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Liebe Leserinnen und Leser,
eine aktuelle Studie zeigt Erschreckendes: Fast die Hälfte der befragten Bachelorstudierenden an Universitäten geben an, dass sie selten Kontakt zu ihren Lehrenden haben – jeder Fünfte antwortete, er habe noch nie einen Kontakt zu seinem Professor oder seiner Professorin gehabt. Das gilt aber ebenso für Studierende der „alten“ Abschlüsse! Der Bachelor ist also daran nicht schuld, er kann aber auch keine Wunder bewirken, wenn das Geld für bessere Betreuung fehlt. Umso positiver ist, dass Bundesministerin Schavan den Hochschulen diese Woche eine dritte Säule im Rahmen des Hochschulpaktes in Aussicht gestellt hat. Dabei soll die Lehre in den Mittelpunkt gerückt und Mittel für mehr Professuren und Lehrende zur Verfügung gestellt werden. Damit wird das Ungleichgewicht in den Förderstrukturen zugunsten der Forschung reduziert; „exzellent“ kann man dann hoffentlich auch mit Leistungen in der Lehre werden.
Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe.
Ihr Frank Ziegele
F.Ziegele@che.de |
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Die Tagung "Bitte mit Familie – Hochschulen im Wandel" zeigt innovative Ideen für familienfreundliche Hochschulen. Der „best practice“–Club „Familie in der Hochschule“ hat eine Vielzahl von Instrumenten erarbeitet, die Studieren und wissenschaftliche Karrieren mit Familie erfolgreich machen. Informationsangebote für Auslandsaufenthalte mit Kindern, ein umfangreiches Familienportal, Beispiele zur Flexibilisierung der Studien– und Prüfungsorganisation und zur Förderung von Dual Career Couples geben Impulse für Hochschulen, die Wissenschaft und Familie vereinbar machen wollen. Die Tagung findet am 15.und 16. März in Berlin statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 55,– Euro. Anmeldungen unter
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Der Club „Familie in der Hochschule“ ist ein Zusammenschluss von acht Hochschulen, initiiert von Bosch Stiftung, Bundesinnenministerium und CHE, in denen Lösungen für Studierende und Hochschulangehörige mit Familien initiiert und erprobt wurden. Unter anderem hat er Forderungen nach einer familienfreundlicheren Gestaltung des BaföG veröffentlicht.
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„Wissenschaftsministerien von morgen“ sichern die Umsetzung gesellschaftlicher Ziele im Wissenschaftssystem, verantworten die „Spielregeln“ des Wettbewerbs und stehen den Hochschulen als Berater und Informationsdienstleister zur Seite. Dieses ambitionierte Rollenbild hat sich im Rahmen des CHE–Symposiums am 3. und 4. Februar 2010 in Berlin gezeigt. Dabei wurde deutlich, dass die Ministerien erklären müssen, welche ihrer Zuständigkeiten sie für nicht delegierbar halten, welche gesellschaftlichen Ziele sie im Wissenschaftssystem anstreben und wo sie sich innerhalb der Landesverwaltung verorten. Das Ob und Wie eines neuen Selbstverständnisses ist, so eine weitere Erkenntnis, untrennbar mit den handelnden Akteuren verbunden. Zudem lassen regionalspezifische Umfeldbedingungen kein Standardmodell für „neue“ Wissenschaftsministerien zu.
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Die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz hat im Auftrag des Bundesministeriums Studierende nach ihren Studienbedingungen, ihren Erfahrungen im Studium und ihren Einschätzungen und beruflichen Erwartungen befragt.
Demnach halten 80 Prozent der Befragten die Ziele des Bologna–Prozesses für richtig und weitgehend für umgesetzt. Von den Bachelor–Studierenden wird häufiger als von Diplom–Studierenden ein zügiges Studium angestrebt. Dies jedoch nicht aus innerer Überzeugung, sondern mehrheitlich wird es als erzwungene Anforderung erlebt. Die Studie zeigt auch, dass der studienbezogene Zeitaufwand für Bachelor und Diplom etwa gleich hoch ist. Trotzdem wird die Fülle der Regelungen, die größere Präsenzpflicht, viele Prüfungsleistungen bei zu wenig Transparenz der Anforderungen und die geringere Flexibilität als höherer Druck im Studium empfunden.
