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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 225 Ausgabe 05|2018
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1. Editorial
Prof. Dr. Frank Ziegele (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,
vor 20 Jahren ist unser erstes CHE Hochschulranking erschienen. Chemie und Wirtschaftswissenschaften waren die ersten Fächer, für die es den detaillierten Hochschulvergleich gab. Mittlerweile werden über 30 Fächer regelmäßig aktualisiert und die Studierenden um eine Bewertung ihrer Studienbedingungen gebeten – in diesem Jahr übrigens auch wieder im Fach Chemie. Denke ich an die Anfangszeit des Rankings zurück, dann offenbart sich wie sehr der digitale Wandel Arbeitsprozesse verändert: Die Anlieferung von Papierbergen mit Studierendenfragebögen, das Übertragen der Ergebnisse in eine Datei durch studentische Hilfskräfte, die dann nochmal kontrolliert werden musste, u.ä. gehörten zum Ranker–Alltag. Sie können sich vorstellen, dass wir das heute anders machen. Der riesige Effizienzgewinn machte es möglich, unsere neue Idee von multidimensionalem, vom Nutzer selbst gestalteten Ranking auf die weltweite Ebene zu übertragen. Das globale „U–Multirank“ wird am 5. Juni die neuen Daten für über 1600 Hochschulen weltweit veröffentlichen.

In eigener Sache auch noch ein Hinweis zum Datenschutz. Auch wir haben unsere Datenschutzbestimmungen an die Vorgaben der
DSGVO angepasst. Sie finden die neue Datenschutzerklärung hier

Um einen richtigen und gelegentlich auch falschen Umgang mit Daten geht es auch in meiner Kolumne „Datenschutz mal anders gedacht“. Sie wurde im Online–Magazin wissenschaft–und–management.de veröffentlicht.


Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Frank Ziegele
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2. CHE Hochschulranking: Aktuelle Orientierung für Studieninteressierte
Im CHE Hochschulranking 2018 sind die Fächer Biologie / Biowissenschaften, Chemie, Geografie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Politikwissenschaft / Sozialwissenschaften, Sport / Sportwissenschaft, Lehramt Sport und Zahnmedizin aktualisiert. Die neuen Ergebnisse sind online und im ZEIT Studienführer 2018/19 zu finden. Das Magazin zeigt die Urteile der Studierende über ihre Studienbedingungen und beantwortet auf 300 Seiten Fragen rund um den Einstieg in das Studium, hilft bei der Entscheidung für das richtige Fach und den passenden Studienort und gibt Tipps zu Studienbewerbung und –finanzierung.

Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung: „Das CHE Hochschulranking liefert seit 20 Jahren detaillierte und verlässliche Informationen über die Bedingungen im Studium und hat sich als wichtige Orientierungshilfe für Studieninteressierte etabliert.“ Im CHE Hochschulranking finden sich Fakten zu über 300 Universitäten und Fachhochschulen, mehr als 2.700 Fachbereichen, über 10.000 Studiengängen und die Bewertungen ihrer Studierenden für über 30 Fächer.


Zu den Ergebnissen auf ZEIT Campus online
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3. Monitor Lehrerbildung zu digitalen Medien im Unterricht: Ausbildung für künftige Lehrkräfte noch nicht verpflichtend
Eine Studie des Monitor Lehrerbildung liefert erstmals Daten darüber, wie angehende Lehrkräfte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht qualifiziert werden. Das Ergebnis: Lehrangebote zum pädagogisch sinnvollen Einsatz von Tablet oder Smartboard sind noch immer kein Muss im Studium. Damit bleibt das Thema digitale Medien oft ein optionaler Studieninhalt. Bildungsexperten fordern deshalb, das Arbeiten mit digitalen Medien flächendeckend zum Pflichtbestandteil des Lehramtsstudiums zu machen — für alle Fächer und Schulformen.
Der Monitor Lehrerbildung ist die bundesweite Datenbank zum Lehramtsstudium mit relevanten Daten zur ersten Phase der Lehrerbildung. 63 Hochschulen und alle 16 Länder beteiligten sich an der Sondererhebung zum Themenschwerpunkt Digitalisierung des Monitor Lehrerbildung 2017/18.


