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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 61 Ausgabe 5/2005
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1. Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,

zum ersten Mal ist das CHE–HochschulRanking in Kooperation mit der ZEIT erschienen. Wir konnten die Aktualisierung der Wertungen fortführen und gleichzeitig das Spektrum der Fächer um die Medienstudiengänge ausbauen. Mit den Universitäten aus Österreich und der Schweiz enthält das Ranking nun auch Informationen über Universitäten jenseits der deutschen Grenzen. Angesichts des internationalen Wettbewerbs um Ressourcen, Köpfe und Reputation eine wichtige Weichenstellung. Dass die europäische Dimension im Hochschulsystem weiter an Bedeutung gewinnen wird, hat auch die gerade in Bergen zu Ende gegangene Bologna–Folgekonferenz unterstrichen. Bei der Umsetzung der gestuften Studienstruktur sind wir ein gutes Stück vorangekommen. Die Datenerhebung für das Ranking hat gezeigt: In den neu bzw. erneut untersuchten Fächern bieten die Hälfte der Hochschulen im kommenden Semester einen entsprechenden Studiengang an. Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen in dieser Ausgabe des CHE.ckpoint.

Viel Spaß dabei wünscht

Ihr Detlef Müller–Böling (mailto:d.mueller–boeling@che.de) und die CHE.ckpoint–Redaktion

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2. CHE–HochschulRanking auch für Österreich und die Schweiz
Das HochschulRanking 2005 umfasst erstmals auch die Universitäten in Österreich und der Schweiz und macht einen trinationalen Leistungsvergleich möglich. In diesem Jahr wurden die Daten für die Rechts–, Wirtschafts– und Sozialwissenschaften aktualisiert. Neu aufgenommen wurden die Fächer Medienwissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Journalistik sowie Wirtschaftsrecht an Fachhochschulen. Sämtliche Detailergebnisse sind im Internet verfügbar.
Zu den Detailergebnissen
Umfassende Informationen zum CHE–HochschulRanking, der Methodik, dem Projektteam oder häufig gestellten Fragen, finden Sie auf den neu designten und komplett überarbeiteten HochschulRanking– Internetseiten des CHE


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3. Bologna–Folgekonferenz in Bergen
Die Wissenschaftsminister unterstrichen, dass sie an dem Ziel festhalten, bis 2010 auf gestufte Studiengänge umgestellt zu haben. In den nächsten zwei Jahren soll der Schwerpunkt der Anstrengungen für einen europäischen Hochschulraum auf der Umsetzung der Standards und Leitlinien in der Qualitätssicherung, der Schaffung nationaler Qualifikationsrahmen, dem Ausbau und der Anerkennung von "joint degrees" sowie der Anrechnung zuvor erbrachter Lernleistungen liegen. Nationale Hürden beim Austausch von Studenten und Wissenschaftlern sollen weiter abgebaut und die soziale Dimension des Prozesses verstärkt berücksichtigt werden. In Bergen haben sich mit Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien und der Ukraine weitere fünf Länder dem Bologna–Prozess angeschlossen. Damit nehmen inzwischen 45 Länder teil. Das nächste Ministertreffen wird 2007 in London stattfinden. Das Bergen Communiqué zum Download


Trotz einer erfreulichen Gesamtbilanz wies HRK–Präsident Gaehtgens auf einige nicht erledigte Aufgaben der Ministerkonferenz hin


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4. Eckpunkte eines zukunftsfähigen Wissenschaftssystems
Experten des deutschen Hochschulwesens stellten in Berlin die Eckpunkte eines zukunftsfähigen deutschen Wissenschaftssystems vor. Als besonders wesentliche Punkte stellte Kommissionsmitglied Detlef Müller–Böling drei Punkte heraus: Vollkostenfinanzierung von Drittmittelprojekten, die Integration der außeruniversitären Forschung in die Hochschulen sowie die Möglichkeit der direkten Finanzierungsbeteiligung des Bundes an einzelnen Hochschulen.
Das Papier zum Download


In einer Stellungnahme begrüßt die Max–Planck–Gesellschaft den Vorstoß. Es sei richtig, die Profilbildung und Umstrukturierung der deutschen Hochschulen verstärkt voranzutreiben. Eine strukturelle Integration von außeruniversitären Forschungseinrichtungen sei jedoch nicht akzeptabel.


