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Liebe Leserinnen und Leser,
6,5 Milliarden Euro werden zusätzlich vom Bund schon bald in die Bildung fließen. Das ist eine gute Nachricht. Doch kommt die Entscheidung nicht durch die Entschlüsse beim Bildungsgipfel zustande, sondern durch den Wunsch, die Konjunktur anzukurbeln. So wichtig und richtig auch dieses Geld ist, das in Bau– und Sanierungsprojekte von Kindergärten, Schulen und Hochschulen gesteckt werden soll, die höhere Neuverschuldung darf nicht dazu führen, dass der qualitative und quantitative Ausbau der Hochschulen vernachlässigt wird. Nicht nur "schöner lernen" in neuen Gebäuden darf die Devise sein, sondern angesichts der steigenden Studierendenzahlen müssen wir auch adäquate Rahmenbedingungen für Größe und Qualität unserer Hochschulen schaffen.
Mehr dazu in dieser Ausgabe.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Jörg Dräger (mailto: J.Draeger@che.de) |
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Mit dem beschlossenen Konjunkturprogramm II stellt der Bund in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt ca. 6,5 Milliarden Euro für Investitionen in die Infrastruktur im Bildungsbereich zur Verfügung.
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Die Präsidentin der HRK, Margret Wintermantel, hatte schon Ende Dezember den Vorschlag von Bundesforschungsministerin Schavan begrüßt, die Sanierung der Hochschulen in das Konjunkturprogramm aufzunehmen. "Anstelle der notwendigen 1,5 Prozent des Gebäudewertes wurden über Jahrzehnte für Hochschulen nur 0,2 Prozent für die Instandhaltung bereitgestellt. Daher haben wir heute an vielen Universitäten einen Sanierungsbedarf im dreistelligen Millionenbereich. Das heißt, dass in den kommenden Jahren kontinuierlich ein Vielfaches der jetzt über das Konjunkturprogramm erhofften Gelder notwendig ist", so Wintermantel.
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Das Deutsche Studentenwerk beziffert den Investitionsbedarf für die soziale Infrastruktur an Hochschulen auf 1,8 Milliarden. Für den Bau von zusätzlichen 20.000 bis 25.000 Wohnheimplätzen sowie die Sanierung bestehender Wohnheime plant DSW–Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat mit einem Investitionsbedarf von einer Milliarde Euro. Rund 800 Millionen Euro sollen in die Modernisierung der mehr als 720 Studentenwerks–Mensen und –Cafeterien fließen.
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Internationalisierungsstrategien sind an deutschen Hochschulen keine Ausnahme mehr. 46 Prozent der befragten Hochschulen wiesen Strategien und einen Maßnahmenkatalog für ihre Internationalisierung auf. Weitere 20 Prozent bereiten dies derzeit nach eigenen Aussagen vor. Vor allem zielen die Strategien auf die Lehre ab. Die Studie "Institutionalisierung von Internationalisierungsstrategien an deutschen Hochschulen" wurde im CHE–Arbeitspapier 116 nun veröffentlicht.
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Die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung starten eine bundesweite Initiative mit dem Ziel die Lehre an Hochschulen zu stärken und Verantwortung für ihre Weiterentwicklung und praktische Verbesserung zu übernehmen. Gemeinsam stellen die beiden Stiftungen zehn Millionen Euro zur Verfügung. Mit der ersten Förderlinie werden Hochschulen bei der Entwicklung und Erprobung neuer Curricula bei Bachelor–Studiengängen unterstützt. Stichtag für die Einreichung der Antragsskizzen ist der 31. Juli 2009.
