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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 236 Ausgabe 04|2019
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1. Editorial
Dr. Jörg Dräger (Foto: David Ausserhofer) Liebe Leserinnen und Leser,

nächsten Freitag werden in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz entscheidende Weichen für die Hochschulen gestellt. Denn bei den Verhandlungen um die Weiterführung der Wissenschaftspakte geht es um viel Geld. Was darüber aber bisher nach außen gedrungen ist, veranlasst so manche Beobachter dazu, die Politik an ihre Verantwortung für die Bildung und damit für unsere Zukunft zu erinnern.

Um ein wichtiges Zukunftsthema, das uns alle heute schon beeinflusst, geht es auch in meinem neuen Buch „Wir und die intelligenten Maschinen“. Weder Angst noch Euphorie sind beim Thema Künstliche Intelligenz angebracht. Vielmehr sollten wir die Risiken kennen und die Chancen nutzen, die KI für unsere Gesellschaft bieten kann.

Lesen Sie mehr dazu in diesem CHEckpoint.

Interessante Lektüre wünscht,

Ihr Jörg Dräger
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2. CHE: Rund 60.000 Studierende ohne Abitur
2017 studierten so viele Menschen ohne Abitur wie noch nie an deutschen Hochschulen. Mit aktuell rund 60.000 Personen, hat sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Auch bei den Studienanfänger(inne)n ohne Abitur ist die Tendenz steigend. Aktuell liegt deren Anteil an allen Studienanfänger(inne)n in Deutschland bei 2,9 Prozent, was rund 14.600 Personen und damit ebenfalls einem neuen Höchststand entspricht. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Berechnungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Die meisten Studienanfänger(innen) ohne Abitur oder Fachhochschulreife schreiben sich anteilig in Hamburg, Bremen und Nordrhein–Westfalen ein.

„Es war richtig und wichtig, den Campus auch für Studieninteressierte ohne formale Hochschulreife zu öffnen“, bilanziert CHE Geschäftsführer Frank Ziegele den erneuten Rekordwert. „Immer mehr Menschen sind zum lebenslangen Lernen bereit, dafür muss es flexible Wege geben.“ Hierfür sprechen auch die bemerkenswert gestiegenen Absolventenzahlen. Waren es 2007 nur knapp 1.900 Personen, die ohne Abitur oder Fachhochschulreife einen Studienabschluss erwarben, ist deren Zahl nun ebenfalls auf den vierfachen Wert auf 8.100 angewachsen. „Die konstant steigenden Zahlen von Absolventinnen und Absolventen sind ein Indiz dafür, dass die oft zitierte Studierfähigkeit nicht allein vom Abiturzeugnis abhängt“, bewertet Sigrun Nickel, Leiterin Hochschulforschung beim CHE, diese Entwicklung.
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3. Appell von Hochschulratsvorsitzenden: Hochschulpakt muss fristgerecht verlängert werden
85 Hochschulratsvorsitzende haben "aus Sorge um die Zukunft unserer Hochschulen" einen Offenen Brief verfasst. In dem Brief fordern sie die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern. Sonst drohten den Hochschulen Kündigungen im großen Ausmaß und Zulassungsbeschränkungen für Studierende.
"Wenn es nicht gelänge, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern, müssten demnächst befristete Verträge in erheblicher Zahl gekündigt werden", heißt es in dem Brief. Und weiter: "Die Folge wäre, dass bereits zum Wintersemester 2019/2020 viele Zulassungsbeschränkungen notwendig würden. Die großen Anstrengungen der letzten Jahre zum Ausbau der Hochschulen wären damit teilweise zunichtegemacht, die Wirkungen der eingesetzten Steuermittel deutlich geschmälert."

Die Hochschulratsvorsitzenden weisen darauf hin, dass die Hochschulen zum einen Planungssicherheit benötigen und zum anderen einen Aufwuchs der Grundmittel sowie eine Steigerung der Hochschulpaktmittel.
Sie appellieren an die Bundesbildungsministerin und an die Wissenschaftsminister der Länder, den bereits verabschiedeten Zeitplan jetzt einzuhalten und die Verlängerung des Hochschulpaktes auf der kommenden GWK–Sitzung am 3. Mai zu verabschieden, damit die Regierungschefs des Bundes und der Länder auf ihrer nächsten gemeinsamen Sitzung im Juni darüber entscheiden können.


