CHE
     
Über uns
Themen
Personen
Projekte
Publikationen
Jobs / Praktika
Fortbildungen

Dialog
Archiv
CHEck up
CHEckpoint
RSS

Presse
Logo
Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 235 Ausgabe 03|2019
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
 
1. Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,

zwei Bereiche stehen in diesem CHEckpoint besonders im Fokus: Digitalisierung und Hochschulfinanzierung. Mit dem „Wissenschaftsjahr“ greift das BMBF jeweils große gesellschaftliche Herausforderungen auf. In diesem Jahr ist dies die Künstliche Intelligenz. Diese betrifft die Hochschullehre sowie die Forschung in allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie viele Lebensbereiche. Und dass Bildung die wichtigste Ressource für die Zukunft ist – darüber sind sich eigentlich alle einig. Da erschreckt die Ankündigung des Finanzministers, dass im nächsten Jahr der Etat für das BMBF niedriger ausfallen soll. Die Zahl der Studienanfänger(innen) ist zwar im Vergleich zum letzten Jahr leicht gesunken, sie liegt aber immer noch extrem hoch, und die Grundfinanzierung hält mit den Finanzbedarfen für die Aufgaben der Hochschulen nicht mehr Schritt. Zudem stehen an den Hochschulen – auch mit der Digitalisierung – umfassende Herausforderungen an, die nicht ohne Kosten zu lösen sind.
EFI, KMK und Stifterverband – alle möglichen Akteure fordern von den Hochschulen Digitalisierungsstrategien. Dass die Ausgestaltung einer Strategie fürs digitale Zeitalter allerdings durchaus Tücken in der konkreten Umsetzung bereithält, ist Thema meiner Kolumne für die Ausgabe 9 /2018 von Wissenschaft & Management der duz.


Mehr zu all dem in diesem CHEckpoint.

Interessante Lektüre wünscht,

Ihr Frank Ziegele
Artikel drucken nach oben
 
 
2. HRK–Senat zur künftigen Finanzierung der Hochschullehre
Im Jahr 2020 laufen sowohl der Hochschulpakt als auch der Qualitätspakt Lehre aus. Im Rahmen der Neuverhandlungen zum Hochschulpakt fordert der HRK–Senat, dass Bund und Länder die Mittel für die Hochschulen jährlich jeweils um drei Prozent steigern. Die Länder sollten den Hochschulen gemeinsam mit dem Bund die gleichen Planungsmöglichkeiten einräumen wie der außerhochschulischen Forschung – auch mit Hilfe eines möglichst einfachen, bedarfsorientierten Schlüssels für die Mittelverteilung. Nach Auffassung der Hochschulvertreter darf das geplante Kriterium „Studierende in der Regelstudienzeit plus zwei Semester“ nicht dazu führen, dass in den Hochschulen Auslandsaufenthalte oder innovative Konzepte für die Studieneingangsphase unter Druck geraten. Ein weiteres potenzielles Problem sei der bürokratische Aufwand zur Berechnung der Mittelflüsse aufgrund unterschiedlicher Kriterien sowie Übergangs– und Sonderregelungen.

Für die Weiterentwicklung des Qualitätspakts Lehre (QPL) ist unter anderem auch eine eigenständige externe Förderorganisation in der Diskussion. Eine solche Organisation lehnte der Senat ab. Der entscheidende Faktor, um die Qualität der Lehre zu sichern und innovativ weiter zu entwickeln, sei eine starke Grundfinanzierung.
Artikel drucken nach oben
 
 
3. Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft – Kürzungsplan für 2020
Dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) steht seit 2013 jedes Jahr ein höherer Etat zur Verfügung, in diesem Jahr 18,3 Milliarden Euro. Für das Jahr 2020 sehen die Haushaltspläne des Finanzministers allerdings Kürzungen vor. Der Etat soll auf 17,7 Milliarden Euro schrumpfen und bis 2023 soll es weitere Kürzungen geben. Nach Medienberichten sind in der jetzigen Planung 500 Millionen bis eine Milliarde für die KI–Strategie bis 2023 vorgesehen.
Wissenschaftsministerin Anja Karliczek betonte am 20. März in ihrer Rede zur Eröffnung des Wissenschaftsjahres 2019 aber: „In der KI–Strategie hat die Bundesregierung beschlossen bis 2025 insgesamt 3 Mrd. Euro in die Künstliche Intelligenz zu investieren. Ich gehe davon aus, dass sich auch der Finanzminister an diese Zusage gebunden fühlt. Dann wird die Priorität für Bildung und Forschung wieder sichtbar.“


Destatis: Ausgaben im Jahr 2017 ermittelt
Das Statistische Bundesamt hat aktuell die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2017 bekannt gegeben. Die öffentlichen Haushalte und der private Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck, private Haushalte und das Ausland) haben insgesamt 295,1 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Damit waren es 11,9 Milliarden Euro mehr als in 2016.
Mit 166,3 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft. Darunter waren Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich von 95,6 Milliarden Euro (57,5 Prozent), für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) von 38,7 Milliarden Euro (23,3 Prozent) und für Kindertageseinrichtungen von 29,4 Milliarden Euro (17,6 Prozent).


