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Pressemitteilungen

Inhaltsverzeichnis CHEckpoint 233 Ausgabe 01|2019
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1. Editorial
Prof. Dr. Frank Ziegele (Foto: David Ausserhofer)Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen, das schon wieder einige Neuigkeiten aus der Hochschulwelt bereithält.
So zeigt zum Beispiel eine Auswertung aus unserem internationalen Ranking U–Multirank in mehreren Fächern, dass Studierende in Deutschland im europäischen Vergleich mit der Lehre deutlich zufriedener sind als in den anderen Ländern. Und dies vor dem Hintergrund, dass die Betreuungsrelation an den deutschen Hochschulen häufig schlechter ist als in den Vergleichsländern. Die Lehrenden an deutschen Hochschulen scheinen dieses Manko engagiert auszugleichen. Trotzdem bleibt die Forderung nach mehr Lehrpersonal berechtigt. Die Lehrqualität muss endlich so viel Aufmerksamkeit wie die Forschung bekommen. Übrigens ein Credo, dass wir im CHE schon seit der Gründung vor 25 Jahren verfolgen. Nicht nur im CHE feiern wir ein Jubiläum: Die Fachhochschulen bereichern seit 50 Jahren die Hochschullandschaft in Deutschland.

Interessante Lektüre wünscht

Ihr Frank Ziegele
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2. Wohngemeinschaft mittlerweile häufigste Wohnform unter Studierenden
Wer studiert, lebt immer seltener alleine. Die Wohngemeinschaft hat die private Studentenwohnung als häufigste Wohnform abgelöst. 2018 wohnt ein knappes Drittel der Studierenden in einer WG, rund ein Viertel noch bei den Eltern. Dies ergab eine Auswertung der Befragung von rund 150.000 Studierenden im Rahmen des CHE Hochschulrankings. „Der Ausbau an Wohnheimplätzen und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum hat mit dem Anstieg der Studierendenzahlen in den letzten Jahren offenbar nicht Schritt gehalten“, begründet Cort–Denis Hachmeister, Experte für Datenanalysen beim CHE, den Trend zum gemeinsamen Wohnen in WG oder Familie.
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3. Informatikstudentinnen wollen keine reinen Frauenstudiengänge
Viele Stellen in der Informatik bleiben in diesem Jahr erneut wohl unbesetzt. Ein Grund ist auch der fehlende weibliche Nachwuchs. Aktuell liegt die Frauenquote in IT–Studiengängen an deutschen Hochschulen bei 21 Prozent. Eine Befragung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung unter Informatikstudierenden widmet sich Gründen und Lösungsansätzen dieses Missverhältnisses. Hierbei zeigt sich: Nur ein geringer Anteil der Studentinnen wünscht sich reine Studienangebote für Frauen. Vielversprechender sind ein höherer Praxisbezug im Studium oder eine gute Betreuung.
Die Mehrheit der weiblichen Studierenden wünscht sich Beispiele und Übungsaufgaben, die beide Geschlechter ansprechen.
Im Rahmen der Abschlusstagung „If in doubt – do IT: Frauen in Informatik“ des Projekts FRUIT am 24./25. Januar im Festsaal der Berliner Stadtmission werden Handlungsempfehlungen vorgestellt.
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4. Zufriedene Studierende trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Im europäischen Vergleich gibt es in Deutschland an vielen Hochschulen zu wenig Lehrkräfte und immer noch zu lange Studienzeiten. Aber die deutschen Professor(inn)en scheinen daraus das Beste zu machen: Der Kontakt zu den Lehrenden und die Organisation des Studiums werden von den Studierenden häufiger positiv gesehen als in anderen europäischen Ländern. Das zeigen Auswertungen aus dem globalen Hochschulranking U–Multirank.

Der Blickpunkt: „Im Spiegel des Rankings: Wie gut ist die Lehre an deutsche Hochschulen?“ legt einen differenzierten Vergleich von Indikatoren zur Darstellung der Qualität der Lehre an deutschen und europäischen Fachbereichen vor. Er betrachtet sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen. Die Daten beziehen sich auf die Ergebnisse auf Fächerebene.


Eine gesonderte fachspezifische Betrachtung der Lehre wird für die Fächer BWL, Maschinenbau und Informatik vorgenommen.