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5. Ticker
Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantrag Hessens gegen Bologna– Zentrum ab


Bundesministerin Bulmahn wertet die Entscheidung als "positives Signal für die Internationalisierung des Studiums"


Berlin: Senat stimmt den Hochschulverträgen 2006 bis 2009 zu


Hamburg: Neues Gesetz für das Studentenwerk – CHE–Gutachten berücksichtigt


Hessen: Landtag beschließt Neuordnung der Hochschulzulassung in zulassungsbeschränkten Studiengängen


Expertenkommission Hochschulmedizin NRW hat ihre Arbeit aufgenommen


NRW startet Internetportal für Studieninteressierte


Rheinland–Pfalz: Zentren für Lehrerbildung eröffnet


Schleswig–Holstein: Dietrich Austermann ist neuer Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr


HRK will die Finanzierung der Hochschulen auf eine neue Grundlage stellen


Die Wissenschaftsorganisationen in der Allianz mahnen Verbesserungen bei der Urheberrechtsnovelle an


Auch ein Band der HRK–Schriftenreihe "Beiträge zur Hochschulpolitik" setzt sich mit dem Thema auseinander


Die so genannten TU9 befürchten Quoten für das Masterstudium


League of European Research Universities veröffentlicht Thesen zu einer künftigen europäischen Förderpolitik


Mit einer kompletten Umgestaltung der Auswahlregeln startet die ZVS das Bewerbungsverfahren für die harten NC–Fächer


HIS legt zum dritten Mal einen Vergleich der Ausstattungs– und Kostenkennzahlen für Universitäten vor


Internationaler Vergleich durch HIS: kurze Studienzeiten hängen nicht allein von der Struktur ab


FiBS–Studie zur Ökonomisierung und Angebotsentwicklung in der Weiterbildung erschienen


Deutsche Physikalische Gesellschaft legt Studie zur Juniorprofessur vor


Fraunhofer ISI: Deutsche Wissenschaftler finden immer mehr Beachtung in internationalen Zeitschriften


Hertie School of Governance erhält staatliche Anerkennung


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6. Akkreditierung neu aufgestellt
Innerhalb der "Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland" haben sich Stiftungsrat und Akkreditierungsrat konstituiert. Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts wurde zum Vorsitzenden des Stiftungsrats, Jürgen Kohler zum Vorsitzenden des Akkreditierungsrates gewählt.


HRK begrüßt Neukonstituierung des Akkreditierungsrates


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7. Bachelor und Master auf dem Vormarsch
In den Rechts–, Wirtschafts– und Sozialwissenschaften bietet etwa die Hälfte der Universitäten und Fachhochschulen zum WS 05/06 einen Bachelor– oder Masterstudiengang an. Bei den Fachbereichen der Medien– und Kommunikationswissenschaft sind es 61%, in der Volkswirtschaftslehre und im Sozialwesen etwas mehr als 40%. Dies geht aus der aktuellen Datenerhebung des CHE–HochschulRankings hervor.


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8. Publikation zum 10–Jahres–Symposium des CHE
Der Band dokumentiert die Diskussion aktueller Gestaltungsfragen des deutschen Hochschulsystems. Die Themen Umstellung auf Bachelor– und Masterstudiengänge, Suche nach neuen Organisationsformen jenseits der Fakultätsstruktur und das sich wandelnde Verhältnis von Universitäten und Fachhochschulen werden aufeinander bezogen anhand von nationalen und internationalen Beispielen behandelt.


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9. Kai Handel wird 2006 Rektor der FH Konstanz
Der promovierte Physiker ist seit 2004 beim CHE. Berufsbegleitend hat er ein MBA–Programm für Hochschul– und Wissenschaftsmanagement an der FH Osnabrück abgeschlossen. Das neue Amt zieht er der Aufgabe als hauptamtlicher Vizepräsident der TU Clausthal vor, für die er bereits gewählt war. Das CHE freut sich, einen so gefragten Mitarbeiter zu haben, und wünscht für die weitere Arbeit viel Erfolg.


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10. Hochschulkurs
Veranstaltungshinweise:

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11. /17. Juni 2005
Hochschulfundraising für Macher Ort: Intercity–Hotel, Kassel Referenten: Dr. Thomas Fritz, Ernst & Young AG; Petra Giebisch, CHE, Gütersloh; Dr. Marita Haibach, Brakeley Europe; Christian Kramberg, Marketinggesellschaft, Universität Mannheim


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12. /5. Juli 2005
Besteuerung von Hochschulen (Vertiefungs–Workshop) Ort: Hotel Lindenhof, Bielefeld Referenten: Dr. Thomas Fritz, Ernst & Young AG Kristin Kuhnhenn, Universität Freiburg


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13. Zum guten Schluss
Das HochschulRanking bietet Fachbereichen die Möglichkeit, die Besonderheiten eines Studiengangs zu beschreiben. Allerdings ist die Zeichenzahl beschränkt:

"1. innovative wiwi Gesamtkonzeption mit modell– u. entscheidungsorientierter Ausrichtung und einer am Management des Wandels orientierter ABWL 2. praxisnahe Ausgest. der Studieninh.; Pflichtprak.; Unternehmensgründungen aus Hochsch. (GET–UP– Initiative); Gespräche Hochsch.–Wirtsch.; 3. internat. ausger. LV; Pflichtfremdspr.; Spez. auf Internat. Management, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation mögl.; über 80 Pl. Sokrates; Anrechn ausl. Leist.; 3semestr. GS; Credit–Point–Syst.; verzahnte Fähigkeitsprüfung Examen; Campus in der Innenstadt mit mod. Ausst."

Im Limit, aber ohne Studium für Abiturienten verständlich?

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14. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert Lars Hüning Meike Siekermann

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto: che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen, sind ohne Gewähr.

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Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de
 
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Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

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