Vollmitglied.
Artikel drucken nach oben
 
 
7. NRW: Neues Hochschulgesetz tritt zum WS 2019/2020 in Kraft
Der Landtag hat das neue Hochschulgesetz für Nordrhein–Westfalen verabschiedet. Das Hochschulgesetz tritt zum Wintersemester 2019/2020 in Kraft. Zu den Änderungen meldet das Land: Künftig erfolgt die Abstimmung von strategischen Zielen wieder gemeinsam zwischen den Hochschulen und dem Ministerium. Der bisherige Landeshochschulentwicklungsplan und die Möglichkeit der Detailsteuerung durch das Ministerium entfallen. Im Bereich Hochschulbau erlaubt ein „Optionsmodell“ den Hochschulen, selbst zu Bauherren zu werden.
Das Verbot von Anwesenheitspflichten wird abgeschafft.
Die Verpflichtung der Hochschulen zur Einführung von Zivilklauseln in ihren Grundordnungen, entfällt nach dem neuen Hochschulgesetz. Die Entscheidung über die Verankerung einer Zivilklausel in ihrer Grundordnung obliegt zukünftig den Hochschulen allein.


Für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) begrüßt die Geschäftsstelle der LRK der Fachhochschulen insbesondere die Neuerung, dass das bisherige Graduierteninstitut für angewandte Forschung in ein rechtlich verselbstständigtes Promotionskolleg überführt werden soll. Nach einer erfolgreichen Begutachtung durch den Wissenschaftsrat soll dem Promotionskolleg in Zukunft das Promotionsrecht verliehen werden. Damit wären in NRW erstmals Promotionen an einem von den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften getragenen Promotionskolleg möglich, ohne dass eine zwingende institutionelle Beteiligung der Universitäten vorgeschrieben ist.
Artikel drucken nach oben
 
 
8. Bundesrat für klare Abschlussbezeichnungen in der beruflichen Qualifizierung
Abschlussbezeichnungen wie „Professional Master” oder „Bachelor Professional“ sind nach Ansicht des Bundesrates nicht geeignet, die Eigenständigkeit und den Charakter beruflicher Bildung darzustellen, der sich durch berufliche Handlungskompetenz auszeichnet. Zwar wird das Reformvorhaben der Bundesregierung, die Wertigkeit der Karrieremöglichkeiten in der beruflichen Bildung
hervorzuheben, grundsätzlich befürwortet, es sei jedoch erforderlich Abschlussbezeichnungen zu wählen, die nicht durch Bezeichnungen im hochschulischen Bereich belegt sind oder die berufliche Erstausbildung diskreditieren. (Empfehlungen, 230/1/19 Seite 25)


HRK–Präsident Prof. Dr. Peter–André Alt begrüßt die Bundesratsstellungnahme zu den beruflichen Abschlussbezeichnungen
Artikel drucken nach oben
 
 
9. IW–Studie: Akademiker zieht es in die Städte
Bundesweit haben im Durchschnitt 16 Prozent der Beschäftigten einen Hochschulabschluss. Das Leben auf dem Land ist jedoch bei vielen jungen, gut ausgebildeten Menschen nicht beliebt. Viele von ihnen ziehen nach ihrem Schulabschluss in die Städte, wenige kehren nach dem Studium in die Heimat zurück. Das zeigt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Entwicklung lässt sich in jedem deutschen Flächenland beobachten: Die zehn Regionen mit dem bundesweit geringsten Akademikeranteil sind allesamt Landkreise in Westdeutschland, während die höchsten Akademikerdichten ausnahmslos in Städten zu finden sind. Ein ähnliches Bild zeigt sich ebenfalls bei den Auszubildenden. Für Unternehmen außerhalb der Städte sei es daher schwer, Fachkräfte zu finden, ist das Fazit der Autoren.
Artikel drucken nach oben
 
 
10. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
Workshop „Projektmanagement an Hochschulen“
Termin: 30./31. Oktober 2019,
Ort: Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin


Workshop „Kooperation und Strategie im Tandem“
Erfahrungsaustausch und "Tandemcoaching" für Rektor(inn)en bzw. Präsident(inn)en und hauptamtliche Vizepräsident(inn)en bzw. Kanzler(innen)
Termin: 5./6. März 2020
Ort: Das MutterHaus (Hotel und Tagungszentrum), Düsseldorf (Kaiserswehrth)


Workshop "Führung als Chance – systematischer Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung"
Ein Jahresprogramm für Prorektor(inn)en und akademische Vizepräsident(inn)en
Termine:
14. – 16. Mai 2020
17. – 19. September 2020
18. – 20. Februar 2021
Ort: Hotel Gräflicher Park Health & Balance Resort, Bad Driburg
Artikel drucken nach oben
 
 
11. Zum guten Schluss
Offenbar ist nicht immer der Inhalt einer Abschlussarbeit allein entscheidend. Einem 22–Jährigen Briten brachte auf jeden Fall die Form der Präsentation seiner letzten Arbeit Lob und Berühmtheit ein – und einen Artikel in Spiegel online. Nicholas Uzoka studierte Englisch und kreatives Schreiben an der University of East Anglia (UEA) im ostenglischen Norwich und legte seine Arbeit nicht in schriftlicher Form, sondern als Rap – ein Album mit 21 Stücken – vor. Den Prüfern hat es offenbar gefallen, denn er soll eine Bestnote erhalten haben.
Artikel drucken nach oben
 
 
12. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

Sie können den CHEckpoint kündigen, Ihre Adresse ändern
und zwischen HTML– und Text–Format auswählen über
unsere .

V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
Artikel drucken nach oben
 
 
Newsletter drucken
Druckversion

Ansprechpartnerin
Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de
 
Assistenz:
Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2019Sitemap   Datenschutz  Impressum