Hören Sie dazu auch das Interview mit Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE, und Kevin Kunze, Vorstandsmitglied beim fzs, im Deutschlandfunk, Campus und Karriere vom 11. Januar 2019
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5. Ticker
GWK: Bremer Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante–Brandt ist GWK–Vorsitzende im Jahr 2019


Baden–Württemberg: Zwei neue Förderlinien im Rahmen des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden–Württemberg“ ab Januar 2019 aufgelegt


Hessen: LOEWE–Forschungsprojekte erhalten ab 2019 rund 46 Millionen Euro Förderung


HRK: Rektorenkonferenzen aus Deutschland, Frankreich (CPU) und Polen (KRASP) fordern Erhöhung des Budgets der europäischen Forschungsförderung im Programm „Horizon Europe“ von 100 auf 120 Mrd. Euro für den Siebenjahreszeitraum


Hochschulforum Digitalisierung: Bewerbung zur dritten Runde der Peer–to–Peer–Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung gestartet


Monitor Lehrerbildung: Mit der Robert Bosch Stiftung engagiert sich ein weiterer Partner im Monitor Lehrerbildung und verstärkt das bisherige Konsortium bestehend aus Bertelsmann Stiftung, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung und Stifterverband


Deutschen Studienpreis der Körber–Stiftung ausgeschrieben: Doktorarbeiten aller Fachrichtungen, die mit magna oder summa cum laude abgeschlossen haben, können sich bis zum 1. März 2019 bewerben


OECD: Der Bericht “Trends Shaping Education 2019” untersucht die wirtschaftlichen, politischen, sozialen und technologischen Trends, die sich auf die Zukunft der Bildung auswirken


DAAD: “Stop Brexit and stay with us!” – DAAD–Präsidentin Prof. Wintermantel unterzeichnet Aufruf an die Briten
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6. BAföG–Fördersätze müssen erhöht werden
Der Referentenentwurf des BMBF für die Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes liegt vor. Ab Wintersemester 2019/2020 sollen die Verbesserungen durch das 26. BAföGÄndG unter anderem den Rückgang der Zahl der BAföG–Geförderten stoppen und die Mittel an die gestiegenen Lebenserhaltungskosten für Studierende anpassen. Die Einkommensfreibeträge werden dafür in 2019 um zunächst 7 Prozent und in 2020 um 3 Prozent sowie in 2021 um weitere 6 Prozent angehoben.
Die Bedarfssätze sollen jeweils zu Beginn des Wintersemesters 2019 um 5 Prozent und 2020 um 2 Prozent angehoben werden. Der Wohnzuschlag für auswärts wohnende Studierende beträgt dann 325 Euro. Zudem soll stärker als bisher die Angst vor Verschuldung aufgefangen werden, indem eine etwaige Restschuld nach 20 Jahren verfällt. Für Studierende steigt der Vermögensfreibetrag von 7.500 Euro auf künftig 8.200 Euro.


Nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) müssen die BAföG–Fördersätze für Studierende stärker angehoben werden, als von der Bundesregierung derzeit geplant, um die immer höheren Ausgaben der Studierenden abdecken zu können. Grundlage für die Forderung ist eine neue Studie, die das Deutsche Studentenwerk beim Forschungsinstitut für Bildungs– und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin beauftragt hat.
Im Vergleich zu einer Vorgänger–Studie von 2017, die damals auf Daten aus den Jahren 2012 und 2013 basierte, seien in den Jahren 2012 bis 2016 die Gesamtausgaben zum Beispiel für alleine, in einer WG oder einem Wohnheim lebende, unter 25–jährige Studierende seitdem im Schnitt um bis zu 18 Prozent gestiegen. Für Studierende, die zu den 15 Prozent mit den geringsten Einnahmen gehören, sogar um bis zu 31 Prozent. Überproportional stark angestiegen sind die Ausgaben für Miete (um bis zu 55 Prozent), Gesundheit (um bis zu 41 Prozent) und Fahrtkosten (um bis zu 38 Prozent).


Zur Studie von FiBS
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7. Erfolgreicher Abschluss der DEAL–Verhandlungen
BMBF: Ein Bündnis aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen hat sich mit dem Verlag Wiley auf einen gemeinsamen Vertrag für wissenschaftliche Zeitschriften des Verlages geeinigt. Die Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre (2019–2021) und umfasst eine Vielzahl an zukunftsweisenden Komponenten. Der sogenannte „DEAL“ regelt den Zugang von fast 700 Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu Publikationen des Verlages neu. Die teilnehmenden Einrichtungen erhalten dauerhaften Zugriff auf das gesamte Portfolio an elektronischen Zeitschriften (aktuell rund 1.700 Titel) von Wiley. Forscherinnen und Forscher der teilnehmenden Einrichtungen können ihre wissenschaftlichen Artikel in den Zeitschriften des Verlages auch als Open Access veröffentlichen.