Der Offene Brief im Wortlaut mit der Liste der Unterzeichner


Bundesbildungsministerin Karliczek sagt zur Nachfolge des Hochschulpakts: "Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst: Bund und Länder stellen jetzt die Weichen für viele Generationen von Studierenden, Lehrenden und Forschenden.
In der Nachfolge des Hochschulpaktes wird die Qualität von Studium und Lehre stärker im Zentrum stehen. Genau deshalb ist der Bund bereit, dauerhaft Mittel zur Verfügung zu stellen. Wir übernehmen Verantwortung, aber auch die Länder müssen ihren Beitrag leisten. Mit den Mitteln sollen insbesondere unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen geschaffen werden, um Lehre und Studienbedingungen an allen Hochschulen nachhaltig zu verbessern."


Am 3. Mai sollen Bund und Länder in der GWK über den Hochschulpakt, Pakt für Forschung und Innovation sowie den Qualitätspakt Lehre entscheiden. Wissenschaftsjournalist Jan–Martin Wiarda fasst in seinem Blog die Medienberichte und Aussagen von Beteiligten zu den Verhandlungen im Vorfeld zusammen. „Derzeit schätzen beteiligte Wissenschaftsminister die Chance auf eine Einigung am 3. Mai auf maximal 50 Prozent ein“, heißt es dort unter anderem. Ein Knackpunkt sei die Dynamisierung des Hochschulpakt–Nachfolgeprogramms.

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4. Ministerin Karliczek wirbt für die BAföG–Reform
Bei der Debatte um die BAföG–Reform am 5. April im Bundestag erklärte Ministerin Anja Karliczek ihre Vorstellung des Gesetzesentwurfs: „Mehr junge Menschen werden vom BAföG profitieren.“ Die BAföG–Novelle soll zum 1. August 2019 in Kraft treten und zum Wintersemester 2019/2020 gelten. Die Bedarfssätze sollen 2019 um fünf Prozent und 2020 noch einmal um zwei Prozent steigen. Der Höchstsatz soll 2020 dann bei 861 Euro liegen, derzeit beträgt er 735 Euro. Auch die Freibeträge für die Bezieher sowie die Eltern der Antragsteller(innen) werden stufenweise erhöht. Die Zahl der BAföG–Empfänger sinkt seit 2013. Karliczek will bis 2021 eine Trendumkehr schaffen und „mehr BAföG für mehr junge Menschen“ erreichen. „In dieser Legislaturperiode haben wir mehr als 1,2 Milliarden Euro zusätzlich für das BAföG eingeplant. Das ist mehr als ursprünglich vorgesehen“, so Karliczek.


Am 10. April stellte Karliczek die Reformpläne auch vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung vor. Ein Vertreter der Union lobte den Gesetzentwurf, wandte sich aber noch einmal gegen die Einführung eines Automatismus in der Erhöhung beim BAföG.


Der Bundesrat hatte schon im März in einer Stellungnahme gefordert, die Höhe des BAföG–Leistungen automatisch an die Preis– und Einkommensentwicklung zu koppeln sowie weitere Verbesserungen angeregt.
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5. Ticker
BMBF: ERA–Fellowships werden im nächsten Jahr zum zweiten Mal Wissenschaftsmanagerinnen und –manager aus den sogenannten EU 13–Staaten Praxisaufenthalte an deutschen Forschungseinrichtungen ermöglichen


BMBF: Ein mit BAföG–Leistungen geförderter Auslandsaufenthalt im Vereinigten Königreich wird auch nach dem Brexit weiter fortgesetzt werden können wie auch das Studium in Deutschland für britische Studierende


Deutscher Bundestag in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage: Bund stellt mit dem "Pakt für Forschung und Innovation – Fortschreibung 2016 bis 2020", insgesamt 3,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für die Forschung bereit


