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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 226 Ausgabe 06|2018
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1. Editorial
Dr. Jörg Dräger (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,

das globale Hochschulranking U–Multirank hat aktuell umfassende Daten von Hochschulen aus 95 Ländern veröffentlicht. Eine solche Fülle an Informationen gibt es in der Form nirgends sonst auf der Welt. So lässt sich neben den detaillierten Ergebnissen zu mehr als 1.600 Hochschulen auch erkennen, wo die Stärken und Schwächen der Hochschulsysteme einiger Länder liegen. Bei den interdisziplinären Publikationen sind zum Beispiel in der Liste der Top–25–Hochschulen allein 19 europäische Hochschulen vertreten, sechs liegen in Asien – amerikanische Hochschulen sind in dieser Liste nicht zu finden. Auch bei der Unterstützung von Studierendenmobilität, also dem Studierendenaustausch, ist Europa weit vorn. Viele deutsche Hochschulen schneiden hier und ebenso bei gemeinsamen Veröffentlichungen mit der Wirtschaft gut ab.

Insgesamt liegen die Stärken der deutschen Hochschulen in den Bereichen Forschung, Wissenstransfer und internationaler Orientierung. Unsere Schwachstelle ist die Lehre. Und hier nicht allein bei den traditionellen Lehrformen, auch bei der digitalen Lehre besteht noch Luft nach oben. Das Hochschulforum Digitalisierung hat im letzten Jahr die Frage aufgeworfen, ob die deutschen Hochschulen eine gemeinsame Plattform für digitale Lehre brauchen. Was müsste sie leisten? Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie sind im Mai veröffentlicht worden.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe des CHEckpoints. Viel Spaß dabei wünscht

Ihr Jörg Dräger
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2. U–Multirank veröffentlicht – Deutsche Hochschulen stark in Forschung, Wissenstransfer und internationaler Orientierung
U–Multirank hat seine fünfte Ausgabe veröffentlicht. U–Multirank bietet umfassende Daten zu 1.614 Hochschulen aus 95 Ländern. 99 Hochschulen aus Deutschland stellen sich dem internationalen Vergleich. Besonders in den Dimensionen Forschung, Wissenstransfer und internationale Orientierung schneiden die deutschen Hochschulen überdurchschnittlich gut ab. In seinen fachbezogenen Rankings bietet U–Multirank für 21 Studienfächer neben Fakten zu den fünf Dimensionen auch Urteile von über 100.000 Studierenden der teilnehmenden Hochschulen ab.
Einige zusammenfassende Ergebnisse:
Top 25–Ranglisten zeigen die weltweit 225 besten Hochschulen für neun ausgewählte Indikatoren. Die Länder mit den meisten Plätzen in den ‚Top 25‘ sind die USA (18 Prozent), Großbritannien (13 Prozent), Frankreich (8 Prozent), Deutschland (4 Prozent), Taiwani (4 Prozent), Spanien (4 Prozent) und Japan (4 Prozent). Insgesamt schneidet Europa mit 56 Prozent der Top–Platzierungen am besten ab, gefolgt von Asien (22 Prozent) und den USA/Canada (19 Prozent).
In den Kategorien „Mobilität der Studierenden“ sowie „Gemeinsame Publikationen mit der Wirtschaft“ befinden sich neun deutsche Hochschulen unter den ‚Top 25‘. Unter den Topplatzierten bei den gemeinsamen Publikationen mit der Wirtschaft befinden sich drei deutsche Fachhochschulen: die Technische Hochschule Nürnberg, die Hochschule München und die Hochschule Reutlingen.


