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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 222 Ausgabe 02|2018
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1. Editorial
Dr. Jörg Dräger (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,

wird der jetzt ausgehandelte Koalitionsvertrag in einer GroKo umgesetzt, oder werden die SPD–Mitglieder alles noch einmal auf Start zurücksetzen? Da heißt es jetzt erstmal Abwarten!

Das Hochschulforum Digitalisierung hat sich aber schon einmal angeschaut, was die Koalition zum Thema Digitalisierung bietet. Der Koalitionsvertrag benennt einiges dazu, vieles bleibt allerdings im Vagen. Ist mit einer "Plattform zur Koordinierung" ein zentrales Webportal angedacht? Oder soll es eine Art deutsches Open EdX geben? Das Hochschulforum führt zumindest momentan eine Machbarkeitsstudie für eine (inter–)nationale Plattform für die Hochschullehre durch. An den Schulen kommt der Digitalpakt#D. Zudem soll es eine digitale Bildungsoffensive geben, die „die gesamte Bildungskette in den Blick“ nehmen will. Zu Hochschulen heißt es u.a. sie sollen mehr digitale Lehr– und Lernangebote erstellen und auch Nano–Degrees sollen an staatlichen Hochschulen erworben werden können.

Mir ist bei all dem wichtig, dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Sie braucht ein Ziel, sei es die Lehre zu verbessern, atypische Studierende für die Hochschule zu gewinnen oder die Internationalität auszubauen. Und in all dem müssen wir auf Nachhaltigkeit achten. Digitalisierung ist keine Einmalinvestition in IT–Ausstattung, sondern eine Daueraufgabe.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe des CHEckpoints.

Viel Spaß dabei wünscht

Ihr Jörg Dräger
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2. Zufriedenheit mit ausgehandeltem Koalitionsvertrag
„Wenn es nach den Hochschulen geht, kann es auf dieser Basis jetzt losgehen.“ So kommentierte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, den Entwurf der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD.

Die Bundesmittel für den Hochschulpakt zu verstetigen sei eine unerlässliche Voraussetzung, um ein ausreichendes Angebot an Studienplätzen und die Qualität der Lehre zu sichern. Auch die Initiative zur Stärkung der Fachhochschulprofessur, die Pläne für eine nationale Open Access–Strategie, die Unterstützung für die Digitalisierung der hochschulischen Infrastrukturen, das Bekenntnis zu den neu zu schaffenden europäischen Hochschulen und den geplanten BAföG–Ausbau werden in der Meldung der HRK positiv hervorgehoben. Bedauerlich sei, dass die Programm–Pauschale für Forschungsprojekte auf dem derzeitigen Niveau von 22 Prozent bleiben soll. Die HRK wünscht sich eine Erhöhung auf 30 Prozent. Darüber hinaus bewerten die Hochschulen die Pläne der Koalition kritisch, neue gemeinsame Qualifizierungsformate von Berufsbildung und Hochschulbildung zu schaffen.


Was im Koalitionsvertrag zum Thema Hochschulbildung im digitalen Zeitalter steht, hat Sebastian Horndasch für das Hochschulforum Digitalisierung zusammengetragen und kommentiert.


Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt den Wiedereinstieg des Bundes in die Wohnraumförderung für Studierende, indem er explizit auch den Bau von Wohnheimplätzen für Studierende fördern will.


Auch die grundsätzliche Einigung der potenziellen Koalitionäre CDU, CSU und SPD auf mehr Mittel für das BAföG, sieht das DSW positiv.
Eine Milliarde Euro sollen zusätzlich für das BAföG in dieser Legislaturperiode aufgewendet werden.