Hessen: Ausschreibung für Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2020 startet


Forschung&Lehre: Deutschland auf zweitem Platz bei ERC Grants


DHV: Absenkung des Lehrdeputats für Universitätsprofessor(inn)en gefordert


DHV: Verband appelliert an Hochschulen und Fakultäten, koordinierte Verfahrensvorkehrungen zu treffen beim Umgang mit sexueller Belästigung oder Mobbing


Deutscher Bundestag: Bundesregierung setzt sich dafür ein, das Vertrauen in die Wissenschaft und die Wissenschaftskommunikation zu stärken und weist in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage auf ihre Aktivitäten und Vorhaben im Bereich Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus hin


SPD Bundestagsfraktion: Vorschlag für Initiativen und Konzepte um die Wissenschaftskommunikation in die Gesellschaft zu stärken


Statistisches Bundesamt: Hochschulausgaben 2017 um 4 Prozent auf 54 Milliarden Euro gestiegen


DeGEval–Nachwuchspreis zur Auszeichnung von Beiträgen
zur Evaluationsforschung oder Evaluationspraxis ausgeschrieben


EU–Wahlprüfsteine 2019: Die HRK hat die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien zu ihrer hochschulpolitischen Position, zu ihren Strategien und Zielen befragt


HRK–Jubiläum: 70 Jahre Rektorenkonferenz
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6. Stellungnahme zum geplanten Hochschulgesetz in NRW
Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hat in einer öffentlichen Anhörung des Landtages am 3. April 2019 Stellung zum Regierungsentwurf des neuen nordrhein–westfälischen Hochschulgesetzes genommen.
Das CHE begrüßt in weiten Teilen die im Regierungsentwurf vorgesehenen Änderungen des nordrhein–westfälischen Hochschulrechts. Sie machen einige Beschränkungen der Hochschulautonomie rückgängig, die von der vorigen Regierung – aus Sorge, die Hochschulen könnten die ihnen gewährte Freiheit missbrauchen – eingeführt wurden. Die aktuelle Gesetzesnovelle stärkt nun wieder die Eigenverantwortung und Autonomie der Hochschulen. Sie ist getragen von einer Grundhaltung des Vertrauens.
Positiv schlägt sich dies etwa bei der Straffung der gemeinsamen Entwicklungsplanung von Land und Hochschulen nieder. Eine Koppelung der Angebote der nordrhein–westfälischen Hochschulen mit den Erwartungen und Zielen des Landes wird weiter sichergestellt, jedoch auf deutlich unkompliziertere Weise als bisher.

Ein in der Anhörung stark umstrittener Änderungsantrag der Fraktion der CDU und der FDP sieht vor, ein Promotionskolleg einzurichten, das Verbünden von Fachhochschulen auch Promotionen in eigener Regie ermöglichen würde. Aus Sicht des CHE sollte die Entscheidung, an welchen Institutionen Promotionen durchgeführt werden können, im Wesentlichen nach Qualitätskriterien entschieden werden. Ulrich Müller trug in der mündlichen Anhörung vor: „Entscheidend ist nicht, wo eine Promotion verortet wird, sondern wie das Promotionsgeschehen gelebt wird. Eine Promotion ist nicht allein deswegen qualitativ gut, weil sie an einer Universität stattfindet. Und sie ist nicht automatisch minderwertig, wenn sie prägend von einer Fachhochschule betreut wird.“ Das CHE empfiehlt bei der Verleihung des Promotionsrechtes eine Orientierung an Kriterien wie Existenz hinreichender kritischer Masse, überindividuelle Betreuung, ausreichende Forschungsstärke der Betreuenden sowie das Vorhandensein eines überzeugenden Qualitätssicherungssystems.


Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert in seiner Stellungnahme zum Entwurf des neuen NRW–Hochschulgesetz den Rückzug der Landesregierung aus der Steuerung der Hochschullandschaft und die Streichung des Landeshochschulentwicklungsplans.
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7. Studie: Promovieren in Physik – Promotion dauert oft länger als die geplanten drei Jahre
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat die Promotion in der Physik in Deutschland untersucht. Die Studie fragt nach den Umständen und Bedingungen, unter denen Doktorarbeiten in der Physik angefertigt werden. Deutlich wird: Die Vorstellung, dass eine Promotion drei Jahre dauern sollte, geht deutlich an der Realität vorbei.

Die meisten Studierenden, die nach dem Master eine Promotion anstreben, tun dies aus wissenschaftlichem Interesse. Gleichzeitig sehen alle Beteiligten, dass eine Promotion auch dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen dient. Mehr als drei Viertel der Promovierenden sind in die akademische Lehre eingebunden, leiten Übungsgruppen für Studierende oder betreuen Bachelor– sowie Masterarbeiten. Nur 15 Prozent der Promovierenden rechnen damit, dauerhaft in der akademischen Forschung zu verbleiben. Nur wegen des Titels nehmen aber die Wenigsten die Mühen einer Physik–Promotion auf sich.

Die Hälfte der Promovierenden ist auf einer halben Stelle nach TV–L 13 beschäftigt. Fast ein Fünftel der Promovierenden ist bei Aufnahme des Promotionsprojektes aber nicht sicher, ob die Finanzierung ihrer Stelle bis zum Ende des Promotionsverfahrens gesichert ist.


Download der Studie als PDF (106 Seiten)
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8. HRK: Erwartungen an Hochschulen steigen
Der Forderungskatalog an die Hochschulen ist lang: Sie sollen Hochschulbildung für eine wachsende Zahl an Studierenden bereitstellen, neue soziale Gruppen für ein Studium gewinnen und veränderte Arbeitsmarktbedarfe bedienen. Gleichzeitig soll international konkurrenzfähige Forschung zur Lösung globaler Zukunftsfragen beitragen und eine anwendungsorientierte Forschung die Wirtschaft an ihrem regionalen Standort stärken.
Diese steigenden, teils widersprüchlichen Erwartungen an die gesellschaftliche Relevanz von Hochschulen sind global zu beobachten, unterscheiden sich in ihrer Ausprägung aber von Land zu Land. Auch in Deutschland sind Hochschulen mit diesen steigenden Anforderungen konfrontiert.
Zu diesem Ergebnis kommt die von der Körber–Stiftung in Auftrag gegebene Studie »The Place of Universities in Society« von der Universität Oslo. Die Studie bereitet das dritte im Juni 2019 stattfindende Global University Leaders Council Hamburg vor. Dieses bringt Präsidentinnen und Präsidenten führender Forschungsuniversitäten aus der ganzen Welt in Hamburg zusammen. Das Council ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz, der Körber–Stiftung und der Universität Hamburg. Zentrales Anliegen ist es, den Prozess der weltweiten Hochschulentwicklung bewusst zu gestalten.
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9. Qualitätssicherung in der Wissenschaft primär Aufgabe der Wissenschaft selbst
Plagiatsfälle, Manipulation wissenschaftlicher Daten oder ethisch fragwürdige Forschung können das Vertrauen in die Wissenschaft erschüttern. Der Wissenschaftsrat hat 2015 ein Positionspapier mit „Empfehlungen zu wissenschaftlicher Integrität“ verfasst. Darin werden auch Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität in der Wissenschaft genannt, die von der Politik nach Auffassung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nicht ausreichend umgesetzt sind. Sie richteten eine Kleine Anfrage dazu an die Bundesregierung, in der unter anderem danach gefragt wird, welche Verantwortung die Bundesregierung für die Qualitätssicherung im deutschen Wissenschafts– und Hochschulsystem trägt und wie Verstöße geahndet werden?