In Baden–Württemberg wurde ein neues Förderprogramm zur Entwicklung innovativer Strukturen, Formate und Lehrinhalte bzw. –angebote in der Lehrerbildung aufgelegt. Hochschulen können sich bis zum 1. Juni 2018 bewerben
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4. 20 Jahre Bologna – europäische Ministerkonferenz in Paris
Am 24./25. Mai 2018 trafen sich in Paris die für den Hochschulbereich zuständigen Minister(innen) der 48 Bolognastaaten. 20 Jahre nach der Unterzeichnung der Sorbonne–Erklärung ging es um die zukünftige Ausrichtung des Europäischen Hochschulraumes und Maßnahmen zur weiteren Stärkung Europas. Drei Themen sollten aus Sicht des Bundesministeriums angesprochen werden: Zum einen eine Betonung der Grundprinzipien des Europäischen Hochschulraums wie der Wissenschaftsfreiheit und demokratisch verfasste Hochschulen.

In ihrer Rede sprach Bundesbildungsministerin Anja Karliczek an, dass die Wissenschaftsfreiheit in vielen Ländern der Welt unter Druck gerät. „Die Freiheit der Forschung und Lehre wird beschnitten, ein faktengeleiteter Diskurs untergraben; Hochschulangehörige werden entlassen bis hin zum Versuch, politisch unliebsame Einrichtungen zu schließen. Das stellt gemeinsame europäische Werte in Frage und den Europäischen Hochschulraum auf die Probe.“

Das zweite wichtige Thema sei die Digitalisierung. Die Chancen der Digitalisierung sollen dabei in all ihren Facetten (Lehre, Lernen, Forschung, open access, Verwaltung, Barrierefreiheit) in der Modernisierung der Hochschulen genutzt werden. Das dritte Thema gilt der Frage, wie Staaten unterstützt werden können, die Nachholbedarf bei der Umsetzung der wichtigsten Bologna–Reformen haben.

Die Bundesregierung erklärte, dass sie die Europäische Kommission unterstützen will, Europäische Hochschulnetze bereits im nächsten Jahr zu fördern. „Wir in Deutschland planen, diese Netze komplementär zu fördern. Daher hoffen wir, dass andere Staaten diesen Prozess ebenso unterstützen – sei es über nationale oder europäische Mittel, beispielsweise über den Strukturfonds“, sagte Karliczek.


Nationaler Bericht über die Umsetzung der Ziele des Bologna–Prozesses 2015–2018 von Kultusministerkonferenz und
Bundesministerium für Bildung und Forschung unter der Mitwirkung von HRK, DAAD, Akkreditierungsrat, fzs, DSW und Sozialpartnern vom Februar 2018


Abschluss Communiqué und Anhänge, Statements des 5. Bologna Policy Forums sowie Positionspapiere zum Download


Überblick über die Tätigkeiten, mit denen die Europäische Union den Bologna–Prozess unterstützt sowie den internationalen Austausch auch mit Nicht–EU–Staaten.


Das nächste Treffen wird 2020 in Italien stattfinden.
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5. Ticker
BUND: Deutscher Bundestag schreibt Wissenschaftspreis 2019 aus


Bundesverfassungsgericht zum Brandenburgischen Hochschulrecht: Regelungen zum Hochschulkanzler auf Zeit sind verfassungswidrig


Statistisches Landesamt Baden–Württemberg: Nach Einführung der Studiengebühren für Studieninteressierte aus Nicht–EU–Ländern Anzahl der Studienanfänger(innen) aus dem Ausland um 21 Prozent gesunken. 4 Prozent weniger Studienanfänger(innen) insgesamt


Verfassungsgerichtshof Baden–Württemberg: Vietnamese und Schweizerin klagen gegen die Studiengebührenpflicht für internationale Studierende in Baden–Württemberg


Hessen: Ausschreibung für Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2019. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018


Thüringen: Neues Hochschulgesetz vom Landtag verabschiedet


HRK: Peter–André Alt wird zum 1. August neuer HRK–Präsident


Wissenschaftsrat: Ergebnisse der Frühjahrssitzung in Trier vom 25.–27. April 2018


CHE: Staatliche Rahmenbedingungen für Weiterbildungsangebote von Hochschulen weiterhin verbesserungsbedürftig


