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Projekt

Indikatoren Internationalisierung der Hochschulen

Projektpartner:
Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven
Uni Eichstätt
Uni München
Laufzeit:
5/2006 - 12/2006 (abgeschlossen)

Zielsetzung
Deutsche Hochschulen müssen zunehmend bei der internen Mittelvergabe ebenso wie bei externen Evaluations- und Akkreditierungsverfahren dem Aspekt der Internationalität oder der Internationalisierung Raum geben. Andererseits ist gerade dieser Bereich bisher wenig bis ungenügend durch sinnvolle realitätsbezogene Indikatoren messbar abgebildet worden. Daneben wurde auch dem Bereich der stärker qualitativen Aspekte und der Frage, wie man diese gegebenenfalls adäquat darstellen und vergleichbar machen könnte, bislang nicht ausreichend Beachtung geschenkt. Dieses Projekt soll hier Abhilfe schaffen, sowohl auf der konkreten Ebene der beteiligten Hochschulen als auch auf breiterer Ebene durch die Schaffung eines Sets an Indikatoren, das übergreifend von verschiedensten Hochschultypen verwendet werden kann. Somit hat das Projekt sowohl einen stark innovativen als auch einen praktischen Wert.

Projektansatz
Inhalt und Konzeption Das Projekt ist konzipiert als gemeinsames Projekt einer heterogenen Gruppe von Hochschulen (große staatliche Universität, kleinere private Universität, Technische Universität, Fachhochschule) und verfolgt zwei Ziele:
  • Einerseits soll jeweils für die eigene Einrichtung ein Set von Indikatoren entwickelt werden, mit dem sich die Internationalisierungsleistungen in den Fakultäten/Fachbereichen und Verwaltungsabteilungen (zentral und dezentral) messen und in die leistungsbezogene Mittelvergabe und andere strategische Entscheidungen der Hochschule einbeziehen lassen. Dabei sollen sowohl qualitative als auch quantitative Indikatoren Anwendung finden. In diesem Projektteil definieren die Hochschulen selbst die einzubeziehenden Themen und Leistungsbereiche (Forschung, Ausstattung etc). Zudem soll durch gemeinsame Treffen gewährleistet sein, dass die bei den einzelnen Hochschulen erstellten Befunde und Optionen im Gesamtzusammenhang diskutiert und auf ihre Nutzbarkeit hin geprüft werden. Im Ergebnis entsteht ein breites Set an Indikatoren, aus dem jede Hochschule die ihrem Profilgedanken am ehesten entsprechenden auswählen kann.
  • Andererseits dient die Entwicklung des Indikatorensets auch der Identifizierung der Indikatoren, die für alle Hochschultypen eine übergreifende Bedeutung haben und daher auch in Rankings sowie in länderspezifischen Abstimmungsprozessen mit Ministerien genutzt werden können. So können diese Indikatoren dann zunächst auf der nationalen Ebene in die allgemeine Ranking-Diskussion eingebracht werden, um auch dort möglichst eine Standardisierung herbeizuführen. Das Projekt wird dreistufig angelegt: 1. Teil: Gruppenbesprechungen der AG unter Moderation des CHE
  • Ziel ist, zu Beginn des Projektes eine Verständigung über eine Auswahl an Themen und Leistungsbereichen der Hochschulen zu erreichen, für die Indikatoren hinsichtlich der Internationalisierung/Internationalität entwickelt werden sollen. Neben individuellen Fragestellungen der einzelnen Hochschulen sind einige gemeinsame Themenfelder wichtig, um die Anwendbarkeit der Indikatoren in verschiedenen Hochschulen zu testen. Dies ist die Grundlage für eine Abstimmung über ein mögliches Set allgemein gültiger Kennzahlen.
  • Dieser Teil des Projektes ist somit von strategischer Bedeutung für das Gesamtprojekt. 2. Teil: Ortsbesuche des CHE bei den einzelnen teilnehmenden Hochschulen
  • Dieser Teil greift die individuellen Interessen der Hochschulen auf. Ziel ist es, durch Gespräche mit beteiligten Gruppen und Individuen vor Ort die Bedingungen kennen zu lernen, innerhalb derer die Hochschul-individualisierte Kennzahlenstruktur entwickelt werden kann und muss.
  • Es wird von einem Besuch je Hochschule ausgegangen, um vor Ort die individuellen Interessen, Bedürfnisse und Situationen einzuschätzen und den Hochschul-spezifischen Teil zu entwickeln.
    Zusätzliche Besuche sind möglich, wenn von der einzelnen Hochschule gewünscht, die Kosten müssten dann aber individuell dem CHE zum Standardtagessatz (siehe unten) erstattet werden. 3. Teil: Konzeptarbeit und Austausch zwischen den Projektpartnern
  • Hier müssen seitens des CHE einerseits die bei den Begehungen ermittelten Befunde in individuelle Konzepte umgesetzt werden und gleichzeitig diese wiederum in einen Zusammenhang mit den anderen Einzelergebnissen und damit dem übergreifenden Indikatorenset gebracht werden.
  • Hierzu gehört im Weitesten auch die Erstellung der Abschlussergebnisse.

  • Projektmitarbeiter
    • Uwe Brandenburg

    Publikationen
    • Brandenburg, Uwe; Federkeil, Gero; Menn, Andrea; Ermel, Harald; Fuchs, Stephan; Groos, Martin: Wie misst man Internationalität und Internationalisierung von Hochschulen? Indikatoren- und Kennzahlenbildung, Gütersloh, 2007, 40 Seiten,
      ISBN 978-3-939589-40-2,
      ISSN 1862-7188

    Druckversion

    Kontakt
    Gero Federkeil
    Gero Federkeilmehr
    Telefon: 05241 9761-30
    Fax: 05241 9761-40
    E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
     
    Assistenz:
    Tanja Ologemehr
    Telefon: 05241 9761-58

    News zum Projekt
    02.07.2007 | Set of indicators to manage internationalisation processes mehr
    02.01.2007 | Indikatorenset für das Management von Internationalisierungs-Prozessenmehr

    Themen
    Benchmarkingmehr
    Internationalisierungsstrategiemehr
    Spezialrankingsmehr

    Links
    Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshavenmehr
    Uni Eichstättmehr
    Uni Münchenmehr

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