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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 98 Ausgabe 02|2008
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1. Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,

die Exzellenz–Initiative ist nicht alles. Das zeigt einmal mehr das CHE–ForschungsRanking 2007. Zwar sind alle Exzellenz–Unis auch im ForschungsRanking oben, zusätzlich platzieren sich aber auch Universitäten in der Spitzengruppe, die bei der Exzellenz–Initiative kaum gepunktet haben: die Universitäten Stuttgart und Frankfurt/M. haben jeweils mehr als 50 Prozent forschungsstarke Fächer. Das zeigt deutlich, dass der Wettbewerb nicht entschieden ist, sondern gerade erst begonnen hat. Die Einzelanalyse der Fächer beweist denn auch, Auf– und Abstieg sind möglich, das System hat deutlich an Dynamik gewonnen.
Ihr Profil als familienfreundliche Hochschule schärfen können die Gewinner des Wettbewerbs "Familie in der Hochschule". Die Notwendigkeit von Veränderungen für lernende, lehrende und forschende Mütter und Väter an den Hochschulen ist erkannt und wird an diesen Hochschulen auch als Wettbewerbsvorteil empfunden.

Mehr dazu und weitere Neuigkeiten aus der Hochschulwelt in diesem CHEckpoint.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Detlef Müller–Böling (d.mueller–boeling@che.de)
und die CHEckpoint–Redaktion
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2. CHE–ForschungsRanking 2007
Im CHE–ForschungsRanking 2007 wurden die Daten für die Fächer Anglistik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Maschinenbau und Psychologie aktualisiert.

Dabei gab es in fast allen aktualisierten Fächern Bewegung in der Spitzengruppe. Neu in der jeweiligen Spitzengruppe sind in Anglistik die Universitäten Konstanz, Mainz, Münster und Regensburg. In Psychologie die Universitäten Freiburg, Gießen, Leipzig, Trier und die LMU München. In Erziehungswissenschaft die Universitäten Hildesheim und Oldenburg. Im Fach Elektrotechnik und Informationstechnik die TU Berlin und die Uni Freiburg.
In der Zusammenfassung aller im 3–Jahres–Turnus betrachteten Fächer konnten sich die Universitäten Frankfurt a.M., Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, die LMU und die TU München sowie die Universität Stuttgart wieder mit einem besonders hohen Anteil forschungsstarker Fakultäten in der Spitzengruppe behaupten.
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3. Juryentscheidung im Wettbewerb "Familie in der Hochschule"
Acht Hochschulen – die Medizinische Hochschule Hannover,
Philipps–Universität Marburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen,
Freie Universität Berlin, Fachhochschule Potsdam, Hochschule Wismar, die Technische Fachhochschule Berlin und die Friedrich–Schiller–Universität Jena werden in den nächsten zwei Jahren mit jeweils 100.000 Euro in der Weiterentwicklung ausgewählter Aspekte ihrer Familien–Konzepte unterstützt. In einem von CHE Consult moderierten "best practice" Club können sie ihre Ideen in Workshops und Kongressen weiterentwickeln und öffentlich vorstellen.

Insgesamt hatten sich 62 Hochschulen am Wettbewerb "Familie in der Hochschule" von Bundesminister Wolfgang Tiefensee als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder, Robert Bosch Stiftung und CHE beteiligt. Die Vereinbarkeit von Studium und Arbeit mit Familie wird zunehmend wichtig für die Hochschulen.
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4. Konstituierende Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK)
Als erste Vorsitzende der GWK wird die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, im Jahre 2008 dem Gremium präsidieren. Zum stellvertretenden Vorsitzenden der GWK wurde der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, gewählt.
Die GWK löst die BLK ab und soll künftig das Zusammenwirken von Bund und Ländern ermöglichen. Aktuelle Themen der Konferenz sind die Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation, der Hochschulpakt und die laufenden Abstimmungen zum Erreichen des 3 Prozent–Ziels der Lissabonstrategie. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit in der GWK soll die Beratung über mögliche Fortentwicklungen bzw. Fortschreibungen dieser Initiativen sein.