Aus Sicht der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist mit der Vereinbarung ein wichtiger Meilenstein erreicht. Wiley und Projekt DEAL starten zudem im Rahmen der Partnerschaft gemeinsam neue Initiativen. Erstens ein neues Open–Access–Journal: Eine interdisziplinäre Zeitschrift wird führende Wissenschaftserkenntnisse aus der globalen Forschungsgemeinschaft veröffentlichen und als Forum für die Entwicklung neuer Open–Access–Publikationsmodelle dienen. Zweitens werden Wiley und Projekt DEAL eine Gruppe zu Open–Science and Author Service Development einrichten, die sich auf die Innovation und Beschleunigung neuer Publikationskonzepte konzentriert. Drittens werden die Partner ein neues jährliches Symposium für deutsche Nachwuchswissenschaftler ins Leben rufen, das zukunftsweisende Ideen für die Forschungskommunikation erarbeiten soll.


Das Projekt DEAL strebt bundesweit einheitliche Lizenzverträge für die elektronischen Zeitschriften großer Wissenschaftsverlage an. Auftraggeber für das Vorhaben ist die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen – vertreten durch die HRK. Zur Umsetzung des Projektes wurde eine Projektgruppe mit Expertinnen und Experten aus Universitäten und aus außeruniversitären Einrichtungen eingerichtet.
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8. Digitalisierung – Welche Fragen Hochschulräte stellen sollten
Die Digitalisierung fordert Hochschulen heraus – ermöglicht ihnen aber auch ganz neue Lösungs– und Profilierungsansätze. Aktuelle Impulse und Beispiele aus der Praxis präsentiert der Newsletter Update. Dieser bündelt die Ergebnisse des Forum Hochschulräte, das am 27. September 2018 in Berlin stattfand.
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9. Veranstaltungen und Hochschulkurs – Fortbildung für das Wissenschaftsmanagement
30. / 31. Januar 2019, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs–Workshop "Mit Mikropolitik souverän umgehen"


14./15. März 2019, Düsseldorf–Kaiserswerth
„Kooperation und Strategie im Tandem“,
Erfahrungsaustausch und „Tandemcoaching“ für Rektor(inn)en bzw. Präsident(inn)en und hauptamtliche Vizepräsident(inn)en bzw. Kanzler(innen). Noch 2 Plätze frei.


18. / 19. März 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs–Workshop „ Wissens– und Technologietransfer in Veranstaltungen erfolgreich und nachhaltig managen“


24. März 2019 – 21. Januar 2020 Stadthotel am Römerturm, Köln
Hochschulkurs „Zertifikatsprogramm Professionalisierung im Projekt– und Changemanagement an Hochschulen“


01. / 02. April, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs „Strategieentwicklung für Hochschulen und Fakultäten“


15. / 16. Mai, SORAT Hotel Ambassador, Berlin
Hochschulkurs „Cockpit Fakultätsmanagement“


16. Mai 2019 bis 29. Februar 2020, Hotel Gräflicher Park Grand Resort, Bad Driburg
Workshop „Führung als Chance – Systematischer Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung“


20./21. Mai 2019, Köln (Tagungsstätte wird zeitnah veröffentlicht)
Hochschulkurs "Die Rolle des Dekans – Führungskraft oder Primus inter Pares?"


04. – 06. Juni 2019, Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Hochschulkurs "Personalentwicklung strategisch aufstellen: Nutzen, Qualität, Instrumente"


Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter
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10. Zum guten Schluss
Ob die Matrikelnummer 007 auch bei diesem Masterstudiengang vergeben ist, wissen wir nicht. In jedem Fall aber sind gerade die ersten 35 Studierenden in dem deutschen Masterstudiengang für Geheimdienste – unter dem Titel „Intelligence and Security Studies“ (MISS) – an der Bundeswehr–Universität gestartet, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Spionage als Hochschulfach sei in Deutschland neu. In anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich sei die akademische Ausbildung der Nachrichtendienstmitarbeiter schon Normalität.


Der MASTER IN INTELLIGENCE AND SECURITY STUDIES steht jedoch nicht jedem offen. Gasthörer sind wahrscheinlich auch nicht vorgesehen. Mit seinem transdisziplinären Ansatz, orientiert er sich inhaltlich am professionellen Bedarf der Praxis, heißt es über den Studiengang auf der Webseite der Universität der Bundeswehr.
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11. Impressum
Redaktion: Britta Hoffmann–Kobert

Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de

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V.i.S.d.P.: die CHEckpoint–Redaktion
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E-Mail: britta.hoffmann-kobert
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