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Liebe Leserinnen und Leser,
kommt sie nun doch noch, die schon lange fällige Entscheidung über die Förderung von Spitzenleistung in Forschung und Lehre? Im Schatten der öffentlichen Debatte um die Anhörung des Bundesverfassungsgerichts zur Studiengebührenfrage einigten sich die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern auf einen gemeinsamen Entwurf. Den deutschen Hochschulen wäre eine baldige Lösung zu wünschen, denn sie sind die Leidtragenden in diesem Politikspektakel. Mut macht eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft: Unternehmen sind immer aufgeschlossener gegenüber den neuen Abschlüssen. Absolventen von Bachelor– oder Masterstudiengängen können demnach getrost in die Zukunft blicken. Lesen Sie dazu mehr und zu weiteren aktuellen Themen in dieser Ausgabe. Viel Spaß dabei wünscht
Ihr Detlef Müller–Böling (mailto:d.mueller–boeling@che.de) und die CHE.ckpoint Redaktion
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Die Bundesregierung und die Länder haben am 15. November einen "Pakt für Forschung und Innovation" zugunsten der gemeinsam institutionell geförderten Forschungseinrichtungen geschlossen. Sie sollen mehr Geld für bessere Leistung, für stärkere Kooperation und bessere Förderung der Nachwuchswissenschaftler bekommen. Link
Ebenso verständigten sich die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern über die Eckpunkte des 1,9–Milliarden–Programmes zur Förderung der Spitzenforschung und zum Aufbau von Elite–Universitäten. Endgültig wird über das Programm aber erst entschieden, wenn über die Kompetenz bei hochschulpolitischen Belangen zwischen Bund und Ländern eine Einigung erzielt wurde. Der Entwurf wird nun den Regierungschefs von Bund und Ländern zur Entscheidung über das weitere Verfahren unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Föderalismuskommission übermittelt. Die Fachminister erwarten das zustimmende Votum der Ministerpräsidenten und des Kanzlers. Dies soll voraussichtlich am 16./17. Dezember erfolgen. Mit dem Programm soll bis 2010 der Aufbau von Spitzenforschungszentren an mehreren Hochschulen gefördert werden. Link
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Der Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Bulmahn zur Änderung dienst– und arbeitsrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich ist Ende Oktober vom Kabinett beschlossen worden. In den nächsten Wochen soll er in den Bundestag und den Bundesrat eingebracht werden. Link
Die neue Vorlage war nötig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht im Juli die Änderung des Hochschulrahmengesetzes von 2002 für ungültig erklärt hatte. U.a. für die bis dahin eingeführten Juniorprofessuren war damit eine neue Regelung nötig geworden. Das Gesetz soll Anfang 2005 in Kraft treten und wieder Rechtssicherheit für die Juniorprofessoren schaffen. Link
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Die Universitäten in Baden–Württemberg belegen im nationalen Vergleich die meisten Spitzenplätze. Zu diesem Ergebnis kommt das vom CHE veröffentlichte LänderRanking. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen die Hochschulen in Bayern, Mecklenburg–Vorpommern und Thüringen. Das LänderRanking ist eine Sonderauswertung der Daten des jährlich erscheinenden CHE–HochschulRankings und basiert auf den Indikatoren Studierendenurteil, Reputation, Studiendauer und Forschungsleistung. Für diese vier Kriterien wurde berechnet, wie häufig die untersuchten Fakultäten des jeweiligen Bundeslandes im Schnitt in der Spitzengruppe platziert sind. Link Die Studie steht zum Download zur Verfügung Link
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BMBF will eine Grundlage für vernetztes Wissensmanagement schaffen und fördert Projekte im Rahmen von e–Science mit 18 Millionen Euro Link
Forscher sollen Fördergelder innerhalb Europas mitnehmen können Link
Nationaler Rat für Sozial– und Wirtschaftsdaten soll die Erschließung von statistischem Datenmaterial für die Wissenschaft verbessern Link
Das Fraunhofer ISI hat die Forschungstätigkeit an Fachhochschulen untersucht. Ergebnis: Hier wird mehr geforscht als gedacht. Link
Berlin: Den drei Universitäten wird Recht gegeben. Bei Promotionsverfahren muss kein externer Gutachter beteiligt sein und die Fachhochschulen haben bei den Promotionszulassungen ihrer Absolventen kein Mitspracherecht Link
Hamburg: Senat legt Gesetzentwurf vor zur Integration der HWP in die Universität Link
HRK–Delegation in Australien und Neuseeland: Deutsche Bachelor– und Master–Abschlüsse voll akzeptiert Link
