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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 32 Ausgabe 1/2003
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1. Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahreswechsel werden gerne gute Vorsätze gefasst – so hatten wir uns, neben dem wichtigsten Vorsatz, die Hochschulreform weiter zu treiben und Ihnen dabei ein zuverlässiger Partner zu bleiben, vorgenommen, Ihnen alle Ergebnisse unserer bisherigen Arbeit und unsere aktuellen Projekte besser zugänglich zu machen. Dies ist uns hoffentlich mit dem Relaunch unserer Internetseiten geglückt. Besuchen Sie uns! Neuerungen gab es auch in Niedersachsen. Dort können erstmals in einem Bundesland FH–Professoren neben einem Grundgehalt auch Leistungszulagen erhalten. Viele Fragen zur Reform der Professorenbesoldung waren bei der Verabschiedung des Gesetzes durch den Bund im letzten Jahr noch offen. Das CHE hat diese Fragen immer wieder aufgegriffen und Umsetzungsprozesse begleitet. In einer neuen CHE–Publikation sind nun erste Ergebnisse zusammentragen worden. Für Brandenburgs Hochschulen soll in Zukunft nicht allein die Grundzuweisung sondern auch die Leistung der Hochschulen die Höhe der zugewiesenen Finanzmittel mitbestimmen. Eine umfassende Neuordnung der Hochschulfinanzierung macht dies ab 2004 möglich. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Detlef Müller–Böling (mailto:d.mueller–boeling@che.de) und die CHE.ckpoint Redaktion

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2. Reform der Professorenbesoldung: CHE–Publikation präsentiert erste
Ergebnisse

Ende Januar erscheint eine neue CHE–Publikation, diesmal zum Thema Professorenbesoldung. Im Februar 2002 hat der Bundesgesetzgeber ein neues Besoldungssystem verabschiedet, das bis Ende 2004 von Ländern und Hochschulen umzusetzen ist. Das CHE begleitet diesen Einführungsprozess in verschiedenen Projekten. Erste Ergebnisse aus Niedersachsen – eine Leistungsbezügeverordnung, die mittlerweile in Kraft getreten ist, sowie darauf aufbauende Modelle für die Umsetzung an Fachhochschulen und Universitäten – werden in der Neuerscheinung vorgestellt. Darüber hinaus werden grundlegende Fragen einer leistungsorientierten Vergütung von Professoren sowie internationale Beispiele diskutiert. Damit versteht sich das Buch als Umsetzungshilfe für alle mit diesem schwierigen Thema Betrauten.

Müller–Böling, Detlef (Hrsg.): Leistungsorientierte Professorenbesoldung. Grundlagen – Weichenstellungen – Optionen. Gütersloh, Verlag Bertelsmann Stiftung, 2003 ISBN 3–89204–696–4


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3. Niedersachsen setzt neues Besoldungssystem ein
Niedersachsen setzt als erstes Bundesland die Reform der Professorenbesoldung um. Dort können seit Anfang des neuen Jahres Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen variable Leistungsbezüge zusätzlich zu ihrer Grundvergütung erhalten. Hochschulleitungen können damit besondere Leistungen in Forschung und Lehre oder außergewöhnliche Belastungen durch Zulagen honorieren. Die Grundvergütung ist nach der neuen Regelung nicht mehr vom Alter des Stelleninhabers abhängig. Für die Universitäten tritt die Regelung am 1. Oktober in Kraft.


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4. Studienkontenmodell in NRW verfehlt
Das Studienkontenmodell, wie es am 22. Januar vom nordrhein–westfälischen Landtag beschlossen wurde, vergibt nach Meinung des CHE die Chancen, die durch eine vernünftige Kostenbeteiligung der Studierenden für alle Beteiligten bestünden. Das Modell in seiner jetzigen Form ist ein fauler Kompromiss, der die potentiell positiven Lenkungswirkungen von Kontenmodellen wenig nutzt und die negativen Wirkungen von Langzeitgebühren nicht vermeidet. Das Studienkontenmodell reduziert sich damit auf eine versteckte Version von Langzeitstudiengebühren: Wer die 1,5–fache Regelstudienzeit überschritten hat, zahlt! Egal, wie viele Angebote der Hochschule er bis dahin tatsächlich genutzt hat. Stellungnahme des CHE zum NRW–Studienkontenmodell
Pressemitteilung des Landes NRW zum Studienkontenmodell


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5. Brandenburgs Hochschulen sollen leistungsbezogen finanziert werden
Die Finanzausstattung der neun brandenburger Hochschulen soll sich ab 2004 an Leistungskriterien orientieren. Gemeinsam wurde von den Hochschulen im Land, dem Ministerium und dem CHE ein Drei–Säulen– Modell erarbeitet, nach dem die zukünftige Finanzierung der Hochschulen gestaltet wird. 78 Prozent werden demnach als Grundzuweisung, 20 Prozent als leistungsbezogene Zuweisung und 2 Prozent als Zuweisung für Strukturentwicklung den Hochschulen zur Verfügung gestellt. Globalhaushalte sollen den Hochschulen einen flexibleren Umgang mit den Haushaltsmitteln ermöglichen.


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6. Ticker
Berlin: Die Hochschulen TU, FU, HU und UdK sind unter dem Druck des Landes Berlin aus den Arbeitgeberverbänden ausgetreten. Damit erhalten Angestellte und Arbeiter nicht die kürzlich ausgehandelten Tariferhöhungen für den Öffentlichen Dienst. Das Land führt derzeit eigene Tarifverhandlungen. Über die von ihm in den Bundesrat eingebrachte Öffnungsklausel in der Beamtenbesoldung ist noch nicht abschließend entschieden worden.