Der Koalitionsvertrag zum Download


Für die CDU hat Angela Merkel die Minister und Ministerinnen in einer möglichen GroKo schon verkündet. Neue Bundesbildungsministerin soll demnach Anja Karliczek werden
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3. NRW: Hochschulgesetz wird novelliert
Die Landesregierung in NRW novelliert das Hochschulgesetz und hat die Eckpunkte dazu veröffentlicht.
Im Verhältnis zwischen dem Land und den Hochschulen will sich die Landesregierung aus den bisherigen Möglichkeiten der Detailsteuerung zurückziehen. Die Hochschulentwicklungsplanung oder die Möglichkeit zum Erlass von Rahmenvorgaben entfallen. Auch die hochschulgesetzliche Verpflichtung der Hochschulen zur Aufnahme einer sogenannten Zivilklausel in die Grundordnung wird gestrichen.
Das Instrument der Hochschulverträge bleibt erhalten.
Für die Online–Lehre sollen gesetzliche Regelungen getroffen werden, um den Hochschulen zu helfen, die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können.

Eine Arbeitsgruppe aus Fachhochschulen, Universitäten und Ministerium soll gesetzliche Instrumente erarbeiten, mit denen über die bestehenden gesetzlichen Regeln hinaus die Promotionsmöglichkeiten für FH–Absolventinnen und –Absolventen verbessert werden können. Das derzeitige gesetzliche Verbot von Anwesenheitspflichten wird gestrichen. Vor Ort soll darüber in den Hochschulgremien entschieden werden.
Eine Experimentierklausel im Hochschulgesetz soll dazu beitragen, neue Maßnahmen zur Verbesserung des Studienverlaufs und zur Steigerung des Studienerfolgs zu erproben.


Die Eckpunkte zum Download
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4. Wissenschaftsrat empfiehlt Öffnung der Psychologie und neue Wege in der Psychotherapieausbildung
Vertreterinnen und –vertreter des Faches Psychologie sollen sich nach Ansicht der Wissenschaftsrates offener für eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung gemeinsamer Forschungsprofile und Forschungsstrategien an den einzelnen Instituten oder aber im Zusammenhang mit Initiativen für interdisziplinäre Kooperationen und kooperative Projekte zeigen. Die Psychologie soll zudem Verantwortung für die Psychotherapieausbildung übernehmen. Das vom Wissenschaftsrat vorgeschlagene Standardmodell für die Psychotherapieausbildung sieht vor, diese während des ersten Studienabschnitts in ein allgemeines Psychologiestudium zu integrieren und in einem Masterstudium „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ fortzuführen. Neben diesem Regelfall soll es aber ausdrücklich möglich sein, auch alternative Studienmodelle, beispielsweise in Kooperation mit der Medizin, zu erproben und zu evaluieren. Zur Qualitätssicherung benennt der Wissenschaftsrat Grundvoraussetzungen für Hochschulen, die eine Psychotherapieausbildung anbieten wollen.
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5. Ticker
BMBF: Professorinnenprogramm geht mit neuen Impulsen und erhöhten Mitteln in die dritte Runde


DFG: Anträge für Exzellenzcluster konnten bis zum 21. Februar 2018 bei der DFG eingereicht werden. Die Exzellenzkommission wird am 27. September 2018 über die Förderung von Exzellenzclustern entscheiden. Förderbeginn ist der 1. Januar 2019


Trendmonitor Weiterbildung: Hochschulen als Anbieter von betrieblicher Weiterbildung immer attraktiver


CHE–Consult: Studie zu Sprachbiographien von Bildungsausländer(inne)n


HRK: Studienplatzbörse für das Sommersemester 2018 gestartet


DZHW: Hochschulabsolvent(inn)en 2005 zehn Jahre nach Abschluss trotz schlechter Startbedingungen erfolgreich


DZHW: Ursachen des Studienabbruchs in Jura in Deutschland – Abbruchquote lag in den Jahren 2007 bis 2009 bei 24 Prozent


Stifterverband: 806 Stiftungsprofessuren gab es im Jahr 2016. Rund 60 Prozent (488 Professuren) wurden von der Wirtschaft finanziert, 40 Prozent (318 Professuren) von Stiftungen