Eine Erläuterung der Herangehensweise sowie die tabellarische Übersicht finden sich im Bericht „Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft“

Artikel drucken nach oben
 
 
4. SVR–Studie: Wie schrumpfende Hochschulstandorte internationale Studierende gewinnen
Immer mehr junge Menschen streben ein Studium an. Die Zahl der Studienanfänger(innen) ist entsprechend hoch. Aber es gibt Hochschulstandorte, an denen sowohl die Geburtenraten niedrig sind als auch besonders viele junge Menschen wegziehen. Dort geht die Zahl der einheimischen Studierenden spürbar zurück. Dies betrifft bereits 41 der bundesweit 263 Fachhochschul– und Universitätsstandorte. Diese Standorte beheimaten neben zwölf größeren Universitäten insbesondere kleine und mittelgroße Fachhochschulen mit 1.000 bis 5.000 Studierenden. Knapp zwei Drittel der schrumpfenden Hochschulstandorte liegt in Ostdeutschland. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sieht die Gewinnung internationaler Studierender als Potenzial für die Hochschulen in diesen Regionen. Weit über die Hälfte (26 von 41) der schrumpfenden Standorte begegnete dem demografischen Wandel bereits, indem sie internationale Studieninteressierte in Sprachschulen, ausländischen Partnerschulen und –hochschulen oder im Internet gezielt ansprechen. Um mehr internationale Studierende anzuziehen und im Studium zu unterstützen, sollte der Hochschulzugang flexibler gestaltet und die Studieneingangsphase stärker strukturiert werden, so die Empfehlung. Wie es gelingen kann, Studierende aus dem In– und Ausland durch attraktive Angebote anziehen und anschließend als Fachkräfte in der Region halten, hat der SVR–Forschungsbereich in seiner Studie „Dem demografischen Wandel entgegen: Wie schrumpfende Hochschulstandorte internationale Studierende gewinnen und halten“ untersucht. Für die Analyse wurden zwischen 2014 und 2017 Daten von 116 Hochschulen und 5.167 internationalen Studierenden ausgewertet.


Der Deutsche akademische Austauschdienst (DAAD) weist im Zusammenhang mit der Studie auf seine Angebote für Hochschulen hin. „Der DAAD unterstützt seine Mitgliedshochschulen nicht zuletzt durch die Serviceangebote von GATE–Germany bei der Rekrutierung von begabtem internationalem Nachwuchs. Im Interesse der Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist es notwendig, auf diese wachsende gesellschaftliche Aufgabe mit neuen Angeboten und größerer Entschlossenheit zu reagieren. Hier sind Bund und Länder gleichermaßen gefordert“, sagt DAAD–Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Die Anwerbung internationaler Studierender kann dabei helfen, den demografischen Wandel abzufedern“, erklärt DAAD–Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland. „Wir müssen aber die Rahmenbedingungen weiter verbessern: Es geht darum, die passenden internationalen Studierenden anzusprechen und sie schon im Heimatland zielgerichtet vorzubereiten, beispielsweise durch innovative digitale Formate. Zudem benötigen sie in der Frühphase ihres Studiums an einer deutschen Hochschule weitere Unterstützung.“ Damit, so Dorothea Rüland, ließen sich auch die zurzeit noch hohen Abbruchquoten ausländischer Bachelor–Studierender senken.
Artikel drucken nach oben
 
 
5. Ticker
DigitalPakt Schule: Einstimmige Zustimmung vom Bundesrat für die nötige Verfassungsänderung. Fünf Milliarden Euro des Bundes und weitere mindestens 500 Millionen Euro der Länder sollen in den nächsten 5 Jahren in die digitale Infrastruktur der Schulen investiert werden


BMBF: Wissenswertes zum DigitalPakt Schule


Baden–Württemberg: Drittmitteleinnahmen der Hochschulen stiegen 2017 im Land um 5,2 Prozent. Deutsche Forschungsgemeinschaft größter Drittmittelgeber


Baden–Württemberg: Frauenanteil an den Hochschulräten im Land bei 41 Prozent


HRK–Befragung der Hochschulen: Zahl der neu immatrikulierten Geflüchteten steigt weiter deutlich an


