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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 228 Ausgabe 08|2018
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1. Editorial
Dr. Jörg Dräger (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,

der Fachkräftemangel wird zum Dauerbrenner. Gerade IT–Expertinnen und Experten werden in vielen Branchen händeringend gesucht. Doch Frauen meiden offenbar immer noch IT–Studiengänge. Bisher treffen dort im Durchschnitt vier Studenten auf eine Studentin. In Studiengängen wie Medizinische– oder Bioinformatik finden sich aber heute schon deutlich höhere Anteile an Frauen. Wie kann man also Informatikstudiengänge so gestalten, dass sie mehr das Interesse von Frauen wecken und ihren Karriereplänen entgegenkommen? Im Projekt Frauen in IT geht das CHE dieser Frage nach. Aber auch in den Schulen gibt es im IT–Kontext Handlungsbedarf. So mahnt der ISNM–Bildungsmonitor: Im internationalen Vergleich tun wir zu wenig für die IT–Kompetenzen von Schülern und Schülerinnen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Jörg Dräger
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2. Frauenmangel in der Informatik: Vier von fünf Studierenden sind männlich
Vor 175 Jahren veröffentlichte die Mathematikerin Ada Lovelace den allerersten Vorläufer eines Computerprogramms. Programmierende Nachfolgerinnen sind an deutschen Hochschulen in der Unterzahl. Bundesweit gab es laut Statistischem Bundesamt im Wintersemester 2016/17 rund 36.000 Informatik–Studentinnen in Deutschland. Das entspricht einer Frauenquote von 19,4 Prozent in den IT–Studiengängen. Deutliche Unterschiede zeigen sich auf Ebene der Teilgebiete der Informatik. Stärker nachgefragt sind etwa Studiengänge der Medizinischen oder Bioinformatik mit Frauenquoten von 44,3 bzw. 37,2 Prozent. Eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigt regionale Unterschiede und Maßnahmen auf, um die Attraktivität der Studiengänge bei Abiturientinnen zu erhöhen.


Wie muss ein Informatikstudiengang gestaltet werden, damit er für Frauen attraktiv wird? Im Rahmen des Projekts FRUIT – Frauen in IT werden vier Aspekte der Gestaltung von Studiengängen untersucht: Die inhaltliche Gestaltung, die Möglichkeiten der Flexibilisierung des Studiums, der Praxisbezug von Studieninhalten und die Digitalisierung der Lehre. Die Abschlusstagung mit Projektergebnissen und konkreten Handlungsempfehlungen findet am 24. /25. Januar 2019 in Berlin statt.
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3. CHE Ranking: Mehr Abschlüsse in der Regelstudienzeit an Universitäten
Seitdem es Bachelor und Master gibt, schafft ein größerer Anteil der Studierenden an Universitäten den Abschluss in angemessener Zeit. Das zeigt ein Vergleich aus Daten des CHE Rankings der Jahre 2003 – 2005 mit denen der Jahre 2015 – 2017. So wird die Spitzengruppe, die bedeutet, dass über 80 Prozent der Absolvent(inn)en in der Regelstudienzeit plus 2 Semester ihr Studium abschließt, nun viel häufiger erreicht. Dabei zeigen sich jedoch Unterschiede je nach Fach: Im Fach Mathematik steigerte sich der Anteil der Studiengänge in der Spitzengruppe von 18 auf 75 Prozent, auch das Fach Bau– und Umweltingenieurwesen konnte den Anteil in der Spitzengruppe deutlich erhöhen. Im Fach Soziale Arbeit an Fachhochschulen ist die Spitzengruppe auf 83 Prozent gestiegen, im Fach Architektur lag kein Fachbereich mehr in der Schlussgruppe, jedoch ist der Unterschied im Zeitvergleich bei den Fachhochschulen insgesamt geringer ausgeprägt.
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4. Bund: Haushaltsentwurf sieht eine halbe Milliarde mehr für Bildung und Forschung vor
Mit 18,14 Milliarden Euro sollen dem Bundesbildungsministerium für 2019 mehr als eine halbe Milliarde Euro mehr als 2018 zur Verfügung stehen (2018: 17,62 Milliarden Euro). 715,2 Millionen Euro – wie auch 2018 – sind als Kompensationszahlungen an die Länder für den Wegfall der früheren Bund–Länder–Gemeinschaftsaufgaben „Aus– und Neubau der Hochschulen einschließlich der Hochschulkliniken“ und „Bildungsplanung“ vorgesehen.
Mit 6,89 Milliarden Euro will die Regierung die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts– und Innovationssystems stärken (2018: 6,58 Milliarden Euro). Davon entfallen 2,21 Milliarden Euro auf den Hochschulpakt 2020 (2017: 2,84 Milliarden Euro). 457,25 Millionen Euro (2018: 378,4 Millionen Euro sind für die Exzellenzstrategie zur Förderung von Spitzenforschung an Universitäten eingeplant – 104,49 Millionen Euro (2018: 88,24 Millionen Euro) für die Weiterentwicklung des Bologna–Prozesses.
Am 13. September soll der Entwurf im Bundestag beraten werden.
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5. Ticker
BMBF: Digitalrat berät zukünftig die Bundesregierung beim Thema Digitalisierung. Zehn Mitglieder aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft tragen Ideen und Erfahrungen aus der Praxis zusammen