Studentenwerk: Medizinstudent an der Berliner Charité gewinnt Auszeichnung „Student des Jahres“. Er ist Initiator des Projekts „Jeder kann ein Held sein“, welches Grundschulkindern in ländlichen Gebieten Brandenburgs kostenlos Erste–Hilfe–Kurse anbietet
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6. Wissenschaftsrat: Empfehlungen zu regionalen Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen
Regionale Kooperation und Arbeitsteilung zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen sind nicht nur für die Einrichtungen selbst von Vorteil, sondern haben auch für die Leistungsfähigkeit des gesamten Wissenschaftssystems eine große Bedeutung. Der Wissenschaftsrat empfiehlt daher, bei der Profilbildung wissenschaftlicher Einrichtungen und deren wissenschaftspolitischer Unterstützung die regionale Perspektive durchgehend in den Blick zu nehmen.

Der Wissenschaftsrat sieht in erster Linie die Leitungen wissenschaftlicher Einrichtungen sowie die für das Gestalten von Anreizsystemen zuständigen wissenschaftspolitischen Akteure in der Verantwortung, zur Verwirklichung der regional vorliegenden Potenziale beizutragen. Jede einzelne Einrichtung sollte sich sowohl der Gelegenheiten bewusst sein, die sich in ihrem regionalen Umfeld bieten, als auch der Verantwortung, die sie für die Entwicklung ihrer Region besitzt. Bezüglich dieser beiden Aspekte sollte sie gezielte Analysen vornehmen und die Ergebnisse in ihre Strategieentwicklung einfließen lassen. Politische Akteure sollten Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie Kooperation und Arbeitsteilung auf regionaler Ebene unterstützen.


Alle Meldungen zur Wintersitzung des Wissenschaftsrates vom 24. bis zum 26. Januar 2018 finden sich hier
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7. Hessen: Modellversuch zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte feiert Erfolge
Wissenschaftsminister Boris Rhein hat für Hessen ein positives Zwischenfazit zum Modellversuch zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte gezogen. Der Modellversuch erlaubt seit einem Jahr jungen Menschen in Hessen mit abgeschlossener Berufsausbildung, auch ohne Berufserfahrung und Abitur ein Studium aufzunehmen. Die gestiegene Zahl der Teilnehmer(innen) zeige, dass der Modellversuch einen bestehenden Bedarf nach Neuorientierung decke und von der Zielgruppe gut angenommen werde. Ein erklärtes Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern. Mit dem Modellversuch folgt Hessen den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung.
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8. Private Hochschulen im Hochschulpakt: mitgezählt, aber nicht mitbedacht
Seit 2007 finanzieren Bund und Länder im Hochschulpakt Studienanfänger(innen), die gegenüber dem Basisjahr 2005 zusätzlich an die Hochschulen kommen. In die Berechnungen werden auch alle Anfänger(innen) an den Privathochschulen einbezogen. Allerdings geben die meisten Bundesländer laut einer Meldung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) diese Hochschulpaktmittel des Bundes nicht an die Privathochschulen weiter. Von 2007 bis 2015 seien dies rund 650 Millionen Euro gewesen, die den privaten Hochschulen auf diese Weise für Investitionen in Lehre und Forschung verloren gegangen seien, schlussfolgert Christiane Konegen–Grenier in einem Kurzbericht des IW.
https://www.iwkoeln.de/studien/iw–kurzberichte/beitrag/christiane–konegen–grenier–mitgezaehlt–aber–nicht–mitbedacht–376829.html

Der Kurzbericht zum Herunterladen
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9. Hochschulforum Digitalisierung: Sechs Hochschulen für digitale Strategieberatung gesucht
Das Hochschulforum Digitalisierung bietet auch in diesem Jahr wieder sechs Hochschulen die Möglichkeit einer Peer–to–Peer–Beratung.
Die Hochschulen werden dabei unterstützt, Strategien für die Umsetzung digitaler Lehr– und Lernformen passend zur eigenen Hochschulstrategie (weiter–) zu entwickeln. Die erste Runde mit den sechs Pilothochschulen in 2017 ist abgeschlossen, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen je Hochschule. Denn als entscheidend hat sich erwiesen, dass Digitalisierung nicht losgelöst von den Zielen der Hochschule adressiert wird, sondern als Modernisierungs– oder Profilierungsmöglichkeit im Rahmen der Hochschulstrategie Berücksichtigung findet. Interessierte Hochschulen können sich bis zum 16. April bewerben.


