Der erste Durchgang des CHE-Jahresprogramms „Aufbau und Implementierung von QM-Systemen in Hochschulen“ hat im April 2011 mit einem Workshop in Berlin seine Arbeit erfolgreich abgeschlossen. Der zweite Durchgang beginnt im September 2011. Das Zulassungsverfahren hierfür ist abgeschlossen. Teilnehmen werden sieben Universitäten, acht Fachhochschulen und eine künstlerische Hochschule.
Am ersten Durchgang teilgenommen haben Qualitätsmanager(innen) aus fünf Universitäten (Darmstadt, Duisburg-Essen, Lüneburg, Regensburg, Rostock) sowie aus der Fachhochschule Köln, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Hochschule Harz, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig, Hochschule Offenburg, Hamburger Fernhochschule, der Technischen Hochschule Mittelhessen (bis vor kurzem FH Gießen-Friedberg), der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) in Koblenz und der künstlerisch ausgerichteten Merz Akademie in Stuttgart.
Die Projekte, die bearbeitet wurden, lassen sich in zwei Kategorien einteilen. So beschäftigte sich eine Teilnehmergruppe mit der Konzeption und Umsetzung von QM-Systemen, bei denen das Prozessmanagement im Mittelpunkt stand. Dabei handelte es sich überwiegend um Fachhochschulvertreter(innen). Für Universitäten eignet sich dagegen eher ein Vorgehen, welches an der bestehenden Evaluationskultur ansetzt und sich unter dem Oberbegriff „Institutionelle Evaluation“ zusammenfassen lässt. Entsprechend lag der Fokus der universitären Qualitätsmanager(innen) eher auf diesem Verfahren. Ebenso unterschiedlich wie die verfolgten Modelle waren auch die Startpunkte der Projekte. Die einen fingen erst mal mit einer soliden Konzepterstellung für ein QM-System an, während andere konkrete Teilschritte innerhalb bestehender Konzepte wie z.B. den Aufbau eines Monitorings oder die „Belebung des Datenfriedhofs“ unternahmen.
Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer(innen) mit ihren Projektergebnissen sehr zufrieden. Zwar kam manches anders als geplant und bisweilen mussten auch Rückschläge verkraftet werden, doch dank der fachlichen Unterstützung innerhalb der Gruppe konnten alles in allem deutliche Fortschritte erzielt werden.
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