HRK und DSW starten Aufruf zur Teilnahme an der Europawahl im Mai: Studierende sind eine wichtige Stimme gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und Populismus in Europa


Hochschulforum Digitalisierung: Bewerbung zur dritten Runde der Peer–to–Peer–Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung noch bis zum 15. April 2019 möglich


Statistisches Bundesamt: Zahl der Studienberechtigten im Jahr 2018 um 1,8 Prozent zurückgegangen


Allianz der Wissenschaftsorganisationen: Kampagne zu 70 Jahren Grundgesetz gestartet


Abel–Preis: Mit der Mathematikerin Karen Uhlenbeck bekommt erstmals eine Frau den Preis verliehen


Universität Potsdam: Mehr Geld, aber weniger Autonomie? Diskussion über den Einfluss verschiedener Finanztöpfe für Hochschulen am 1. April 2019
Artikel drucken nach oben
 
 
6. HRK–Senat fordert Programm für anwendungsbezogene Forschung
Deutschland braucht für alle Hochschularten eine breitere Förderung der anwendungsbezogenen Forschung. Das konstatiert der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in einer Stellungnahme und fordert ein entsprechendes Förderprogramm. Damit sollen Forscherinnen und Forscher bessere Möglichkeiten erhalten, eigene Anwendungsideen unabhängig von externen Vorgaben voranzutreiben. Die bisherige Förderung anwendungsnaher Forschungsprojekte sei entweder primär vom Erkenntnisinteresse getrieben oder stark auf die Nachfrage aus Wirtschaft und Gesellschaft ausgerichtet. Das berge die Gefahr, dass die Wissenschaft neue und innovative Untersuchungsfelder, die sie selbst identifiziert, nicht ausreichend und zügig genug bearbeiten könne.
Artikel drucken nach oben
 
 
7. EFI Gutachten zu Digitalisierung der Hochschulen: Governancestrukturen in den Hochschulen unzureichend modernisiert
Ende Februar 2019 hat die Expertenkommission Forschung und Innovation ihr Jahresgutachten an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. Kernthemen des EFI–Jahresgutachtens 2019 sind die Rolle von Start–ups im Innovationssystem, Innovationen für die Energiewende, Blockchain sowie die Digitalisierung der Hochschulen. Dazu empfiehlt die Expertenkommission den Hochschulen, eine Digitalisierungsstrategie mit klar definierten Zielen sowie einen darauf abgestimmten Implementierungsplan auszuarbeiten. Damit die Digitalisierungsstrategie gelingen könne, müssten die Hochschulen ihre Verwaltung weiter modernisieren.


Zur Kurzfassung des Gutachtens
Artikel drucken nach oben
 
 
8. KMK zu Digitalisierung: Empfehlungen für Hochschulen entwickelt
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre erarbeitet. Die Empfehlungen richten sich an die Länder, den Bund und an die Hochschulleitungen, die Fakultäten, die Fachbereiche und die Lehrenden selbst und sollen u.a. zur Berücksichtigung der Digitalisierung in der strategischen Gesamtentwicklung der Hochschulen, zur hochschulübergreifenden Vernetzung zur Qualitätssicherung in den Studiengängen im Hinblick auf digitale Kompetenzen und zum digitalen Austausch von Studierendendaten beitragen.
Zu den Empfehlungen gehören u.a. die folgenden Zielvorstellungen:
Die Hochschulleitung stellt sicher, dass die Digitalisierung der Hochschullehre in der strategischen Gesamtentwicklung der Hochschule auf allen Ebenen verankert ist. Sie schafft die organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen zur Durchführung und Unterstützung der Lehre in der digitalen Welt. Mit der Akkreditierung von Studiengängen wird sichergestellt, dass digitale Kompetenz curricular in den Studiengängen angemessen verankert ist.
Artikel drucken nach oben
 
 
9. Stifterverband: Digitalisierung und Automatisierung erfordern neue Bildungsstrategien
Hochschulen stehen vor der Herausforderung, alle ihre Studierenden auf die digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. Das erfordert von Hochschulen neue Bildungsstrategien und eröffnet ihnen eine Reihe strategischer Potenziale. Derzeit mangelt es vor allem an Bildungsangeboten, die Zukunftskompetenzen wie komplexe Datenanalyse oder kollaboratives Arbeiten vermitteln. Außerdem ist es notwendig, dass digitale Fachkenntnisse in allen Studiengängen vermittelt werden. Bei der Vermittlung von solchen Zukunftskompetenzen werden Hochschulen für Unternehmen immer bedeutender: Heute arbeitet jedes vierte Unternehmen mit Hochschulen zusammen, um seine Kompetenzbedarfe zu decken. In fünf Jahren wird es mehr als jedes dritte sein (37 Prozent).