Zu den Top–25–Ranglisten


Spezifische Ergebnisse zu Deutschland im Überblick


Neue “Study in …”–Seiten bieten einen Überblick über das Abschneiden von Hochschulen im gesuchten Land und darüber hinaus nützliches Wissen zum dortigen Studium.
Beispiel: Study in Germany


Video (42 sec) zum Studium in Deutschland mit Ergebnissen aus U–Multirank
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3. Nicht alle Länder nutzen freigewordene BAföG–Mittel für die Hochschulen
Seit 2015 sind die Länder von den Ausgaben für das BAföG entlastet. Die Länder konnten dadurch rund 1,077 Milliarden Euro einsparen und für den Bildungsbereich ausgeben. Der Deutsche Bundestag lässt sich jeweils am Ende eines Haushaltsjahres darüber informieren, wie die Länder diese freigewordenen Mittel genutzt haben.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde das freigewordene Kapital über alle Länder hinweg in nahezu identischer Höhe für den Bildungsbereich ausgegeben, jedoch nicht immer im Hochschulbereich eingesetzt: Schleswig–Holstein setzte die Mittel im Jahr 2017 ausschließlich im schulischen Bereich ein; Mecklenburg–Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen verwendeten weniger von den Geldern im Hochschulbereich als im Vorjahr (bis zu 2 Millionen Euro). Niedersachsen gibt einen deutlichen Anstieg im frühkindlichen Bildungsbereich mit 17,8 Millionen Euro an. Hamburg gab an, die freigewordenen BAföG–Mittel 2017 für Verbesserungen im Bildungsbereich genutzt zu haben, wobei nicht weiter nach Schule und Hochschule differenziert wurde.
Hessen und Sachsen–Anhalt verwendeten die Etats dagegen ausschließlich im Hochschulbereich. Hessen erhöhte mit einem Teil der freigewordenen BAföG–Mittel die Grundfinanzierung der Hochschulen (um rund 11,5 Millionen Euro).
Sachsen verwendete mehr Kapital für die Verbesserung der Qualität der Lehre und der Teilhabe von Studierenden und Mitarbeitern mit Behinderung an Lehre und Forschung; dafür seien rund 12,7 Millionen Euro weniger für investive Maßnahmen im Hochschulbau verwendet worden.
Im Hochschulbereich wurden in der Regel die freigewordenen BAföG–Mittel vornehmlich für die Grundfinanzierung der Hochschulen genutzt, Bau– und Unterhaltsmaßnahmen sowie Infrastruktur verbessert oder der Hochschulpakt mitfinanziert (Nordrhein–Westfalen und Hessen). Mittel wurden auch zur Ko–Finanzierung des Professorinnenprogramms (Saarland), zur Verbesserung der Qualität in der Lehre oder zur Förderung der Sanierung von Studentenwohnheimen verwendet.
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4. Kultusministerkonferenz zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Medizin
Die Kultusministerkonferenz hat am 15.Juni die Eckpunkte eines zwischen den Ländern zu schließenden Staatsvertrags zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Medizin verabschiedet. Das Verfahren wird umfassend neu geregelt. Die Abiturbestenquote wird beibehalten. Ein Anteil von mindestens 20 Prozent der nach Abzug von Vorabquoten zur Verfügung stehenden Studienplätze soll an die Abiturbesten vergeben werden. Für eine Übergangszeit wird die vom Bundesverfassungsgericht geforderte annähernde Vergleichbarkeit der Abiturnoten aller Länder über einen Ausgleichsmechanismus (Prozentrangverfahren) sichergestellt.
Die Wartezeitquote wird wegfallen. Es soll aber geprüft werden, ob den Langzeit– oder Altwartenden ein Bonus der in der Wartezeit erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in anderen Quoten zugesprochen werden kann.
Für die Auswahlentscheidungen der Hochschulen sollen neben der Abiturnote mindestens zwei weitere eignungsbasierte Kriterien herangezogen werden. Welche das sind und wie diese Kriterien zu gewichten sind, wollen die Minister(innen) noch in diesem Jahr auf der Grundlage des Entwurfs des Staatsvertrags entscheiden.


Das neue Verfahren betrifft auch das Bewerbungsportal hochschulstart.de, das von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) betrieben wird. Die KMK informiert dazu, dass die Programmierung bis zu der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist (31.12.2019) nicht vollständig zu leisten ist. Bis zur Vollversion soll es deshalb eine Übergangslösung geben, die ab dem Sommersemester 2020 gelten soll. Die SfH hat zum Urteil eine Sonderseite eingerichtet, die über die Änderungen laufend informiert.


