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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 42 Ausgabe 12/2003
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1. Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,

laut statistischem Bundesamt ist erstmals die Zahl der Studierenden auf über zwei Millionen angestiegen. Eine insgesamt begrüßenswerte Entwicklung – aber an den aktuellen Protesten der Studierenden wird deutlich, dass die Studienbedingungen an vielen Hochschulen nicht zufriedenstellend sind. Auch die Hochschulleitungen und Lehrenden klagen über die Mittelkürzungen und zeigen ihre Solidarität mit den Demonstranten. Eine Mehrheit der Studierenden sind unter bestimmten Bedingungen bereit, sich an den Kosten für ein Studium zu beteiligen, dies zeigt eine aktuelle Forsa–Umfrage. Damit befinden sie sich in Übereinstimmung mit zwei Dritteln der Gesamtbevölkerung. Hochschulfinanzierung ist und bleibt zuerst einmal Aufgabe des Staates, aber zu seiner Aufgabe gehört es auch, vernünftige Bedingungen für Bildung zu gewährleisten. Vielleicht dann doch demnächst mit Studiengebühren? Auch die Studentenwerke müssen sich angesichts knapper Kassen, aber auch einer veränderten Hochschullandschaft neu orientieren. Wie, das wird zunehmend aufgearbeitet. Das aktuelle Forschungsranking brachte nur für einen Teil der Universitäten die erhoffte schöne Bescherung. Denn auch für die naturwissenschaftlichen Fächer zeigte sich wie im letzten Jahr für die Geistes– und Sozialwissenschaften, dass rund ein Viertel der Hochschulen jeweils die Hälfte der universitären Forschungsaktivitäten erbringt. Mehr zu diesen und weiteren aktuellen Meldungen lesen Sie jetzt im CHE.ckpoint.

Geruhsame Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen

Ihr Detlef Müller–Böling (mailto:d.mueller–boeling@che.de) und die CHE.ckpoint Redaktion

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2. Das CHE–Forschungsranking deutscher Universitäten 2003
Zum zweiten Mal hat das CHE Daten aus dem Hochschulranking im Hinblick auf die Forschungsaktivitäten ausgewertet. Dabei wurden auch die in diesem Jahr aktualisierten Daten für die Studiengänge Biologie, Chemie, Physik und Pharmazie herangezogen. Somit werden erstmals die klassischen Naturwissenschaften Gegenstand des Forschungsrankings. Die LMU München und die HU Berlin zeigen dabei ein breites Spektrum forschungsstarker Fakultäten. Drei Viertel Ihrer einbezogenen Fakultäten sind als forschungsstark klassifiziert. Weitere fünf Hochschulen konnten mit jeweils der Hälfte oder mehr Fakultäten glänzen.


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3. Forsa–Umfrage: Studierende mehrheitlich für Studiengebühren
59 Prozent der Studierenden sagen, dass sie der Einführung einer Studiengebühr in Höhe von 500 Euro pro Semester zustimmen würden, wenn die Mittel unmittelbar der Hochschule zugute kämen. Weitere Bedingung ist, dass die Gebühr erst nach Beendigung des Studiums fällig wird, wenn eine gewisse Einkommensgrenze überschritten wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen "forsa" im Auftrag des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und des CHE durchgeführt hat. Vor drei Jahren war diese Zahl bei derselben Frage noch 12 Prozentpunkte geringer. Die Umfrage zeigt allerdings auch, dass 94 Prozent der Studierenden und 72 Prozent der Bevölkerung Studiengebühren ablehnen, wenn diese nicht sozialverträglich abgesichert sind und dem allgemeinen Landes– und Bundeshaushalt zufließen.
Die Ergebnisse im Einzelnen


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4. Gemeinsame Aktion für Bachelor und Master
Mit einer gemeinsamen Informationsoffensive wollen das Ministerium, die Wirtschaft, das Landesarbeitsamt und das CHE die neuen Abschlüsse Bachelor und Master in NRW bekannter machen und die Akzeptanz dafür erhöhen. In einem Memorandum haben sich die Partner zu konkreten Maßnahmen verpflichtet, die die Vorteile der gestuften Abschlüsse deutlich werden lassen. So will das CHE gute Beispiele von Bachelorabsolventen sowie von Unternehmen, die Bachelorabsolventen beschäftigen, ausfindig machen und präsentieren. Hinweise bitte an lars.huening@che.de