In der Antwort der Bundesregierung heißt es:
"Integrität oder auch gute wissenschaftliche Praxis ist integraler Bestandteil akademischer Bildung. Die Etablierung von Standards und Verfahren zur Sicherung einer hohen wissenschaftlichen Qualität sowie zur Einhaltung der wissenschaftlichen Redlichkeit würden maßgeblich zur Legitimation wissenschaftlicher Erkenntnisse beitragen. Die durch Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes garantierte Wissenschaftsfreiheit manifestiere die Prämisse der eigenverantwortlich handelnden, sich selbstverwaltenden Wissenschaft. Dementsprechend sei auch die Sicherstellung der Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätsstandards eine Kernaufgabe der Wissenschaftseinrichtungen. Maßnahmen und Verfahren zur Vorbeugung von Verstößen ebenso wie zu deren Ahndung seien daher primär auf der Ebene der Einrichtungen konzentriert".
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10. Neuerscheinung: „Wir und die intelligenten Maschinen“
In ihrem neuen Buch „Wir und die intelligenten Maschinen“, mahnen die Autoren Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, und Ralph Müller–Eiselt, Experte für digitalen Wandel der Bertelsmann Stiftung, die Notwendigkeit eines öffentlichen Diskurses über Künstliche Intelligenz (KI) an. „KI made in Europe“ könne zum „Markenzeichen für Verantwortung, innovative und gesellschaftlich förderliche Technologie“ werden. Dafür bedürfe es nachvollziehbarer und ethisch vertretbarer algorithmischer Prozesse. „Wo Maschinen Menschen bewerten und das Urteil von hoher Tragweite ist, müssen wir dessen Kriterien diskutieren und definieren“, sagen die Autoren und fordern deshalb unter anderem mehr staatliche Kompetenz auf allen Ebenen. Das Buch gibt anschauliche Beispiele, wie KI schon heute unser Leben bestimmt und macht Vorschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI.
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11. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
Die nächsten Termine:

15. / 16. Mai, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs „Cockpit Fakultätsmanagement“

Strategieentwicklung, Finanzmanagement und Personalfragen prägen ebenso wie neue Studiengänge, Akkreditierungsverfahren und andere Veränderungsprozesse das Berufsbild im Fakultätsmanagement. Dabei liegt eine Hauptaufgabe in der Koordination vieler Abläufe zwischen Zentrale (Hochschulleitung, Verwaltung) und Dezentrale (Fakultät / Fachbereich). Ziel des Workshops ist es daher, die Bandbreite und die Anforderungen der wichtigsten Aufgabenfelder aufzuzeigen und gleichzeitig die vorhandenen Herausforderungen und Hindernisse auf Fakultätsebene zu benennen. Darüber hinaus soll das Spannungsfeld zwischen Aufgaben und Rollenerwartungen thematisiert und diskutiert werden.


16. Mai 2019 bis 29. Februar 2020, Hotel Gräflicher Park Grand Resort, Bad Driburg
Workshop „Führung als Chance – Systematischer Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung“

Das Programm von HRK und CHE richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen, die Führung als Chance betrachten, sowohl für ihre persönliche Entwicklung als auch für das Wohl ihrer Hochschule und damit letztlich für die Qualität in Forschung und Lehre. Es bietet Personen in Leitungsfunktionen die Möglichkeit, über mehrere Monate hinweg im Austausch mit anderen Teilnehmer(inne)n und mit Unterstützung (hochschul–) erfahrener Dozent(inn)en und Trainer(inne)n die eigenen Leitungskompetenzen systematisch weiter zu entwickeln.


Die zur Verfügung stehenden Teilnahmeplätze in diesem Workshop sind ausgebucht. Anmeldungen sind nur noch für die Liste der Nachrücker(innen) möglich.

Weitere Workshops im Programm „Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement“ sowie das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
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12. Zum guten Schluss
18 Trilliarden Jahre! Das soll die Halbwertszeit des Zerfalls von Xenon–124 zu Tellurium–124 sein. Bisher ließ sich lediglich theoretisch vorhersagen, dass das Isotop instabil sein muss. Nun ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen, den Zerfall nachzuweisen, wie sie im Fachjournal „Nature“ berichten. Damit ist die Halbwertszeit von Xenon–124 nicht nur rund eine Billion Mal älter als das Universum, es ist auch die längste Halbwertszeit, die je gemessen wurde.
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13. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

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