Der Stiftungsrat der SfH wird künftig die Aufgaben der Geschäftsführung auf zwei Geschäftsführer verteilen. Dr. Oliver Herrmann wird die administrative Geschäftsführung der Stiftung für Hochschulzulassung übernehmen. Prof. Dr. Peter Pepper wird die technische Geschäftsführung verantworten.
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5. Ticker
Horizont Europa: Das Nachfolgeprogramm von "Horizont 2020" wird voraussichtlich "Horizont Europa" heißen und den Zeitraum von 2021 bis 2027 abdecken. Die Europäische Kommission sieht rund 100 Milliarden Euro dafür vor


Bund: Bundesministerin Anja Karliczek und ihre französische Amtskollegin Frédérique Vidal unterzeichneten gemeinsame Erklärung zur deutsch–französischen Forschungskooperation


Bund: Der geplante Etat für Bildung und Forschung 2018 soll auf 17,59 Milliarden gegenüber 17,65 Milliarden Euro in 2017 sinken. Dem Entwurf des Gesetzes zum Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2018 stimmten am 13. Juni die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD zu, die Opposition aus AfD, FDP, Linke und Bündnis 90/Die Grünen lehnte diesen ab.


KMK: Beim Digitalpakt Übereinstimmung zwischen Bund und Ländern. Bund soll bis September 2018 auf der Grundlage des gemeinsam entwickelten Eckpunkteentwurfs einen Textvorschlag für die Bund– Länder–Vereinbarung für den Digitalpakt Schule vorlegen


NRW: Gesetzentwurf zur Änderung des Hochschulgesetzes in Nordrhein–Westfalen


NRW: Mehr Studienplätze für angehende Grundschullehrer(innen) eingerichtet


Sachsen: Bundesministerin Karliczek und Ministerpräsident Kretschmer würdigen gemeinschaftliches Engagement für die Förderung von begabten Studierenden


CHE Fortbildung in Äthiopien: Ethiopian Institute of Higher Education (EIHE) gegründet


DAAD: Am 30. Mai 2018 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für die Verordnung des zukünftigen Erasmus–Programms von 2021 bis 2027 veröffentlicht. Für das Budget sind 30 Milliarden Euro eingeplant, von denen 83 Prozent für die Bildung zur Verfügung stehen sollen. Das Programm soll in Zukunft Erasmus heißen, das + entfällt


Bundesverfassungsgericht: Streikverbot für Beamte verfassungsgemäß

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6. Familienorientierung nicht allein ein wichtiges Thema für Hochschulen, sondern gelebte Kultur im CHE
Prof. Dr. Frank Ziegele und Alexandra Tegethoff (beide CHE) präsentieren die Beitrittsdokumente zur Charta Seit über zehn Jahren unterstützt das CHE Centrum für Hochschulentwicklung die Familienorientierung als Hochschulstrategie im Rahmen des Projekts „Familie in der Hochschule“. Auf der diesjährigen Jahrestagung unterzeichnete Frank Ziegele als Geschäftsführer für das CHE die Charta „Familie in der Hochschule“.

„Für das CHE ist Familienorientierung nicht nur ein wichtiges Projekt, sondern auch ein gelebtes Organisationsziel“, sagt Geschäftsführer Prof. Dr. Frank Ziegele. „Familienorientierung hat im CHE immer schon das Miteinander geprägt. Aus dem Projekt „Familie in der Hochschule“ sind weitere Impulse in die Führungskultur eingeflossen. So ist es nur folgerichtig, jetzt auch mit der Unterzeichnung der Charta den nächsten Schritt zu tun und damit die Übereinstimmung mit den Zielen aller Mitgliedsinstitutionen hinsichtlich der Familienfreundlichkeit aufzuzeigen.“

Das CHE moderiert und begleitet das Engagement des Best Practice–Clubs „Familie in der Hochschule“ fortlaufend. Die Charta „Familie in der Hochschule“ wurde erstmals 2014 von den Mitgliedshochschulen des Best Practice–Clubs vorgelegt. Mit ihr wird deutlich gemacht, wie die Vereinbarkeit mit Familienaufgaben für alle Statusgruppen an Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen, von Studierenden, beruflich Tätigen, Forscherinnen und Forschern erreicht werden kann. Dabei setzt sie hohe Maßstäbe und geht weit über Mindeststandards hinaus.