DZHW: Aufnahme eines Hochschulstudiums hängt stark von der Bildung der Eltern ab. Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien beginnen statistisch gesehen 79 ein Hochschulstudium. Bei Nicht–Akademiker Familien schaffen gerade einmal 27 von 100 Kindern den Sprung an eine Hochschule


Deutsches Studentenwerk: Ausbau der sozialen Infrastruktur schafft mehr Chancengleichheit. Vor allem über das BAföG sowie die Förderung von Studierendenwohnheimen könne der Hochschulzugang von Nichtakademikerkindern gefördert werden


Statistisches Bundesamt: Ausgaben der öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen sind im Jahr 2016 in Deutschland für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf 52,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 4 Prozent mehr als im Jahr 2015 mit 50,0 Milliarden Euro


Statistisches Bundesamt: Wissenschaftliches Hochschulpersonal im Jahr 2016 zu 26 Prozent über Drittmittel finanziert


BMBF: Im Jahr 2017 konnten bundesweit 25.947 Stipendiatinnen und Stipendiaten – 2 Prozent mehr als im Vorjahr – mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden


Statistisches Bundesamt: Fakten rund um die deutsche Hochschullandschaft präsentiert die aktuelle Ausgabe der Broschüre "Hochschulen auf einen Blick". Dabei werden Hochschulsysteme der Bundesländer im Hinblick auf Hochschulzugang, Studiendauer und Abschluss, Personalstruktur, überregionale Attraktivität sowie finanzielle Ausstattung verglichen und die Veränderungen in den letzten zehn Jahren aufgezeigt
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6. Wissenschaftsrat nimmt Stellung zur Hochschulpaktnachfolge
Zum Ende des Jahres 2020 wird der Hochschulpakt 2020 auslaufen. Welche Anforderungen eine Nachfolgevereinbarung erfüllen sollte, damit die Hochschulen den anstehenden Herausforderungen gerecht werden können, stellt der Wissenschaftsrat in einem Positionspapier (Hochschulbildung im Anschluss an den Hochschulpakt 2020) dar. „Die nachfragegerechte Bereitstellung von Studienplätzen wird auch im nächsten Jahrzehnt eine wichtige Aufgabe bleiben“, erklärt die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professorin Martina Brockmeier. „Die Studienkapazitäten müssen also erhalten werden. Aber es sind nun auch dringend umfassende Verbesserungen der Lehr– und Studienqualität erforderlich.“ Bund und Länder seien sich bewusst, dass die Hochschulen vor vielfältigen Herausforderungen stehen, die zusätzliche Ressourcen erforderlich machen, so die Vorsitzende.


Ein künftiges Finanzierungsmodell sollte auf Dauer angelegt sein und eine Finanzierung mindestens auf dem bisherigen Niveau sicherstellen. Das Positionspapier gibt Hinweise zur Ausgestaltung des Finanzierungsmodells, zur Vermeidung finanzieller Verwerfungen, großer Mittelschwankungen und unbeabsichtigter Steuerungseffekte. Mögliche Parameter für die Mittelverteilung werden mit ihren jeweiligen Vorzügen und Nachteilen diskutiert. „Ein Konkurrenzverhältnis zwischen Kapazitätserhalt und Qualitätssteigerung darf nicht entstehen“, betont Martina Brockmeier. „Qualitätsverbesserungen müssen auch und vor allem dort möglich sein, wo in den vergangenen Jahren Kapazitäten stark ausgebaut wurden, damit sie möglichst vielen Studierenden zugutekommen.“
Download des Positionspapiers (74 Seiten, 660 kb)


Eine Prognose zu zukünftigen Studienanfängerzahlen hatte das CHE im Dezember 2017 veröffentlicht. Demnach bleibt die Zahl der Studienanfänger bis 2050 bei über 425.000 pro Jahr und damit weit über dem Niveau von 2005.
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7. HRK–Präsident zum Positionspapier des Wissenschaftsrats: Klare Trennung von Kapazitäts–und Qualitätssicherung
Die HRK begrüßt die Haltung des Wissenschaftsrates, dass die Finanzierung in der Nachfolge des Hochschulpakts mindestens auf bisherigem Niveau und auf Dauer erfolgen muss. “Dies ist aus unserer Sicht zwingend. Gleiches gilt für die vom Wissenschaftsrat geforderten stabilen und berechenbaren Parameter, nach denen die Mittel auf die Hochschulen verteilt werden. Vor diesem Hintergrund weist gerade die vom Wissenschaftsrat mutig aufgezeigte Möglichkeit, die Finanzierung an alle eingeschriebenen Studierenden zu koppeln, einen interessanten Weg. Schließlich unterstützen wir die Empfehlung für eine dynamische Finanzierungskomponente ganz nachdrücklich; die HRK hat Vergleichbares bereits in der Vergangenheit gefordert”, so Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz.

