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Projekt

Familie in der Hochschule

Projekttyp:
Denkfabrik
Projektpartner:
BMI
Robert Bosch Stiftung
Laufzeit:
8/2010 - 8/2013 (abgeschlossen)

Zielsetzung

Das Projekt "Familie in der Hochschule" baute auf einem ersten Projekt auf, das von 2007 bis 2010 gelaufen ist. Dieses Anschlussprojekt lief bis Ende 2012 und orientierte sich an den folgenden übergeordneten Zielen:

  • Vorantreiben des gesellschaftspolitischen Wandels hin zur familienfreundlichen Hochschule;
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen (v.a. in Ostdeutschland) durch familien-freundliche Konzepte sowie
  • Förderung der regionalen Entwicklung - ebenfalls mit Fokus auf Ostdeutschland - durch spezifische Standortvorteile und Vernetzungen im Kontext familienfreundlicher Hochschulen.

Projektansatz

Familienförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Hohe Studienabbruchquoten unter Studierenden mit Kind, steigender Fachkräftemangel, hohe Kinderlosigkeit unter Akademikerinnen in Westdeutschland und abwandernde junge Studentinnen aus Ostdeutschland verweisen auf bestehende gesellschaftliche Schwierigkeiten die u.a. mit fehlenden Konzepten zur Förderung von Familien verbunden sind. Um diese Probleme lösen zu können, muss Familienförderung gesamtgesellschaftlich relevanter und präsenter werden.

Gerade Hochschulen mit ihrer wichtigen Funktion der Ausbildung zukünftiger Fach- und Führungskräfte stehen in der Verantwortung familienfreundliche Bedingungen und damit die Voraussetzungen für ein familienfreundliches Studieren und Arbeiten zu schaffen. Ein Engagement des Bundes in Sachen Familie ist im Kontext der Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern (Föderalismus) adäquat und vor dem Hintergrund der zu bewältigenden Herausforderungen für nachhaltiges Handeln auch zur Sicherung des Wirtschaftstandortes Deutschland wichtig und notwendig.


Projektinhalte

Das Projekt war in fünf Teilprojekte untergliedert.

TP 1: Erweiterung des Best-Practice-Clubs.
Im Zuge des Verfahrens der Kooptation wurde der Best Practice-Clubs erweitert und konstituierte sich. Die Hochschulen ordneten sich drei themenbezogenen Arbeitskreisen zu. Die Arbeitskreise widmeten sich folgenden Themen:

  • Familienfreundliche Angebote und Dienstleistungen
  • Familienunterstützende Studienbedingungen
  • Regionale Allianzen für Familienfreundlichkeit

TP 2: Konzeptionelle, themenbezogene Projektarbeit der Hochschulen.
Die drei themenbezogenen Arbeitskreise verabredeten ein Arbeitsprogramm für die Laufzeit des Projektes. Alle Hochschulen entwickelten ihre Projekte weiter, erstellten Analysen und Konzepte, das alles jedoch in koordinierter Form, um insgesamt das jeweilige Thema arbeitsteilig voranzubringen. Aus diesen Aktivitäten resultierte dann das die Einzelaktivitäten koordinierende Arbeitsprogramm.

TP 3: Lernen im Best-Practice-Club.
Die beteiligten Hochschulen trafen sich zu drei Sitzungen mit allen Mitgliedern, um wechselseitig auch themenübergreifend zu lernen und ihre Positionierung als Vorreiter der Familienorientierung zu sichern. Die Sitzungen wurden von der Geschäftsstelle vorbereitet und von den themenkoordinierenden Hochschulen und dem CHE moderiert. Sie stellten jeweils eines der drei Themen in den Vordergrund, integrierten aber auch Überblicksinformation zu den Fortschritten in allen Bereichen.

TP 4: Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
Eine wichtige Grundlage für die Sichtbarkeit des Projekts und damit für den Kulturwandel zur Familienfreundlichkeit waren öffentliche Tagungen, auf denen die Ergebnisse der Mitgliedshochschulen präsentiert werden. Es sind zwei Tagungen (in 2011 und in 2012 gegen Ende des Projekts) durchgeführt worden.

TP 5: Laufende Arbeiten und Projektsteuerung der Geschäftsstelle.
Der gesamte Prozess wurde durch die Geschäftsstelle beim CHE begleitet.


Ergebnisse

Alle Ergebnisse werden auf der Homepage www.familie-in-der-hochschule.de dargestellt und so einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.


Verantwortlich beim Projektpartner
  • Heike Baumgärtner, Projektleiterin, Robert Bosch Stiftung - Bildung und Gesellschaft
  • Corinna Malik, Referentin, Bundesministerium des Innern - Arbeitsstab "Angelegenheiten der neuen Bundesländer" Referat G III 6 "Soziales, Arbeit, Fachkräfte,
  • Wolfgang Helmstädter, Referatsleiter NL 14, Beauftragter Ost - Abt. Angelegenheiten der neuen Länder, Ref. NL 14
  • Günter Gerstberger, Leiter, Robert Bosch Stiftung - Programmbereich 5: Bildung und Gesellschaft

Projektmitarbeiter
  • Dipl.-Psych. Maria E. Harde

Publikationen

Druckversion

Kontakt
Cort-Denis Hachmeister
Cort-Denis Hachmeistermehr
Telefon: 05241 9761-35
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: cort-denis.hachmeister
@che.de
 
Assistenz:
Vanessa Henrichsmehr
Telefon: 05241 9761-39

News zum Projekt
24.03.2011 | Expertentreffen zur Vereinbarkeit von Pflegeaufgaben mit dem Studium oder dem Beruf: Verloren in Verantwortung?mehr

Veranstaltung zum Projekt
  • 21. / 22.11.2012
    Tagung: Familie willkommen! Einladung zur Bilanztagung des Programms „Familie in der Hochschule“
    Fachhochschule Potsdam | Campus Pappelallee | Pappelallee 8-9 | 14469 Potsdam

  • 20.10.2011
    Konferenz: Mit Familie in die Zukunft: Fachtagung zu Praxis und Perspektiven der Familienorientierten Hochschule
    Repräsentanz der Robert Bosch GmbH | Bismarckstr. 71 | 10627 Berlin

Themen
Demographischer Wandelmehr
Diversity Managementmehr
Familie in der Hochschulemehr
Fortbildungmehr
Gender Managementmehr
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