Weitere Informationen zu „Familie in der Hochschule"
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7. FidH: Positionspapier zur Finanzsituation Studium mit Kind
Der Best Practice–Club „Familie in der Hochschule e.V.“ hat in einem Positionspapier die besondere Finanzsituation im Studium mit Kind skizziert und ruft zu einer besseren Grundversorgung von Studierenden mit Kindern auf, indem bereits bestehende finanzielle Leistungen schlüssig aufeinander abgestimmt werden. Finanziell müssen sich studierende Eltern in vielen Fällen darauf einstellen, am Existenzminimum zu leben. So schließen sich beispielsweise ein Teilzeitstudium und BAföG–Bezug aus oder es werden im Fall der Beurlaubung SGB II–Leistungen gewährt, was allerdings mit der Weiterführung des Studiums nicht vereinbar ist. Bis dato fehlt es an einem schlüssigen Konzept, das studierende Eltern adäquat fördert und ihnen eine größere finanzielle Sicherheit und Transparenz gewährt, meldet der Best Practice–Club „Familie in der Hochschule e.V.


Das Positionspapier zum Download
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8. KMK: Bund und Länder wollen Nationalen Bildungsrat, über das Wie herrscht Uneinikeit
Bund und Länder sind sich laut KMK–Meldung grundsätzlich einig darin, einen Nationalen Bildungsrat einzurichten. Der Nationale Bildungsrat soll auf Grundlage der empirischen Bildungs– und Wissenschaftsforschung Vorschläge für mehr Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit im Bildungswesen vorlegen. Nach dem Bundesbildungsministerium hat jetzt auch die Kultusministerkonferenz einen Vorschlag zur genaueren Ausgestaltung und Aufgabenbeschreibung des Gremiums vorgelegt. Beide Vorschläge sehen ein Gremium mit zwei Kammern vor, eine Kammer mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis, eine zweite Kammer mit Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Unterschiede gibt es hinsichtlich der Aufgabenbeschreibung und der Stimmenverhältnisse. Beide Seiten wollen jetzt eine gemeinsame Verhandlungsgruppe einsetzen, um einen gemeinsamen Vorschlag zu entwickeln.


Die Bundesverbände der Juso–Hochschulgruppen und Campusgrün sowie der freie zusammenschluss von student*innenschaften e.V. formulieren ihre Anforderungen zum Nationalen Bildungsrat.
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9. Hochschulpakt ohne Dynamisierung von Bundesmitteln
„Der Wissenschaftsrat empfiehlt Bund und Ländern, eine dynamische Finanzierungskomponente zu prüfen, wie er sie bereits zur kontinuierlichen Anpassung der Grundfinanzierung von Hochschulen vorgeschlagen hat. Solche regelmäßigen und verlässlichen Zuwächse ermöglichen Hochschulen, die Qualitätsentwicklung gezielter und weiter voranzutreiben,“ schreibt der Wissenschaftsrat in seinem Positionspapier „Strategien für die Hochschullehre“ von Ende April (siehe auch CHEckpoint 5/2018).


Eine garantierte Mittelsteigerung wie sie auch die außeruniversitären Forschungsorganisationen bekommen, fordert ebenfalls der zukünftige HRK–Präsident Peter–André Alt. „Nur wenn wir dieselbe Dynamisierung bekommen, sind wir auf Augenhöhe. Der Aufwuchs ist absolut unabdingbar. Bund und Länder haben jetzt die Gelegenheit, für die kommenden zehn Jahre einen Hochschulpakt zu vereinbaren, der erstmals die Bezeichnung „nachhaltig“ verdient“, sagte er Ende April in einem Interview mit Wissenschaftsjournalist Jan–Martin Wiarda.