Entscheidend ist aus Sicht der HRK der grundsätzliche Hinweis des Wissenschaftsrates, wonach kein Konkurrenzverhältnis zwischen Kapazitätserhalt und Qualitätssteigerung entstehen darf.
Für problematisch hält die HRK die Idee, qualitätsbezogene Verteilparameter neben kapazitätsbezogene zu stellen. Dies erzeuge Unstimmigkeiten und führe zu mangelnder Planungssicherheit.
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8. DHV: Leitlinien zur Gestaltung von Tenure–Track–Verfahren vorgelegt
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) sieht in der Praxis beim Qualifikationsweg der Juniorprofessur mit Tenure Track viel Unsicherheit bei der Anwendung dieses Instruments der akademischen Personalplanung. In einem Positionspapier hat er Leitlinien zur Gestaltung von Tenure–Track–Verfahren formuliert.
Schon bei der Ausschreibung, aber auch im Berufungsverfahren, im späteren Arbeitsvertrag oder in der schriftlichen Berufungszusage müsse deutlich gemacht werden, ob es sich um einen „echten“ oder „unechten“ Tenure Track handle. Während ein „unechter“ Tenure Track lediglich die Chance auf eine unbefristete Professur eröffne, sei der „echte“ Tenure Track, wie ihn z.B. das aktuelle Bund–Länder–Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausnahmslos vorsieht, durch die rechtsverbindliche Zusage gekennzeichnet, im Falle einer positiven Evaluation eine unbefristete Professur zu erhalten. Der „echte“ Tenure Track könne somit nicht durch Umstrukturierungen innerhalb der Fakultät, wegfallende Personalmittel oder andere Unwägbarkeiten seiner Grundlage beraubt werden. Hier komme die Auswahlentscheidung de facto einer vorweggenommenen Berufung auf eine Lebenszeitprofessur gleich.


Das Positionspapier zum Download
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9. HRK–Präsident zum EU–Finanzrahmen bis 2027: Die Richtung stimmt, aber noch zu viel Besitzstandswahrung
Anfang Mai hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für den EU–Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 präsentiert. Dieser sieht vor, das nächste EU–Forschungs– und Innovationsförderprogramm „Horizont Europa“ mit 100 Milliarden Euro auszustatten und das europaweit geschätzte Mobilitätsprogramm „Erasmus+“ auf ein Volumen von 30 Milliarden Euro zu verdoppeln.


„Die Europäische Kommission stärkt damit die Bereiche Forschung, Bildung und Studierendenmobilität. Das sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit Europas, die sehr zu begrüßen sind, kommentiert HRK–Präsident Prof. Dr. Horst Hippler. Hippler weist jedoch darauf hin, dass andere Regionen in der Welt sehr viel konsequenter in Know how und neue Technologien investieren. So würde im EU–Haushalt nur jeder zehnte Euro in diese wichtigen Zukunftsbereiche fließen, während der Landwirtschaft weiterhin jeder dritte Euro zukommt. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat der Staats– und Regierungschefs sollten unbedingt nachsteuern und einen wirklichen Paradigmenwechsel einleiten: Europa braucht noch deutlich mehr Zukunftsgestaltung und deutlich weniger Besitzstandswahrung.