Dies sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie von Stifterverband und McKinsey & Company mit dem Titel "Future Skills: Strategische Potenziale für Hochschulen". Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Start–ups in Deutschland befragt. Zudem wurde untersucht, ob und inwieweit die Hochschulen in Deutschland Studiengänge für spezifische technologische Zukunftsfähigkeiten anbieten.
Artikel drucken nach oben
 
 
10. BAföG–Reform: Bundesrat fordert Verbesserungen
Nach Ansicht des Bundesrates ist die von der Bundesregierung geplante Reform des BAföG noch verbesserungswürdig. In seiner am 15. März 2019 beschlossenen Stellungnahme fordert er unter anderem, die Höhe der BAföG–Leistungen automatisch an die tatsächliche Preis– und Einkommensentwicklung zu koppeln.
Außerdem spricht sich der Bundesrat dafür aus, das BAföG für Teilzeitausbildungen und für alle Modelle der Studienorientierung zu öffnen. Die geltende Altersgrenze halten die Länder angesichts der Vielfalt der Bildungsbiographien und unter dem Gesichtspunkt des lebenslangen Lernens für nicht gerechtfertigt und bitten darum, sie aufzuheben.


Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf


Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich, dass die Bundesregierung das BAföG erhöhen will, fordert aber eine deutliche stärkere Erhöhung des Grundbedarfssatzes. Gleichzeitig bekräftigt der Verband der Studenten– und Studierendenwerke ebenfalls seine Forderung nach regelmäßigen Erhöhungen des BAföG.
Artikel drucken nach oben
 
 
11. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
Workshop „Cockpit Fakultätsmanagement“ am 15. / 16. Mai, Berlin, SORAT Hotel Ambassador.

Strategieentwicklung, Finanzmanagement und Personalfragen prägen ebenso wie neue Studiengänge, Akkreditierungsverfahren und andere Veränderungsprozesse das Berufsbild im Fakultätsmanagement. Dabei liegt eine Hauptaufgabe in der Koordination vieler Abläufe zwischen Zentrale und Dezentrale. Ziel des Workshops ist es, die Bandbreite und die Anforderungen der wichtigsten Aufgabenfelder im Fakultätsmanagement aufzuzeigen und gleichzeitig die vorhandenen Herausforderungen und Hindernisse auf Fakultätsebene zu benennen. Darüber hinaus soll das Spannungsfeld zwischen Aufgaben und Rollenerwartungen thematisiert und diskutiert werden.


Anmeldung bis zum 11. April 2019 möglich.

Weitere Workshops im Programm „Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement“ sowie das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
Artikel drucken nach oben
 
 
12. Zum guten Schluss
Das Wissenschaftsjahr 2019 widmet sich dem Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI), Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig lernen können. Diese intelligenten Systeme spielen schon heute in vielen Bereichen unseres Lebens eine wichtige Rolle.


Ob Ihnen das gefällt oder Sie sich darüber vielleicht innerlich ärgern, könnte Ihnen schon bald eine solche KI vom Gesicht ablesen. „Möglich macht das eine wahre Revolution der Gesichtserkennung durch tiefe künstliche neuronale Netzwerke (Deep–Learning–Netzwerke), die die Funktionsweise der vernetzten Nervenzellen im Gehirn nachbilden“, schreibt Spektrum.de und liefert eine Übersicht über einige Forschungsprojekte dazu. Zum Beispiel sollen Algorithmen die Ethnie anhand des Gesichts teilweise schon jetzt besser erkennen können als Menschen und auch Emotionen die sich im Gesicht zeigen, werden schon recht gut erkannt.


Aufhorchen lässt eine Studie an der Shanghai Jiao Tong University, nach der eine Software aus den Gesichtszügen bestimmen könne, ob jemand kriminell sei oder nicht. Die Trefferquote soll bei fast 90 Prozent gelegen haben.


Es zeigt sich jedoch, dass die Fotos der Nicht–Kriminellen von Bürgern auf verschiedenen chinesischen Webseiten stammten, während die Fotos der als kriminell klassifizierten Personen ausschließlich von den Behörden gelieferte Passfotos waren.
Wer weiß, auf was der Algorithmus da angesprungen ist.
Denn so manches Passfoto sieht auch bei uns wirklich kriminell aus.
Artikel drucken nach oben
 
 
13. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

Sie können den CHEckpoint kündigen, Ihre Adresse ändern
und zwischen HTML– und Text–Format auswählen über
unsere .

V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
Artikel drucken nach oben
 
 
Newsletter drucken
Druckversion

Ansprechpartnerin
Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de
 
Assistenz:
Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2019Sitemap   Datenschutz   Impressum