Der Bund sieht sich bei dieser Forderung offenbar nicht in der Verantwortung: „Die Prüfbitte richte sich an Bund und Länder“, antwortet der Parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium, Michael Meister (CDU), auf eine Kleine Anfrage der Grünen. „Aus Sicht der Bundesregierung ist in erster Linie die Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschulen durch die Länder maßgebend für ein zukunftsfähiges Hochschulsystem in Deutschland“, so die Antwort der Bundesregierung.
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10. Bundeskabinett beschließt „Bundesbericht Forschung und Innovation 2018“
In internationalen Innovationsrankings liegt Deutschland seit Jahren auf den vordersten Plätzen. Das geht aus dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2018 hervor, den das Bundeskabinett am 06. Juni 2018 beschlossen hat.
Staat, Wirtschaft und Wissenschaft haben ihre Ausgaben für F&E in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert, heißt es in der Pressemitteilung des BMBF. 2016 erreichten sie den Rekordwert von 92,2 Milliarden Euro. Gut zwei Drittel davon (63 Milliarden Euro) investierte die Wirtschaft. Die Bundesausgaben für F&E beliefen sich im Jahr 2016 auf 15,6 Milliarden Euro.
Die Bundesregierung hat sich auf das 3,5 Prozent Ziel für die F&E–Quote am Bruttoinlandsprodukt geeinigt. Dieses Ziel soll gemeinsam mit der Wirtschaft bis zum Jahr 2025 erreicht werden. Die Einführung einer steuerlichen F&E–Förderung soll dazu beitragen.


Der alle zwei Jahre erscheinende Bundesbericht Forschung und Innovation stellt die Prioritäten, Ziele und Strukturen der Forschungs– und Innovationspolitik Deutschlands dar. Gleichzeitig antwortet die Bundesregierung mit diesem Bericht auf das aktuelle Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das am 28. Februar der Bundeskanzlerin überreicht wurde.
Download des Bundesberichts Forschung und Innovation
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11. Machbarkeitsstudie für eine nationale Plattform für digitale Hochschullehre
Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung hat die Möglichkeiten für den Aufbau einer nationalen Hochschulplattform (mit europäischer Perspektive) für digitale Angebote in der Hochschullehre ausgelotet, potenzielle Lösungsoptionen evaluiert und Gestaltungsvarianten empfohlen. Die Studie zeigt zwei Gestaltungsvarianten auf. Ein Vorschlag der Autor(inn)en: eine offene, vernetzte Bildungsplattform mit bundesweitem Portal und integrierten Themenkanälen für Studium und berufsbegleitende Life–Long–Learning–Angebote.
Der Hintergrund: Mobile Lerneinheiten oder größere umfassende Online–Kurse – mit oder ohne Zertifikat – werden inzwischen auf einer Vielzahl internationaler Plattformen angeboten. Dahinter stehen häufig einzelne Hochschulen und Institute sowie Hochschulkonsortien und Verbünde, auch in unternehmerischer Initiative oder Partnerschaft. Deutsche Hochschulen sind im Vergleich zu anderen Ländern jedoch weniger sichtbar.
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12. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
20. Juli 2018, Technische Universität Dortmund, Dortmund
Tagung zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Detlef Müller–Böling “Herausforderungen der Governance von Wissenschaft”

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

24. / 25. September 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Management von englischsprachigen Studiengängen"


06. – 8. November 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Intensivworkshop: Personalentwicklung strategisch aufstellen: Nutzen, Qualität, Instrumente


19. November 2018 – 24. September 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm „Fakultätsmanagement"


Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter

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13. Zum guten Schluss
Glücklichsein lernen? Die Online–Plattform Coursera bietet jedenfalls einen Happiness–Kurs und tausende Studierende wollen ihn absolvieren. 40 Prozent mehr Glücksempfinden könnte dabei herausspringen. Weltweit meldeten sich über 100.000 Hörer an, darunter 1.200 Deutsche – nachdem eine längere Version des Kurses mit dem Titel "Psychologie und das gute Leben" zum begehrtesten Kurs in der 316–jährigen Geschichte der Yale Universität gekürt wurde: 1.200 Studierende hatten sich eingeschrieben, als er im Frühjahr zum ersten Mal angeboten wurde, meldet der Deutschlandfunk.


Pech hatten dagegen 37 Studierende an der Uni Hohenheim. Weil ihnen gleichzeitig beim Anblick der Prüfungsfragen schlecht wurde und sie deshalb die Prüfung verließen, um sich ein Attest zu holen, jedoch alle vom gleichen Arzt. Das ließ die Uni aufmerksam werden. Sie erkennt die Dokumente nun nicht an.
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14. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

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