Inhaltliche Eckpunkte für eine mögliche Fortführung
des Paktes für Forschung und Innovation verabschiedet
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5. Ticker
Einigkeit beim Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung über eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Wissenschaft


Wissenschaftsstandort Deutschland soll mit neuer Internationalisierungsstrategie des Bundes attraktiver werden


BMBF: Berufsbegleitendes Studium kann als Weiterbildung gefördert werden


BMBF: Bewerbungsschluss für zweite Runde von internationalen Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung am 31. Mai


Baden–Württemberg: Rechtsgutachten unterstützt Universitäten in dem Bestreben, die Aufnahme in Masterstudiengängen auch für Lehramtsstudierende an Qualitätskriterien zu knüpfen


Baden–Württemberg: Land strebt bessere Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere an. Betreuungsangebote sollen gefördert werden. Bewerbungsschluss 31. Mai


Baden–Württemberg: Evaluationsagentur evalag erhält neue Aufgaben und soll sich verstärkt mit Fragen der institutionellen Qualitätssicherung und –entwicklung an Hochschulen beschäftigen


Sachsen: Neues Hochschulgesetz soll Qualitätssicherung zu Kernaufgabe machen. Nach Ende der Anhörungsfrist im März dieses Jahres soll der Landtag über den Gesetzentwurf beraten


Sachsen: Für die Landesexzellenzinitiative können die vier Universitäten Chemnitz, Dresden, Freiberg und Leipzig Vollanträge einreichen. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte fällt nach Begutachtung der Vollanträge Ende Juli


CHE–Handreichung zur Personalkostenbudgetierung an Hochschulen erschienen


Leopoldina wird Nationale Akademie


Karlsruhe Institute of Technology – KIT startet


Stiftungsuniversität Frankfurt a.M. schränkt Hochschulzulassung nach dem Hessischen Hochschulgesetz ein und lässt nur Studierende mit Abitur zu


Destatis: 13 Prozent mehr Hochschulabsolventen in Informatik


Studierendendachverband fzs kritisiert hohes Prüfungsaufkommen in den neuen Studiengängen


Eckdaten zur Weiterbildung veröffentlicht: mehr Menschen beteiligen sich


Einsendeschluss für den Deutschen Studienpreis ist der 1. März


Medida–Prix zeichnet Projekte aus, die innovativ den Einsatz von digitalen Medien mit fortschrittlichen Lehrmethoden verbinden.
Ausschreibung endet am 31. März
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6. Studienzufriedenheit und Abbruchquoten: Vergleichende Betrachtungen der neuen und alten Studiengänge
Der HRK–Senat debattierte auf seiner letzen Sitzung die Studienreform in Deutschland. Diskutiert wurde der Stand der Bologna–Reform und deren Bewertung durch die Hochschulen, zwei Jahre bevor die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master abgeschlossen sein soll. "Wir sind jetzt in der Phase der Nachsteuerung, um die Reform zum Erfolg zu führen", sagte dazu HRK–Präsidentin Margret Wintermantel. Dabei mahnte sie von der Politik mehr Unterstützung an.


Studierende, die einen Bachelor anstreben, sind tendenziell zufriedener als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in traditionellen Studiengängen. Die Unterschiede sind nicht dramatisch hoch, aber in vielen Studienbereichen deutlich, lautet das Ergebnis des Studienqualitätsmonitors 2007 von HIS.

Noch zufriedener äußern sich Masterstudierende im Vergleich zu den traditionellen Studiengängen. Bologna sei schon
jetzt ein Erfolg, die Studienstrukturreform habe, obgleich sie vielfach noch am Anfang steht, zu einer deutlichen Verbesserung der Studiensituation geführt, lautet das Fazit von HIS.


Die Studienabbruchzahlen von HIS zeigen dagegen noch höhere Abbruchquoten bei den neuen Studiengängen gegenüber den traditionellen. Diese weisen einen verringerten Anteil (durchschnittlich 20 Prozent an den Universitäten und 22 Prozent an den Fachhochschulen) gegenüber früheren Jahren auf. Bachelorstudiengänge haben Abbruchquoten von durchschnittlich 25 Prozent an Universitäten und 39 Prozent an Fachhochschulen.

Dabei gelte es aber zu bedenken, so HIS, dass die ersten Studierenden der neuen Studiengänge insbesondere den Schwierigkeiten bei der Umstellung der Studiengänge ausgesetzt waren, diese fließen in den Betrachtungszeitraum ein. Zudem lässt sich eine hohe Fachspezifität zeigen. So gebe es starke Indizien dafür, dass die Anzahl der Studienabbrecher in den Bachelor–Studiengängen der Ingenieur– und Wirtschaftswissenschaften an den Fachhochschulen überdurchschnittlich hoch ausfalle.

