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Projekt

CHE-Studienkredit-Test 2006

Projekttyp:
Denkfabrik
Projektpartner:
Capital
Laufzeit:
10/2005 - 12/2006 (abgeschlossen)

Zielsetzung
Schaffung von Transparenz über Studienkreditangebote in Deutschland

Projektansatz
Mit dem aktuellen Studienkredit-Test möchte das CHE gemeinsam mit der Zeitschrift Capital Licht in das Dunkel des sich rasch entwickelnden Marktes für Studienkredite in Deutschland bringen. Seit klar ist, dass ab dem Wintersemester 2006 nach und nach in zahlreichen Bundesländern Studienbeiträge eingeführt werden, haben verschiedene Kreditinstitute individuelle Studienfinanzierunsangebote konzipiert. In den „Gebühren-Ländern“ werden Darlehen im Kontext der sozialverträglichen Absicherung der Gebühren entwickelt und von Landesförderbanken etabliert. Immerhin gründete die Aufhebung des bundesweiten Gebührenverbots durch das Bundesverfassungsgericht im Januar 2005 auch auf die Annahme, dass Studiengebühren nicht per se so-zial selektiv sein müssen. Gebührenmodelle, die Zukunft haben sollen, müssen daher auf den Aspekt der Sozialverträglichkeit eingehen und überzeugende Lösungen erarbeiten. Der Markteintritt von Großbanken und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Bereich der Studienfinanzierung schafft zudem eine Marktsituation, die in Deutschland vorher nicht existiert hat und die über das staatliche Mindestmaß hinaus den Studierenden neue und weitere Studienfinanzierungsoptionen – in diesem Fall für die Finanzierung des Lebensunterhaltes - bietet. Für den einzelnen Studierenden ist die sich entwickelnde Angebotsvielfalt zur Refinanzierung von Studienkosten ein äußerst positiv zu bewertender Fortschritt. Eine begründete und sachgerechte Entscheidung für das eine und wider das andere Kre-ditangebot setzt jedoch transparente und nachvollziehbare Vergleichs- und Aus-wahlmöglichkeiten voraus. Eine entsprechende Analyse-Systematik fehlt bisher. Mangelnde Transparenz hinsichtlich der Ausrichtung, den Zugangsmöglichkeiten, der Konditionen, der Kosten und Risiken sind ein Hindernis für die Etablierung des Studienkredit-Marktes und eine Hürde für die Studierenden. Der Studienkredit-Test soll dazu beitragen, dass diese Hindernisse abgebaut werden und der Markt für Studienkredite an Transparenz gewinnt.

Projektinhalte
Das nun vorliedende CHE-Arbeitspapier nimmt daher explizit die „Kundensicht“, die individuelle Perspektive der Studierenden ein. Es unterscheidet dabei nicht zwischen staatlichen und privaten Angeboten. Diese können unterschiedliche Ziele haben und daher unterschiedlich ausgestaltet sein. Aus Sicht des Studierenden oder Studienin-teressierten geht es jedoch in erster Linie um individuelle Vor- und Nachteile. Eine Bewertung staatlicher und privater Angebote anhand von unterschiedlichen Maßstäben und Kriterien würde an der Realität der studentischen Entscheidungsfindung vorbei gehen. Es werden im Folgenden detaillierte die Ergebnisse einer Befragung dargestellt, die CHE und Capital im April 2006 unter über fünfzig Kreditinstituten durchgeführt haben. Darüber hinaus werden die Bewertung der Konditionen und die dahinter stehende Methodik erläutert. Eine Auswahl der Ergebnisse (eine überblicksartige Darstellung der bundes- und landesweiten Angebote) wurde bereits in Capital Nr. 11/2006 vom 11. Mai 2006 veröffentlicht. Im vorliegenden Dokument werden neben der Methodik auch die Ergebnisse in einzelnen Kriterien sowie lokale Angebote dargestellt.

Ergebnisse
Die Ergebnisse einer Befragung, die CHE und Capital im April 2006 unter über fünfzig Kreditinstituten durchgeführt haben, sind als Arbeitspapier publiziert. Darüber hinaus werden die Bewertung der Konditionen und die dahinter stehende Methodik erläutert. Eine Auswahl der Ergebnisse (eine überblicksartige Darstellung der bundes- und landesweiten Angebote) wurde bereits in Capital Nr. 11/2006 vom 11. Mai 2006 veröffentlicht. Im vorliegenden CHE-Arbeitspapier werden neben der Methodik auch die Ergebnisse in einzelnen Kriterien sowie lokale Angebote dargestellt.

Verantwortlich beim Projektpartner
  • Henning Baethge, Redaktion Capital

Projektmitarbeiter
  • Markus F. Langer
  • Dr. Daniel Rölle

Publikationen

Druckversion

Kontakt
Ulrich Müller
Ulrich Müllermehr
Telefon: 05241 9761-56
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Ulrich.Mueller@che.de
 
Assistenz:
Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

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