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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 240 Ausgabe 08|2019
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1. Editorial
Jörg Dräger (Foto: David Ausserhofer) Liebe Leserinnen und Leser,

welche Kompetenzen werden in der Arbeitswelt von morgen gebraucht? Einen Blick in die nahe Zukunft versucht der Hochschulbildungsreport und mahnt in diesem Jahr als Fazit mehr akademische Weiterbildungsangebote an. Keine Frage, die technologische und digitale Entwicklung im beruflichen wie im privaten Umfeld schreitet so schnell voran, dass der grundständige Studienabschluss nicht das Ende einer Bildungsbiografie sein darf. Weiterbildung wird auch für Hochschulen ein immer größeres Betätigungsfeld werden.

Bisher besetzen allerdings nach Analyse des Hochschulbildungsreports sogenannte Education–Start–ups oft die Nischen, die ihnen die Hochschulen lassen. Doch ebenso könnten Hochschulen ihre virtuellen Lernplattformen offen auch für Weiterbildungsinteressierte gestalten. Von den Education–Start–ups könnten sie dabei einiges lernen, meinen die Autoren des Reports. Die Politik sollte den Hochschulen klare Rahmenbedingungen schaffen, dass neben Forschung und Lehre die Weiterbildung ausgebaut werden kann.

Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen in diesem CHEckpoint.

Interessante Lektüre wünscht,

Ihr Jörg Dräger
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2. Wissenschaft weltoffen: Deutschland attraktiv für internationale Studierende und Forschende
Deutschland hat Frankreich als attraktivstes nicht–englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt und ist damit nach den USA, Großbritannien und Australien zur viertwichtigsten Destination weltweit aufgestiegen. Bei ausländischen Forschenden steht Deutschland weltweit sogar auf Rang drei der Beliebtheitsskala. Das zeigt der Bericht „Wissenschaft weltoffen 2019“, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul– und Wissenschaftsforschung (DZHW) veröffentlicht haben. Die nunmehr 19. Auflage von „Wissenschaft weltoffen“ beschreibt die internationale Mobilität von Studierenden und Forschenden.
Auch deutsche Studierende sind hochgradig mobil. 2016 strebten fast 145.000 Deutsche einen Studienabschluss an einer Hochschule im Ausland an. Etwa ein Drittel aller deutschen Studierenden absolviert während des Studiums einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt.


Zur Webseite Wissenschaft weltoffen
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3. Bundestag: Bildungs– und Forschungsetat sinkt
Der Etat für Bildung und Forschung soll 2020 um rund 69 Millionen Euro auf 18,2 Milliarden Euro sinken. Das geht aus dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung hervor. Die höchsten Ausgaben sieht der Bundeshaushalt demnach für die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts– und Innovationssystems mit rund 7,05 Milliarden Euro vor (plus 156,06 Millionen Euro im Vergleich zu 2019).
Schwerpunkt des Kapitels Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts– und Innovationssystems ist der Hochschulpakt 2020, für den genauso wie im Jahr 2019 im Haushalt 2020 rund 2,2 Milliarden Euro vorgesehen sind.
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4. Hochschulbildungs–Report vom Stifterverband: Hochschulen können von Education–Start–ups lernen
Neben Ausbildung und Forschung sollten Hochschulen Weiterbildung als eine ihrer Aufgaben strategisch weiterentwickeln, lautet eine Empfehlung des Stifterverbandes im neuen Hochschulbildungsreport. Weiterbildung an deutschen Hochschulen wachse nicht weiter und ist nach Ansicht der Autor(inn)en zu wenig auf die Zukunft ausgerichtet. Im Weiterbildungsbereich etablierten sich immer mehr so genannte Education–Start–ups und Online–Plattformen auf dem Markt, von denen Hochschulen viel lernen können. Statt öffentlicher und privater Einzelinitiativen für Online–Weiterbildung sollten anschlussfähige Plattformen für digitale Hochschulbildung, die ein Zusammenwirken aller Insellösungen ermöglichen, entwickelt werden. Die Politik habe dafür Sorge zu tragen, dass durch solche Plattformen die einzelnen fragmentierten Bildungsangebote leicht auffindbar und intelligent miteinander vernetzt sind.

Beim Hochschulbildungs–Index wird jährlich anhand eines Punktesystems dargestellt, wie gut die Hochschulbildung in sechs Handlungsfeldern sich entwickelt: Chancengerechte Bildung, Beruflich–Akademische Bildung, Lehrerbildung, Internationale Bildung Mint und Quartäre Bildung. Insgesamt sieht der Hochschul–Bildungs–Report zu wenige Fortschritte, einzig die Internationale Bildung sei auf einem guten Weg.


Der Hochschul–Bildungs–Report Jahresbericht 2019 zum Download


Webseite Hochschulbildungsreport
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5. Ticker
BMBF: Aufstiegsstipendium für berufserfahrene Studieninteressierte steigt auf 933 Euro pro Monat


Bremen: Claudia Schilling ist neue Senatorin für Wissenschaft und Häfen


HRK: Projekt DEAL und SPRINGER NATURE vereinbaren Rahmen für weltweit umfangreichsten Open Access–Transformationsvertrag


Statistisches Bundesamt: Im Jahr 2018 erhielten in Deutschland
727 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren 55 000 Personen weniger als im Vorjahr (–7,1 %)


Hochschulforum Digitalisierung: Netzwerktreffen auf der HFDcon 2019 zum Thema Datensicherheit und innovative Lehre am 21. Oktober 2019