Mitmachen beim „Hochschulforum Digitalisierung"? Für das Projekt wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst für die Projektlaufzeit befristet bis zum 31. Dezember 2020 in Vollzeit ein
Projektmanager (m/w) „Hochschulstrategien" gesucht.
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10. CHE–Forum: Frauen in IT
Nach wie vor wagen zu wenige Frauen den Schritt in eine Karriere im IT Bereich. Dabei sind die Zukunftsaussichten in der Branche hervorragend. Das CHE–Forum „Frauen in IT“ am 15. Mai 2018 geht den Fragen nach: Woran es liegt, dass so wenige Frauen sich für die Aufnahme eines Informatik–Studiums begeistern können? Warum gelingt es einigen Hochschulen besser als anderen, die Frauenanteile in ihren Programmen signifikant zu erhöhen? Was kann ein Bundesland unternehmen, um Frauen in Berufszweige zu bringen, die eher nicht gewählt werden, und was haben die späteren Arbeitgeber eigentlich hinsichtlich der Frauenförderung zu bieten?
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11. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
19. / 20. März 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Vertiefungsworkshop "Wie meistern wir Mikropolitik im Alltag des Hochschulmanagements?"


20. März 2018, Berlin
Strategieworkshop “Den digitalen Wandel in der Hochschullehre anstoßen”


09. / 10. April 2018 Hotel Diettrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Workshop Strategieentwicklung für Hochschulen und Fakultäten“


23. April – 06. November 2018, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Intensiv–Workshop "(Weiter)Entwicklung von QM–Systemen in Hochschulen"


15. Mai 2018, Hotel Bielefelder Hof, Bielefeld
CHE–Forum „Frauen in IT“


Save the Date: 4./5. Juni 2018, Kongress–Palais Kassel
CHE–Forum Fakultätsmanagement

17. Mai 2018 – 16. Februar 2019, Hotel und SPA Gräflicher Park in Bad Driburg
Jahresprogramm "Führung als Chance – Systematischer Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung"


14. Juni 2018 – 16. Mai 2019, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm "Personalentwicklung an Hochschulen"


20. Juli 2018, Technische Universität Dortmund, Dortmund
Tagung “Herausforderungen der Governance von Wissenschaft”


24. / 25. September 2018, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Management von englischsprachigen Studiengängen"


19. November 2018 – 24. September 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Zertifikatsprogramm „Fakultätsmanagement"


Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
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12. Zum guten Schluss
Ein roter Roadster im All hat zum einen für große Aufmerksamkeit für einen neuen Start der Falcon–Heavy–Rakete der Firma SpaceX von Elon Musk gesorgt. Und zum anderen wurde die Fantasie einiger Wissenschaftler offenbar angeregt. Sie wollten wissen, ob das im All ausgesetzte Auto vielleicht wieder auf der Erde „landen“ könnte. Ein Team der University of Toronto at Scarborough hat einen Computer mögliche zukünftige Bahnen des Sportwagens im All berechnen lassen. Die Forscher konnten allerdings eine Kollision mit der Erde in einer Million Jahren nur auf sechs Prozent Wahrscheinlichkeit festlegen. Erst nach 20 Millionen Jahren steige die Wahrscheinlichkeit deutlich an, so die Forscher.


Wer den Sportwagen im All visuell verfolgen möchte, kann dies auf einer Webseite tun.
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13. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

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V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
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E-Mail: britta.hoffmann-kobert
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