Die Studie liefert viele Hinweise für eine Verbesserung der Studierbarkeit aus der Sicht der Studierenden.
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Dr. Ludwig Spaenle neuer Präsident der Kultusministerkonferenz
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Baden–Württemberg: Margarete von Wrangell–Habilitationsprogramm für Frauen wird mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) ausgeschrieben – Bewerbungsfrist: 2. Juli 2010
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Baden–Württemberg: Wissenschaftsministerium stärkt Forschungszusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Gemeinsame Anträge zur Einrichtung eines Kooperativen Promotionskollegs im Bereich der Empirischen Bildungsforschung können bis zum 15. Mai 2009 gestellt werden
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Saarland: Ab Sommersemester 2010 keine allgemeinen Studiengebühren mehr
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Wissenschaftsrat: Ergebnisse der Wintersitzungen zur Weiterentwicklung des theologischen und religionswissenschaftlichen Feldes, zum Universitätsklinikum Jena, zu drei Verfahren der Akkreditierung und zum Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
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Workshopeinladung: „Datenbasiertes Studierendenmarketing – offline und online am 04.03. in Köln
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Symposium: Medizinstudium 2.0: Innovationen – Reformen – Perspektiven am 27. April in Tübingen
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Jetzt auch Selbstbewerbungen bei der Studienstiftung möglich. Selbstbewerbung mit Auswahltest gestartet
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HIS–Befragung: Studienberechtigte 2008 fühlen sich ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife noch nicht hinreichend aus die Zeit nach der Schule vorbereitet
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Neun Wettbewerbssieger der Initiative "Bologna – Zukunft der Lehre" von Stiftung Mercator und VolkswagenStiftung
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Bund, Länder und Studierende haben sich in einem Gespräch in Berlin auf den 17. Mai verständigt, um zu einer Konferenz zum Bologna–Prozess zusammenzukommen. Nach der internationalen Bologna–Konferenz am 11. Und 12. März in Budapest wollen sie eine Bestandsaufnahme der seit dem Bildungsstreik umgesetzten Maßnahmen vornehmen.
Bundesministerin Schavan hat zudem eine dritte Säule des Hochschulpaktes angekündigt. Damit möchte sie eine „Hundertprozentige Verbesserung der Lehre“ erreichen. Gute Lehre müsse in Deutschland künftig genauso anerkannt werden wie gute Forschung, heißt es von Schavan.
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Die ZEIT berichtet in ihrer Ausgabe vom 17. Februar Schavan
plane bis 2013 Ausgaben von bis zu einer halben Milliarde Euro für zusätzliche Professoren, Mentoren und Tutoren ein. Der Start sei für das Frühjahr 2011 vorgesehen.
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Im Vergabeprozess von Studienplätzen bestehen weiterhin Defizite. Die derzeitige Übergangslösung sieht vor, dass ab dem 1. März zum zweiten Mal eine Studienplatzbörse frei gebliebene Studienplätze für das Sommersemester 2010 ausweist.
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Ab dem Wintersemester 2011/2012 soll ein „dialogorientiertes Serviceverfahren“ zur Verfügung stehen, welches onlinebasiert ein transparentes und effizientes Vergabeverfahren ermöglichen soll. Der Auftrag zur Entwicklung des Systems ging an die Telekom Tochter T–Systems International GmbH und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 15 Mio. Euro gefördert.
Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, betonte: „Mit dem dialogorientierten Verfahren werden mehrere Ziele erreicht: Die Chance der Studierwilligen wird erhöht, rasch und verlässlich für sie geeignete Studienplätze zu erhalten. Zugleich wird gewährleistet, dass die Hochschulen die für ihre Studienangebote geeigneten Studierwilligen auswählen können.“
Das Verfahren wird von der „Stiftung für Hochschulzulassung“ betreut werden, die auf dem Staatsvertrag der Länder über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung vom 5. Juni 2008 beruht und im Frühjahr an die Stelle der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) treten wird.
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Ein erstmals durchgeführter länderübergreifender Bericht "Zulassungsverfahren an den staatlichen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010", der der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegt wurde, zeigt, dass Anfang November noch 18.000 Studienplätze unbesetzt waren. Laut KMK soll sich diese Zahl aber bis Ende Dezember deutlich verringert haben.
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Zusätzlich zu der bereits international durchgeführten PISA–Studie wollen Bund und Länder eine nationale Begleitforschung durchführen. Hierfür haben sie sich bereit erklärt 2,6 Mio. Euro jährlich für Bildungsmonitoring und Bildungsforschung zu investieren. Durchgeführt wird diese Studie von einem „PISA–Verbund“, der aus der Technischen Universität München (TUM), dem Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main und dem Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel besteht.
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CREST (Comité de la Recherche Scientifique et Technique) ist ein Ausschuss, der die Europäische Kommission in Fragen der europäischen Forschungs–, Technologie und Entwicklungspolitik berät. Die aus 17 Staaten bestehende Arbeitsgruppe „Mutual learning on approaches to improve the excellence of research in universities” wurde geleitet von CHE–Geschäftsführer Frank Ziegele, unter der Mitarbeit von Diane Carr. Der Bericht der Arbeitsgruppe ist von CREST angenommen und nun im Rahmen der CREST–Publikationsreihe veröffentlicht worden. Er zeigt auf, wie europäische Staaten versuchen, Spitzenleistungen von Hochschulen in der Forschung zu fördern.
Der Bericht kann kostenlos bei der EU bestellt werden.
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Hochschulmarketing geht alle an. Deshalb wendet sich der neue Marketing–Newsletter von CHE Consult auch nicht nur an die reinen Marketingexperten, sondern hält Tipps aus der Praxis und Informationen über aktuelle Studien sowie Veranstaltungshinweise ebenso für Dekane und Dekaninnen, Leitungspersonal von Studiengängen, Presse– und Öffentlichkeitsarbeiter(innen) und viele mehr bereit. Die erste Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Studierendenmarketing für die neuen Länder“ ist jetzt erschienen. Außerdem: Studierendenmarketingprofi(l) Ingo Lohuis | Zahlen und Trends zur Mobilität von Studienanfänger(inne)n | Buchtipp u.v.m.
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Das CHE–Fortbildungsprogramm „Hochschulkurs“ wird in diesem Jahr 10 Jahre alt! In Zahlen ausgedrückt heißt das: seit Februar 2000 fanden 113 Workshops mit ca. 2300 Teilnehmer(inne)n statt. Unsere Freude über diesen Erfolg wollen wir mit Ihnen teilen und bieten in diesem Sommersemester 10 Prozent Ermäßigung auf alle Veranstaltungen.
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25./26.Februar 2010: Hochschulmanagement für Gleichstellungsbeauftragte
Referent(inn)en: Dr. Christian Berthold (CHE Consult),
Dr. Daniela De Ridder (CHE Consult GmbH, Gütersloh),
Dr. Andrea Löther (Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS, GESIS, Universität Bonn)
Ort: Hotel Lindenhof Bielefeld
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Das neue Hochschulkursprogramm für das Sommersemester 2010 finden Sie unter
hochschulkurs.de |
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Die Polizei dein Freund und Helfer. Die Bochumer Polizei brachte einen Wirtschaftsstudenten, der mit seinem Auto liegen geblieben war, pünktlich und kostenlos zu seiner Prüfung an der Ruhr–Universität.
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Redaktion:
Britta Hoffmann–Kobert
Julius Friedrich
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