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5. Ticker
BMBF setzt Förderprogramm für Patentverwertungs–Agenturen fort


NRW legt Hochschulkonzept 2010 vor: Hochschulen sollen Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden und dabei Leistung und Nachfrage berücksichtigen


Bayern: Rektoren und Präsidenten der Hochschulen lassen sich auf "Notmaßnahme 2004" ein und verlangen im Gegenzug Planungssicherheit


DAAD: Deutsche Studierende fühlen sich im Ausland besser betreut als an deutschen Hochschulen


HIS: Nur ein Drittel der ausländischen Studienanfänger bleibt an der zuerst gewählten Hochschule in Deutschland und macht dort das Examen


Tagung des HRK–Projekts Qualitätssicherung an Hochschulen: Europaweite Abstimmung über Verfahren und Kriterien zur Qualitätssicherung sollte bis 2005 abgeschlossen sein


FIBAA stellt Informationen zu ECTS (European Course Credit Transfer System) in Internet zusammen


HIS veröffentlicht Kostenvergleich zwischen Universitäten und Fachhochschulen


HIS: Aktualisierter Bericht zur Stellung der Hochschulen im Liegenschaftsmanagement der Länder(Kurzinformation Bau und Technik B5/2003, 36 S., 377kb)


Evaluationsbericht zu Kompetenzzentren "Frauen für Naturwissenschaft und Technik" liegt vor


Neue Ausgabe der Zeitschrift "die hochschule" enthält eine Analyse der Chancen, Risiken und Nebenwirkungen neuer Strategien der Gleichstellungspolitik


Jetzt online: Alle Themen der Zweitauswertung aus dem Wettbewerb "Küss die Uni wach" mit studentischen Stimmen zu den Studienbedingungen in Deutschland


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6. Proteste von Studierenden gegen Sparbeschlüsse
In Leipzig, Frankfurt/ Main und in Berlin demonstrierten am Wochenende mehrere zehntausend Studierende. Sie wollen mit ihren Aktionen die Öffentlichkeit über die nach ihrer Meinung bildungsfeindliche Wissenschaftspolitik informieren. Neben ausreichenden Mitteln für die Hochschulen forderte der Dachverband "freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften" (fzs) mehr studentische Beteiligung bei Reformvorhaben.


An der bayerischen Julius–Maximilians–Universität Würzburg und der Friedrich–Alexander–Universität Erlangen–Nürnberg hatten Studierende aller Fachbereiche schon Ende November zu Demonstrationen gegen die ursprünglich geplante 10 prozentige Kürzung im Bildungswesen des Landes aufgerufen. Im Internet informieren die Initiatoren über Aktionen und fordern zum Meinungsaustausch auf.
folgten dem Aufruf in Würzburg und demonstrierten gegen die Sparpläne des Freistaats
Laut dpa meldete die Polizei, dass in Regensburg rund 10 000 Demonstranten auf die Straße gingen. In München seien es weit mehr als 20.000 gewesen. Auch TU–Präsident Wolfgang A. Herrmann ergriff zum Auftakt der Studentendemonstration das Wort
Nach den erheblichen Protesten lenkte die bayrische Regierung am
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7. November ein und plant nun geringere Einsparungen von 5 Prozent.
Würzburgs Uni–Präsident Haase sieht trotzdem keinen Grund zur Entwarnung. Den Universitäten müsse genügend Zeit gegeben werden, um Einsparungen an der richtigen Stelle und nicht nach der "Rasenmähermethode" vornehmen zu können.


HRK–Präsident Gaehtgens äußerte Verständnis für die Proteste von Studierenden und Hochschulangehörigen


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8. "Virtuelle Hochschule" präsentierte sich in Stuttgart
Virtuelle Lehrveranstaltungen von höchstem Niveau wurden einem Fachpublikum aus Hochschulen auf dem Abschlusssymposium zur "Virtuellen Hochschule Baden–Württemberg" präsentiert. Insgesamt 15 Projekte, zehn entstanden im Rahmen des Landesprogramms "Virtuelle Hochschule" und fünf weitere Projekte, die zuvor von einer Jury ausgewählt worden waren, stellten sich der Bewertung durch die Veranstaltungsteilnehmer. Beurteilt werden sollte die Qualität der Wissensvermittlung und die Alltagstauglichkeit der entwickelten Programme. Am Ende des Symposiums standen die Gewinner fest. Den ersten Preis mit 10.000 Euro bekam das " Virtuelle Labor" der FH Aalen. Demonstriert wurde, wie über das Internet Laborpraktika orts– und zeitunabhängig betrieben werden können. Die Universität Ulm bekam den zweiten Preis von 5.000 Euro für ihr Projekt "Doc´s´n Drugs". Studierenden können damit ärztliches Denken und Handeln interaktiv am virtuellen Patienten einüben. Der dritte Preis von 3.000 Euro ging an die Universität Freiburg für die Entwicklung von Lehr–Lernmodule für die Grundausbildung in physischer Geographie.