Die Rektorenkonferenzen in Deutschland (HRK), Frankreich (CPU) und Polen (KRASP) unterstützen die jüngsten Erklärungen der europäischen Institutionen und Mitgliedsstaaten, ihre Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation auf mindestens 200 Milliarden Euro zu erhöhen. Die EU sollte ihre Mittel für Forschung und Innovation auf 160 Milliarden Euro erhöhen. Die Mittel des Programms Erasmus+, das mehr als neun Millionen Menschen einen Aufenthalt in einem anderen EU–Land ermöglicht hat, sollten auf 44 Milliarden Euro verdreifacht werden, fordern sie.
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10. DAAD: Mehrheit zufrieden mit der Anerkennungspraxis
Die Mehrheit der Studierenden ist mit der Anerkennungspraxis bei Auslandsaufenthalten zufrieden, das ergab eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) unter dem Titel „Anerkennung – (k)ein Problem?“. Sie basiert auf den Angaben von rund 7.000 Studierenden, die 2017 nach ihrer Auslandsphase befragt wurden. Drei Viertel der Studierenden sind demnach mit dem Anerkennungsergebnis zufrieden. Das Gleiche gilt für die Notenumrechnung. Die Zufriedenheit mit dem Auslandsaufenthalt insgesamt ist noch höher – sie liegt bei 93 Prozent.
Durchschnittlich wurden drei Viertel der im Ausland erbrachten Leistungen für das Studium in Deutschland anerkannt.
„Die Ergebnisse zeichnen ein positives Bild der Anerkennungspraxis an deutschen Hochschulen. Gleichzeitig ist Anerkennung aber immer noch kein Automatismus – selbst nicht im Europäischen Hochschulraum“, sagt DAAD–Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel. Wenn die Heimathochschulen die im Ausland erbrachten Studienleistungen nicht oder nur eingeschränkt anerkennen, so argumentieren sie häufig mit Abweichungen bei den Studieninhalten. „Hier wäre eine stärkere Ausrichtung an den Lernergebnissen auch im Sinne der Lissabon–Konvention wünschenswert“, erklärt die Präsidentin.
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11. Diskussion um Nationalen Bildungsrat
Ihre Vorstellung von einem Nationalen Bildungsrat, den Bund und Länder gemeinsam einrichten sollen, hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek unter anderem in einem Blog von Wissenschaftsjournalist Jan–Martin Wiarda dargelegt. Der Rat soll unter der Maßgabe von Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit Vorschläge zur inhaltlichen und strukturellen Gestaltung des Bildungswesens in Deutschland machen und dazu beitragen, sich über Ziele und Entwicklungen zu verständigen und dabei die gesamte Bildungsbiographie in den Blick nehmen. Wie der Wissenschaftsrat sollte der Bildungsrat aus zwei (gleichberechtigten)] Kommissionen bestehen, die nebeneinanderstehen, aber nicht unabhängig voneinander wären: einer Bildungskommission und einer Verwaltungskommission. Der Nationale Bildungsrat solle dabei kein Entscheidungsgremium sein.


Die Minister der Länder waren zuvor detaillierter über Karliczeks Vorstellung eines Nationalen Bildungsrates informiert worden. Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe hält den Vorschlag von Karliczek für keinen guten Auftakt für die Gespräche zwischen den Ländern und der Bundesbildungsministerin. Der Nationale Bildungsrat sei eine große Chance, um Vorschläge für mehr Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit im Bildungswesen zu erarbeiten. „Offensichtlich will die Bundesbildungsministerin aber mit dem Nationalen Bildungsrat eine bürokratische Nebenregierung fern der Schulwirklichkeit schaffen. Das ist schade“, sagt Rabe in einer Pressemitteilung am 7. Mai. Neben zu viel Bürokratie steckt nach Ansicht von Rabe auch zu wenig Mitbestimmung für die Länder in dem Vorschlag.
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12. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
4./5. Juni 2018, Kongress–Palais Kassel
CHE–Forum Fakultätsmanagement


12. / 13. Juni 2018, Ruhr–Universität Bochum
Jahrestagung des Best Practice–Clubs Familie in der Hochschule "Linked Lives – Familienpolitik in der Hochschule"


14. Juni 2018 – 16. Mai 2019, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm "Personalentwicklung an Hochschulen"


20. Juli 2018, Technische Universität Dortmund, Dortmund
Tagung zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Detlef Müller–Böling “Herausforderungen der Governance von Wissenschaft”


24. / 25. September 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Management von englischsprachigen Studiengängen"


19. November 2018 – 24. September 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm „Fakultätsmanagement"


Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
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13. Zum guten Schluss
Noch einmal zum Thema „falscher Umgang mit Daten“: Mit ihrer „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI–Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen und zeigen, wie schnell Daten zu Fehlinterpretationen verleiten. Heute: Computerfehler führte zum Tod von 270 Frauen
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14. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

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