Deutsches Studentenwerk: Seit dem 1. August gelten die neuen BAfoG–Regeln – eine Übersicht


Sascha Spoun bleibt Präsident der Leuphana Universität Lüneburg


University of Applied Sciences Europe: Rat der Eltern bei der Studienwahl erwünscht

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6. Zehn Jahre Forum Hochschulräte
Seit zehn Jahren bietet das Forum Hochschulräte den Hochschulratsmitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft institutionenübergreifend die Möglichkeit zum Erfahrungs– und Informationsaustausch. Aus diesem Anlass soll am 20. September 2019 das Jubiläum begangen und in Berlin die Rolle des Hochschulrats als Teil guter Governance reflektiert werden. Das Forum Hochschulräte wurde 2009 vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung ins Leben gerufen. Es findet zweimal im Jahr statt und beschäftigt sich zum einen mit den Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren der Hochschulratsarbeit, zum anderen mit aktuellen Fallstudien und konkreten Aufgabenstellungen der Hochschulräte.
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7. Bildungsmonitor 2019 vom Institut der deutschen Wirtschaft: Wenig Fortschritte in den Bundesländern
Wie gut die Bildungssysteme der einzelnen Bundesländer aufgestellt sind, untersucht das Institut der deutschen Wirtschaft seit 16 Jahren anhand von 93 Einzelindikatoren. Zum zweiten Mal in Folge sehen die Autor(inn)en nun mehr Rück– als Fortschritte. Innerhalb von sechs Jahren habe es vor allem Verschlechterungen bei der Schulqualität, bei der Integration und bei der Reduzierung der Bildungsarmut gegeben. Am meisten verbessert haben sich die Handlungsfelder Internationalisierung, Förderinfrastruktur und Betreuungsbedingungen.
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8. ifo–Bildungsbarometer: Deutsche unterstützen Maßnahmen gegen Ungleichheit in der Bildung
4.000 Bundesbürger(innen) wurden für die neue Ausgabe des Bildungsbarometers befragt. Eine große Mehrheit sieht dabei Bildungsungleichheit nach Familien– und Migrationshintergrund als großes Problem und sieht ausgleichende Maßnahmen als richtig an. 83 Prozent sprachen sich für einen Ausbau von Stipendienprogrammen für einkommensschwache Studierende aus. Keine klaren Mehrheiten finden sich für oder gegen reguläre Studiengebühren (45 Prozent dafür, 43 Prozent dagegen), jedoch befürworten 66 Prozent der Deutschen Studiengebühren nach dem Studium in Abhängigkeit von dem dann erzielten Einkommen.


Ifo–Bildungsbarometer zum Download
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9. Memorandum Allianz der Wissenschaftsorganisationen: Freiheit ist unser System
Wissenschaftsfreiheit ist ein Grundrecht und mit Artikel 5, Absatz 3 im Grundgesetz verankert. Die Wissenschaft in Deutschland hat im Jubiläumsjahr des Grundgesetzes eine gemeinsame Kampagne zur verfassungsrechtlich geschützten Wissenschaftsfreiheit durchgeführt. Unter dem Titel „Freiheit ist unser System. Gemeinsam für die Wissenschaft. 70 Jahre Grundgesetz“ wurden in Veranstaltungen, Reden, Debatten und Beiträgen in den Medien die Bedeutung freier Forschung und Lehre betont, Entwicklungen innerhalb der Wissenschaft kritisch beleuchtet sowie Risiken für die Wissenschaftsfreiheit im In– und Ausland in den Blick gerückt. Ein gemeinsames Memorandum unterstreicht die Selbstverpflichtung der Wissenschaft in Deutschland, die Freiheit der Wissenschaft zu schützen, sich gegen ihre Beschränkungen zur Wehr zu setzen und sie für künftige Herausforderungen zu stärken.
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10. Veranstaltungen, CHE–Foren und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
Zertifikatsprogramm “Professionalisierung im Projekt– und Changemanagement an Hochschulen“
Termin: 27. Oktober 2019 – 29. September 2020, die Anmeldefrist endet am 10. September 2019.
Ort: Stadthotel am Römerturm, Köln


Workshop „Projektmanagement an Hochschulen“
Termin: 30./31. Oktober 2019,
Ort: Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin


Alle Veranstaltungen unter
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11. Zum guten Schluss
Am Georgia Institute of Technology in Atlanta ist Jack Watson dafür zuständig, Studierende aufzustöbern, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten gegen Geld von professionellen Schreibern erledigen lassen wollen. Jack Watson kennt dabei keine Gnade, denn der Name wurde für eine künstliche Intelligenz gewählt, die das Internet nach entsprechenden Suchanfragen durchforstet. Laut Times Higher Education sei das Phänomen, dass sich Studierende ihre Arbeiten von Autoren schreiben lassen, durchaus ein zunehmendes Problem. Eine Studie aus dem letzten Jahr komme zu dem Schluss, dass möglicherweise jeder siebte Absolvent bei seiner wissenschaftlichen Arbeit eine andere Person damit beauftragt hat, die Arbeit zu erstellen. Der KI–Bot Jack Watson lockt derartige Anfragende in eine Falle, indem er sich als Autor anbietet. Wenn er den Auftrag bekommt, wird die Arbeit mit einem für den Betrüger unsichtbarem Wasserzeichen versehen, sodass er überführt werden kann.
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12. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

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Britta Hoffmann-Kobert
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Telefon: 05241 9761-27
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E-Mail: britta.hoffmann-kobert
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