|
|
|
|
|
|
| |
|
|
Liebe Leserinnen und Leser,
vor mehr als 10 Jahren wurde erstmals über das CHE–Ranking, in Kooperation mit Stiftung Warentest, diskutiert. „Ich bin entsetzt“, zitierte die Süddeutsche damals einen Professor, „Der Rang einer Universität wird festgestellt unmittelbar neben Babywindeln und Handytarifen.“ Trotzdem hat das CHE in vielen Jahren unter Mitwirkung von Experten aus den jeweils einbezogenen Fächern ein Ranking entwickelt, das zwar nicht immer einfach zu interpretieren, aber umso differenzierter gestaltet und als qualifizierte Informationsquelle mittlerweile etabliert ist. Die Diskussion über den Sinn und Nutzen von Rankings ist dabei nie abgebrochen. Manchmal wird in den Debatten aber vergessen, wofür das Ranking eigentlich gemacht wird: Um Studierenden eine Orientierungshilfe in der komplexen Welt der Hochschulen zu bieten. Neu ist in den letzten Wochen allerdings, dass die Debatte mit nachweislich falschen Argumenten angeheizt wird. Eine sachliche Diskussion über die CHE–Methodik sowie über die Nutzung der Ergebnisse aus der CHE–Erhebung wäre aber wichtig, um die Standards für einen fairen Hochschulvergleich stetig weiterzuentwickeln.
Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen in diesem CHEckpoint.
Viel Spaß dabei wünscht Ihnen
Ihr Frank Ziegele
mailto:F.Ziegele@che.de |
|
|
|
|
| |
|
|
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sieht eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in allen Bundesländern. Der Bildungsmonitor 2009 vergleicht die Bildungssysteme der Bundesländer anhand von über 100 Kriterien, darunter Klassengröße, Zahl der Bildungsabschlüsse von Schülern und Studenten, Bildungsausgaben und Studiendauer. Platz eins belegt Sachsen.
Der Bildungsmonitor bewertet, was die Bildungssysteme zu wirtschaftlichem Wachstum beitragen können. 102 Indikatoren werden 13 bildungspolitischen Handlungsfeldern zugeordnet.
Die Daten wurden unter anderem von den Statistischen Landesämtern und der OECD erhoben und stammen mehrheitlich aus dem Jahr 2007.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Niedersachsens Wissenschaftsminister Stratmann will den Bologna–Prozess fortentwickeln. Dazu hat er einen Katalog mit Forderungen ausgearbeitet, der als Grundlage der Diskussion für die Fortentwicklung des Bologna–Prozesses dienen soll.
Dazu gehören eine deutliche Reduzierung der Prüfungsleistungen und eine gegenseitige Anerkennung von Studien– und Prüfungsleistungen in und zwischen den Hochschulen im In– und Ausland, denn es gehe nicht um gleichartige, sondern um gleichwertige Studienergebnisse.