Beratungsnetz für Umstellung auf Master und Bachelor eröffnet Link
"TU 9 Universitäten" vereinbaren gegenseitige Anerkennung ihrer Bachelor– und Masterabschlüsse Link
AG der 24 Technischen Universitäten und Hochschulen in Deutschland einigen sich auf Eckpunkte der universitären Ingenieur–Ausbildung Link
Wissenschaftsrat empfiehlt die Einrichtung europäischer Höchstleistungsrechner Link
Mehr als ein Viertel der Professoren 60 Jahre oder älter Link
HIS–Studie: Hochschulabsolventen bilden sich am meisten fort – nutzen jedoch selten Hochschulen dafür. Bulmahn: "Hochschulen müssen ihr Potenzial für Weiterbildung ausbauen" Link
Handbuch zum E–Learning in Hochschulen erschienen Link
Neue Ausgabe der Zeitschrift "die hochschule" erschienen Link
Erfahrungen mit dem Leistungspunktsystem werden in Bremen diskutiert Link
"Ausweg Wachstum?" Unter dieser Frage schreibt die Körber–Stiftung zum sechsten Mal den Deutschen Studienpreis aus Link
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Frühstudium: Besonders begabte Schülerinnen und Schüler sollen, ohne dass sie als Studierende eingeschrieben sind, bereits Prüfungen an Hochschulen absolvieren können Link
Lehrerbildung: HRK fordert einen stärkeren Gestaltungsspielraum für die Hochschulen Link
Bachelor–Grad: Keine Verwendung außerhalb des Hochschulbereichs Link
Sechs Eckpunkte für die Gestaltung des 7. Forschungsrahmen– Programms der Europäischen Union für die Jahre 2006 – 2010 Link
HRK für eine engere Zusammenarbeit mit den verwaltungsinternen Fachhochschulen Link
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Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in diesem Sommer 672 Unternehmen befragt, das Ergebnis ist für die neuen Abschlüsse positiv: 1,5 Prozent beschäftigen bereits Bachelor–, 9,7 Prozent einen Masterabsolventen. Von denen, die noch keinen Mitarbeiter mit Bachelorabschluss beschäftigen, würden dies künftig 77 Prozent tun. Bei zwei Drittel der Unternehmen haben Bachelorabsolventen die gleichen Chancen, eine Führungsposition zu erreichen, wie traditionelle Hochschulabsolventen. Link
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Laut einer erneuten Befragung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) und des CHE sind die Studierenden nach wie vor zufrieden mit dem Sportangebot: An Universitäten vergaben Sie im Mittel die Note 2,2; an Fachhochschulen 2,6. Allerdings nutzen durchschnittlich nur rund ein Fünftel der Studierenden und knapp 10% der Bediensteten das Angebot, was wohl zum guten Teil daran liegt, dass die Sportstättenkapazitäten für die Nachfrage an vielen Standorten nicht ausreichen. Im Programmangebot für den Hochschulsport steht weniger der Wettkampf im Vordergrund als vielmehr der Ausgleich zum Studium, Spaß und Begegnungsmöglichkeiten. Link
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Der Wissenschaftsrat hat Empfehlungen zu Rankings vorgelegt, die sich in einem "ersten Teil" auf den Leistungsvergleich von Forschung an Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen beziehen. Nach einer Beschreibung verschiedener Ranking–Ansätze – dies nicht nur für die Forschung – soll ein Konzept für ein eigenes Ranking erstellt werden, das sich zunächst auf Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung beschränken wird. In einem nächsten Schritt soll dieses Konzept in einer Pilotstudie in Informatik und Soziologie umgesetzt werden. Die Empfehlungen für die Ranking–Methodik entsprechen denen des CHE– Rankings. Link
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Die nächste Veranstaltung: Leistungsorientierte Professorenbesoldung: Grundlagen und Optionen Termin: 16./17. Dezember 2004 Ort: Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld Referenten: Dr. Kai Handel, CHE, Gütersloh; Dr. Klaus Palandt, ehem. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Götz Scholz, Kanzler, Universität Mainz; Prof. Dr. Claus–Dieter Wacker, ehem. Geschäftsführender Präsident, HAW, Hamburg Link
Das komplette Programm für das Wintersemester 2004/05 Link Fragen: mailto:jutta.fedrowitz@che.de
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Aus der CHE–Fachbereichsbefragung: Mit der Umstellung wurde der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik in Business Informatics umbenannt. Der Anteil des fremdsprachigen Lehrangebotes liegt bei null (0) Prozent....
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*Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert Lars Hüning Meike Siekermann
Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de
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