Stiftung Mercator
VolkswagenStiftung |
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BMBF: Der Bund will die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter fördern und startet die zweite Runde im Spitzenclusterwettbewerb
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BMBF: Programm "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" geht in die zweite Runde. Die im Mai 2008 ausgewählten Pilotprojekte sind gestartet, weitere Verbünde können sich bis Mai 2009 bewerben
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BMBF: 20.765 Studierende bekamen im Jahr 2008 Stipendien aus einem Begabtenförderungswerk
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Baden–Württemberg: Leitungsteam der Dualen Hochschule nimmt Arbeit auf
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Brandenburg: Hochschulen erhalten sechs Millionen für die Verbesserung ihrer Infrastruktur
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NRW: Kabinett hat Gesetzentwurf zum Fachhochschulausbau verabschiedet
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DAAD setzt auf Test für ausländische Studierende, um Voraussagen über einen erfolgreichen Abschluss des Studiums machen zu können
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DFG startet Internet–Videoportal zur Exzellenzinitiative
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Prof. Dr. Dr. h.c. E. Jürgen Zöllner ist neuer GWK–Vorsitzender
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Beiträge zur Hochschulforschung aktuell mit den Themen: Wissenschaftlicher Nachwuchs, zukünftige Lehrer und Qualitätsmanagement an Hochschulen
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Die Zahl der Erstabsolventinnen und –absolventen an deutschen Hochschulen stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 auf 239 900. Die Absolventenquote (das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung) liegt bei 24 Prozent und erreicht damit einen Höchststand. Besonders der Anteil von Frauen mit einem Studienabschluss steigerte sich zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte und liegt nun bei 25 Prozent. Bei den Männern steigerte sich die Quote um fünf Prozentpunkte und liegt nun bei 23 Prozent. Link |
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"Wer hat, dem wird gegeben" könnte die Zusammenfassung einer aktuellen Studie zur Bildungsfinanzierung lauten. Das Berliner Forschungsinstitut für Bildungs– und Sozialökonomie (FiBS) untersuchte die Finanzierung lebenslangen Lernens und die daraus resultierenden Finanzierung– und Verteilungseffekte. Demnach kostet die Ausbildung eines Akademikers den Staat etwa doppelt soviel wie er für einen jungen Menschen ausgibt, der nach der Berufsausbildung das System verlässt. Der Anteil an Abiturienten und Studierenden aus Akademikerfamilien ist aber deutlich höher als aus Arbeiterfamilien. Dadurch findet hier schon eine Umverteilung zugunsten einkommensstarker und bildungsnaher Haushalte statt. Dazu kommt: Wer in frühen Jahren viel Bildung genossen hat, bekommt auch später viel Weiterbildung.
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Der privaten Universität Witten/Herdecke gGmbH wurde kurz vor Weihnachten von der NRW Landesregierung eröffnet, dass die rechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Landeszuwendungen nicht erfüllt seien. Damit wurde eine Auszahlung für das Jahr 2008 in Höhe von 4,5 Millionen Euro durch das Land gestoppt und außerdem Mittel für das Jahr 2007 in Höhe von rund 3 Millionen Euro zurückgefordert.
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Als Reaktion auf die Landesentscheidung hatte das Präsidium im Dezember die Ämter niedergelegt. Im Januar wurde als neuer kaufmännischer Geschäftsführer Michael Anders und als weiterer Geschäftsführer Günther Hanke bestellt.
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Die Universität ist die älteste private Hochschule in Deutschland und sucht nun nach geeigneten Investoren und weiteren alternativen Finanzierungskonzepten.
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Für das Hochschulmanagement werden immer wieder geeignete Führungspersönlichkeiten für die Hochschul– oder Fachbereichsleitung gesucht. Aber auch bei Positionen im Hochschul– und Fakultätsmanagement, für die Leitung von Instituten und Einrichtungen, Graduierten–Schulen und Exzellenzcluster sind Personen mit Managementerfahrungen gefragt.
CHE Consult vermittelt auf Wunsch zwischen den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern. Aktuell sucht eine Fachhochschule in NRW eine Persönlichkeit aus dem ingenieurwissenschaftlichen Umfeld als Dekanin oder Dekan.
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Etliche Hochschulen sind dabei, Qualitätsmanagement–Systeme aufzubauen. Dabei kommt es jedoch nicht nur darauf an, geeignete Instrumente einzusetzen. Entscheidend ist, dass Hochschulleitung, Wissenschaft und Verwaltung dieses Instrument nutzen, um gemeinsam an der Qualitätsverbesserung zu arbeiten. Gute Ergebnisse in Forschung und Lehre können nur dann entstehen, wenn die Prozesse in den unterschiedlichen Organisationbereichen aufeinander abgestimmt werden. Qualität ist eine Gemeinschaftsleistung aller Hochschulmitglieder und setzt Kommunikation und Partizipation voraus. Wie diese anspruchsvolle Aufgabe des Qualitätsmanagements gelingen kann, damit beschäftigt sich das CHE–Forum am 28. April 2009 in Kassel.
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Die nächste Veranstaltung:
26./27. Februar 2009: Interne Kommunikation in Hochschulen (Basis–Workshop)
Ort: Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld;
Referent/innen: Dr. Christian Berthold (CHE Consult),
Dr. Daniela De Ridder (CHE Consult, Gütersloh),
Professor Dr. Nikolaus Risch (Präsident der Universität Paderborn)
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Dieser Kurs ist ausgebucht. |
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Endlich! Nach 21 Jahren akribischer Beobachtungen an 1409 Probanden zu Beginn der Studie und genauen Messungen sowie internationaler Zusammenarbeit haben Wissenschaftler des Karolinska Instituts in Schweden und der Universität von Kuopio in Finnland herausgefunden, dass Kaffee trinken das Demenzrisiko um 65 Prozent senkt. Drei bis fünf Tassen täglich haben den besten Einfluss auf unser Nervensystem. Weniger lohnt nicht. Mehr Kaffee täglich scheint zwar den Effekt nicht zu steigern, dürfte aber als Maßnahme zur Ankurbelung der Konjunktur auch noch sinnvoll sein.
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Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert
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