BMBF: Bundeskabinett beschließt, Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen zu gründen


Deutscher Bundestag: Kleine Anfrage der FDP zur Bewertung des Hochschulpakts 2020 und Erkenntnisse für die Nachfolgevereinbarung


Baden–Württemberg: Forschungs– und Entwicklungsmonitor Baden–Württemberg 2018 veröffentlicht


BAföG–Statistik 2017: 557 000 geförderte Studierende in Deutschland, das sind 4,6 Prozent weniger als 2016


Hessen: „Hessen–Technikum“ soll Abiturientinnen für MINT–Studium begeistern


Statistisches Bundesamt: Jeder vierte Hochschulabschluss in den Ingenieurwissenschaften


HRK: Protest gegen die politisch begründete Ablehnung der israelischen Wissenschaftlerin Yael Amitai bei der Nachbesetzung des wissenschaftlichen Beirats der deutsch–israelischer Stiftung
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6. Der niederländische Lehrführerschein – ein Vorbild für Deutschland
Lehrende an Hochschulen in Deutschland müssen in erster Linie gute Forscher sein. In den Niederlanden dagegen ist auch ein offizieller Nachweis der Lehrqualifikation verpflichtend. Mit dem Modell der „University Teaching Qualification“ beschäftigt sich die aktuelle Augustausgabe der duz – Deutsche Universitätszeitung. Im Rahmen der Reihe PRAXIS Spotlight International, die in Kooperation mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung erscheint, wird das Prinzip des niederländischen Lehrführerscheins erläutert und seine Übertragbarkeit auf das deutsche Hochschulsystem diskutiert.


Ein Video erläutert den Lehrführerschein
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7. Hessen: Vier Millionen Euro Fördermittel für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt die hessischen Hochschulen mit dem Studienstrukturprogramm 2019/2020 bei der qualitativen Weiterentwicklung von Studium und Lehre. Über das Studienstrukturprogramm können sich die Hochschulen für eine Unterstützung von insgesamt vier Millionen Euro bewerben. Aktuell sind die Hochschulen dazu aufgefordert, Förderanträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu stellen.
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8. INSM–Bildungsmonitor 2018: Rückgang der Bildungsqualität
Im Vergleich zum Vorjahr gab es laut der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beim Bildungsmonitor 2018 erstmals nahezu bundesweit Rückschritte. Vor allem in den Handlungsfeldern Schulqualität, Integration und Verminderung von Bildungsarmut verschlechterten sich die Ergebnisse. In Deutsch und Mathematik schneiden Viertklässler demnach aktuell schlechter ab als in den Vorjahren.
Im Bereich „Digitalisierung“ zeige sich im internationalen Vergleich, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT–Kompetenzen der Schüler(innen) Nachholbedarf hat.
Der Bildungsmonitor wird seit 2004 jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt.


Zur Pressemitteilung
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9. Veranstaltungen und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
24. September 2018, Quadriga Forum, Berlin
Konferenz „Shaping the Digital Turn – Hochschullehre im digitalen Zeitalter gestalten“


24. / 25. September 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Management von englischsprachigen Studiengängen"


18. / 19. Oktober 2018, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Projektmanagement an Hochschulen"


29. / 30. Oktober 2018, Mercure Hotel Bielefeld
Hochschulkurs–Intensivworkshop "Konflikte in Fakultät und Hochschule – schwierige Gespräche und Umgang mit Widerstand"


06. – 8. November 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Intensivworkshop: „Personalentwicklung strategisch aufstellen: Nutzen, Qualität, Instrumente“

Dieser Kurs ist ausgebucht.

19. November 2018 – 24. September 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm „Fakultätsmanagement"


06. / 07. Dezember 2018, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Ab morgen bin ich Führungskraft"


10. / 11. Dezember 2018, Maternushaus, Köln
Hochschulkurs–Intensivworkshop "Als Führungskraft im Strudel von Wandel und Widerstand"


24. / 25.01.2019, Festsaal der Berliner Stadtmission, Berlin
Tagung "If in doubt – do IT: Frauen in Informatik"


30. / 31. Januar 2019, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Mit Mikropolitik souverän umgehen"


Ausschließlich für Präsident(innen) und Kanzler(innen):
14./15. März 2019, Düsseldorf–Kaiserswerth
„Kooperation und Strategie im Tandem“,

Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
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10. Zum guten Schluss
1968 streikten Ingenieurschüler gegen eine Degradierung vom „Ingenieur“ zum „Techniker“. Die Streiks wurden zur Geburtsstunde der Fachhochschulen, schreibt die Rheinische Post und berichtet über die Geschehnisse vor 50 Jahren an der Staatlichen Ingenieurschule für das Maschinenwesen (SIS) in Krefeld, wo sich heute die Hochschule Niederrhein befindet.

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11. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

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V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
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Britta Hoffmann-Kobert
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Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de

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