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9. Zukunft der Studentenwerke im Blick
"Student Services" werden zunehmend als strategische Erfolgsfaktoren für Hochschulen begriffen. Die Studentenwerke spielen in diesem Bereich bereits jetzt eine bedeutende Rolle. Auch in Zukunft wollen sie sich als Kompetenzzentren für Dienstleistungen auf dem Campus weiterentwickeln, um auch bei veränderten Rahmenbedingungen ihre langjährige Erfahrung und ihre Kernkompetenzen gezielt einsetzen zu können. In Kooperation mit dem CHE sollen dafür die Entwicklungspotenziale beschrieben und Möglichkeiten zur verbesserten Zusammenarbeit aller Partner (neben den Studentenwerke die Studierenden, Hochschulen und der Staat) herausgearbeitet werden. Ein Symposium im Frühjahr 2004 soll den Rahmen zum Austausch zwischen den beteiligten Akteuren bieten und weitere konkrete Entwicklungen anstoßen.
Auf der 64. DSW–Mitgliederversammlung wurde u.a. eine Satzungsänderung beschlossen, die eine stärkere Beteiligung von Studierenden ermöglichen soll.


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10. Hedda bietet Masterprogramm
Unter dem Namen "Hedda" (Higher Education Development Association) haben sich seit 2001 Institute und Forschungszentren aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengeschlossen, die sich um die Entwicklung des Hochschulwesens in ihrem Land sowie in Europa bemühen. Auch das CHE ist seit diesem Jahr Mitglied. Der Sitz von Hedda ist an der Universität Oslo. Dort wird in Kooperation mit sechs weiteren europäischen Universitäten ein "Master Programme on Higher Education (Mphil HE) angeboten, welches von Hedda entwickelt wurde. Das bisher europaweit einmalige Masterprogamm geht über zwei Jahre und wird von Lehrenden aus den beteiligten Mitgliedsinstitutionen gestaltet. Es bietet die Möglichkeit Zusammenhänge und Analysen zum Hochschulwesen auch international zu betrachten. Anmeldeschluss für das nächste Studienjahr ist der 01.02.2004
Informationen über Hedda finden Sie unter


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11. Hochschulkurs
Die nächste Veranstaltung ist im neuen Jahr: Leistungsorientierte Professorenbesoldung: Grundlagen und Optionen Termin: 29./30. Januar 2004 Referenten: Dr. Nina Arnhold, CHE; Dr. Klaus Palandt, ehem. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Erik Voermanek, Universität Bremen; Prof. Dr. Claus–Dieter Wacker, HAW Hamburg Ort: Harnack–Haus, Berlin


Fragen: mailto:jutta.fedrowitz@che.de Informationen über Veranstaltungen und Anmeldung:


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12. Zum guten Schluss
BLK legt Statusbericht über duale Bildung im tertiären Bereich vor, auf dessen Grundlage neue Konzepte erarbeitet werden sollen
Darin heißt es u.a.: "Im Zusammenhang mit den Bemühungen, ein Bildungssystem zu schaffen, das lebenslangem Lernen unter bildungsökonomisch optimalen Bedingungen entgegenkommt, stehen schließlich die Ansätze, das Gesamtsystem der nachschulischen Bildung eines Landes zu strukturieren, nicht nur, was die Abschlüsse anbetrifft, sondern auch bis in einzelne Kompetenzmodule hinein, um ggf. auf der Basis der Akkumulationsmöglichkeit von Leistungspunkten, (die die erworbenen Kompetenzen attestieren), die Navigation durch das Bildungssystem für den einzelnen und für die Gesellschaft transparenter und wirtschaftlicher zu gestalten."

Alles klar?

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13. Impressum
*Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert Lars Hüning Klaus Neuvians

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

Alle Angaben, speziell URL–Adressen sind ohne Gewähr.

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Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de
 
Assistenz:
Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

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