TU Berlin: Akademischer Senat kritisiert Druck aus dem Berliner Senat Resolution zum Austritt aus den Arbeitgeberverbänden


Universität Bonn: Wissenschaftler, die erfolgreich Drittmittel akquirieren oder renommierte Forschungspreise erhalten, bekommen künftig einen Bonus


Universität Essen: noch im alten Jahr wurden gerichtliche Schritte gegen das Fusionsgesetz eingeleitet


Ministerialdirigent Heiner Kleffner übernimmt vorübergehend die Leitung der Universität Duisburg – Essen


NRW: Wissenschaftsministerin Kraft und Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekräftigen Verpflichtung zur sozialverträglichen Weiterentwicklung der Hochschulen in NRW


Hessen: Auf der Basis des neuen Berufsakademiegesetzes hat das hessische Wissenschaftsministerium jetzt die ersten Berufsakademien im Land staatlich anerkannt


Baden–Württemberg: Rückläufige Studienzeiten an den Universitäten des Landes


Baden–Württemberg hat Selbstauswahlrecht der Hochschulen auf breiter Basis realisiert. Auswahlquote von 90 Prozent kommt zum WS 2003/04 zum Tragen


Akkreditierungsrat in neuer Zusammensetzung


Stifterverband prämiert sechs Hochschulen für ihre Projekte, mit denen sie Schülerinnen und Schüler für ein Hochschulstudium gewinnen wollen


Studierendeninitiative in Dresden erweitert Öffnungzeiten der Bibliothek durch finanzielle Eigenbeteiligung


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Band "Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung – Aufgaben und Finanzierung 2002 bis 2006" vorgelegt


"Studienangebote deutscher Hochschulen" für Sommersemester 2003 jetzt im Buchhandel – Alle Studiengänge mit Adressen, Einschreibefristen und Zulassungsbeschränkungen


Neue Studie an der LMU überträgt die Möglichkeiten der Kundenzufriedenheitsanalyse auf Hochschulen


Die neue Ausgabe der Zeitschrift "die hochschule" bietet Aufsätze zur Hochschulforschung, Hochschulreform und Hochschulpolitik


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7. Neuer Internetauftritt des CHE
Mit dem neuen Internetauftritt sollen Besucher unserer Seiten bessere Möglichkeiten bekommen, aus der Fülle an Informationen die für sie interessanten Dinge aufzufinden. Zu relevanten hochschulpolitischen Handlungsfeldern finden Sie, geordnet nach Leitbild – Themenfeld – Thema, Ansprechpartner aus dem CHE, unsere laufenden und abgeschlossenen Projekte sowie Publikationen aufgeführt. Verschiedene Sortiermöglichkeiten unserer Übersichten erlauben Ihnen dabei einen, an Ihrem Vorwissen orientierten, individuellen Zugang zu unserem vernetzten Informationsangebot. In der Rubrik "TaCHEles" können Sie zudem durch einen einzigen Mausklick mit Ihrer Meinung zu aktuellen hochschulpolitischen Fragen zu einem öffentlichen Meinungsbild beitragen. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktion. Erste statistische Analysen zeigen, dass Besucher jetzt jeweils sehr viel mehr Seiten anschauen als vorher. Aber wie beurteilen Sie das Angebot? Schreiben Sie uns unter mailto:che.ckpoint@che.de


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8. "Küss die Uni wach": Die Jury stellt sich vor
Die Jury für den Wettbewerb "Küss die Uni wach – Ideen für die Hochschule von morgen" steht fest. Ihre Mitarbeit haben zugesagt: Joachim Brumbach (Student und AIESEC–Bundesvorsitzender), Jörg Dräger (Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg), Helmut Graf (Vorstand des VNR "Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG"), Prof. Dr. Bernd Huber (Rektor der Ludwig Maximilians–Universität München), Prof. Dr. Klaus Landfried (Präsident der Hochschulrektorenkonferenz), Katja Losch (Journalistin bei N24), Prof. Dr. Detlef Müller–Böling, Leiter des CHE und Nils Kremeskötter (Student und AIESEC–Projektleiter). Die Jury nominiert im April 2003 aus allen Beiträgen die sechs, die auf dem studentischen Bildungskongress im Juni vorgestellt werden. Alle nominierten Beiträge werden mit jeweils 1.000 Euro belohnt und kommen in die Endauswahl. Die endgültige Platzierung der Beiträge wird von den Teilnehmern des Kongresses entschieden. Einsendeschluss für Beiträge ist der 28. Februar 2003


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9. Hochschulkurs
Das Programm des Wintersemesters 2002/03 ist abgeschlossen. Neue Veranstaltungen im Sommersemester 2003 werden u.a. strategische Fragen von Veränderungsprozessen an Hochschulen in den Mittelpunkt stellen, z.B. die Gestaltung eines innovativen Fakultätsmanagements oder eines strategischen Hochschulmarketing. Auch aktuelle Fragestellungen von Akkreditierungsverfahren oder zur Besteuerung von Hochschulen werden aufgegriffen.

Das neue Programm für das Sommersemester wird im Februar erscheinen.

Fragen: mailto:jutta.fedrowitz@che.de Informationen über Veranstaltungen und Anmeldung:


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10. Impressum
*Redaktion: Dr. Sonja Berghoff Britta Hoffmann–Kobert Lars Hüning Klaus Neuvians

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

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Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
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E-Mail: britta.hoffmann-kobert
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