Der Forderungskatalog sieht auch eine Anhebung der altersbezogenen Fördergrenze beim BAföG auf 35 Jahre vor. Die Förderung von Teilzeitstudiengängen sei zu prüfen.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Hochschulrankings sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Gegenstand kontroverser Diskussionen. Studierende schätzen Rankings als Entscheidungshilfe und Hochschulen nutzen sie zur Verbesserung der Lehre. Aber auch vielfältige Kritik an „Bundesligatabellen“, methodischen Fragen und den Wirkungen von Rankings wird geübt. Das CHE nimmt Stellung zum CHE–Ranking.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
BMBF: Kabinett verabschiedet Bericht zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Dabei geht es um Bildung zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Umwelt, Biodiversität, Klimawandel, Energie, sozialer Gerechtigkeit und
wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit
Link
Berlin: Senat und Hochschulen einigen sich auf Hochschulverträge
Link
Niedersachsen: Landesregierung hat Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) zur Anhörung freigegeben
Link
Baden–Württemberg: Anteil an befristeten Beschäftigungen in den Hochschulen in den letzten 10 Jahren gewachsen. 80 Prozent der haupt– und nebenberuflichen wissenschaftlich Beschäftigungen sind befristet
Link
Baden–Württemberg: Studie über den Berufseinstieg von Hochschulabsolventen veröffentlicht – 69 Prozent fanden innerhalb von drei Monaten ihre erste Stelle
Link
NRW: Frauenanteil in universitären Spitzenpositionen soll erhöht werden
Link
Hamburg: Struktur– und Entwicklungsplan der Universität Hamburg (STEP) für den Zeitraum 2009 bis 2012 liegt vor
Link
HAW Hamburg nimmt Stellung zur Pauschalkritik gegen den Bachelor: Bachelor ist vollwertiger berufsbefähigender und wissenschaftlicher Abschluss
Link
Niedersachsen: EU stärkt die Wirtschaftsregion Lüneburg durch Investitionen in die Leuphana Universität
Link
TU9, 4ING und ARGE TU/TH nehmen Stellung zu Äußerungen von Bundesbildungsministerin Schavan, den Fachhochschulen bei der Promotion mehr Rechte einzuräumen. Sie fordern, das Promotionsrecht der Universitäten dürfe nicht aufgeweicht werden
Link
Der Verbund von sieben Fachhochschulen Deutschlands, UAS7, begrüßt die Empfehlungen der Ministerin zum Promotionsrecht
Link
Ruhr–Universität Bochum erweitert Befreiungsgründe von der Zahlungspflicht von Studienbeiträgen. Eine Geschwisterregelung sowie neue Regelungen für Studierende mit Kindern wurden beschlossen
Link
Stifterverband legt Bestandsaufnahme der Stiftungsprofessuren in Deutschland vor: hohe Konzentration im Süden Deutschlands
PDF
Stifterverbands–Wettbewerb für bessere Lehrerbildung: Finalisten stehen fest
Link
Donau–Universität Krems (A) schreibt Hochschulmanagement–Preis aus. Der Preis würdigt Konzepte und Projekte zur Professionalisierung von Hochschul– und Wissenschaftseinrichtungen. Bewerbungsschluss ist der 30. September
Link
Deutsche Hochschulen international gefragt. Erfolgreiche Beteiligung deutscher Hochschulen an der Entwicklung weltweit attraktiver Master– und Doktorandenprogramme
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Vor der Bundestagswahl fordert die HRK von allen Parteien ein Bekenntnis zur besseren Studienförderung durch BAföG und Stipendien. Bundesweit sollten auch Wirtschaftsunternehmen durch steuerliche Anreize motiviert werden, Stipendien zu finanzieren. Nordrhein–Westfalen liefere dafür ein gutes Beispiel. "Stipendien können das BAföG weder von ihrem Verbreitungsgrad, noch von der Höhe ersetzen", sagte Wintermantel. "Sie sind aber eine wichtige Ergänzung. Nicht zuletzt die Länder sollten ihre Bemühungen verstärken, zinsgünstige Kredite gegenzufinanzieren.
Link
Nachdem seit Einführung von Studienbeiträgen in einigen Bundesländern eine stärkere Beteiligung der Wirtschaft an der Studienfinanzierung eingefordert wurde, kommt nun Kritik zum geplanten bundesweiten Ausbau eines Stipendiensystems. SPD und Grüne kritisieren eine mögliche soziale Auslese an Schulen und Universitäten. In den bildungsfernen Schichten würden so nur wenige Studierende erreicht.
Link
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk zeigte sich NRW–Minister Pinkwart optimistisch, dass das NRW–Stipendiensystem bundesweit Anklang findet.