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7. CHE–Arbeitspapier: Benchmarking von Fakultäten
Das Benchmarking kann auch ein Bestandteil eines Qualitätsmanagements einer Fakultät sein. Das ist eines der Ergebnisse eines Benchmarking–Prozesses, dem sich die Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig gemeinsam mit Partnerfakultäten der LMU München, der WWU Münster und der Universität Hamburg unterzogen hat. Dabei haben sich nicht die vollständigen Fakultäten, sondern Institute aus den Fakultäten dem Vergleich geöffnet. Das CHE hat das Benchmarking–Projekt begleitet und legt jetzt einen Abschlussbericht vor.
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8. Wissenschaftsrat zu Promotionsrecht, Professorenbesoldung und Verhältnis Hochschulen und Länder
Auf der Wintersitzung des Wissenschaftsrats Ende Januar wurde Professor Peter Strohschneider als Vorsitzender wiedergewählt. Zudem wurden auf der Sitzung aktuelle Tendenzen im Wissenschaftssystem Deutschland diskutiert. Laut Strohschneider ist die Zusammenarbeit von universitären und außeruniversitären Einrichtungen grundsätzlich positiv zu beurteilen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Universitäten weiter das exklusive Promotionsrecht besäßen.
Ein weiteres Thema war die Professorenbesoldung, die nach Meinung von Strohschneider nicht genüge, um im weltweiten Wettbewerb um höchstqualifiziertes Personal mithalten zu können.

Strohschneider äußerte Bedenken, dass die Existenz kleiner Fächer und damit die Fächervielfalt in Deutschland durch die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Hochschulen und Ländern bedroht sein könne. Dies gelte es genau zu beobachten.
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9. Master–Quote für Studierende der Informations– und Kommunikationstechnologien nicht sinnvoll
Wirtschaft, Berufsverband und Hochschulen lehnen eine "Master–Quote" für Studierende der Informations–
und Kommunikationstechnologien ab. Die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), die Fakultätentage Informatik (FTI) sowie Elektrotechnik und Informationstechnik (FTEI) fordern mehr Mittel und größere Anstrengungen bei der Reform des Hochschulsystems. Mit der neuen Studienstruktur steige die Betreuungsintensität insbesondere der Bachelor–Studiengänge. Personelle Verstärkungen in der Hochschullehre seien daher dringend geboten. Den Universitäten stehen jedoch bereits heute nur ungenügende Mittel zur Finanzierung insbesondere von Master–Studiengängen zur Verfügung.
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10. International Deans` Course
Managementfragen von Hochschulen wie Qualitätsmanagement oder Strategiebildung von Fakultäten sind an afrikanischen Hochschulen so aktuell wie in Deutschland und Europa. Dies wurde nach dem dritten Teil des „nternational Deans` Course (IDC) in Addis Ababa mehr als deutlich. Die 29 Teilnehmer/innen kamen aus neun ostafrikanischen Ländern.
Organisatoren des IDC waren der DAAD, die HRK, die Fachhochschule Osnabrück, CHE Consult sowie die Alexander von Humboldt–Stiftung. Gastgeber war die Addis Ababa University.
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11. CHE–Forum Akkreditierung: Welches Verfahren für welche Hochschule
Bei einem CHE–Forum am 15. April 2008 in Kassel geben nationale und internationale ExpertInnen Orientierungshilfen für Hochschulen auf dem Akkreditierungs– und Auditierungsmarkt. Mit Einführung der Systemakkreditierung erhalten Universitäten und Fachhochschulen mehr Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen externen Begutachtungsverfahren.
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12. Benchmarking of Internationalisation
Im Rahmen des Projektes "European Benchmarking Initiative", lädt das CHE in Zusammenarbeit mit dem European Centre for the Strategic Management of Universities (ESMU), der Universiy Aveiro und UNESCO–CEPES zu einem zweitägigen Workshop am 28./29. April in Berlin ein.
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13. Hochschulkurs
Die nächsten Veranstaltungen:

31. März 2008: Kommunikationsmanagement für Führungskräfte an Hochschulen
Ort: Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld,
Referenten: Dr. Christian Berthold, CHE Consult;
Dipl.–Ing. Nikolas Lange, TU Braunschweig; N.N.


28./29. April 2008: Geisteswissenschaften managen?
Ort: Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld,
Referenten: Priv.–Doz. Dr. Ludger Heidbrink, KWI Essen; Prof. Dr. Stefan Hornbostel, IFQ, Berlin;
Dr. Sigrun Nickel, CHE Consult, Gütersloh;
Prof. Dr. Ralf Schnell, Universität Siegen;
Prof. Dr. Harald Welzer, KWI, Essen


Das neue Programm für das Sommersemester finden Sie auf der neuen Website des Hochschulkurses
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14. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

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V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
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Ansprechpartnerin
Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
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