Link
Das Statistische Bundesamt meldet 822 000 BAföG–Empfänger im Jahr 2008: 10 Prozent mehr Vollgeförderte
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Hochschulen brauchen integrierte Leitungskonzepte, die sowohl in die Organisation hinein als auch in das gesellschaftliche Umfeld wirksam sind. Wie diese konkret aussehen können, diskutieren Wissenschaftler/innen verschiedener Fachdisziplinen bei einer Tagung am 16./17. November 2009 in Essen. Diese wird gemeinsam vom CHE, dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen sowie der NRW School of Governance der Universität Duisburg–Essen durchführt. Die Veranstaltung beginnt am 16. November 2009 mit einem öffentlichen Abendvortrag von Prof. Dr. Rudolf Stichweh, Rektor der Universität Luzern, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Soziologie der Wissenschaft und der Universitäten gehört. Daran schließt sich am 17. November ein vertiefender ganztägiger Workshop an.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Wie in allen Ländern wird sich auch im Freistaat Thüringen in den nächsten Jahren neben einem starken Lehrermangel auch der Fachkräftebedarf intensivieren. Allein bis 2015 werden nach Erhebungen aus diesem Jahr rund 80.000 Fachkräfte in Thüringen fehlen. Dabei handelt es sich überwiegend um Ersatzbedarf für ausscheidende Hochqualifizierte in wissens– und technologieintensiven Bereichen.
Dies sind jene Wirtschaftssektoren, von denen die ökonomische Entwicklung des Landes besonders abhängig ist und sein wird. Und dieser Bedarf kann aus den nachfolgenden Jahrgängen nicht mehr allein von Thüringer Landeskindern gestellt werden. CHE Consult hat vor diesem Hintergrund Empfehlungen für den Freistaat entwickelt, wie dieser mit den Folgen des demographischen Wandels umgehen sollte, und welche Rolle dabei die Hochschulen des Landes spielen können.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreibt das „Stifterverbands– Fellowship Wissenschaftsmanagement“ gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftsmanagement aus. Mit dem Stipendienprogramm werden exzellente Nachwuchskräfte im Hochschul– und Wissenschaftsmanagement bei ihrer Professionalisierung und Weiterbildung unterstützt. Auch Institutionen des Wissenschaftssystems sind aufgefordert, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu benennen.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Der Wettbewerb „Hochschulmanager des Jahres 2009“ geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit der Financial Times Deutschland (FTD) untersucht das CHE erneut, wie gut die Spitzen der deutschen Hochschulen ihre Managementverantwortung wahrnehmen. Auf Basis einer indikatoren– und „peer review“–gestützten Untersuchung entscheidet eine Jury über die Finalist/innen und schließlich über die Preisträgerin oder den Preisträger.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Die nächste Veranstaltung:
24./25. September 2009: Aufbau und Auditierung von Qualitätsmanagement–Systemen (Vertiefungsworkshop)
Referentinnen: Desirée Donzallaz (Universität Fribourg, Schweiz), Dr. Sigrun Nickel (CHE), Dr. Anke Rigbers (evalag, Mannheim)
Ort: Hotel Lindenhof, Bielefeld
Link
Dieser Kurs ist ausgebucht.
Das komplette Hochschulkursprogramm für das Wintersemester 2009/2010 finden Sie unter
hochschulkurs.de |
|
|
|
|
| |
|
|
Hochschulen sind nicht nur Lern–, Lehr– und Prüfungsanstalten, sondern in ihnen stehen selbstverständlich auch Räume für gemütliche Treffen, Feiern, Kinderbetreuung sowie Wickel– und Stillgelegenheiten zur Verfügung. In den USA konnten wir im Sommer 2007 auch letzte Ruhestätten auf dem Campus vermelden. Da wundert es, dass bisher der schönste Tag im Leben von den Hochschulen so wenig Beachtung fand. Das wird sich sicher bald ändern. Den Anfang machte die Leibniz– Universität Hannover. Am 31. Juli gab sich dort erstmals ein Paar – er ein Alumnus der Uni – in einem Hörsaal vor rund 60 Gästen auf den Klappsitzen das Ja–Wort. Ermöglicht wurde es durch das Standesamt in Hannover, das den Hörsaal B 305 einfach zu einem externen Trauort erklärte.
Link |
|
|
|
|
| |
|
|
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert
Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de
Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.
Sie können den CHEckpoint kündigen, Ihre Adresse ändern
und zwischen HTML– und Text–Format auswählen über
unsere Serviceseite .
V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion |
|
|
|
|
| |
Newsletter drucken
|